HSP und Tiere

Moderatoren: Hortensie, Eule, jules1976

Re: HSP und Tiere

Beitragvon Max » Mo 7. Nov 2011, 13:06

die Feder glatt etwas entgleiten könnte.


idira@ Das ist aber sehr euphemistisch.

Oben schrieb jemand, dass Tiere eine nicht enttäuschen können. Wenn ich sowas lese, kann ich nur den Kopf schütteln.
Natürlich können sie das nicht. Das können halt Menschen, weil sie andere Wesen sind. Erwachsen ist, mit Enttäuschungen umzugehen und sich dennoch nicht von der Menschheit abzuwenden.
Kanarienvögel können einen auch nicht enttäuschen.

Auch die Verfasserin wird schon enttäuscht haben. Das liegt in der menschlichen Natur.
Außerdem tun die Menschen, die enttäuschen ja unter Umständen nix Böses. Sie tun nur etwas, von dem man enttäuscht ist. Sowas nennt man Freiheit. Ein Hund hat diese Freiheit gar nicht.

Solche Aussagen sind eine intellektuelle Enttäuschung. Aber das ist halt Freiheit. Kann ja jeder (fast alles) schreiben,was er will.
Max
 

Re: HSP und Tiere

Beitragvon sensibelchen » Mo 7. Nov 2011, 21:02

Zero-11 hat geschrieben:
sensibelchen hat geschrieben:
Oh da Befürwortet jemand die Folter ergo du bist mir zu 100% unsymphatisch. Ich bin jedenfalls dagegen!

Dachte mir schon, dass das schwer verständlich ist. Damit beziehe ich mich auf besagte Seite. Denn die Betreiber verdrehen nicht nur kulturhistorische Fakten sondern präsentieren auch Methoden, wie man Tiere quälen und sie ihrer Würde berauben kann. Da Wissenschaftler einen Zusammenhang zwischen der Brutalität gegenüber Tieren und der Brutalität gegenüber Menschen sehen (allerdings nur in unserem Kulturkreis), muss man hier schon Parallelen ziehen bezüglich Wertschätzung von Leben.


zu einer Seite die dir nicht gefällt


Es geht nicht darum, was mir gefällt. Die Fakten sind historisch belegt.

Pseudologik in einem Gefühlsbetonten Abschnitt,


Nein, wissenschaftlich belegt.

Das ist ja wohl eher deine Subjektive Meinung.


Nein, wissenschaftlich erforscht.

Was mir hier alles angedichtet wird unfassbar _nüxweiss_ aber Hauptsache zu alles eine Meinung aus deinem Umfeld nicht wahr. _director_


Da hast du teilweise recht, s.o. Wer eine niedrige Hemmschwelle gegenüber Tieren hat, hat ein erhöhtes Risiko auch eine niedrige Hemmschwelle gegenüber Kindern zu haben. In beiden Fällen ist das Opfer schwächer oder gar hilflos.


Max hat geschrieben:
die Feder glatt etwas entgleiten könnte.


Da habt Ihr völlig recht. Bei so viel Ignoranz entgleitet mir die Feder.

Oben schrieb jemand, dass Tiere eine nicht enttäuschen können. Wenn ich sowas lese, kann ich nur den Kopf schütteln.


Hilfe, nein, das ist die Signatur! Habe vergessen, sie als Zitat zu kennzeichnen. Bin auch nicht enttäuscht.
sensibelchen
 

Re: HSP und Tiere

Beitragvon herzblut » Di 8. Nov 2011, 01:50

Ich möchte jetzt nicht ungesagt lassen, dass sensibelchens Wortwahl so auch nicht in ein Hs Forum passt und auch nicht unseren Regeln entspricht! Ich hoffe, ihr klärt das im Guten .
wub _miiting_
"Ich glaube, daß wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehen, von dem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist."

Arthur Schopenhauer

In tiefer Trauer um meine geliebte Hündin Linda, die am 12. Mai gestorben ist.
Benutzeravatar
herzblut
Administrator
 
Beiträge: 3227
Registriert: Fr 10. Sep 2010, 22:23

Re: HSP und Tiere

Beitragvon Camargue » Di 8. Nov 2011, 16:26

Hallöchen,

ich habe schon immer ein intensiveres Verhältnis zu allen Tieren gehabt, als zum Beispiel meine Schwester oder meine Freunde/Bekannten/Verwandten dies hatten. Seit frühester Kindheit bin ich mit ihnen (Schweine, Rinder/Kühe, Hühner, Mäuse, Hamster, Kaninchen, Katzen, Hunde, Ameisen, u.s.w.) wesentlich sorgsamer und einfühlsamer umgegangen. Schwarze Ameisen waren als Sechsjährige hoch interessant für mich und meine Mutter hat mich öfters abends baden müssen, da es überall an mir krabbelte. Zwangsläufig lässt sich ja eine solide Beobachtung nur aus der Mitte vollziehen;-) Dann bekam ich einen Hasen, ich glaube da war ich zwölf. Dieser hat acht Jahre bei mir gelebt und ich denke manchmal noch heute an ihn. Mit einundzwanzig zog ich zuhause aus in eine WG mit zwei Katzen. Beide Katzen eroberten mich innerhalb von vierundzwanzig Stunden. Fortan lebten sie an meiner Seite bis vor 11 Monaten meine letzte Katze starb. Wenn ein Haustier achtzehn Jahre an deiner Seite ist, dann kann man schon sehr viel darüber erzählen. Ich möchte es aber kurz halten und beschreibe meine Beziehung zu den Katzen als bedingunglose abgöttische Liebe auf beiden Seiten. Kein anderes Wesen konnte mir bisher so viel Alltagsstress und Traurigkeit abnehmen. Sie haben einen unglaublichen Reichtum in mein Leben gebracht und kein Wesen hat es so lang mit mir ausgehalten _gruebel_ Ich merke jetzt jedoch wie sehr ich die Tiere für meine Gesundheit gebraucht habe, da ich mittlerweile wesentlich gestresster bin und die Überlastung viel eher eintritt. Eigentlich wollte ich erstmal kein Haustier mehr, aber ich komm nicht klar.

Lieben Gruss,
Camargue
Camargue
 

Re: HSP und Tiere

Beitragvon Zero-11 » Mi 9. Nov 2011, 20:40

@herzblut

Ich würde das gerne mit sensibelchen klären, allerdings hab ich in ihrer Antwort Indizien dafür entdeckt das das verdammt schwer bis unmöglich werden könnte. Deswegen bitte ich darum uns "Streithammel und Dickköpfe" einfach auseinander zu halten und jede Konfrontation zu zerschlagen _grin_
Zero-11
Gold Member
 
Beiträge: 250
Registriert: Fr 14. Jan 2011, 11:01

Re: HSP und Tiere

Beitragvon Sensi » Do 10. Nov 2011, 08:01

Camargue hat geschrieben:Hallöchen,
) Dann bekam ich einen Hasen, ich glaube da war ich zwölf. Dieser hat acht Jahre bei mir gelebt
Lieben Gruss,
Camargue


Halli Camargue,

ich hoffe, falls Du mit dem Gedanken spielst, Dir wieder ein Kaninchen zuzulegen, dass Du inzwischen weißt, dass man sie auf keinen Fall allein halten soll! (ebenso Meerschweinchen, Vögel), sie brauchen einen Sozialpartner (den der Mensch nicht ersetzen kann).

Liebe Grüße
Sensi
Sensi
 

Re: HSP und Tiere

Beitragvon hope2010 » Do 10. Nov 2011, 17:21

Max hat geschrieben:
die Feder glatt etwas entgleiten könnte.


idira@ Das ist aber sehr euphemistisch.

Oben schrieb jemand, dass Tiere eine nicht enttäuschen können. Wenn ich sowas lese, kann ich nur den Kopf schütteln.
Natürlich können sie das nicht. Das können halt Menschen, weil sie andere Wesen sind. Erwachsen ist, mit Enttäuschungen umzugehen und sich dennoch nicht von der Menschheit abzuwenden.
Kanarienvögel können einen auch nicht enttäuschen.

Auch die Verfasserin wird schon enttäuscht haben. Das liegt in der menschlichen Natur.
Außerdem tun die Menschen, die enttäuschen ja unter Umständen nix Böses. Sie tun nur etwas, von dem man enttäuscht ist. Sowas nennt man Freiheit. Ein Hund hat diese Freiheit gar nicht.

Solche Aussagen sind eine intellektuelle Enttäuschung. Aber das ist halt Freiheit. Kann ja jeder (fast alles) schreiben,was er will.



Du meintest damit mich? Ich habe es ja geschrieben.

Sicher kann jeder das schreiben was er denkt. Äußer Persönlich jemanden angreifen, aber das man das nicht tut, wissen ja wohl die meisten.

Sicher habe ich schon Enttäuscht, es wäre gelogen wenn ich Nein sagen würde. Aber ich habe gelernt mich zu Entschuldigen wenn ich einen Fehler gemacht habe. Aber leider wurde ich genau da oft, nein sehr oft Enttäuscht.
hope2010
 

Vorherige


Ähnliche Beiträge

Hochsensible Tiere
Forum: *Natur und Tier
Autor: Dreaon
Antworten: 5
Hochsensible Tiere
Forum: Wissenschaft und Forschung
Autor: Grognak_theBarbarian
Antworten: 16
keine Angst empfinden können.. extreme Empathie für Tiere
Forum: Hochsensibilität Allgemein
Autor: Anonymous
Antworten: 2
Intuition - vom Wissen der Tiere
Forum: Philosophische Fragen und Gedanken
Autor: herzblut
Antworten: 9
Tiere
Forum: *Natur und Tier
Autor: Anonymous
Antworten: 3

Zurück zu *Natur und Tier

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron