Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

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Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon aurora borealis » Fr 5. Jun 2015, 12:07

Bin grade dabei, das Buch zu lesen, und finde es hochinteressant. Im ersten Teil des Buches geht es darum, "loszulassen" und somit die Voraussetzungen für die Verwirklichung der Berufung zu schaffen. Ich denke aber, dass schon das Loslassen einige Zeit und fast ideale Lebensumstände erfordert.

Ich hatte auch schon selbst das Gefühl, dass meine Berufung in diese Richtung gehen würde, nur ist es hier nochmals schriftlich ausformuliert.

Wer neugierig ist, beim großen Internetbuchhändler gibts eine Leseprobe.
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Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon Equilibrium » Sa 6. Jun 2015, 07:51

Hallo Aurora,
die Buchvorschau ist leider etwas kurz und nicht so aussagekräftig. Wenn der Schreibstil und Anfang doch sehr sympathisch wirken, kenne ich meine Berufung schon und für die reine Neugierde hab ich nicht genug Geld. Würdest du es ein wenig für uns/mich zusammenfassen?

...dass deine Berufung auch in welche Richtung gehen könnte?

Gruß
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Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon aurora borealis » Mo 8. Jun 2015, 12:06

Die Haupaussage des Buches ist:

"Hochsensible sind dazu bestimmt, Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln, die das Leben von Endverbrauchern verbessern oder verschönern"

Nach dem langen Kapitel über das "Loslassen" wird auf die Gründe eingegangen, warum Hochsensible diese Bestimmung haben, und wie diese aussehen könnte. Auch wenn ich nicht mit allen Aussagen des Buches übereinstimme, ist es eine sehr inspirierende Lektüre.

Darf ich mal neugierig sein: Wie hast du deine Berufung gefunden? Mein Gedanke momentan ist, dass man seine Berufung durch das Ausprobieren verschiedener Dinge finden könnte.
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Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon Equilibrium » Mo 8. Jun 2015, 15:56

Danke.

Ich tat, was mir Freude macht und habe nach mir selbst gesucht, alles weitere hat sich gefügt. Auf der Suche nach mir selbst hat mir die Astrologie gut gedient.
Blind auszuprobieren...ich glaube wenn wir unserem Inneren folgen und tun wonach wir uns sehnen, dann finden wir uns selbst auch im Beruf. Alles ergibt sich durch das Innere sein und der Treue zu uns selbst. Allerdings ist es auf dieser Suche nicht verkehrt mit irgendetwas anzufangen, denn dabei bemerken wir auch, was wir nicht mögen und dadurch ergibt sich wieder, was uns liegt.
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Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon aurora borealis » Mo 8. Jun 2015, 19:33

Das Buch kam genau zum richtigen Zeitpunkt in meine Hände - und ich musste es nichtmal kaufen, sondern bekam es geliehen :-) Eventuell werde ich mir aber doch ein Exemplar zulegen, um ab und zu einen Blick reinzuwerfen.

Momentan probiere ich grade Sachen aus, die ich vorher noch nie gemacht habe. Wobei ich nicht weiß, ob das Teil meiner Berufung ist, oder mir eher Mut macht, "sichtbarer" zu werden.
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Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon derKleine » Di 9. Jun 2015, 09:38

Equilibrium hat geschrieben:Blind auszuprobieren...ich glaube wenn wir unserem Inneren folgen und tun wonach wir uns sehnen, dann finden wir uns selbst auch im Beruf. .


Das Problem sehe ich halt darin, wenn einen die inneren Neigungen in eine Richtung ziehen, wo man erfahrungsgemäß kaum genügend Geld zum Leben verdienen kann. Meine persönlichen Neigungen und Interessen scheinen allesamt nicht sonderlich lukrativ zu sein...
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Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon aurora borealis » Sa 13. Jun 2015, 18:06

Ja, das geht mir auch so - allerdings habe ich den Eindruck, dass zumindest bei Freiberuflern (z.B. Coaches, Heilpraktikern etc.) manche sehr erfolgreich sind, während andere nicht davon leben können. Erfolgreich sind höchstwahrscheinlich die, die sich selbst gut vermarkten können - etwas, was uns HSPs nun so gar nicht liegt.
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Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon uma » So 5. Jul 2015, 18:22

Das kenne ich auch nur zu gut. Ich habe schon 2 Ausbildungen begonnen und dann doch festgestellt, dass diese Arbeiten mich nicht erfüllen. Es ist immer wieder eine sehr anstrengend mit meiner Familie darüber zu reden. Denn wenn ich ihnen eine ehrliche Antwort darauf gebe, warum ich die Arbeit nicht weitermachen werde, dann schütteln sie nur verständnislos den Kopf. Oder sie fangen mit den Standardbelehrungen an.

Liebe Grüße uma
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Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon Perse_phone » Di 21. Jul 2015, 10:47

Ich lese das Buch auch gerade, nicht wirklich, um meine Berufung zu finden, sondern um sie zu bestätigen. :)

Und dabei stelle ich fest: Strenggenommen wusste ich schon mit vier, was ich mit meinem Leben anstellen wollte. Ich hab nur nicht drauf gehört. Erst mal jedenfalls nicht.

Davon leben und sich selbst vermarkten können...nun ja. Das ist natürlich so eine Sache. Aber für seine Passion kommt man vielleicht auch mal ein wenig aus seinem Schneckenhaus, hm? Immerhin ist es ja das, was die eigentliche "Arbeit" ausmacht.
Perse_phone
 

Re: Die Berufung für Hochsensible von Luca Rohleder

Beitragvon Bicca » Di 21. Jul 2015, 11:28

Warum muss die Berufung immer etwas mit dem Beruf zu tun haben? _gruebel_
Das Buch kenne ich noch nicht, aber im Bezug auf die kurze Inhaltsangabe, muss ich direkt an einen meiner Lieblingssprüche denken. 647&/
Ich arbeite, um zu leben und lebe nicht, um zu arbeiten.

Natürlich sollte der Beruf schon Spaß machen und zu einem passen, aber es gibt nun mal Berufungen mit denen man kein Geld verdienen kann. _%_

Aber reicht es dann nicht (natürlich nicht in jedem Fall), sich Hobby-mäßig zu verwirklichen?
Ich versuche z.B. meine Tierliebe privat auszuleben durch Tierschutz und weitere Hobbys.
Als Hundetrainerin oder Tierschützerin würde ich nicht satt werden und als Tierpflegerin würde ich erstens zu wenig für meinen Geschmack verdienen und zweitens oft mit meinem Tierschutzgedanken kollidieren.

Heutzutage sind viele Dinge einfach nicht mehr oder nur schwer zu verwirklichen. Und wenn man dann noch Kinder in die Welt setzten will, ist es doppelt schwer.

Wie seht ihr das? _grin_

Würde Euch diese Art der Berufungsverwirklichung genügen?
Oder müsst ihr es zu Eurem Beruf machen?
Bicca
 

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