Gedichte und Geschichten eines Sonnenstrahls

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Gedichte und Geschichten eines Sonnenstrahls

Beitragvon Sonnenstrahl63 » Fr 20. Jun 2014, 01:03

Gedanklicher Abschied einer Mutter

Wo gingst du hin mein liebes Kind?
Mein Blick schweift in die Ferne.
Warte drauf, dass ich dich find,
ich sehe nichts, nur lauter Sterne.

"Ich bin hier oben" flüsterts leise,
an meinem Ohr. Ich schaue auf!
Ich bin ein Stern, bin auf der Reise,
durchs Himmelszelt, dies ist mein Lauf!

Ich geh mit dir liebes Kind,
in Gedanken und den Träumen.
Auf dass ich dich bald wieder find,
oben bei den Sternenbäumen.

So lass ich dich nun los mein Kind,
den Weg dort musst du selber gehen.
Pass auf dich auf! Zieh mit dem Wind!
Wir werden uns bald wiedersehen.
Sonnenstrahl63
 

Re: Gedichte und Geschichten eines Sonnenstrahls

Beitragvon Sonnenstrahl63 » Fr 20. Jun 2014, 21:03

Abschiedswort an einen Freund

Siehst nicht den Regenbogen dort?
In einem andren Land, am andren Ort?
Hast nicht gesagt, es ist dort schön?
Du sagst, es gibt ein „Wiedersehn“.

Wo willst du hin, das ist die Frage,
gib mir Antwort, wenn ich sage,
dass du bei mir solltest bleiben,
doch nichts kommt, nur ein eis´ges Schweigen.

Den Brief, ich machte ihn nicht auf,
der Inhalt, ich freute mich nicht drauf.
Er sagt mir nur, ich soll verstehen
Und ich kann nicht mit dir gehen.

Du schriebst, dass du die Liebe fandst,
sie war falsch, doch auch du kannst,
reden, sprechen, nicht nur schweigen,
es wird dich in den ................ treiben.

Kann dich nicht halten, muss loslassen,
doch ich kann es noch nicht fassen.
Dass du gingst fast ohne Worte,
vorbei, du bist am andren Orte.


Ich wünsch dir alles Gute, Liebe,
es ist so, als ob was bliebe
von dir zurück und schweigt mich an,
das ist, was ich so gar nicht fassen kann.

Ich weine, leide, still und stumm,
das Leid, es bringt mich wirklich um.
So folge ich dir, heimlich, still und leise,
das ist für mich die beste Weise.

So steh ich hier und frag´ mich, bin
Ich denn wirklich ohne Sinn?
Überlege, inne halte, nicht zu spät,
es ist noch nichts verloren, nein, es geht.

Ich lebe weiter, nur für dich,
vielleicht aber auch schon nur für mich.
Ich steh hier und muss gestehen,
dieses Leben wird nun weiter gehen.

Irgendwie und mit viel Sinn,
weiß ich doch, ich bin. Und bin
unterwegs und auf der Reise,
bis ich ....... auf eine andre Weise.

Der Tod lebt mit mir immer wieder,
doch singen in mir kleine Lieder,
die mich immer froher stimmen,
ich sehe den Gipfel, den erklimmen,

erklär ich mir zu meinem Ziel,
ich weiß, es ist nicht grade viel.
Doch steh ich auf dem Berg dort oben,
hab ich´ s geschafft, werd mich dann loben.

Es ist ein weiter Weg bis dort,
ich geh und geh in einem fort.
Der Weg ist das genannte Ziel,
und ich sag mir, ich will, ich will.
Sonnenstrahl63
 

Re: Gedichte und Geschichten eines Sonnenstrahls

Beitragvon adele » So 22. Jun 2014, 07:02

hab dich gelesen
DANKE dir
adele
u.n.e.n.t.b.e.h.r.l.i.c.h.
 
Beiträge: 1841
Registriert: Mi 3. Okt 2012, 06:52

Re: Gedichte und Geschichten eines Sonnenstrahls

Beitragvon Sonnenstrahl63 » Mi 25. Jun 2014, 20:31

Immer wenn es Abend wird

Immer, wenn es Abend wird,
gehen Kinder schlafen.
Träumen sich zu Peter Pan,
in den sich`ren Hafen.

Er wird genannt das Nimmerland,
der große Spielplatz dieser Welt.
Es ist das Reich der Kinder,
wo´s ihnen gut gefällt.

Das Nimmerland, das große,
das man durch Traum erreichen kann.
War man dort und kehrt zurück,
wird mancher Mensch zu Peter Pan.

Der Abend, er wird wiederkommen,
sie spielen mit dem Ungeheuer.
Peter Pan und seine Kinder,
besteh` n so manches Abenteuer.

In einem fort erlegen sie,
Dinos, Mammuts, Feuerdrachen.
Peter nimmt sein Wasserschwert,
wirft` s dem Drachen in den Rachen.

Es zischt, es blubbert, alle lachen,
jetzt kann er nicht mehr Feuer spucken.
Da kommt der Dino angerannt,
will jetzt nach dem Drachen gucken.

Was ist dem Dino denn passiert?
Er stolpert und fällt um.
Wendy nimmt die Wunderwaffe,
ihr Parfum und schon macht` s Wumm.

Das Mammut, es ist gar nicht schlau,
macht sich schnell vom Acker.
Gut gemacht, ihr Nimmerländer,
das nenn` ich mutig, nenn` ich wacker.

Der Morgen bleibt nicht allzu weit,
schon hat der Traum ein Ende.
Kinder freu` n sich auf den Abend schon,
und reiben sich die Hände.
Sonnenstrahl63
 

Re: Gedichte und Geschichten eines Sonnenstrahls

Beitragvon Sonnenstrahl63 » Mi 25. Jun 2014, 20:33

Omas Geschichten

Früher, als wir noch Kinder war´ n,
da sind wir im Winter Schlitten gefahr´ n.
Es schneite, es blieb sogar liegen der Schnee.
Einzelne Schneeflocken fielen herab auf den See,

auf dem wir Schlittschuh liefen,
bis die Eltern uns zum Abendessen riefen.
Dann wurde es dunkel und geheimnisvoll,
es wurde Nacht, wir fanden ´ s toll,

am Kamin zu sitzen und Omas Geschichten zu hörn,
die sie uns vorlas, von Nah und von Fern.
Geschichten aus tausend und einer Nacht,
Oma hat immer Wunder vollbracht.

Se hat uns gefesselt mit ihren Geschichten,
sie wusste von Altem und von Neuem zu berichten.
Oma war immer da, wenn man sie brauchte,
ich weiß sogar noch, dass sie Zigarillos rauchte.

Wir waren drei Kinder, die ihren Geschichten zuhörten,
sie wusste, dass sie uns damit sicher niemals störte.
Ich denke so oft, die drei Kinder gibt es nicht mehr,
Oma leider auch nicht, das Leben zu leben, es fällt einfach schwer.

Es gibt nur noch ein „Kind“, das sitzt am Kamin
Und „lauscht“ den Geschichten, es sinniert vor sich hin.
Zwei von drei Kindern, sitzen unter den Sternenbäumen,
mir bleibt nur noch von ihnen zu träumen.

Von ihnen und von Omas Geschichten,
kann ich leider keinem berichten.
Diese Zeit kommt nicht wieder zurück,
wie wir da saßen: Oma und die drei Kinder im Glück.
Sonnenstrahl63
 

Re: Gedichte und Geschichten eines Sonnenstrahls

Beitragvon Sonnenstrahl63 » Mi 25. Jun 2014, 20:35

Die Welt ist doch schön

Ich sah dich weinend am Telefon stehen.
Die neue Liebe, wird sie in die Brüche gehen?
Eine Antwort hast du mir nicht genannt,
das Schweigen ist´ s, was uns verband.

Deine Augen, so traurig anzuschauen,
du wolltest mit ihr doch noch Luftschlösser bauen.
Ich weiß, du hast alles für sie getan,
auch dafür, dass sie wieder richtig lachen kann.

Doch, das Lachen war noch nicht ganz echt,
es war hinter der Maske, ich hatte Recht.
Mit einem Mal fingst du das Weinen an,
es läuft leider nicht immer alles nach Plan.

Du wolltest sie von dieser Angst befreien,
hinter der Maske war sie fast nur noch am schreien.
Vor Wut, vor Verzweiflung, vor Angst und vor Zorn,
weil niemand ihr half, jetzt beginnt wieder alles von vorn.

Von vorn beginnt deine Angst, deine Verzweiflung und deine Wut,
ich weiß auch, das tut dir nicht gut.
Wollt mit dir reden, doch du sagtest „Nein!“,
du verkriechst dich lieber in deinem Schrein.

Es ist nicht gut, wenn du nicht reden kannst,
Hass, Verzweiflung, Wut und auch Angst
Werden dein ständiger Begleiter sein,
so sieht dein Leben aus und ich kann´ s mir nicht verzeihen,

dass ich dich so niedergeschlagen sitzen sehe,
hör mich bitte an, ich flehe
dich an und schenk mir Vertrauen,
du weißt, du kannst auf mich und meine Freundschaft bauen..

Deine Antwort konnte und wollt ich nicht verstehen,
du wolltest aus dem Leben gehen.
Das ließ ich nicht zu, bitte verzeih,
was mit dir geschieht, ist mir nicht einerlei.

Unsere Freundschaft hat einen ganz besonderen Wert,
ich weiß auch, dass das sehr an den Nerven zehrt,
aber hör mich an und bau keine Mauer um dich herum,
das ist nicht nur falsch, sondern auch dumm.

Reiß diese Mauer, ich bitte dich, ein und lass sie nicht stehen,
du wirst ein Stück Wege mit mir zusammen gehen!
Du wirst sehen, auch das Leben ist schön,
es gibt auf Erden noch so viel Schönes zu sehen.

Das sagte ich dir und du schautest mich an,
als wolltest du sagen, ich glaub nicht mehr dran,
aber bitte lass mich jetzt und hier nicht im Stich,
ich hatte und habe nur noch dich.

Ich sagte: Mach deinen Frieden mit dieser Welt,
sie ist in der anderen, in der es ihr auch gut gefällt.
Du wirst sie sehen, in deinem Traum,
sitzend und lachend unter einem Sternenbaum.
Sonnenstrahl63
 

Re: Gedichte und Geschichten eines Sonnenstrahls

Beitragvon Monkey » Mi 25. Jun 2014, 21:30

Wunderbar. smasz smgp* smgp*
Monkey
 



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