Buchtipps Kopfmensch

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Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Studentenfutter » Mi 24. Jan 2018, 13:14

Hi,

da ich ein starker Kopfmensch bin und daran gern' etwas ändern würde, suche ich ein Buch/Bücher über's Weniger-Denken, Mehr-Bauchmensch-Sein oder was auch immer. Habt ihr einige Buchempfehlungen - neben denen von Amazon - zur entsprechenden Thematik?

Beispiel:

https://www.amazon.de/Ruhe-oben-einem-g ... %C3%BCbeln

Dachte, HSPs seien überwiegend Kopfmenschen, hab' aber jetzt gelesen, dass das Gegenteil der Fall ist. smuup

Wie dem auch sei, würde mich freuen. :-)

Gruß,
Studentenfutter
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Herbststurm » Mi 24. Jan 2018, 15:14

Liebe/r Studentenfutter,
ich finde es recht schwer da pauschal was zu sagen...ist ja ein Riesenfeld.
Möchtest du das noch etwas eingrenzen oder so offen belassen? Musst dich da natürlich nicht persönlicher zu äussern, gell.

Ich war früher auch ein extremer Kopfmensch übrigens...schaue mir mal meine Bücher durch...vielleicht finde ich ja was?

Herzlich, Herbststurm
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Studentenfutter » Mi 24. Jan 2018, 17:05

Hi,

ne, kein Problem.

Mir geht's eben darum, sich, seine Gefühle, seinen Körper besser bzw. bewusster wahrnehmen zu können, nicht alles zu zerdenken, abschalten zu können, sich nicht ständig wegen Kleinigkeiten oder Fehlern den Kopf zu zerbrechen (bei denen sich oft im Nachhinein herausstellt, dass es sich gar nicht lohnt/gelohnt hat) oder kurz gesagt: nicht alles kontrollieren zu wollen.

Evtl. such ich mir noch 'nen Psychologe oder Heilpraktiker, würde das aber ganz gern noch durch Literatur ergänzen.
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Herbststurm » Do 25. Jan 2018, 15:52

Na, wenns nur das ist ;-))) ...bitte nimm mir das nicht übel...aber das was du schreibst, könnte genau so gut von mir hier stehen, einfach vor ein paar Jahren...da stand ich ungefähr an so einem Punkt....oder es hörte sich auf jeden Fall ähnlich an....also ein rundum-Erneuerungspaket sozusagen...da hast du dir ja einiges vorgenommen...wow...ich wünsche dir auf jeden Fall bei der Suche ganz viel Mut, Entscheidfreudigkeit, viele spannende Erkenntnisse.

Und wenn ich etwas spoilern darf. Das ist bis heute für mich dabei rausgekommen:
Ich darf genau so sein, wie ich im Hier und Heute bin und genau genommen kann ich ja nirgends anders sein und es ist ok. Ich darf Ich sein. Mit all meinen Ecken und Kanten, meinen Macken, meinen Gaben und Talenten und all das macht mich auch aus. Und dem einzigen Trend, dem ich hinterherjagen muss ist der Trend, Ich zu sein, mir selber treu zu bleiben und mich so anzunehmen, wie ich nunmal bin….und ich darf meinen Weg so leben, wie ich es möchte und ihn in die Richtung gehen, wo es mich hinzieht….ich darf hier unten wachsen und mich entwickeln…und ich habe 100% verfügbare Energie und ich entscheide, wozu ich sie einsetzen will. Und es ist einfach – auch wenn es nicht immer einfach ist.

Vorab noch dies:
Ich lese Bücher nie als sakrosankt und in Stein gemeisseltes Wissen. Ich lese sie immer als: Das ist die Sicht des Autors, was kann ich da für mich rausziehen, was passt zu mir, wo finde ich mich oder finde ich mich wieder und dann vor allen Dingen: Was will ich da rausholen für mich oder was will ich auf meinen Weg mitnehmen…und so kann ich aus einer Vielzahl Themen und Büchern immer etwas mitnehmen…und ab und an lese ich Bücher mal auch nicht fertig….weil es einfach nicht meine sind…so, jetzt also:
Ich hab lange den Kopf schräg gehalten und mir dann überlegt, dass du wohl eher nicht so auf spirituelles Zeugs anspringen wirst als Kopfmensch (und davon habe ich als Reiki-Meister/-Lehrer natürlich sehr viel)....also habe ich mal wieder in alten Lieblingsbüchern von mir rumgeschmökert und zusammen gekommen ist eine bunte Palette an Büchern aus den verschiedensten Richtungen und Themenwelten und ich hoffe, dass dich das Eine oder Andere davon anspricht....die Themenwelten, wo ich mich bedient habe, sind aus einem recht breiten Spektrum...
Zuoberst sind die am besten geeignetsten aus meiner Sicht für Kopfmenschen...aber das ist einfach aus meiner Kopfmenschgeschichte, gell.

Die Entscheidung liegt bei dir; Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit, Reinhard K. Sprenger

Aufstand des Individuums; Warum wir Führung komplett neu denken müssen, Reinhard K. Sprenger

Reinhard Sprenger früher ein sehr bekannter Managementguru, ist leider etwas still um ihn geworden...ich habe seine Bücher geliebt. Das sind meine zwei Favoriten.
Sie haben mich gelehrt, dass ich immer eine Wahl habe, mich aber bewusst entscheiden muss, was ich will, so mein Weg hingeht und dann halt auch mit den Konsequenzen leben muss. Und ist auf die Berufswelt bezogen und auf Management….ist also auch sehr anschaulich beschrieben.

Resilienz, Das Geheimnis der psychischen Widerstandskraft; Was uns stark macht gegen Stress, Depressionen und Burn-Out; Christina Berndt
War für mich ein ganz wunderbares und auch beruhigendes Buch.

Stressmanagement; Stress bewältigen, Entspannung trainieren, Lebensfreude gewinnen; Uwe Klein

Wenn du es eilig hast, gehe langsam; Mehr Zeit in einer beschleunigten Welt; Lothar J. Seiwert
Auch ein Lieblingsbuch von mir.

Die Bären-Strategie; In der Ruhe liegt die Kraft; Lothar J. Seiwert

Die Versöhnung mit dem inneren Feind; Heilung durch Annehmen und Integration; Dawna Markova
Das Buch war ein jahrelanger Begleiter für mich.

Seeleninfarkt, Zwischen Burn-Out und Bore-Out; Rüdiger Dahlke
Das Buch mag ich auch ganz besonders gerne.

Sei glücklich, du schaffst es; Gib deinem Leben neuen Schwung; Annemarie Trixner
Das Buch hat mich auch sehr lange begleitet.

5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen; Bronnie Ware
Dieses Buch zu lesen war für mich sehr intensiv.

Bis hierher und nicht weiter; Wie sie sich zentrieren, Grenzen setzen und gut für sich sorgen; Rolf Sellin
Auch ein ganz wunderbares Buch für mich.

Anleitung zum positiven Denken; Ein praktischer Ratgeber zur Aktivierung Ihres Unterbewusstseins mit mehr als 2500 positiven Suggestionsformeln; Shad Helmstetter

Glück ist, was du täglich tust; 365 gute Ideen für Lebensfreude und Glücklichsein; Alan Epstein

Zeiten des Glücks; Anthony de Mello

Echo der Seele; Von der Sehnsucht nach Geborgenheit; John O’ Donohue
Ist eher in der Ecke Philosophie anzusiedeln.

Mit sich selbst befreundet sein; Wilhelm Schmid
Auch philosophisch.

Jesper Juul ist ein sehr bekannter Beziehungsexperte / Erziehungsexperte. Seine Bücher begleiten mich nun seit ich Mama bin und ich lerne unglaublich viel daraus über mich, mein Kind und Beziehungsdynamik…er postuliert eine Erziehungskultur, geprägt von Achtsamkeit, Respekt, Gleichwürdigkeit und er postuliert einen liebevollen, empathischen, authentischen Umgang miteinander und der ist aus meiner Sicht für jeden Menschen hilfreich, weil gerade auch wir Erwachsenen unglaublich viel von ihm lernen können…und dadurch auch besser erkennen, wenn was unter uns Erwachsenen schief geht...wenn wir uns all dieser Dinge, von denen er schreibt, bewusst werden und sind...respektive bewusster werden...
Ich habe sie immer aus verschiedenen Blickwinkeln gelesen: Einerseits aus Sicht der Mama, dann aber auch aus Sicht des ehemaligen Kindes, Schülers usw. Es hat mir – nebst Reiki - so viel gegeben an Erkenntnis, wer ich bin, warum ich so bin, wie ich bin, seine Bücher mag ich durchs Band; aber meine liebsten Bücher von ihm sind:
Nein aus Liebe
Dein kompetentes Kind
4 Werte, die ein Kind ein Leben lang tragen
Grenzen, Nähe, Respekt


Ich hoffe, es hat was dabei, was dich anspricht ;-)))).

Herzlich,
Herbststurm
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Zuletzt geändert von Herbststurm am Do 25. Jan 2018, 20:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Herbststurm » Do 25. Jan 2018, 18:07

Und noch Schulz von Thun,
Miteinander reden 1 bis 3
Vorallem das dritte Buch mit dem inneren Team hat mir sehr geholfen im Innen aufzuräumen...und das Vier-Ohren-Prinzip hat mir beim Thema abgrenzen sehr geholfen.

Herzlich,
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Studentenfutter » Do 25. Jan 2018, 22:25

Hi,

danke für deine ausführliche Antwort.

Es hat sich im Vergleich zu früher schon gebessert, in dem Sinne, dass ich zumindest etwas gelassener und ruhiger geworden bin. Allerdings hatte ich vor kurzem eine depressive Verstimmung mit Angstzuständen, was ich zu einem großen Teil auch auf die genannten Gründe zurückführe. Fühle mich nicht so richtig geerdet, in der Schwebe, manchmal innerlich aufgewühlt oder unruhig. Deshalb möchte ich das ändern.

Stimmt, mit Spirituellem kann ich nicht so viel anfangen (allerdings mehr als früher), bin auch eher praktisch und pragmatisch veranlagt. Ich merke, du verstehst mich.;-)

Werde mich mal durch deine Tipps schlagen.

Danke. :-)

Bin übrigens männlich.
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Herbststurm » Do 25. Jan 2018, 22:32

Lieber Studentenfutter

Weisst du, was ich anstelle, wenn ich mich nicht so geerdet fühle? Ich zieh die Schuhe aus und gehe einfach barfuss und spüre den Boden unter meinen Füssen...das erdet mich dann immer...oder gehe in die Natur...da spüre ich dann den Wind, den Regen, die Sonne und nehme mit all meinen Sinnen wahr...Blätterrascheln, Wasser rauschen, schlurfe über den Boden, rieche...oder drücke mit Krümel Schneeengel in den Schnee (na ja, wenn ich das mit Kind mache findens alle süss...ohne dann eher weniger ;-))...oder Schneemann bauen oder so was...einfach was tun, wo ich mich fühle, das erdet...

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/s ... 69740.html

Lucinda Bassett
Angstfrei leben

Das Buch finde ich schlichtweg genial ;-))).

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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Rakete » Fr 26. Jan 2018, 00:24

Studentenfutter hat geschrieben:Mir geht's eben darum, sich, seine Gefühle, seinen Körper besser bzw. bewusster wahrnehmen zu können, nicht alles zu zerdenken, abschalten zu können, sich nicht ständig wegen Kleinigkeiten oder Fehlern den Kopf zu zerbrechen (bei denen sich oft im Nachhinein herausstellt, dass es sich gar nicht lohnt/gelohnt hat) oder kurz gesagt: nicht alles kontrollieren zu wollen.

Evtl. such ich mir noch 'nen Psychologe oder Heilpraktiker, würde das aber ganz gern noch durch Literatur ergänzen.


Hey, hast Du bei mir gespickelt? Umpf, mir gehts genauso!
Lösung habe ich bisher auch keine, außer mir nicht mehr so viel drauß zu machen.
Es sind nur Gedanken, und ich muss nicht alles glauben was ich denke. Sprich denen einfach nicht mehr
so viel Beachtung schenken. Um so mehr man sich gegen seine Gedanken wehrt, um so heftiger wirds doch.
Ich bin nicht meine Gedanken, ich bin ich. Herbststurm sagt im Prinzip genau das selbe.

Auch ich habe früher geradezu Bücher in diese Richtung "gefressen", in der Bücherwand ist das Thema etwa ein Quadratmeter groß,
und seit Internet ist die Informationsdichte ja noch höher.
Hmm, und dank der Liste von Herbststurm wird wohl noch das ein oder ander Buch dazukommen?
Ergänzen kann ich noch das Buch "Der wunderbare Weg" von M. Scot Peck, dort wird die Brücke von der Psychologie zur Spiritualität geschlagen.
Vielleicht eine Möglichkeit sich da auch ein wenig in diese Richtung flexibler zu gestalten? Es ist doch eine schöne Möglichkeit auch da
Antworten zu finden, auch wenns nur etwas beruhigt nicht alles so wissenschaftlich zu sehen. Es gibt einfach noch zu vieles, was wir nicht
wissen, da kann das schon helfen so manches zu erklären. Und muss man erst alles wissen, bevor man Ruhe geben kann?
Jaha, vielleicht ist ja das, was Du "Kopfmensch" nennst? Alles erklären zu wollen? Mir gehts genauso, wenn ich was wissen will,
oder ich weiß, dass ich etwas nicht weiß, dann macht mich das schon ganz wild. Ich bekomme da keine Kohärenz in mein Hirn,
und es treibt mich um, und mein Hirn gibt keine Ruhe! Das macht sich dann selbstständig.
Unter anderem auch die ganzen kleinen Fehler die man gemacht hat, oder auch das zwischenmenschliche,z.B. wenn es zu
Auseinadersetzungen, oder Mißverständnissen kam. Das macht mich irre! Und führt somit auch zu sozialen Ängsten, wenn ich
vor irgendwelchen Terminen alle möglichen Antworten auf die Fragen vorwegnehme, die kommen könnten.

HS sind keine Kopfmenschen? Da müsste man erst mal definieren was das genau ist. Öhm, ich denke es eher die Art wie man denkt.
Also ich denke intuitiv, nicht rational. Und in Mustern, Bildern denke ich, und das Gefühl wo ich dabei habe.
Oft denke ich den ganzen Tag über etwas nach, dann machts Zack, und ich habe die Lösung, weiß aber nicht mehr wie ich darauf kam.
Das ist sehr anstrengend, und mein Hirn hüpft dabei wild zwischen irgendwelchen Mustern hin und her, und versucht ALLES miteinander
in Verbindung und in Einklang zu bringen. So kommt man vom hundertsten ins tausendste.

Auch ich kenne das mit dem nicht geerdet sein. Also ich habe dauernd so ein losgelöstes Gefühl, manchmal als ob ich schwebe.
So ein Schwindelgefühl ist mein Hauptsymptom, das geht mir so auf den Keks! Soll auch was mit Dissoziation zu tun haben.
Au Mann, und so schlägt man sich durch Leben, das ist Höchstleistung, wenn man sich das mal so ansieht, mit den ganzen Handicaps
die man hat. Kein Wunder ist man da immer erschöpft und will eigentlich nur mal seine Ruhe. So, genug gejammert.

Versuche das mal so zu verstehen, Du hast gaaaanz besondere Fähigkeiten, die nur sehr wenige Menschen haben, drum kommt man sich
komisch vor, so das Gefühl man sei ein Alien. Und darum denkt man so viel darüber nach warum das so ist, und dazu kann man noch
seeeeehr viel denken. Das Hirn macht das, weil es das machen KANN. Versuche das mal mit etwas Abstand zu beobachten was da
vor sich geht, das hat mir geholfen öfters aus dem Gedankenkarussel auszusteigen und etwas Pause zu haben.
Oder biete ihm mal etwas Neues an, was es mehr fordert, auch gerne mit dem Körper. Das ist der "Trick" von Yoga, seinen Körper
so zu verbiegen, dass das Gehirn mal neue Infos bekommt von den ganzen Sinneszellen. Gehen, stehen und sitzen, Autofahren und
so weiter kann es schon, das ist langweilig. Reiki gehört auch zu dem Thema, das bewusste Wahrnehmen von seinen Sinnen, usw.
Mir wird das Hirn öde, wenn ich z.B. länger nichts handwerklich mache, und dabei mental gefordert bin, dann werde ich "unleidig".
Da werde ich schon mal in meine Werkstatt gejagt. Eine Stunde Schrauben sortiert, und ich bin wieder erträglich.

Barfuß laufen, ohja! Im Sand, bei 30 Grad im Schatten. Und von Stein zu Stein hüpfen an meinem Lieblingsort am Fluß.
Wann ist Urlaub? Ich muss da wieder hin! Da gehts mir so richtig gut, und meinem Hirn auch. Und wann wird Sommer?

Uih, komme ich vom Thema ab? Oder ist das so ok für Dich? Hmm, sollte ich mal ein Buch schreiben? Ach, es gibt schon so viele?
Siehst Du, da ist es wieder: Ich will erst ALLE Bücher gelesen haben, bevor ich eins schreiben würde. Das geht nicht!

Maik
The intuitive mind is a sacred gift and the rational mind is a faithful servant. We have created a society that honors the servant and has forgotten the gift.
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon Source » Fr 26. Jan 2018, 10:56

Lieber Studentenfutter,

ich habe deine Frage schon vorgestern gelesen und dabei gedacht: Bücher lesen, um weniger zu denken - da steckt ein Widerspruch drin. Wie gesagt, das ist meine Interpretation :-)
Ich würde mich auch als Kopfmensch bezeichnen, habe aber auch eine ausgeprägte emotionale Seite. Beruflich bedingt muss ich intensiv geistig arbeiten. Wenn ich dann meinen ständig plappernden Geist mal abschalten will, gelingt mir das nicht, indem ich ihn mit Büchern füttere. Empfehlenswert sind Übungen wie Atemmeditationen (achtsames Atmen), vor allem, wenn du mit Angstzuständen zu tun hast, oder - richtig gut - Tai Chi, und auch das, was Herbststurm beschrieben hat - Erdung.
Wenn du zu depressiven Verstimmungen neigst, grübelst du vielleicht auch. Da solche Grübeleien meist zu nichts führen kann es hilfreich sein, den unsteten Geist mit körperzentrierten Übungen zu beruhigen.
Ich hoffe, meine eigenen Erfahrungen helfen dir weiter, ich möchte sie aber nicht als allgemein hilfreich darstellen. Es kann natürlich sein, dass Lesen und Reflektieren dir hilft. Ich wünsch dir, dass du einen passenden Weg für dich findest :-)

Herzliche Grüße
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Re: Buchtipps Kopfmensch

Beitragvon atemlos » Fr 26. Jan 2018, 12:59

Hallo Studentenfutter
Wenn du lernen/rausfinden möchtest wie dein Verstand funktioniert empfehle ich: Meditation! Mit etwas sinnvoll umzugehen, dass man gar nicht versteht, erscheint mir persönlich eher schwierig. icon_winkle Literatur gibts dazu genug (leider auch viel BS!). Denke da muss sich jeder selbst durchwühlen um an den Kern der Sache zu kommen bzw. Ansätze zu finden die einem zusagen.

Viel Erfolg
PS.: Über Meditation zu lesen ist zweifelsfrei eine tolle Tätigkeit. Das allein wird dir aber wenig bis garnichts (je nach Literatur) bringen, wenn du verstehst was ich meine. Was ist es einem wert? Diese Frage trennt meist die 'Spreu vom Weizen'..
atemlos
 

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