Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen gibt

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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon ray » So 1. Jun 2014, 13:01

Das Staunen über sich selbst, wenn einem eine lange Zahlenkombination (z.B. TelefonNr., ErsatzteilNr., KontoNr., Login-Nr.) einfach so (wie ein normales Wort) einfällt, wenn man sie braucht.
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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon Seelentanz » So 1. Jun 2014, 13:29

Die Erleichterung darüber, im Treppenhaus niemanden zu begegnen, damit man keinen Smalltalk führen muss D:

Kommt mir so bekannt vor -Schk_
Wenn ich in mir eine Sehnsucht spüre, die durch keine Erfahrung dieser Welt gestillt werden kann, ist die wahrscheinlichste Erklärung dafür, dass ich für eine andere Welt geschaffen wurde.
~C. S. Lewis~
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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon 1753 » So 1. Jun 2014, 19:09

Das Gefühl, den anderen als HSP erkannt zu haben und genau zu wissen, dass man diese Vermutung dem anderen gegenüber aussprechen kann, ohne dass dieser blöd kuckt. Ist mir letztens passiert - einfach toll!
Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann rufe nicht die Menschen zusammen, um Holz zu sammeln, Aufgaben zu verteilen und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem großen, weiten Meer. (Antoine de Saint-Exupéry)
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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon Augenblick » Mo 18. Aug 2014, 13:48

Diese ganz besondere -und ambivalent nachdenklich stimmende- Irritation, wenn mal wieder alles ganz anders kommt als man dachte und geplant hatte und man wie ein begossener Pudel mit Fieberthermometer im Mund auf einem verlassenen Bahnhof in der Wildnis sitzt und hofft, dass doch noch ein Zug vorbeikommt…
Das lineare Kausalitätsdenken liefert schon lange keine Erklärungen mehr:
Auf A muss nicht B folgen.

~Paul Watzlawick~

Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel
Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.

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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon Finchen88 » Di 19. Aug 2014, 16:24

* Dieses wohlig-behagliche Gefühl, wenn man abends im Bett liegt und dem sanften Prasseln des Regens lauscht.......

* Das Gefühl von Geborgenheit, wenn abends nach dem Reiten die Pferde gefüttert werden und man durch die Stallgasse läuft und überall das zufriedene Kauen der Pferde hört, dazu noch den Duft von Heu und Pferden in der Nase.... wub
"Never say goodbye, because saying goodbye means going away, and going away means forgetting." - Peter Pan
RIP Robin Williams

It’s not their pain you’re afraid of — it’s yours. And frightening as it can be, their pain will make you stronger if you allow yourself to feel it. Embrace it. It will make you more powerful than you ever imagined. It’s the greatest gift we have that can bear pain without breaking, and it’s born from the most human power: Hope.
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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon seelenwanderin » Di 19. Aug 2014, 19:18

Das Gefühl nach einem Sommeregen durch den Garten zu gehen und fast weinen zu müssen,so schön ist es,die Farben,der Duft...die Natur einfach in ihrer Schönheit _flov_
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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon Farbenhören » Di 19. Aug 2014, 20:54

Das grenzenlose Vertrauen eines Geschöpfes zu haben - dass man ihm nur Gutes tut.

Von einem Streuner zu lernen - so abgerissen - so krank - so sterbenselend man auch sein mag - in ihm - dem Streuner steckt ein König. Ein König - der sein Reich sucht. Ein König - der sicher ist - seinen Menschen zu finden. So hässlich er auch ist. So arm er auch ist. So krank er auch sein mag. Und letztendlich - so kurz vor dem Tod - seinen Menschen zu finden. Denn eines weiß dieser Kater - er ist ein König - und wenn er nicht danach ausschaut - er weiß es - und daher werden es auch andere erkennen. Das habe ich von ihm gelernt - es kommt darauf an - dass man es selbst weiß. Ich muss "nur" noch in der Lage sein - dieses Wissen anzuwenden.

Vielleicht brauche ich dazu das grenzenlose Vertrauen in die anderen Geschöpfe - dass diese mir nur Gutes tun?
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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon Kasha » Mi 20. Aug 2014, 07:29

Morgens aufzuwachen und sich an einen Traum erinnern, in dem man ein Gefühl hatte, für das es einfach kein Wort gibt.
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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon Augenblick » Do 21. Aug 2014, 02:34

Das Gefühl, wenn du wieder einmal vertrauensvoll und so beherzt und liebevoll denkend in eine neue Begegnung gegangen bist, die dich inspiriert hat, die dir wunderschöne Dinge und Worte hat zukommen lassen und du dann behandelt wirst, wie ein Stück Hunde*** auf der Straße und du offiziell als ein "Scheiß-Mensch" bezeichnet wirst, aber nicht direkt und nicht persönlich, nein, das wäre ja dann noch "stilvoll", sondern wenn es "indirekt öffentlich" passiert...Chapeau an alle Charaktere, die so mit Menschen(Seelen) verfahren......Hohe Trefferquote, einen zu treffen, obwohl es die Sache an sich gar nicht wert ist und eher armselig ist, aber egal, erst einmal tut es weh....... iwikx

Hier meine ich keinen mit meinen Worten, nur um das (vorbeugend)klar zu stellen...
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Re: Wortschöpfungsspiel | Gefühle, für die es keinen Namen g

Beitragvon Augenblick » Sa 23. Aug 2014, 15:23

Diese Gefühl, zum x-ten Male dem Irrglauben zu verfallen, dass es an einer Supermarktkasse, an der weniger Menschen mit
weniger Ware stehen als an den anderen Kassen, es zwangsläufig auch schneller vorangehen muss.

Dieses Gefühl, wenn man sich dem Eindruck nicht entziehen kann, man stünde 100 Jahre an einem Fleck und wartet,
um endlich an eine „erlösende“ Öffnung zu gelangen; man fast schon in einer apathischen Haltung der Faszination
erstarrt ist, weil sich der „Hackenporsche“ (Trolli) des Vordermannes am Getränke-Pfand-Automaten auf geheimnisvolle
Art und Weise immer wieder mit neuem Leergut zu füllen scheint und es einfach kein Ende nehmen will…
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