Fantasiestory

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Re: Fantasiestory

Beitragvon Seestern81 » Do 15. Aug 2013, 14:13

wind-und-wellen hat geschrieben:Hallöchen ihr Lieben!

Ich war so frei und hab die beiden Threads zu Fantasy-Story zusammengeführt, um die Anzahl der Threads übersichtlich zu halten.

Weiterhin kreative Phantasie hier U72( _Mij_


Das war eine gute Idee. Danke. _thum_

Hier ist der 2. Teil von "DER ORDEN DER LILIENKRIEGER":

Djuna stand wie versteinert da und starrte auf die Stelle, wo ihr Verfolger soeben verschwunden war. Sie Blickte sich unsicher nach der Gestalt um, doch auch sie war verschwunden. Kein Blick lastete mehr auf Djuna und nun spürte sie, wie ihre Knie nachgaben. Doch sie durfte hier nicht bleiben. Die Gefahr war zu groß, denn jemand könnte zurückkehren. Djuna machte ein paar unsichere Schritte Richtung Dorf doch in ihrem Kopf drehte sich alles. Sie hatte immer noch den Mann in seiner schwarzen Kleidung vor Augen und sie glaubte, noch seinen Blick zu spüren, der sie bannte. Djuna stolperte seitwärts und prallte gegen einen Baum. Sie lehnte sie an den Stamm und versuchte das Schwindelgefühl zu vertreiben, doch ihr gesamter Körper fühlte sich an, als hätte ihr der Mann mit seinem Blick alle Kraft geraubt. Djuna berührte mit der Hand die Rinde, da stießen ihre Finger an einen harten Gegenstand, der im Stamm steckte. Djuna zog ihn heraus. In der zunehmenden Finsternis konnte sie gerade noch die Umrisse eines Messers erkennen. Dann spürte sie Blut an ihren Fingern. Es musste das Messer sein, das erst ihren Verfolger verwundet hatte und dann von ihm nach ihr geworfen worden war. Sie steckte es in ihren Gürtel, denn niemand sollte erfahren wo genau der Kampf stattgefunden hatte. Djuna zwang sich rasch weiterzugehen und erreichte endlich das Dorf. Mit letzter Kraft stolperte sie durch die Hintertür des Gasthauses und verriegelte sie mit zitternden Fingern. Sie tastete durch den finsteren Vorraum, an der Treppe vorbei, die zu ihrem Zimmer führte, zu dem kleinen Fenster. Vorsichtig spähte sie durch die Gardinen auf die spärlich beleuchtete Straße. Es war niemand zu sehen. Erleichtert zündete Djuna das Licht an. Als sie gerade die Treppe hinaufsteigen wollte, flog die Tür zur Schankstube auf. „ Oh du bist das, Djuna. Ich dachte schon, es wäre… Ist alles in Ordnung bei dir? Du siehst ja fürchterlich aus “, rief Sita, die Kellnerin, die Djuna mit einer für sie untypischen Mischung aus Erleichterung und Besorgnis musterte. Djuna sah sie völlig verdutzt an. Sita hatte sich, genau wie alle anderen, nie für sie interessiert, außer wenn sie Hilfe in der Küche brauchte. Selbst als Djuna eines Winters halb verhungert um etwas zu essen gebettelt hatte, war sie von Sita wie ein Hund davongejagt worden. Weshalb also die plötzliche Anteilnahme? Djuna kannte Sita gut genug, um zu ahnen, dass sie sich nicht aus reiner Menschenliebe so verhielt. Irgendetwas musste passiert sein. Aber was es auch war, es war ihr im Moment gleichgültig. Sie wollte nur noch in ihr Zimmer und sich ausruhen. Deshalb sagte sie kurz angebunden: „ Mir geht es gut. Ich bin nur sehr müde und möchte mich ausruhen.“ „ Sag mir sofort, ob dir etwas passiert ist! Wenn du dich mit ihnen angelegt hast, dann geht es nicht nur dich etwas an. Ich werde nicht zulassen, dass du Araka zerstörst.“, rief Sita mit einem mal aufgebracht. Djuna wusste nicht, was sie sagen sollte. Was passierte hier nur? Waren die dunklen Krieger auch im Dorf gewesen? Djuna hatte bis jetzt angenommen, dass sie sich nur auf der Durchreise in die östlichen Berge befanden oder wo sie sich sonst versteckten seit sie im Krieg besiegt worden waren. Djuna wollte nicht von dem Angriff erzählen, bis sie genau wusste, was hier passiert war.

Ich freue mich natürlich wieder über Kommentare _yessa_ !!

LG Seestern81
Ein weißes Schaf in einer schwarzen Herde ist auch ein "schwarzes Schaf"
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