Kettengeschichte

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Re: Kettengeschichte

Beitragvon Diana » Mo 12. Nov 2012, 18:09

Es wurde an einem schönen Tag ein winziges Quäntchen wärmer, deshalb zog ich endlich Onkel Ludwigs alten Pullunder aus und wunderte mich, das ich nicht schon früher meine innere Unruhe bemerkt hatte.
"Gott sei mein Zeuge"- Ich wurde plötzlich ganz nervös, weil ich erkannte, daß irrtümlich meine Hosenträger nicht an der Hose, sondern am Hemdsärmel von meiner schönen Reisebegleitung befestigt waren.

Das war eigentlich voll peinlich, aber im Moment meiner größten Rundreise hätte schon ein gewaltiger Wolkenbruch gereicht um Kultstätten mit sintflutartigen Regenschauern zu verwüsten.

Aber dann dachte ich mir: Was soll's. Hätte Noah sich von ein paar Himmelstränen aus dem Konzept bringen lassen? Never! Ich lächelte äußerst charmant und fragte meine rothaarige Angekettete, ob ich ihr das andere Ende der Hosenträger schenken dürfte. Ihr stünden sie besser als mir.
Erst verdrehte sie die Augen mit diesem "Schon-mal-besser-angemacht-worden-bin-Blick" fing dann aber an zu weinen.
"Es ist so lange her, dass mir jemand etwas geschenkt hat", flüsterte sie lautstark naseputzend. "Und dann noch so etwas Persönliches".
Vom Regen in die Traufe trifft es ziemlich genau, was meine Gemütslage anging. Ich erinnerte mich an das letzte mal, als eine Frau hemmungslos vor meinen Augen geschluchzt hatte, das war, als ich gerade nach Australien ausgewandert war, um zu chillen plötzlich sprach ein Geist zu mir: " Was machst Du da?" Ich bin ganz aufgeregt, denn auf einmal sind die Elefanten vor der rechten Mauer, kam ein Inder und sagte: Husch,
lg Diana
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Re: Kettengeschichte

Beitragvon herbst » So 9. Dez 2012, 21:42

Es wurde an einem schönen Tag ein winziges Quäntchen wärmer, deshalb zog ich endlich Onkel Ludwigs alten Pullunder aus und wunderte mich, das ich nicht schon früher meine innere Unruhe bemerkt hatte.
"Gott sei mein Zeuge"- Ich wurde plötzlich ganz nervös, weil ich erkannte, daß irrtümlich meine Hosenträger nicht an der Hose, sondern am Hemdsärmel von meiner schönen Reisebegleitung befestigt waren.

Das war eigentlich voll peinlich, aber im Moment meiner größten Rundreise hätte schon ein gewaltiger Wolkenbruch gereicht um Kultstätten mit sintflutartigen Regenschauern zu verwüsten.

Aber dann dachte ich mir: Was soll's. Hätte Noah sich von ein paar Himmelstränen aus dem Konzept bringen lassen? Never! Ich lächelte äußerst charmant und fragte meine rothaarige Angekettete, ob ich ihr das andere Ende der Hosenträger schenken dürfte. Ihr stünden sie besser als mir.
Erst verdrehte sie die Augen mit diesem "Schon-mal-besser-angemacht-worden-bin-Blick" fing dann aber an zu weinen.
"Es ist so lange her, dass mir jemand etwas geschenkt hat", flüsterte sie lautstark naseputzend. "Und dann noch so etwas Persönliches".
Vom Regen in die Traufe trifft es ziemlich genau, was meine Gemütslage anging. Ich erinnerte mich an das letzte mal, als eine Frau hemmungslos vor meinen Augen geschluchzt hatte, das war, als ich gerade nach Australien ausgewandert war, um zu chillen plötzlich sprach ein Geist zu mir: " Was machst Du da?" Ich bin ganz aufgeregt, denn auf einmal sind die Elefanten vor der rechten Mauer, kam ein Inder und sagte: Husch, husch,
herbst
 

Re: Kettengeschichte

Beitragvon Maggie123 » Mi 19. Dez 2012, 23:48

es wurde an einem schönen Tag ein winziges Quäntchen ...

(ich weiß, wie es weitergehen könnte, und ich schreibe im Konjunktiv,
denn ich darf ja nur ein Wort schreiben .... , ....!) dänce
Pax!
Maggie123
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