Buchtipps Kopfmensch

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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Herbststurm » Fr 26. Jan 2018, 13:56

Lieber Studentenfutter

Wenn ich da bei Source lese kommt mir noch gerade autogenes Training in den Sinn....hmmm...hatte da mal einen Zettel mit ner Anleitung...finde den vielleicht noch...

Ich bin meinen Weg damals auch über Bücher gegangen...brauchte diesen Kopfzugang um zum Rest zu finden....

Und wie sagen Biker so schön:
Der Weg ist das Ziel ;-)).


@Maik/Reiki
Das sehe ich nicht so....Reiki ist eine sehr starke Heilenergie...aber passt hier nicht rein...wenn dus diskutieren möchtest...es gibt einen Reiki-Thread...oder natürlich pn...aber Vorsicht...bei Reiki komm ich immer "etwas" ins reden und diskutieren ;-)))....ok...ich gebs zu...ungern, aber ich gebs zu....sonst auch *+* U72( @+@ -Schk_

@Maik restlicher post
Danke für den Buchtipp und deinen post...habs gerne gelesen....interessiert mich gerade...was denkst du, könnte das auch was für mich zum Lesen sein?



Herzlich,
Herbststurm
sblätter @+@
Gerade heute....
....ärgere dich nicht.
....sorge dich nicht.
....sei mit Dankbarkeit erfüllt.
....arbeite ehrlich und hart (an dir selbst)
....sei dankbar für alles was lebt.
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Studentenfutter » Fr 26. Jan 2018, 14:20

Wollte keine Diskussion lostreten, aber da wir schon dabei sind... #bäh#

Seit ich mich etwas tiefergehend mit der Materie beschäftigt habe, würde ich einen Kopfmenschen als jemanden bezeichnen, der gerne möglichst viel Kontrolle hat, was so viel heißt wie alles abwägen zu wollen, schlechten Zugang zu Gefühlen zu haben oder Schwierigkeiten zu haben, einfach zu machen ohne nachzudenken. Genau das will ich - zumindest ein Stück weit - abstellen, bzw. etwas Kontrolle abgeben wenn man so will. Ich denke, Bauchmenschen haben diese Probleme weniger. (Dafür an anderer Stelle?)

Interessanterweise bin ich - trotz meiner Kopflastigkeit - musikalisch (ich singe und trete auch auf) mache mir aber viel zu viele Gedanken über die Technik, anstatt abzuschalten und "einfach" zu vertrauen und zu machen. Ich bin in logopädischer Behandlung und habe gelernt, dass Stimme und Psyche stark miteinander verknüpft sind.

Ich meine damit weniger, alles wissen oder durchdringen zu wollen, wie Rakete geschrieben hat.

Bücher lesen, um weniger zu denken - da steckt ein Widerspruch drin


Also für mich nicht. _gruebel_ Mir geht's darum, Strategien, andere Sichtweisen oder einen anderen Umgang mit der beschriebenen Problematik zu erlangen. Ich neige in der Tat zum Grübeln und mache diese Körperwahrnehmungsübungen (Atmung, Gliedmaßen, Geräusche, Gerüche, Gedanken beobachten usw.), die mir auch helfen. Ich benutze nur nicht gerne den Begriff "Meditation", da mir dann immer gleich Langhaarhippies in den Sinn kommen (Ich hoffe, ich trete niemandem zu nahe. :P).
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Source » Fr 26. Jan 2018, 14:46

Gut, du hast eine andere Sichtweise und gehst anders vor als ich. Deswegen hatte ich geschrieben, dass meine Sichtweise und mein Vorgehen nicht unbedingt auch das Richtige für dich sein müssen.
Meditation ist heute kein reines Hippieding mehr. Mittlerweile meditieren Leute, die man damit überhaupt nicht in Verbindung bringen würde, etwa Manager, die einem burn-out vorbeugen wollen. Und mir persönlich trittst du damit nicht zu nah. Ich bin zwar langhaarig, aber zu jung für einen Hippie :-)
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Studentenfutter » Sa 27. Jan 2018, 11:39

Gerade habe ich das Buch aus meinem ersten Beitrag "Ruhe da oben - Der Weg zu einem gelassenen Geist" von Andreas Knuf fertig gelesen.

Es ist leicht und verständlich geschrieben, auch mal humorig und spricht das an, was ich erwartet hatte. Deshalb gut als Einstieg geeignet.

Nun kommt noch "Ruhe ihr Quälgeister" vom selben Autor dran, dann mach' ich mich an Herbststurms Liste. :-)
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Rakete » Sa 27. Jan 2018, 14:48

LOL,

Langhaarhippies, ähm, ja, so könnte man mich beschreiben. Wobei ich eher der Surfer darunter bin.

Gut, Buch gelesen, und wirkts schon? Das selbe Buch habe ich auch gelesen, oder eher so bis zur Hälfte.
Wird das noch interessanter? Unterhaltsam ist das ja, aber in allen Büchern steht irgendwie nie so
die wirkliche Antwort, finde ich. Zumindest für mich nicht?
Genauso wie das "Ohm Arsch vorbei geht auch ein Weg von Alexandra Reinwarth". Puuh, also mit der
Erkenntnis "Das Leben ist" kam ich nicht klar, und das Buch gehörte zu denen, die ich an die Wand
geworfen habe.

Also so vom Prinzip weiß ja jeder was so ein erfülltes Leben ausmacht, nur wieso macht mans nicht?
Ein wenig ist bei mir das Zeitproblem, oder ich bin leider sehr oft müde, nein, eher so erschöpft?
Machen muss mans. Und zu machen gehört halt auch mal bewusst nichts zu machen.

Bei mir funktionieren so die Entspannungsübungen immer nur eine gewisse Zeit, dann nicht mehr.
Autogenes Training, Jackobson, Traumreisen, geführte Meditationen, usw. habe ich schon versucht,
leider nur mit mässigem Erfolg. Als Kind bekam ich immer den Rücken gekrault, das hat mich gut
beruhigt, das war super. Anfangs meiner Beziehung mit meiner Frau auch, nunja, das ist leider
selten geworden, um nicht zu sagen gestorben. Hmm, und nun? Ich komm da selber nicht hin,
und sich selber kraulen hat wohl nicht so den Effekt, weil man ja vorher weiß wie es krault?

Meditation ist schwierig für mich, irgendwann bekomme ich den Impuls davon laufen zu wollen.
Ja, klar, das ist es wohl was ich mal lernen sollte auszuhalten? Das üben? Immer eine Minute
mehr? Ist es das?

Ist grübeln an sich ok? Es kommt halt darauf an über was man grübelt vielleicht?
Also wenn so alles um mich rum Banane ist, dann ist das auch sehr angenehm für mich über
die wildesten Sachen nachzudenken? Nur wenn mich etwas belastet, seis nur ein blöder
Kommentar von jemand, dann ist das sehr lästig, schaffe es aber mittlerweile da öfters
rauszukommen. Nur machts dann auch einfach Schwupp, und die Quälgeister sind wieder da.
Das ist irgendwie meine hohe Sensibilität um mit meinen Gedanken eine Stimmigkeit zu erreichen.
Ist es stimmig, dann gibt es Ruhe, und wenn nicht, dann nicht.

Interesantes Thema!

Haha, guckt mal: [url]http://www.treffpunkt-hochsensibilität.de/11590502nx46300/hochsensibilitaet-allgemein-f8/eine-pause-fuer-die-gruebel-ruebe-aber-wie-t1149.html?sid=16b19dcdd299d4a9738496be4a490489[/url]

Maik

Edit(h) hat gerade noch den Gedanke eingebracht: Vielleicht habe ich auch zu viele Quälgeister um mich herum?
Ja, das sind schon einige. Blabla, ja, die kannst Du nicht ändern, blabla liegt alles nur an dir, blabla musst du
Yoga machen, meditieren, Sport, unter Leute gehen, blabla, wenn man keine Zeit dafür hat muss man die sich einfach nehmen,
blabla, oder halt die richtigen Pillen? Ja genau!
The intuitive mind is a sacred gift and the rational mind is a faithful servant. We have created a society that honors the servant and has forgotten the gift.
Rakete
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Studentenfutter » Sa 27. Jan 2018, 18:14

Wie gesagt: Ich fand's nicht schlecht. Etwas schleppend am Anfang, aber dann recht klar.

Eine Antwort habe ich auch nicht gefunden, aber das wirst du wahrscheinlich in keinem der Bücher. Eher Impulse, Ansätze, Strategien,...was auch immer. Die Antwort musst du wohl selber finden. (Das klingt schon ziemlich esoterisch von mir oder?)

Mit kraulen hab ich's auch noch nie probiert. :D Aber wenn ich die Tipps aus dem Buch bzw. die, die im Netz stehen, umsetze - zumindest ein paar davon - merk' ich schon, dass das hilft. Sprich: Gedanken beobachten, bewusste Wahrnehmung, Atmung, Entspannungsübungen, Entschleunigung.

Meditation ist schwierig für mich, irgendwann bekomme ich den Impuls davon laufen zu wollen.


Um's mit den Worten des genannten Buches zu sagen: Das ist wohl dein Geist, der da kein Bock drauf hat. Genau darum geht's ja. Vielleicht haben dir andere Leute Tipps, wie man damit zurecht kommt. Ich bin schließlich kein Langhaarhippie. ;-)

Ja, klar, das ist es wohl was ich mal lernen sollte auszuhalten?


Genau, nicht zu denken. Fiel mir am Anfang auch schwer, aber mittlerweile kann ich dabei recht schnell abschalten. Bei mir klappt's gut, wenn ich meine Atmung beobachte, wie sich der Bauch hebt, oder er durch die Nase strömt. Oder beim Spazieren bewusst drauf zu achten, was man hört/fühlt/sieht/riecht.

Beim Grübeln kreisen deine Gedanken um Themen, ohne jedoch zu einer Lösung zu kommen. Das wird auf Dauer belastend.

Und in der Tat: Auch Sport bzw. Laufen hilft mir.
Studentenfutter
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon atemlos » Sa 27. Jan 2018, 18:47

_#)_
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