Gedichte

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Re: Gedichte

Beitragvon Augenblick » Fr 28. Mär 2014, 13:44

David33 hat geschrieben:...sehr gut! http://www.google.de


_gruebel_
Das lineare Kausalitätsdenken liefert schon lange keine Erklärungen mehr:
Auf A muss nicht B folgen.

~Paul Watzlawick~

Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel
Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.

~Christian Morgenstern~
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Re: Gedichte

Beitragvon Isabellamay » Do 10. Apr 2014, 10:16

Wo ist Die Liebe?
Wo ist die Wärme?
Wo ist der Frieden?
Wo ist das Mitgefühl?
wo ist die Menschlichkeit?

Der Haß, die Kälte, der Krieg, der Neid und die Graußamkeit der Menschen,
haben die welt in der wir leben vergiftet und besudelt!

Und wozu?
Für zahlen, metal und Papier!

Diese unmenschen die diese welt mit all jenen teilen die noch wärme in ihren
Herzen tragen sollten sich eines klar machen!

Mit nichts auser deiner Seele kommst du auf diese Welt,
und mit nichts ausser deiner Seele wirst du sie wieder verlassen,
achte also gut darauf, welchen dingen du in deinem leben bedeutung gibst und welchen nicht!
Jede pflanze gedeiht dort am besten, wo ihr Platz ist!
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Re: Gedichte

Beitragvon halcyon » Sa 17. Mai 2014, 20:00

echolot ohne echo

ich schweb’ im luftleer’n raum. kein boden unter den füßen.
völlig lösgelöst. haltlos und ohne erdenschwere…
doch höhenflug, das ist es nicht – das ist kein segen.
es ist hölle. weil ich nicht bin. nirgends hingehöre.

mich verschwenden. immer wieder schöpfen aus dem inn’ren,
was immer da zu schöpfen ist… solang’ es nicht versiegt…
immer wieder anschrei’n gegen die große laute leere.
immer wieder vergeblich. der henker weiß, woran das liegt…

wie soll ich sein, mich finden, wenn ich einfach gar nicht bin?
wie ausloten, was möglich wäre, und was nicht?
muss ich denn alles aus mir selbst heraus kreieren -
den kerker, folter… freiheit, und jetzt auch das licht?


---

...so fühle ich mich oft.
dass ich alles aus mir selbst heraus erschaffen muss. weil nichts gegeben wird, sondern ich alles selber machen muss.
dass ich meine welt selbst erschaffen muss, weil keiner da ist, der/die seine mit mir teilt. und die sogenannten "anderen" mich an ihrer welt nicht wirklich teilhaben lassen wollen...
mit anderen worten: ein frustgedicht.
ich war auch ziemlich frustriert, als ich es geschrieben habe...
.
"sapere aude!" - Quintus Horatius Flaccus (Epist. I,2,40)

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Re: Gedichte

Beitragvon rehmilia » So 18. Mai 2014, 18:48

da aber wo meine seel nicht mehr umhin konnt mensch zu sein
wo sie annahm was von dieser rasse gezeichnet
dort weilte sie im leid, dessen was war.. wie dessen was ist
wo sie jedoch den blick hebt, neigt gen himmel, um zu sehen welch bildniss er zeichnet,
nicht weicht in jene ´menschlichkeit sich traut der eignen seel zu sein
dort war der weg zwar hart, doch mein
_______________________________
für ein psychopathisches(= leidende Seele) Mädchen
das nicht mehr fühlen kann durch was ihr in kindertagen gescharr:

kalt gesäht, ist nie zu spät, und nie verloren, das kind es hat sich selbst gebohren,
wenn trotz oder gar durch den schmertz, es wieder altes lächeln fand, hält unsichtbahr sich an der hand.
klein gehalten, abgespalten, oft verkannt, was man in wahrer liebe fand

______________________________________

gefühle starr, gleich meinem blick, der nicht ersucht
nur ruhe schickt, im rythmus der wolken ich halte schritt,
kommt mit ich halte schritt
und freiheitsbohten grüßen mich
mit schlägen die nur höhe greifen
verbblassen in unendlichkeit
die ferne nah im himmelsschritt
ich komme mit ich komme mit
und gleitenderweise beginne ich die reise
kälte ich spührdich nicht
ja nun fühle ich
____________________________________

kleine schritte sanfter boden, nur vom wind durchs feld gezogen,
verliebt in hormonie, flüstert natur ihre philosophie,
fliest der stand in einklang bleibend,
vor dem reh das leis mir zeigend, nicht mehr tut als einfach sein, fängt die stille für mich ein,
beweist der wahren lebensweise, blickt mich an und flüstert weiße,
nicht mit worten nur sein blick, läst mein geiste darauf ein, nicht zu sorgen nur zu sein,
fliest mit mir und wandelt sicht, stummt gedanken, entflamt herzenslicht,
ist anmutend doch dies still, und so sehend doch nichts will,
schreitet bindend mit der zeit,wird es sterben wars so weit,
und dies nur mit seinem blick, seinem sein ist lieblich trick
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Re: Gedichte

Beitragvon Mobucy » Fr 23. Mai 2014, 22:44

rehmilia hat geschrieben:da aber wo meine seel nicht mehr umhin konnt mensch zu sein
wo sie annahm was von dieser rasse gezeichnet
dort weilte sie im leid, dessen was war.. wie dessen was ist
wo sie jedoch den blick hebt, neigt gen himmel, um zu sehen welch bildniss er zeichnet,
nicht weicht in jene ´menschlichkeit sich traut der eignen seel zu sein
dort war der weg zwar hart, doch mein
_______________________________
für ein psychopathisches(= leidende Seele) Mädchen
das nicht mehr fühlen kann durch was ihr in kindertagen gescharr:

kalt gesäht, ist nie zu spät, und nie verloren, das kind es hat sich selbst gebohren,
wenn trotz oder gar durch den schmertz, es wieder altes lächeln fand, hält unsichtbahr sich an der hand.
klein gehalten, abgespalten, oft verkannt, was man in wahrer liebe fand

______________________________________

gefühle starr, gleich meinem blick, der nicht ersucht
nur ruhe schickt, im rythmus der wolken ich halte schritt,
kommt mit ich halte schritt
und freiheitsbohten grüßen mich
mit schlägen die nur höhe greifen
verbblassen in unendlichkeit
die ferne nah im himmelsschritt
ich komme mit ich komme mit
und gleitenderweise beginne ich die reise
kälte ich spührdich nicht
ja nun fühle ich
____________________________________

kleine schritte sanfter boden, nur vom wind durchs feld gezogen,
verliebt in hormonie, flüstert natur ihre philosophie,
fliest der stand in einklang bleibend,
vor dem reh das leis mir zeigend, nicht mehr tut als einfach sein, fängt die stille für mich ein,
beweist der wahren lebensweise, blickt mich an und flüstert weiße,
nicht mit worten nur sein blick, läst mein geiste darauf ein, nicht zu sorgen nur zu sein,
fliest mit mir und wandelt sicht, stummt gedanken, entflamt herzenslicht,
ist anmutend doch dies still, und so sehend doch nichts will,
schreitet bindend mit der zeit,wird es sterben wars so weit,
und dies nur mit seinem blick, seinem sein ist lieblich trick



Wow...mehr bedarf es nicht zu sagen.
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Re: Gedichte

Beitragvon Pierrot » Mi 28. Mai 2014, 21:59

gelöscht
Zuletzt geändert von Pierrot am Mi 28. Mai 2014, 23:52, insgesamt 1-mal geändert.
Erstaunlich, daß der Mensch nur hinter seiner Maske ganz er selbst ist.
Edgar Allan Poe 1809-1849
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Re: Gedichte

Beitragvon Idira » Mi 28. Mai 2014, 23:17

Hallo Pierrot,

ich möchte Dich gerne fragen, ob Du eine explizite Veröffentlichungserlaubnis für das Gedicht "Der Clown" von Gisela Grob bei dessen Urheberin oder deren Rechtsvertreter eingeholt hast.
Falls ja, erübrigt sich mein weiterer Text.


Falls nein, möchte ich Dich einfach nur darüber informieren, dass eine
Quellenangabe allein NICHT genügt.
Es bedarf in der Regel der expliziten Erlaubnis der Urheber von Texten bzw. deren Rechtsnachfolger.
(Es gibt allerdings Ausnahmen. Z.B. bei sog. Volksgut, wie z.B. Volkmärchen)

Du kannst also nicht einfach etwas aus einem Buch oder von einer anderen Internetseite kopieren, nach dem Motto "Ich habe ja die Quelle angegeben."
In Ordnung ist es allerdings kurz mit eigenen Worten zu beschreiben, um was es geht und dann einen Link zu setzen.

Du könntest auch ein Problem bekommen, wenn z.B. die Person, welche eine Internetseite betreibt, Dir zwar die Kopie erlaubt hat - aber möglicherweise selbst das Urheberrecht verletzt hätte.
So nach dem Motto, einer nach dem anderen bedient sich nach Belieben am geistigen Eigentum anderer.

Ich sage Dir das NICHT um den moralischen Zeigefinger zu heben oder Dich zu kritisieren, denn mir ist klar, dass Du uns hier im Forum nur etwas Gutes tun wolltest.
Niemand bezweifelt Deine gute Absicht!

Es ist nur so, dass dies leider juristisch nicht relevant ist, sofern eine Urheberrechtsverletzung vorliegen SOLLTE.
Was ich für diesen speziellen Text nicht beurteilen kann, aber Du gehst auf Nummer sicher, wenn Du das entweder abklärst oder einfach nur einen Link setzt.
Letzteres ist nämlich - gerade in einem aktuellen Gerichtsurteil zum Thema bestätigt - explizit erlaubt.

Warum ich Dir, lieber Pierrot, das überhaupt schreibe?
Nicht um Dir/Euch den Spaß hier zu verderben!

Aber Urheberrechtsverletzungen (auch wenn sie völlig unabsichtlich geschehen und jemand nichts Böses im Sinn hatte) können RICHTIG TEUER werden!

Es gibt - abgesehen von den Urhebern selbst, die juristisch vorgehen könnten -
auch Abmahnanwälte, die mit der Suche im Internet nach solchen Verstößen ihr Geld verdienen.
Und auch einem Forumsbetreiber, der einen Verstoß dulden würde, Ärger bereiten.
Diese Anwälte fackeln nicht lange.

Deshalb einfach mein Tipp:
Immer daran denken geistiges Eigentum so zu behandeln, wie JEDES andere Eigentum eines anderen.
Also es sich niemals einfach ungefragt zu nehmen und weiterzugeben (durch die Kopie).


Schöne Grüße
Idira
Poetischer Funkenflug
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Re: Gedichte

Beitragvon Sabo » Do 29. Mai 2014, 23:57

Die Welt ist unser grosser Maskenball,
die Masken kanschieren unseren Zerfall.
Sie immer anzuhaben, das ist unser stiller Pakt,
ich hatte eure Maske, doch ich tanzte nie im Takt,
am Ende zerschmetterte ich meine Maske, als sebstzerstörischer Akt.
Ich erhob mein Haupt, voller Trotz und voller Wut,
so schaute ich euch an, doch da erlosch meine Glut.
Ihr tanzt weiter euren Tanz, als wäre nichts geschehn
und da begriff ich es, ihr konntet mich nie sehn.
Der Segen und Fluch eines Skeptikers ist der Zweifel an sich selbst.
Sabo
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Re: Gedichte

Beitragvon Pierrot » Fr 30. Mai 2014, 09:40

Wie schön...
Erstaunlich, daß der Mensch nur hinter seiner Maske ganz er selbst ist.
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Re: Gedichte

Beitragvon Augenblick » So 16. Nov 2014, 02:44

Der Spiegel

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Sag mir, habe ich heute schon etwas verkannt oder
bin gar in eine „Projektion-s-Falle“ gerannt?

Wenn ja, dann sag es mir bitte ganz ehrlich,
denn dies ist für mich unentbehrlich.

Wie sonst sollte ich mich erkennen
und meine inneren Seeelenthemen benennen?

Bitte zeige mir die Dinge, wie sie sind,
auch auf die mögliche Gefahr hin,
dass ich nicht erkenne sofort ihren Sinn.

Lass mich auch immer all die Bilder sehen,
die ich auf Anhieb nicht vermag zu verstehen.

Nur so kann ich lernen, mich anzunehmen,
mir selbst und anderen zu vergeben,
ohne mich dafür zu schämen.

Ich weiß, du enthältst mir keine Bilder vor,
sondern öffnest jedes Mal erneut das Tor;
das Tor zu meiner Seele und meinem Herzen,
ebenso zu all meinen verborgenen Schmerzen.

Doch ich möchte ihn wagen, den Blick in den Spiegel,
wie sonst sollte ich wachsen,
reifen und begreifen,
was ich noch alles in mir habe zu erlösen,
um mich zu befreien von zu engen Ösen
und von all den Erwartungen und Zwängen,
die mich und mein inneres Wachstum beengen.

So zeige mir immer all deine Bilder
oder auch Hinweis- und Warnsignal-Schilder,
worauf ich lenken sollte meinen reflektierenden Blick,
um mich nicht zu verheddern in einem verhärteten Strick.

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Ich danke dir, dass du mich begleitest zu jeder Zeit,
auch wenn ich nicht immer bin bereit,
einen Blick in den Spiegel zu wagen,
aus Angst, ich könne versagen oder
den Anblick nicht ertragen.

Ich danke dir für deine ehrliche Art,
wenngleich sie oftmals ist sehr hart.

Doch du lässt mich immer vertrauensvoll spüren,
ohne mich dabei direkt zu berühren,
dass es nicht darum geht, mich zu zerfetzen
und dieses weiß ich sehr wohl zu schätzen.

Spieglein, Spieglein an der Wand…

Danke, dass du mich mit all meinen Makeln annehmen kannst,
und mich nie aus deiner Welt verbannst!

©Augenblick
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~Paul Watzlawick~

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