Tiefpunkt in meiner Ausbildung

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Tiefpunkt in meiner Ausbildung

Beitragvon ExBoxer » So 27. Jan 2019, 18:57

Hi Leute würde gerne meine Erfahrungen dazuschreiben ohne ein neues Thema zu eröffnen.

Ich bin in meiner Ausbildung zum Altenpfleger bin im 3 und letzen Lehrjahr habeiit im September Prüfung.

Habe mich im Dritten Lehrjahr entschlossen nochmal meine Einrichtung zu wechseln was sich als riießen Fehler herausgestellt hat aber der Reihe nach.

Mein Altenheim wo ich 2 Jahre meine Ausbildung gemacht habe wechselte ich weil:

-Überwiegend 12 Tage am Stück zu arbeiten und 2 Tage frei

-Die Examinieren haben leider keine Zeit gehabt mir wichtige Dinge zu zeigen (Medikamen Stellen Verbände machen, Katheder wechseln) weil es personalmäßig eigentlich jeden Tag so war das die Examinieren sich um 2 oder alle 3 Wohnbereiche kümmern mussten und es hies (sorry Micha aber im Nächsten Block bestimmt)

-Habe der Pflegedienstleitung und Heimleitung öfter mitgeteilt das ich genre etwas lernen möchte diese Lobte mir jeden Block Besserung und es passierte nix. Als ich bedenken hatte das Examen zu bestehen sagte mir die Heimleitung „Wir bringen dich schon irgendwie durch das Examen.

Ich ahnte

"ich muss hier raus sonnst werde ich hier nix lernen werde nur Waschweltmeister"

Habe während meinen Außeneinsatzes gekündigt. Habe meine Kollegin und Chefin damit natürlich vor dem Kopf gestoßen habe viele böse What´s up bekomme aber habe mir nix draus gemacht.

Nebenbei arbeite ich noch für die Zeitarbeit in den verschiedensten Heimen in der Stadt. Dort ist man mit mir zufrieden ich habe gute Arbeit gemacht. Die Bewohner haben miich sehr gemocht und die Mitarbeiter haben sich gefreut als ich da war. Obwohl ich Leiharbeiter war habe wurde ich in den Teams soll aufgenommen es war immer eine sehr angenehme Arbeitsathmophäre.

Habe mir dann gedacht „ich komme mit allem zurrecht egal was das kommen mag ich schaffe es ich hab vor nix Amgst ich weiss was ich kann.

Bin dann in eine völlig fremdes und unbekanntes Altenheim gegangen meine Kurskammeradin „Micha komm zu uns ins Heim ist echt cool“

Wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und habe relativ fix den Vertrag unterschrieben ab dem 1. Januar

Wurde mit der PDL mit der Worten vorgestellt „Da ist der Michael unsere Verstärkung!

Habe dann die Stationsleitug neben mir gehabt diese ist mit mir mitgangenen zu jedem Bewohner und zeigte mir wie dieser zu versorgen ist,

Habe dann alleine Bewohner bekommen habe dann fast jeden Tag etwas vergessen oder nicht gemacht weil ic es nicht wusste. „Du hast die Falsche Einlage eingelegt“ „Du hast das Haatgummi vergessen“ „wusstest du nicht das Frau x Diabetikerin ist „

habe mir nix aus den Sprüchen gemacht denn ich war nur sowas von sicher „das wird schon mit der Zeit werden“

Mit dem Teameinleben habe ich mich erstmal zurückgehalten. Habe nix gesagt nur zugehört und mir keinen Druck gemacht ich wusste „das wird schon werden“

Habe relativ schnell bemerkt das mehr übereinander geredet wird anstatt miteinander. Wenn z.B Azubi Thomas da warwurde mit Ihm gelacht & gescherzt wenn er weg war wurde gesagt “ Der ist ja nur Rauchen kann nix also ich will nicht das der nach dem Examen hier bleibt nee“

Ist dieser wieder da wurde er begrüsst und es wurde gequatscht wie die besten Freunde.

Habe mich da noch mehr zurückgehalten, die Zeit vergeht ich war zu allen nett und freundlich.

Aber es kommt nix kein Hallo. Kein Gespräch kommt zu stande ich spühre der Umgang ist nicht herzlich sondern irgendwie eine Kommische Stimmung.

Mein Kolleginen scherer sich nicht und denken ich bin noch in der Pflege aber ich bekommt klar mir wie gesagt wird:

-Ey der soll bald Fachkraft werden der kann ja gatnix -Wo haben sie denn den her geholt -der ist bestimmt Schwul

Manchmal gibt es Tage wo Fehler passien z.B Einlage verschoben, falsch gelegt oder geruscht. Die Zuständige Kollegin en kommen nicht zu mir und sagt es mir direkt sondern beschreit den Fehler das es alle mitkriegen

„Ey du hast ein Einlage falsch eingelegt das geht ja garnicht.“ oder Warum hast du nicht Blutzucker bei Frau Müller gemessen (wenn ich mit der Pflege fertig bin wird die Dame in denn Speiseraum geschoben und da zum BZ Messe & Medigabe “ aber es wird gesagt „ne du musst Verantwortung.

Habe jetzt ma 4 Tage selbstständig meine eigen Gruppe gehabt aber ein Bewohner wurde mal nicht rassiert wurde heute morgen gesagt “ Oberschwester Klara kommr mit dir mit“ diese geht mit mir mit und erklärt mir wie einem Kleinkind „Soooo wird die Einlage reingelegt“ oder beleert mich was ich was zu machen habe.

Sie sagte daraufhin “ Bist schon im 3. und hast noch Fehler ist echt komisch ne“ ich sagte ihr daraufhin „Lass mich doch mal 3 Leute alleine versorgen mit allem drum und dran und du guckst dann am ende wie es war“

„Nee garnicht“

Das setzt mich sehr zu schaffen und ich zweifel an meinen Fähigkeiten..

Vom Team werde ich nix gefragt, kein Guten Morgen wie s mir geht oder sonnst irgendwas. Wenn ich Übergabe mache zu meinen Leuten wird mir nicht zugehört nur 1 einzige Fachkraft sagte zu mir “ Micha wenn wir Zwei Dienst haben im kann mich auf dich total verlassen“.

Ich bin glücklich verheiratet habw 2 kleine Töchter und einen großen Freundeskreis aber irgendwie merke ich „In diesem Team bin ich nicht willkommen“

Bin noch in der Probezeit und werde mich jetzt umschauen ich habe gehofft es wird besser aber ich habe irgendwie das Gefühl das ich gebremmst werde. Wenn ich mit einem Bewohner scherze wird gesagt „So kannst du nicht mit Ihm reden“ Egal was ich tue es wird nach jedem Sandkorn gepickt.
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Re: Tiefpunkt in der Ausbildung

Beitragvon ExBoxer » So 27. Jan 2019, 19:09

Ich bin ein Mensch wenn ich merke das ich Vertrauen bekomme, gemocht und geschätzt werde dann kann ich unglaubliche Dinge Leisten. Die Gegenüber bekommen unheimlich viel zurück und ich bedanke mich auf mene Art und Weise mit Leistung,Herz und Seele

Ich bin ein lieber Mensch der keinem etwas böses tun will sondern nur seine Arbeit machen will. Mein Psychologe hat mich mal beschrieben mit denn Worten " herzensguter positiver Mensch,lieberswerter Chaot mit dem Gemüt eines Kindes"

Mir scheint mir wurde keine Zeit gegeben ich musste sofort funktioeren. Mit dem Team oder sich generell in ein neues Umfeld einzufügen habe da eigentlich nie Probleme aber hier hmmm.

In Meinem Außeneinsatz war ich die ersten 2-3 Tage zurückhaltend aber dann wurde ich von allen gemocht,geschätzt und auch wenn ich mal einen Fehler gemacht habe " kein Ding kann passieren" habe mich 14 Wochen so gegeben wie ich mit mit dem Resume "manchmal ein bischen übermütig aber das wird schon".

In Meiner alten Pflegeeinrichtung wwar es echt hart aber egal auf Welcher Station ich war oder was anstand "Auf dem Michael kann man sich verlassen"

Hier scheint mir das ich hmmm zur demontage frei gegeben werde.

Jetzt sitzte ich zuhause und denke mir "warum ich bloss gekündigt" habe .

Ein Zurück wird es leider nicht geben weill die Art wie ich gekündigt habe :-(

Ein Ex Kollege sagte mal über mich "du wirst es nicht leicht haben weil die Leute spühren das du anders bist. Aber wen man dir eine Chance gibt man sich auf dich einlässt kommt Mega viel zurück"
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Tiefpunkt in der Ausbildung

Beitragvon ExBoxer » So 27. Jan 2019, 21:10

ich Habe letzte Woche gut gearbeitet habe mit einer Fachkraft zusammengearbeitet die mich einfach „ machen“ gelassen hat. Ich war für 7 Bew. zuständig habe diese gewaschen, gelagert und die letzten 2 Tage dürfte ich sogar Medikamente stellen.

Die einzige die mir Menschlich in Ordnung ruhig ist und mir vertraut und mich „ machen lässt“ am Ende mal kontrolliert alles suppi

Habe dies letzte Woche alles sehr ordentlich und gewissenhaft sagte mir die Fachkraft .

Es gab keine Beschwerden von den andren Schichten über mich.

Am Wochenende haben mich 2 Fachkräfte nichts alleine machen lassen wurde bei jedem Handgriff korrigiert man bin fast verrückt “

Habe dann einen Azubi gefragt der Spätschicht hatte ob er vielleicht etwas weiß ob ich etwas falsch gemacht habe und dieser sagte mir im Vertrauen .

Naja du hast wohl bei einer Dame den. Damenbart nicht rassiert und bei einer anderen die Haare nicht gekämmt völlig lächerlich das machen die anderen doch auch ist aber anscheinend nur “ bei dir ein Problem
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Tiefpunkt in der Ausbildung Teil 2

Beitragvon ExBoxer » Mo 4. Feb 2019, 12:33

Hi Leute ich grüsse euch

Ich bin der Michael 29 Jahre alt und im 3. und letzten Jahr meiner Ausbildung zum Altenpfleger.

Ich kam in meinem letzen Jahr der Ausbildung auf die Gloreiche Idee meine Praxisstelle (anderes Altenheim) zu wecheln was ich jetzt sehr bereue und ich am liebsten rückgängig machen möchte aber der Reihe nach.

Mein Altenheim wo ich 2 Jahre meine Ausbildung gemacht habe wechselte ich weil:

-Überwiegend 12 Tage am Stück zu arbeiten und 2 Tage frei

-Auch im Schulzeiten wo ich die Wochenden frei hatte aushelfen musste obwohl ich eigentlich frei hätte

-Die Examinieren haben leider keine Zeit gehabt mir wichtige Dinge zu zeigen (Medikamen Stellen Verbände machen, Katheder wechseln) weil es personalmäßig eigentlich jeden Tag so war das die Examinieren sich um 2 oder alle 3 Wohnbereiche kümmern mussten und es hies (sorry Micha aber im Nächsten Block bestimmt)

-Habe der Pflegedienstleitung und Heimleitung öfter mitgeteilt das ich genre etwas lernen möchte diese Lobte mir jeden Block Besserung und es passierte nix. Als ich bedenken hatte das Examen zu bestehen sagte mir die Heimleitung „Wir bringen dich schon irgendwie durch das Examen.

Ich ahnte

"ich muss hier raus sonnst werde ich hier nix lernen werde nur Waschweltmeister"

Habe während meinen Außeneinsatzes gekündigt. Habe meine Kollegin und Chefin damit natürlich vor dem Kopf gestoßen habe viele böse What´s up bekomme aber habe mir nix draus gemacht.

Nebenbei arbeite ich noch für die Zeitarbeit in den verschiedensten Heimen in der Stadt. Dort ist man mit mir zufrieden ich habe gute Arbeit gemacht. Die Bewohner haben miich sehr gemocht und die Mitarbeiter haben sich gefreut als ich da war. Obwohl ich Leiharbeiter war habe wurde ich in den Teams soll aufgenommen es war immer eine sehr angenehme Arbeitsathmophäre.

Habe mir dann gedacht „ich komme mit allem zurrecht egal was das kommen mag ich schaffe es ich hab vor nix Amgst ich weiss was ich kann.

Bin dann in eine völlig fremdes und unbekanntes Altenheim gegangen meine Kurskammeradin „Micha komm zu uns ins Heim ist echt cool“

Wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und habe relativ fix den Vertrag unterschrieben ab dem 1. Januar

Ich bin ein sehr sensibler und feinfühliger Mensch und habe schon in meinen ersten Tagen mitbekommen und relativ schnell bemerkt das mehr übereinander geredet und gelästert wird:

z.B Azubi Thomas hat in 2 Monaten Examensprüfung. Wenn er zum Dienst kommt wird mit Ihm gelacht,gescherzt und so mach dem Motto " wir sind alle die besten Freunde" aber wenn dieser nicht im Dienst ist wird über Ihn gesagt

"Der kann ja garnichts also ich will nicht das er Fachkraft wird und hier arbeitet" von allem wird etwas dazugegeben

Das habe ich so nicht nicht erlebt das einer oder zwei etwas gegen einen haben aber gleich das ganze Team wooow ist irgendwie total link.

Ich bin zu allen nett und freundlich und habe eine sehr fröhliche und Herzliche Art zu denn Bewohnern, Ich bin ein unglaublich fröhlicher und positiver Mensch der Spaß und Leidenschaft bei seiner Arbeit hat egal was ich tue ob Spritze geben oder jemanden frisch machen ich erzeuge debei eine unheimlich positive Stimmung für den Bewohner und auch für mich.

Schon nach kurzer Zeit wird über mich gesagt " Der ist doch bestimmt Schwul" "Der ist geistig ja total zurückgeblieben" "Der kann ja garnix wo haben Sie denn den hergeholt"

Das zieht mich doch sehr runter macht mich sehr traurig denn ich habe sogut wie nix über mich erzählt bin zu allen nettt und freudlich möchte niemanden etwas böses möchte einfach nur meine Arbeit machen und das wars.

Ich habe durch einen Zwischenfall in jungen Jahren einen kurzzeitigen Sauerstoffmangel eine leichte Sprachstörung und Spassmuss im rechten Bein davongetragen. Ich Rede dadurch etwas anders aber das wars dann auch.

Ich habe in diesem Team mich von Anfang an nicht willkommen gefühlt es war irgendwie total kalt& kühl keine Menschliche Wärme untereinander.

Es scheint wohl machmal Teams zu geben wo man nicht reinpasst oder als Spinner/ anderer Wahrgenommen wird.

Am Liebsten Würde mich zu meinem Alten Arbeitgeber zurückkehren aber ich habe mich dort nicht gerade auf die feine Art verabschiedet.

Habe schon bei anderen Altenheimen beworben & Pflegediensten hatte schon 2 Vorstellungsgespräche und diese sagten mir " Ihre Praxisphase bis Herbst sind 14 Wochen das ist ein bischen wenig lohnt sich nicht mehr zu Wechsel"

Ich habe keine Angst vor einen Wechsel ich weiss was ich kann und das angewöhnen würde ich hinbekommen aber in diesem Team und dieser Umgebung mein Examen zu machen ich weiss nicht.

Was meint ihr
Mfg
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Re: Tiefpunkt in der Ausbildung Teil 2

Beitragvon ExBoxer » Mo 4. Feb 2019, 13:51

Eigentlich habe ich nie ein Problem gehabt mich in Gruppen einzulebenoblem gehabt. Ich war halt anders aber ich habe nie ein Problem damit gehabt. Die Leute akzeptierten mich so wie ich bin. Klar es gibt immer welche im Team die einen mehr oder weniger Mögen aber man hat sich gegenseitig respektiert.

Ich brauche vielleicht immer ein bischen mehr Zeit mich an die Menschen, Arbeiitsweise und Umgebung zu gewöhnen oder bis man ins neue Team aufgenommen wird aber nach einiger Zeit lief es man ist angekommen und es ging.

Aber hier wurde ich von Anfang an als "Bedrohung" "Gefahr" gesehen. Kein "Herzlich Willkommen" oder das man geschätzt wird.
rschriebe

Habe letzten Freitag meinen Arbeitsvertrag unterschrieben nach der Ausbildung (ab dem 3.10) fange ich als Examinierter Altenpfleger im LVR Klinikum an.

Dort habe ich 12 Wochen eine supper Zeit gehabt die Stationsleitung meinte zu mir " Micha du bist einfach ein Unikat finden wir supper bleib so wie du bist" habe unheimlichen Zuspruch bekommen und dadurch das ich noch Nebenbei in der Zeitarbeit arbeite und vieles gesehen habe und mir geedacht habe "ich habe alles gesehen ich werde mit allem fertig"

Bin aber auch ein Mensch der wenn er sich geborgen & wohl fühlt seine Arbeit zu 110 % machen kann
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