Kiel - Plön und Umgebung?




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Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon Blumenkind » Sa 5. Jul 2014, 19:34

Hallo zusammen,

bin neu hier und frage mich, ob es auch jemanden aus Kiel oder Umgeb hier gibt.
Wäre schön, wenn man sich mal austauschen kann, gerne auch mit Kindern.

Liebe Grüße aus dem verregneten Norden

Blumenkind
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von Anzeige » Sa 5. Jul 2014, 19:34

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Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon beay » Sa 5. Jul 2014, 23:22

Hi!

Hab mich eben hier registriert und vorgestellt. Bin aus Kiel. Für mehr Text ist es mir aber zu spät. Wollt nur kurz schon mal Hallo und Willkommen sagen...und bestätigen, dass hier noch mehr Nordlichter rumhängen!
"Versuch' nicht, den Löffel zu verbiegen, das ist nämlich nicht möglich. Versuch', dir stattdessen einfach die Wahrheit vorzustellen...Den Löffel gibt es nicht...Dann wirst Du sehen, dass nicht der Löffel sich biegt, sondern Du selbst." - Matrix (Film)

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Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon beay » So 6. Jul 2014, 12:58

Im übrigen gibt es in Kiel auch eine Selbsthilfe-Gruppe, wo sich HSP alle zwei Wochen treffen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich da reinschauen möchte. Der Begriff "Selbsthilfegruppe" ist für mich auch irgendwie vorbelastet. Klingt immer irgendwie nach Stigma. Andererseits schadet ein Realitätsabgleich natürlich nie.
Nur so zur Info.
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Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon Blumenkind » So 6. Jul 2014, 19:32

Hey,

ja, das mit der Selbsthilfegruppe habe ich auch kürzlich gesehen, da ich ja noch nicht lange in dem Bewusstsein bin, dass ich hochsensibel bin.
Erst fand ich es eine gute Idee, aber das ist eine Situation, die ich im Vorwege nicht einkalkulieren kann, also macht sie mir schon Stress.
Ich weiß weder wie viele daran teilnehmen, noch wo und wie sowas abläuft. Alles Neue lässt mich schon innerlich hochfahren.

Stelle mir einen weißen Raum vor mit einem Stuhlkreis in der Mitte, wahrscheinlich völliger Blödsinn, aber ich hätte dann doch lieber was persönlicheres.
Keine Ahnung, so genau hab ich mich damit nun auch noch nicht beschäftigt.
Da gehe ich dann lieber nach Kiel zu einem Heilkreis, das würde mich mehr ansprechen, wobei auch da die Gefahr besteht, dass ich wieder Migräne bekomme, das kann man aber nie vorher wissen. _%_

Ziehst du es denn in Erwägung?
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Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon beay » So 6. Jul 2014, 20:08

Ja, ich ziehe es in Erwägung. Ich kenne seit Jahren nichts anderes als die Anpassung an das "Normale". Und ich bin es echt Leid!
Mich würde wirklich interessieren, wie sich ein persönliches Gespräch mit einem HSP anfühlt, nachdem ich Gespräche mit Nicht-HSP oft stressig finde. Evtl ergäben sich daraus auch andere Tätigkeiten. Bislang bin ich entweder mit Nicht-HSPs unterwegs, oder ich ziehe mich in meine Bude zurück. Mal sehen...
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Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon Blumenkind » Mo 7. Jul 2014, 08:36

Ach so, meinst du, ein Gespräch mit einem HSP ist soviel anders als mit einem nicht HSP?
Ich glaube das nicht.
Seit ich das weiß, bin ich mir absolut sicher, dass das bei uns in der Familie liegt. Meine Mutter ist mit angrenzender Wahrscheinlichkeit auch eine HSP.
Heute kann ich sie natürlich besser verstehen, aber ich fand sie immer mehr als anstrengend, gerade weil sie sich nicht angepasst hat und immer wollte, das man auf sie Rücksicht nimmt.
Ich habe zwei Freundinnen, von denen beide HSP sind. Mit einer kann ich mich kaum Treffen, weil die Treffen derart anstrengend für sie sind, dass sie auch lieber für sich bleibt und die andere (wohnt auch weiter weg), mit ihr verstehe ich mir sehr gut, da stimmt ziemlich vieles, aber jeder hat den Fokus doch irgendwie sehr auf sich.
Da kann ich mich auch nicht ausschließen.

Aber warum nicht. Mach das doch für dich. Es ist doch in jedem Fall ein Versuch wert. Zu verlieren hast du nichts und ds können doch nette Leute dabei sein, mit denen man tatsächlich mal was zusammen unternehmen kann.
Kriege gleich das Bild von einem schönen Spaziergang im Wald in den Kopf o.ä. Kann auch wirklich sein, dass ich mich auch noch dazu entschließen werde.
Du musst mir unbedingt erzählen wie es war, ja?

Ich denke gerade darüber nach was du mit dem anpassen gesagt hast.
Du klingst frustriert oder sogar wütend. Es fühlt sich so an, als würdest du nicht so angenommen werden wie du bist.
Ich möchte dir den Rat geben, in dich hineinzuschauen und dich zu fragen, ob du dich ok findest, wie du bist und ob du dich selbst so annimst wie du bist.
Meist ist es so, dass wir im Außen das wieder finden, was bei uns im Inneren ein Thema ist, was bearbeitet werden möchte.
Ich weiß nicht, ob dich das anspricht oder eher abschreckt. Ich habe jedenfalls die Erfahrung gemacht:
Das was ich über andere denke, denke ich über mich selbst.

Passt auch dazu:
Ich war letztens bei einer Familie zu Gast. Sie haben ihr Haus nach FengS. ausgerichtet und gebaut. Für meinen Geschmack absolut verwinkelt, wie ein Labyrinth, kalt und zu modern. Sie haben in ihrem Garten eine Grube, die die Energie halten und sammeln soll.
Schön und gut, für sowas bin ich prinzipiell zu haben, da mache ich mich nicht lustig drüber, dafür habe ich selbst zuviel erlebt, was zwischen Himmel und Erde liegt.
Dennoch denke ich, dass wir unser Inneres so erschaffen, dass wir mit dem im Außen klar kommen.
Das kann man anpassen nennen, meine ich aber nicht.
Wenn wir uns selbst blöd finden, treffen wir Menschen, die uns das zeigen, das wir blöd sind, weil unser Verstand darauf programmiert ist, die Bestätigung zu suchen.
Unser Verstand will uns in diesem Falle ja nur Gutes, alles andere würde unser Denken ja in Frage stellen.
Es geht darum, was wir bewusst und unbewusst denken.

Ich glaube ich hole zu weit aus und weiß auch gar nicht, ob das überhaupt was für dich ist. Ich habe nur gefühlt, dass ich dich im dunklen sehe, vor dem Fernseher oder PC und ich dich lieber in der Natur, in der Stille, in der Freude sehen würde.
Blumenkind
 

Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon beay » Mo 7. Jul 2014, 10:38

Ja, ich bin mitunter schon wütend. Ich beobachte meine Umgebung schon sehr genau. Was ich feststelle ist, dass die Menschen um mich herum anscheinend eher "im Fluss" sind, also einfach so leben wie sie sind. Egal aus welcher Bevölkerungsschicht sie kommen und welche Überzeugungen sie haben, sie leben einfach danach. Das ist bei mir nicht so. Alles was ich denke und tue, selbst kleinste Körperbewegungen sind bei mir einer ständigen kritischen Betrachtung unterzogen, ob ich denn so wohl richtig bin. Jede Regung wird dahingehend untersucht, wie es wohl für einen anderen aussieht. In mir ist seit meinem siebten Lebensjahr ein Master-Konzept wirksam, dass mich suchen lässt, dass mich nicht ankommen lässt. Ich habe irgendwie keinen Platz im Universum, und scheinbar ist mein Leben seither immer nach diesem Konzept abgelaufen. Als Arbeiterkind bin ich nach er Grundschule einem Freund zuliebe aufs Gymnasium gegangen, passte dort aber aufgrund meines "Stallgeruchs" nie wirklich ins Bildungsbürgertum. Meine Eltern fühlten sich immer von oben herab und arrogant behandelt, haben sich dann nicht mehr auf Elternabenden usw. blicken lassen. Ich habe allerdings recht schnell auch so viel Stallgeruch des Bildungsbürgertums angenommen dass meine Familie mich abgelehnt hat.
Aus allerlei Gründen trage ich eine unglaublich starke Zerrissenheit in mir. Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu Kollegen und Freunden. Sie schätzen mich und meine Fähigkeiten, trotzdem fühle ich mich nirgends wirklich zugehörig. Viele Sichtweisen muss ich für mich behalten, da die anderen sie nicht nachvollziehen können; auch wenn sie mitunter bestätigen, dass ich berufliche Fehlschläge ganzer Abteilungen bereits Monate und Jahre vorher gesehen habe.
Ich hatte bereits ein paar Momente absoluter Entspannung, in denen keine Frage in meinem Kopf mehr auftauchte, keine Antworten mehr nötig waren, der Körper warm, entspannt und ruhig war, kaum noch Gedanken im Kopf waren und die sonst so überwältigend stark empfundenen Beziehungsgeflechte zu anderen Menschen verschwunden waren. Aber dies war im Moment des Auftauchens immer auch mit einem Gefühl von Abschied verbunden. Abschied von Dingen, die ich tue, um mich krampfhaft Menschen zugehörig zu fühlen.
Ich verberge so viel, was für die anderen merkwürdig ist, wünsche mir, dass ich das zeigen könnte ohne Verkrampfung. Vielleicht glaube ich deshalb, dass Treffen mit HSPs das irgendwie ermöglichen könnte. Vielleicht liege ich damit aber auch falsch.
Letztlich ist es wohl so, dass nur vollständige Selbstakzeptanz nötig ist.
Danke auf jeden Fall für Deine tollen Worte!
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Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon Blumenkind » Mo 7. Jul 2014, 19:49

Ich möchte wirklich etwas zurück nehmen. Ich glaube, du hast tatsählich recht und es könnte durchaus eine sehr gute Idee sein, sich mit anderen HSPs auszutauschen.
Nachdem ich dir hier geschrieben hatte, habe ich ein Video gefunden: http://www.youtube.com/watch?v=UOtzhVOIWEc
das hat mir sehr gut gefallen und da musste ich gleich an dich denken und dachte, du hast recht. Es muss ja nicht so sein, wie bei meiner Mutter und mir, zuamal Mutter-Töchter Beziehungen ja oftmals angespannt bzw vorbelastet sind, hs hin oder her.
Und auch in deinem Text erkenne ich mich total wieder.

Mir geht es auch so und das schon immer.
Alle Menschen außer mir, kommen irgendwie klar, haben Freunde, gehen aus und amüsieren sich.
Ich hatte nie viele Freunde und kam auch nicht mit vielen klar, wenn mit Jungs mehr als mit Mädchen. Beziehungen waren immer schwierig für mich, dieser ständige Konflikt, ob man gut genug ist, ob der andere nicht jemanden besseren verdient hätte und dann, wie du auch schon meinst, der Körperscanner, der alles in Frage stellt und man nur noch wie ein Roboter da ist und funktioniert. Ich fühle mich jedenfalls fremdgesteuert in einigen Situationen, in denen ich doch nur ich selbst sein will.
Ich bin nicht mehr wütend auf die anderen, ich bin auch nicht neidisch, denn ich habe viel über den Heilkreis in Kiel gelernt, auch in dem Einzelcouching und dann kam irendwie eins zum anderen. Dann fand ich zu "Robert Betz" und vor allem zu "Byron Katie". Sie ist einfach der Knaller. Wir haben hier gerade eine gepannte Situation, die mir ernsthaft zu schaffen macht, aber auch darüber kann ich mit niemanden reden, das kennst du ja. Hier wende ich Byron Katies Methode "The Work" an.
Mir hilft es neben der Osteopathie sehr gut.

http://www.youtube.com/watch?v=Hx9mqwGIjLs

Du schreibst von deinen Sichtweisen, die dich bewegen und offensichltich ja auch aus machen, weil sie zu dir gehören. Ich finde das ein sehr wichtiger Aspekt. Mir geht es genauso. Es ist dieser Zwiespalt, dass man auf der einen Seite so gerne etwas von sich erzählen möchte, sich auch mal darstellen möchte, was man denkt und wie man dazu gekommen ist, auch das man eben nicht nur der Eigenbrödler ist, sondern auch echt was auf dem Kasten hat, dann aber die Ansgt der Ablehnung, Abwertung, Abgrenzung oder Spott. Das kann man sich einfach nicht leisten.
Gar nicht an das Gefühl zu denken, nicht verstanden zu werden, nicht verstanden werden zu wollen oder nicht ernst genommen zu werden.
Uns so, behält man es für sich und es kommt mir vor, als würde ich mein ICH nicht leben, weil ich es für mich behalte.
Geht es dir auch so oder ist es bei dir was ganz anders?
Blumenkind
 

Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon beay » Mo 7. Jul 2014, 22:06

Ich habe von klein auf an trainiert, den anderen das zu zeigen, was sie anscheinend sehen wollen. Das hat auch sehr positive Aspekte. Ich habe eine sehr humorvolle Seite, kann die Eigenarten anderer Menschen und auch meine eigenen Spleens sehr pointiert, immer auch gerne in Reimform, auf die Schippe nehmen.
Ich kann das den ganzen Tag lang, auch zusammen mit Kollegen. Das macht Spaß. Aber bei all dem wie auch Unternehmungen jeglicher Art spüre ich jederzeit den Widerspruch. Ich bin tatsächlich eine etwas tragische Figur. Die meisten Menschen würden im Leben nicht glauben, dass ich hoch sensibel bin. Ich bin sozial stark eingebunden und doch allein. Wie jetzt gerade Sitze ich alleine zuhause in der Anonymität Kiels in meiner Wohnung. Einerseits wünsche ich mir eine verwandte Seele, andererseits genieße ich aber auch die Freiheit, nicht den Menschen an meiner Seite ständig spüren zu müssen, zu erraten, wie ich es in der Zweisamkeit wohl richtig machen könnte.
Ich weiß, wie wichtig ein Realitätsabgleich ist. Auch Nicht-HSPs bieten immer wieder an, dass man anspricht, was einen gerade bewegt. Aber ein Vorgang wie in meinem Kopf überfordert die meisten. Und nach kurzer Zeit haben sie dann genug, sagen so etwas wie, man könne auch alles zerreden, man solle doch einfach tun.
Wir können nun mal nicht einfach so leben wie die anderen, voller Selbstverständlichkeit. Da ist ganz oft gerappel im Kopf. Ja so lebt man sich selbst nicht. So ist man nur ein Schatten.
Aber ich kann es nicht oft genug schreiben: so viel Wiedererkennen, so viel Übereinstimmung, so viel Aha wie hier im Forum habe ich noch nie erlebt! Wie muss da ein HSP in Fleisch und Blut sein?
Ich wünsche Dir eine gute Nacht!
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Re: Kiel - Plön und Umgebung?

Beitragvon beay » Di 8. Jul 2014, 08:11

Im übrigen fällt mir noch ein, dass auch meine humorvolle Seite so ihre Schattenseiten hat. Während es mir eigentlich nur darum geht, sich selbst immer mit einer Prise Salz zu nehmen, also immer auch mal ein wenig selbstironisch mit einem Augenzwinkern, nicht so bierernst halt, merke ich, dass mir die Freude, die dies bei anderen auslöst, sehr viel Zufuhr gibt. Ich fühle mich dann eher zugehörig. Das hält leider nicht sehr lange an, so dass es manchmal schon Suchtcharakter bekommt. Selbst wenn ich schon erledigt bin, treibt es mich noch an. In Phasen starken Weltschmerzes kann mein Humor auch gerne mal ins Sarkastische oder Zynische umschlagen.
Tja, meine Zerrissenheit ist halt recht stark.

Und Du hast eine gespannte Situation in der Familie? Das ist ganz allgemein schon stressig, als HSP mitunter schier unerträglich. Aber gut, wenn Du eine Möglichkeit gefunden hast, da gegenzusteuern. Im Übrigen kannst Du derartige Sorgen sicher hier im Forum lassen. Oder ist das nicht so dein Ding?

Einen schönen Tag wünsche ich Dir.
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