Ticks und Macken

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Re: Ticks und Macken

Beitragvon Morgentau2 » Do 10. Aug 2017, 08:23

toller Thread

Ich sortiere meine Bücher nach Größe.
Alles muss ordentlich an seinem Platz liegen sonst werde ich wahnsinnig.
Ich schreibe mir auch für alles eine Liste.
Ich korrigiere immer andere in Aussprache und Grammatik.
ich gestikuliere sehr wild wenn ich aufgeregt bin oder mich übermäßig freue.
Wenn ich Schlüssel oder metallene Türgriffe oder Geld angefasst habe muss ich mir immer die Hände waschen, genauso bei Lebensmitteln die man so anfasst und dann isst wie Apfel, Brot, Gummibärchen etc. (hoffe man versteht wie ich das meine).
.....
Gott gebe mir Gelassenheit,
hinzunehmen, was nicht zu ändern ist.
Mut, zu ändern, was ich ändern kann.
Und Weisheit, zwischen beidem zu unterscheiden.

_angel_
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Re: Ticks und Macken

Beitragvon Träumerle » Do 10. Aug 2017, 11:56

Hallo liebe Macken-Freunde freüde

Hier kommen meine Marotten:

- Ich habe für jede meiner beiden Katzen eine Vorstellung, wie ihre Stimme wäre, wenn sie sprechen könnten. Und genau so muss ich auch immer mit der jeweiligen Katze reden.

- Beim Essen kann ich keine zu großen Bissen nehmen, wenn die Konsistenz feucht, matschig oder "glibberig" ist - Würgegefahr...

- Ich finde es ekelig, anderen beim Zähneputzen zuzusehen. Muss dann immer das Bad verlassen.

- Wenn ich mich abends bettfertig mache, gilt: Erst Waschen, dann Umziehen! Bloß nicht anders herum!

- Gläser, aus denen getrunken wurde und an denen man noch durch einen klebrigen Fleck sieht, wo derjenige das Glas angesetzt hatte, kann ich nicht sehen.

- Spontane Klamotteneinkäufe sind seelische Folter für mich.

- Ich habe panische Angst davor, dass in meinem Kopf eine Ader platzt. Wenn ich also auch nur den kleinsten Verdacht habe, das sei gerade passiert, bin ich für die nächsten 24 Stunden unruhig.

- Wenn ich einen Einkaufswagen wegbringe, stelle ich ihn immer in die Reihe mit den wenigsten Einkaufswagen.

- Sitze ich am Schreibtisch, und schreibe ich beispielsweise hier im Forum, und das Telefon klingelt, dann nehme ich nicht ab, muss aber aufhören zu tippen, solange das Telefon klingelt.

- Wenn ich einen Text schreibe, und in der letzten Zeile des Textes genau ein Wort steht, wird mir ganz unwohl. Deswegen prüfe ich, bevor ich meine Beiträge abschicke auf solche Fälle und muss es ggf. umändern.
Beispiel: Das Forum hier ist richtig toll! Ich schaue jeden Tag rein und freue mich auf den Austausch. Die User hier sind alle sehr freundlich und einfühlsam, das Moderationsteam macht seine Arbeit sehr gut. Die Themen hier sind so interessant!

- Ich lächle selten auf Fotos, da ich nicht auf Kommando ein falsches Lächeln zeigen möchte. Außer auf Fotos, bei denen ich weiß, dass die viele Menschen sehen werden.

- Wenn mir schlecht ist, fasse ich mir mit meiner Hand immer reflexartig an die rechte Front meines Halses und räuspere dabei ständig leise vor mich hin.

- Ich werde innerlich verrückt, wenn ich eine lange Hose und ein Unterhemd ohne Pullover gleichzeitig trage.

- Und typisch für HSP's: Ich habe bei jedem noch so kleinen Missverständnis ein schlechtes Gewissen.

PS: Gerade Zahlen bei Fernbedienung oder Autoradio?

NaturFreundin, ich bin da ganz bei dir! _zwr_

LG Träumerle :-)
Ich weiß, ich bin ein HSP,
da ich die Welt ganz anders seh'.
Ich tue dies auf meine Weise,
nämlich ruhig und auch sehr leise.

Für mich ist's eine große Gabe,
wenn ich's auch nicht immer leicht habe.
Drum nehmt euch's nicht zu Herzen,
Ewig sind nicht mal die schlimmsten Schmerzen.

~Träumerle :-)
_____________
(Ich bin männlich...)
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Re: Ticks und Macken

Beitragvon free thinker » Sa 12. Aug 2017, 09:31

Hallo zusammen,

sehr spannend, sich hier in so vielen Dingen wiederzufinden. Dann möchte ich mich doch auch mal beteiligen:

- Planungs-Tick: Ich werde nervös, wenn ich mich mit Freunden und Bekannten treffe und das Gefühl habe, es gibt keinen Plan, was wir zu tun gedenken. Selbst wenn der Plan ist, einfach nur zu reden, ist es für mich viel angenehmer, das explizit auch so festzulegen. Einfach „schauen was kommt“ ist mir ein ziemlicher Graus.

- Kontroll-Tick: Bevor ich meine Wohnung verlasse, überprüfe ich immer, ob Ofen und Kochplatte ausgeschaltet sind und schalte meine Steckdosenleisten aus – möchte ja schließlich keinen Schwelbrand riskieren icon_winkle

- Ästhetik-Tick: Ich trage aus Prinzip keine kurzen Hosen. Ich bevorzuge einigermaßen elegante Kleidung, und mag es auch, wenn man den Eindruck bekommt, das Gegenüber hat sich Gedanken um sein Aussehen gemacht. Die gerade im Sommer verbreitete Kombination kurze Hose und T-Shirt hat für mich einen sehr faden Beigeschmack, ich sehe es nicht gern bei Anderen und würde selbst niemals kurze Hosen tragen, hat für mich etwas zutiefst Unästhetisches, sorry.

- Putz-Tick: Egal, wie es im Rest meiner Wohnung aussieht, mein Schreibtisch ist immer, wirklich immer, aufgeräumt und geputzt.

- Tagträum-TIck: Manchmal, vor allem wenn ich allein irgendwo unterwegs bin, geschieht es, dass ich mich tief in Gedanken verliere, meine Umgebung ausblende und irgendwann feststelle, jemanden frontal angestarrt zu haben. Sehr unangenehm für beide Parteien.

Je länger ich drüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein, das macht mir gerade etwas Sorgen… Nun ja, belassen wir es dabei.

Einen lieben Gruß,
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"Our doubts are traitors and make us lose the good we oft might win by fearing to attempt". - William Shakespeare
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Re: Ticks und Macken

Beitragvon Steffee » Sa 23. Sep 2017, 21:51

Mhhh...interessant^^ Guten Abend allerseits! :)

Auch ich habe jetzt mal irgendwie Lust mitzumachen und ein paar "Ticks und Macken" von mir zu beschreiben, jeden falls die, die mir jetzt spontan einfallen:

- Ich bin ja ansich eigentlich eher ein recht ordentlicher Mensch...aber was meine Klamotten betrifft...so stapelt sich die frisch gewaschene Wäsche bei mir gerne auch mal mehrere Tage lang, auf meine Zimmermöbel, bis ich sie dann endlich wegräume. Früher war es jedoch schlimmer - es hat sich also schon gebessert. Liegt wohl daran, dass mein Fernsehschrank nun als Ablagefläche dient (wo meine Mutter meine Wäsche für mich hinlegt), statt mein Schreibtisch wie früher in der alten Heimat, der näher an der Zimmertüre war. Denn ich schaue von meinem Bett aus, immer auf meinem Fernsehschrank und ich kann es gar nicht haben, wenn der unordentlich ist oder voll steht mit Sachen. Somit dauerts höchsten zwei Tage, bis ich die Klamotten dann auch in den Schrank lege. Naja...was das Innenleben von diesem angeht, sieht es auch nicht super glatt und faltenlos aus (eher das Gegenteil), aber ich kenne noch "schlimmere" Leute als ich, die ihre Sachen z.B. einfach da rein knallen XD

- Wenn wir schon vom Sachen in den Schrank "reinknallen" sprechen, so muss ich wohl als Frau zugeben, nicht wirklich eine ganz so enge Beziehung zu meinen Schuhen zu haben, wie es doch häufig gerne miteinander verbunden wird: "Frauen und Schuhe". Bei mir müssen Schuhe zwar auch irgendwo schön aussehen, aber vor allem zu meinem Charakter passen. Dennoch behandele ich die wenigen, die ich habe (jedenfalls wenig im Vergleich zu einigen anderen gleichaltrigen Frauen, wie ich oft bemerke) jetzt nicht wirklich mit Samthandschuhen und schmeiß sie wirklich einfach "zack" in meinen Schrank unten rein XD ...weil ich keine wirklich Lust verspüre, sie ordentlich aufeinander zu stapeln --> Platzmangel^^

- Je nachdem wie ich meine Zeit verbringen mag und nach meiner Lust und Laune heraus, z.B. ein Kuscheltag auf meinem Bett mit Decke und Katze, muss das Licht im Zimmer passen! Und da reichen nur wenige Millimeter bis Zentimeter aus, bei denen die Rollade entweder zu weit hoch oder zu tief ist...bzw. die Gardiene im Internatszimmer zu weit offen oder zu :D Und wenn es dunkel ist: je nachdem ein Licht zu viel an oder zu wenig - es muss eben stimmig sein^^ Wenn aber noch jemand anderes im Raum ist, kann ich natürlich auch auf Kompromisse eingehen, aber meistens bin ich ja alleine und meine Katze hat sich noch nie beschwert^^

- Obwohl ich nicht in der "Norm" passe, was meine körperliche Figur betrifft und auch irgendwo den Wunsch hätte, es wäre anderes (oder würde sich zum "positiveren" verändern), habe ich doch eine recht innige Bindung zu meinen eigenen Körper. Ich weiß nicht...ob das andere auch machen...und das jetzt "normal" ist oder nicht, aber ich gehe unbewusst mit mir selber wohl immer sehr zärtlich um, d.h. dass ich mich hin und wieder dabei "erwische", dass z.B. eine Hand unter meinem Shirt auf dem Bauch liegt, oder von da aus, sogar auf meinem Arm, meinem Dekoltee, oder auf meinem Oberschenkel... Meist wenn Kuschelzeit ist (s.o.), ich mich seeeehr wohlfühle, oder vor dem Einschalfen im Bett^^ Manchmal steichle ich mich auch selber...auch unbewusst (manchmal aber auch bewusst, wenn ich mich z.B. beruhigen mag). Jedenfalls hat meine Mutter mich schon öfter gefragt, ob ich Schmerzen hätte, oder warum meine Hand unter dem Shirt auf meinem Herzen läge...(oh...hopla^^)

- Ach ja, mein Grinsen...das ist so ein typisches Mermal von mir, wobei es ja eigentlich schön ist, wenn man doch gut gelaunt ist und ein Grinsen auf dem Gesicht hat, nicht? :D Nun ja...nur grinse ich nicht nur, wenn ich mich wohlfühle und fröhlich bin, sondern auch oft, wenn ich mir unsicher bin...wenn eine Situation für mich neu, komisch oder anders als normal bzw. wie gewöhnt ist. Bestes Beispiel: Ich bin irgendwo zu Besuch und wir sitzen am Essenstisch...manchmal passiert es mir auch, auf peinlicher Weise los zu kichern - ohne ein Grund, und ich versuche mich bei solchen Situationen echt zusammen zureißen, weil mir auch gerade DAS so unangenehm ist. "Was wenn ich jetzt plötzlich anfange zu lachen, und mich nicht mehr einkriege?" oder noch schlimmer: mit vollem Mund! (Alles schon mal vorgekommen...^^) Ich verstehe das selber nicht...bei mir wirkt sich Unsicherheit entweder so aus - oder auf melanchonischer Art, heißt schnell am Wasser gebaut (oder beides zusammen...)

Ähm...ja, ich denke diese etwas detaillierten Ausführungen zu meinen "Macken" reichen dann auch erstmal^^

Ein schönes Restwochenende! *cat*
Steffee
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Re: Ticks und Macken

Beitragvon abstract » Do 5. Okt 2017, 19:19

Hm. Ich mus abends raus an die Luft, obwohl ich keinen Hund habe. _sprint_
Energievampire lässt man nicht saugen, sondern ausbluten.
Hochsensible Binsenweisheit
_snoöwman_
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Re: Ticks und Macken

Beitragvon Kate77 » Mo 23. Okt 2017, 13:22

- Zu Hause am Esstische sitze ich grundsätzlich im Schneidersitz
- geschlossene Toilettendeckel mag ich überhaupt nicht
- wenn Menschen in meiner Gegenwart das g(ei*)-Wort benutzten, zieht sich mir alles zusammen s_032
- Menschen die langsam und umständlich reden, machen mich kirre
- ich LIEBE Ordnung und hasse es wenn, Dinge rumliegen, wo sie nicht hingehöhren
- ich habe mein System beim Wäschezusammenlegen, wenn das jemand im Haushalt anders macht, geh ich meist hinerher und "korrigiere", was mir den Ruf eine Pedantin zu sein eingebracht hat U72(
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Re: Ticks und Macken

Beitragvon Trude » Mo 18. Nov 2019, 16:51

Das ist spitze. _wav_
Früher konnte ich das auch nicht, aus einem Glas trinken, aus dem schon ein anderes Familienmitglied getrunken hat. Bei meinem eigenen Kind oder Partner habe ich damit keine Probleme. _%_
Ich kann es nicht haben, Pappen zu zerreißen oder dabei zu sein, wenn jmd. anderes das macht.
Schön, dass man nicht alleine spinnt.
Trude
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Re: Ticks und Macken

Beitragvon Annina » Mo 18. Nov 2019, 19:58

Wenn Tische so stehen, dass ihre Kanten nicht parallel zu Bodenmarkierungen verlaufen .... oder wenn Teppiche oder Tischdecken auch nur einen Hauch von schräg liegen.... ich muss dann immer "reparieren"...
Oft verspüre ich einen starken Drang, mich draußen durch Verengungen zu schieben... also zB zwischen Straßenlaterne und Hauswand... ist irgendwie Nervenkitzel zu sehen ob ich durchpasse...
Hab das noch nie jemandem gesagt, aber hier passt es für mich hin :-) ich danke euch!!
Annina
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