Gedichte

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Re: Gedichte

Beitragvon stanzi » Do 26. Apr 2012, 18:39

In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen ist schon wieder ein Irrsinn. Voltaire
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Re: Gedichte

Beitragvon Toni Grappa » Fr 27. Apr 2012, 22:36

Mann und Frau
Du und Ich
gemeinsam
Wir
ich und du
zusammen

Ich schau dich an – so schön
du schaust mich an – so tief

Du und ich gemeinsam
zusammen
Unser schönes
für immer
zusammen
Toni Grappa
 

Re: Gedichte

Beitragvon Jennifer » Sa 28. Apr 2012, 03:24

Hallo Toni,
sehr harmonisch.. schlicht, einfach, Liebe braucht nicht immer viele Worte!
(spürte ja, dass wir von dir noch ein paar wirklich gute Beiträge zu lesen bekommen werden :)
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Re: Gedichte

Beitragvon eric » Sa 28. Apr 2012, 08:47

Sinn oder Unsinn ?

werwiewasfragtdasnassepferd

Selterswasser auf dem Pflaster.... Oh Weh !

Sinn, Sinn oder Sing - Sing ?

Oho, OMO ... oder so.

Polizei vorbei ... Wer Weiß ?
_schf_
Zuletzt geändert von eric am So 29. Apr 2012, 00:47, insgesamt 1-mal geändert.
Ich bin normal und Stolz darauf. big_buegeln

( Daß die Mehrheit bekloppt ist, dafür kann ich nix . )
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Re: Gedichte

Beitragvon Toni Grappa » Sa 28. Apr 2012, 10:46

Spontangedicht für eine gestresste Freundin

Erst die Nieren, dann die Nerven,
so hälst du dich selbst auf Trapp,
vorwärts, vorwärts, nie verweilen,
mach jetzt bloß nicht auch noch schlapp.

Schneller, höher, weiter springen,
und die Seele ist so zart,
viele Berge willst du noch bezwingen,
wenn`s nicht umbringt, macht es hart.
Toni Grappa
 

Re: Gedichte

Beitragvon DarkFelidae » Mo 30. Apr 2012, 09:58

fremde in mir

ich spüre mich nicht mehr.
wer bin ich und was mache ich hier eigentlich?
das gefühl sich verloren zu haben ist, als würde man ins eismeer tauchen.
du erstarrst, kein gedanke, kein atemzug möglich.

du schaust nach draussen, da ist das leben,
bunt und wirr,
verwirrend.
und hier ist absolute stille-
balsam für die seele(?)

unsicherheit hält dich fest.
hier im schützenden nichts.
du willst hinaus, willst es wagen.
veränderungen sind gut heisst es.
doch wie dem glauben, wenn sie doch mit andauerndem schmerz verbunden sind?

wieso fühlst du dich dann wie eine aussätzige, nicht richtig,
unpassend, anders und fremd?
neues zu erfahren ist gut, ja! sicher.
aber woher weisst du, dass es das richtige ist?

woher die kraft nehmen?
wie oft noch hinfallen, bis du es kapiert hast?
das kann dir keiner sagen.
es gibt keine garantie.
du wirst es wagen, um deiner selbst willen.
stillstand ist der tod....

doch bleibt die angst dein stiller begleiter,
vor opfern, die du bringen musst.
vor schmerz und rückschlägen.
und du kannst dir nie sicher sein.
deiner nicht,
der anderen nicht.

ein balanceakt auf dem seil des lebens.
um deinen platz zu finden.
lebens-aufgabe?
DarkFelidae
 

Re: Gedichte

Beitragvon phoenixe » Mo 30. Apr 2012, 21:34

... soeben übermannt mich eine Schwermut.
Vieles tut Not, Verborgenes zu begrüßen, ist so gut...

... erneut noch immer kein Gedicht, aber ich taste mich heran,
so verstohlen ich es kann:

------------------------------------------------------------------------

folgst du mir?
hier entlang…
hier hinunter…
voll von wunder
folgst du mir?
ich bin dein ICH
traust du dich?

mit jedem schritt voran
heiße ich dich willkommen
unzählige abbilder
in deinem spiegelkabinett.
trugbilder, zerreißbilder…
erschrecke nicht!
es ist brechendes licht.

folgst du mir dorthin
wo die funken sprühen?
spürst du es nicht?

so wie die eine träne,
die für immer sich in dein gesicht brannte
so wie die liebe,
die bei erstem aufschrei sich zu deinem leben bekannte,
sich manifestierte und
sonderbar eigen balancierte…
zögere nicht
die antworten sind nicht verborgen, sie sind da!
verzage nicht
die prismen verzerren nur, sie sind nicht alle wahr

folgst du mir?
es könnte spannend werden
es könnte dich erschrecken
folgst du mir
auf dem weg dich zu entdecken?
gehst du weiter als es richtig scheint
traust du dich
ohne sorge was die logik meint?
lässt du dich darauf ein?

glaubst du nicht
das es richtig ist?

hörst du mich?

traust du nicht
der klarheit, die sich zeigt
auch wenn und gerade weil sie sich so oft verzweigt?

folgst du mir?
begreifst du mich?
alle weltensichten inne…
verloren und vertrauend auf die kraft der sinne…
ich bin dein ICH

verlass` mich nicht



Liebe Grüße
phoenixe
... also bin ich nischeninhaberin, -verwalterin und mit den jahren -verfechterin geworden...
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Re: Gedichte

Beitragvon Sternchen_89 » Di 1. Mai 2012, 09:20

Eine kleine Pflanze ist noch nicht fähig.
Allein auf einem großen Beet,
wo sie nun steht.
Braucht Wasser und Licht,
und deine Nähe,
wie Pflanze dicht an dicht.
Pflegen tust du sie und schaust,
wie sie für dich erblüht.
Pflegen tust du sie und schaust,
wie sie das kostbare Wasser nimmt,
richtig in einer Pfütze schwimmt.
Doch die Sonne nun erglüht.
Du erfreust dich zu sehen,
wie sie wächst.
Ein Erfreuen das keiner anderen Freude gleicht.
Lässt sie allein.
Doch am nächsten Tage bist du erbleicht.
Nichts von ihrer Schönheit ist noch vorhanden,
nichts von allem.
Dachtest es würde ihr gut tun, nicht wehtun.
Doch dieser Tag war zu heiß,
diese Wärme erdrückte sie.
Das Wasser weg, als gäbe es dieses nie.
Genau wie dein gespendeter Schatten,
der sie gerettet hätte.
Dachtest ihr ginge es gut.
Die Sonne würde dir helfen. Und ihr.
Helfen zu wachsen, doch versengte sie ihre Glut.
Siehst sie nun nie in voller Blüte stehn,
nur wegen diesem einem Vergehn-
Sternchen_89
 

Re: Gedichte

Beitragvon Jennifer » Do 3. Mai 2012, 11:56

hmm habe mal irgendwann 2 auf Spanisch geschrieben.. aber ich schreib hier mal die Übersetzung dazu.

1.
la vida cotidiana me tiene encerrada (der Alltag hält mich eingesperrt)
con las manos atadas (mit gefesselten Händen)
mientras el corazon anhela el amor.. (während sich das Herz nach Liebe sehnt)

al fin la traidora fue traicionada (am Ende ward die Betrügerin betrogen)
la ilusión del amor apasionado no se cumplió. (der Traum leidenschaftlicher Liebe erfüllte sich nicht)

chantajeada por mis propios sentimientos fraternales (durch meine eigenen brüderlichen Gefühle erpresst)
sigo cautiva, acceptando mi destino (bleibe ich gefangen, mein Schicksal hinnehmend)
y sigo adelante en un futuro sin pasión (und gehe entgegen einer Zukunft ohne Leidenschaft)
y sin caricias... (und ohne Zärtlichkeiten)

el amor profundo es un amor platónico. (die tiefe Liebe ist eine platonische Liebe)
y yo me quedo (und ich bleibe zurück)
enamorada (verliebt)
de un amor imposible. (in eine unmögliche Liebe)


2.
El viento de la noche enfría mis mejillas calientes (der Nachtwind kühlt meine heißen Wangen)
La luz de la luna acaricia mi piel (das Mondlicht liebkost meine Haut)
Y mientras el anhelo me tiene fuerte en sus brazos (und während die Sehnsucht mich fest in ihren Armen hält)
siento sus besos tan dulces como la miel. (spüre ich seine Küsse honigsüß)

El cielo está lleno de estrellas fugaces (der Himmel ist mit Sternschnuppen übersät)
Verlas me llena de ansias (ihr Anblick erfüllt mich mit Begehren)
Cada una trae un toque de sus labios (Jede einzelne trägt eine Berührung seiner Lippen)
Estoy perdida entre tantas caricias. (ich verliere mich in so vielen Zärtlichkeiten)

Donde yo estoy perdida, mi corazón está en casa (wo ich verloren bin, ist mein Herz zuhause)
Un viaje de invierno llegó a su final. (eine Winterreise erreicht ihr Ziel)
El calor se adentra en mi cuerpo, (die Wärme dringt in meinen Körper)
Enardeciendo mi lujuria.. (meine Wollust entfachend)
..en el aire matinal. (in der Morgenluft)
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Re: Gedichte

Beitragvon stanzi » Di 26. Jun 2012, 13:58

http://audioboo.fm/boos/861324-ingeborg ... ndete-zeit

Ingeborg Bachmann - Die gestundete Zeit
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