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Beitragvon herzblut » So 27. Apr 2014, 22:13

Ich bin gerade sehr geschockt, habe montaelang ( fast 7) über meine alte Hündin mit ihren hochs und tiefs dort berichtet, der Euthanasie Mob forderte ungesehen einschläfern - obwohl die Tierärzte das nicht mal machen würden, ich debattierte mir die Finger wund, postete zig Fotos und ließ die anderen an schönen Momenten teilhaben, die zeigten, dass sie das Leben genießt - auch im Alter mit Krebserkrankung.

ich wurde als Tierquäler bezichtig, lud diejenigen zu mir ein, um sich ein Bild zu machen - aber das will ja gar keiner.. es geht scheinbar darum, auf andere menschen macht und ungefragte Ratschläge auszuübern.

ich wies die Mods auf die Brisanz solcher Aussgen wie Tierquäler hin - ratet was passiert ist

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ohne Info an mich wurde der thread mit fast 100 postings von mir gelöscht. Nun gibt es da wieder niemanden, der für natürliches Sterben einsteht. Man könnte meinen, die Tierarzt oder Pharma Lobby
zieht da die Fäden - Mord als Dogma, wenn du es nicht früh genug tust, bist du ein Tierquäler und wirst gesteinigt..

Bild

Bild

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diese Menschen haben mein Tier nie gesehen

geschockter Gruß über soviel Hass und eine unfähige Moderation, die dort Mord und Totschlag eskalieren lässt - hatte echt schon Angst, dass hier so ein militantes Euthanasie Kommande anreitet..
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Re: Horrorforum "dogforum.de"

Beitragvon hishra » So 27. Apr 2014, 22:36

Uiuiui, das ist wirklich heftig!
Ich habe ja selber eine 14 jährige Hündin und die "alte" die wir zuhause habe ist 16.5 Jahre alt. Und dennoch würde ich mich nie getrauen zu sagen du MUSST deinen Hund einschläfern, nur weil sie Krebs hat und vorallem ohne dass ich deine Hündin kenne. Und erst recht würde ich dich nicht Tierquaälerin nennen!
Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind, wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben zu leben.
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Re: Horrorforum "dogforum.de"

Beitragvon Liah » Mo 28. Apr 2014, 00:04

Hallo,
aus so einem Forum wäre ich schon gleich zu Beginn ausgetreten. Es klingt für mich so, als ob du dich da rechtfertigen musstest...??
Wenn Beiträge unsachlich werden, und das häufig oder gar über längerer Zeit, dann sind das keine Postings die einen Wert haben.
Man sollte sicherlich ,wenn man etwas postet, auch wissen das nicht alle Menschen die das lesen der gleichen Meinung sind.
Und sollte auch Kritik annehmen können. Kritik , jeglicher Art sollte jedoch nie persönlich werden, derjenige der sie äussert muss seine Meinung sachlich vertreten.
Kritik kann man annehmen, oder aber auch ignorieren, indem man nicht antwortet darauf und sich auf Diskussionen einlässt. Das ... obliegt ja jedem wie er es gerne mag. Du brauchst die nicht für was rechtfertigen, wenn es deine persönliche Entscheidung ist. Etwas erklären, was hinzufügen, was zur Erklärung dient ist was anderes, um vielleicht die Sicht der Leser nochmal zu verändern.
Ich denke jedoch von einem Moderator kannst du nicht verlangen das er Partei ergreift, evtl. hat er die ganzen Vorgänge ehe nicht im einzelnen gelesen, jedoch deine Postings ohne Kommentar einfach zu löschen, das ist schon heftig. Aber bestätigt ja , das es mit Sicherheit nicht das richtige forum war.
Du hast sicherlich mit deiner Sensibilität genau das richtige Gefühl dafür wie es deinem Hund so geht, und ich bin mir sicher das du auf jeden Fall auch spürst wenn es eben nicht mehr geht.
Wie kann man da urteilen , wenn man das Tier selber nicht erlebt.
Ich wünsche dir und deinem Hund , alles Gute und noch eine wunderschöne gemeinsame Zeit.

vg Liah
Wie bringt man den lieben Gott zum Lachen?

Erzähl ihm von deinen Plänen.
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Re: Horrorforum "dogforum.de"

Beitragvon herzblut » Di 29. Apr 2014, 19:06

Das stimmt schon alles, aber es gibt moralische Grenzen finde ich - und es kann nicht sein, das in einem Forum user andere user bedrängen können, damit diese Lebewesen töten lassen.

Die Möglichkeit gibt es, und man sollte das mit seinem Gewissen und einem Tierarzt vereinbahren - aber
was denken solche Menschen bitte, wer sie sind, anderen solche ratschläge zu geben ( in meinem Fall ungefragt!..)

deshalb schrieb ich Horrorforum _#)_
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Re: Horrorforum "dogforum.de"

Beitragvon bumblebee » Do 8. Mai 2014, 22:47

Leider gibt es da draußen einige Forenmitglieder in manchen Foren, die ihre Meinungen über alles stellen und jede Abweichung mit Hassbagarden bestrafen oder aber auch einfach in sich hasserfüllt sind und irgendein Ventil suchen. Echt traurig!
Einmal, als eine Zyste eine Schwangerschaft vortäuschte und ich mich in einem Forum anmeldete um Ratschläge zu holen, ob ich zu meinem Freund ziehen sollte in den fernen Ort oder er zu mir, wo verschiedene persönliche Verhältnisse eben pro und contra waren. Diesmal wurde ich zwar nicht angegriffen, aber die haben sich da gegenseitig zerfleischt und meinen Freund gleich halber in der Luft zerissen, obwohl nur gutes über ihn stand.^^ Z.B. schrieben sie "Du bleibst in deinem Ort. Wenn du da hingehst, kriegst du einen Kulturschock. Er kommt gefälligst zu dir" Und dann haben die sich gegenseitig gestritten und ich hab gar nichts mehr geschrieben :D Für deine Situation tut es mir sehr Leid!! Ist ja schwierig für dich genug und mitwieviel Liebe du deinen Hund pflegst und wie in etwa es ihm geht, habe ich mit verfolgt und ich denke zumindest, dass dieser dankbar ist, noch ein bisschen vom Leben zu haben. Niemand stirbt gern.

Die Tiere zeigen einem ja schon in irgendeiner Form, wenn sie nicht mehr mögen oder auch, wenn sie noch nicht gehen wollen. Hatte das mal bei zwei Pferden, die zur Klinik fuhren und dort sollte entschieden werden, ob sie "reparabel" sind oder sterben... Die Pferde waren sooo nervös und haben mich regelrecht angefleht, dass sie noch bleiben dürfen. Ich hab wie ein Schlot mitgeheult. Und ein Pferd hab ich mal erlebt, das hat es geahnt und hat es zugelassen. Ob es noch dagegen was sagen konnte, weiß man zwar nicht genau, denn es war nun zu schwach. Ich habe nicht entschieden, dass es eingeschläfert wird, ich weiß nicht, ob ich mich entscheiden könnte und wie ich mich am Ende würde. Bislang hatte ich so eine noch nicht in der Verantwortung. Dein Hund jedenfalls, insoweit ich das mitbekommen habe, sah sie bislang immernoch aus, wie ein kleiner Kämpfergeist.

Drückerle
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Re: Horrorforum "dogforum.de"

Beitragvon Tati87 » Fr 9. Mai 2014, 17:32

Oh je. Ich habe das Gefühl, dass wird ein neuer Trend. Wenn ein Tier scheinbar aussichtslos erkrankt lässt man es eben einschläfern um all die negativen Gefühle zu umgehen und nicht zuletzt vielleicht auch die massiven Kosten.
Ich glaube nicht, dass irgendjemand die Arroganz besitzen sollte jemand anderem zu sagen er wäre Tierquäler wenn er sein Tier nicht einschläfern lässt.
Wenn man ein Tier aufnimmt, nimmt man auch die Entscheidung auf sich irgendwann am Ende seines Lebens diese Entscheidung Fällen zu müssen. Da gibt es kein falsch und auch kein richtig! Nur du selbst kannst die für DICH richtige Entscheidung treffen.

Meine erste Kundin hatte einen solchen aussichtslosen Fall. Die Hündin war 8 und sehr krank. Eine Heilung gab es nicht, naturheilkundlich aber einige Maßnahmen um ihr das Leben zu erleichtern. Diese Kundin fragte mich auch immer wieder was sie mit der quälenden Frage anstellen sollte: einschläfern ja oder nein, bzw. Wann......

Ich erzählte ihr wie sehr sie ihren Hund wahrscheinlich belastete (unwillentlich natürlich) damit, dass sie an jedem Tag an dem er nicht ganz so gut aus dem Körbchen kam, an jedem Tag an dem er mal nicht ganz so viel Hunger hatte, - immer gleich mit dem Gedanken haderte: muss ich ihn jetzt einschläfern? Quäle ich ihn wenn ich es jetzt nicht tue?
Der Hund spürt diese Spannung. Und sie tut ihm nicht gut. Ich sagte ihr, wenn es wirklich an der Zeit ist ihn gehen zu lassen, dann wirst du es spüren und dann wirst du auch wissen was zu tun ist, aber bis dahin lass den Gedanken bitte ruhen, er belastet euch beide!

Ihr fiel nach diesem Gespräch ein Riesen Stein vom Herzen. Ihr Hund hatte noch 4 sehr sehr schöne Monate und schlief dann eines abends einfach ganz erschöpft ein und verstarb. Das ist wohl das Ende was sich ein jeder wünscht.....ihr wurde die Entscheidung über Leben und Tod abgenommen....vielleicht weil sie schon vorher durch die Gespräche lernte auch einmal loszulassen und die Dinge geschehen zu lassen. Ein schöneres Ende hätte ich mir nicht wünschen können.
Etwas ausgeschweift.... :) Verzeihung.
Das ist das was mir eben zu dem Thema durch den Kopf ging.
Ich hoffe auch du hast vielleicht dieses Glück und verlässt dich weiter auf deinen guten sensiblen Verstand ;)
Bis dahin wünsche ich dir und deinem Vierbeiner aber noch eine laaaaaange schöne Zeit! ;)
Tati87
 

Re: Horrorforum "dogforum.de"

Beitragvon Aoleon » So 21. Dez 2014, 13:34

Über google kam ich auf diesen Thread und auch wenn er älter ist habe ich mich vor allem deswegen hier angemeldet.


Ich erinnere mich an den Thread von dir und ich erinnere mich auch daran das es User gab die dir beistanden.
Das Problem ist doch immer: Wie drückt man sich aus und was erwartet man vom Gegenüber?
Und ob man von einem großen Forum, das sehr öffentlich ist und wo sich viele, sehr viele sehr unterschiedliche Menschen herumtreiben damit rechnen darf das alle brav sind?

Das DF ist sicher kein Paradies. Es gibt dort, wie wohl überall, Menschen die ihre Meinung als einziges gelten lassen.
Dazu kommt das es in einem Hundeforum eben nur Hundehalter gibt für die das Thema natürlich auch sehr emotional ist. Leider vergessen da immer einige ihre Erziehung. (Wobei, manche hatten nie eine, jede Wette!)

Aber: Wenn man einen Thread aufmacht muss man damit klarkommen das andere ganz klar sagen was sie meinen.
Möchte man das nicht dann lässt man es.
Im Nachhinein in einem anderen Forum dann das DF an den Pranger zu stellen, die Moderation als unfähig hinzustellen und wilde Mutmassungen (Pharmalobby? Also bitte!) zu äußern ist doch auch kein besseres Verhalten.
Natürliches Sterben ist ein hochemotionales Thema. Das ist, auch wenn du es hier anders schreibst, dort immer wieder Thema und nein, du warst und bist nicht die einzige die dem offen und positiv gegenübersteht.

Du weißt das ich damit ganz sicher nicht die miesen Kommentare entschuldigen will. Aber du bist auch schon lange genug im DF gewesen um zu wissen wie einige da drauf sind.
Und was erwartest du von den Mods? Sämtliche negative Kommentare zu löschen? Das ist nicht der Stil dort, das weiß man aber auch wenn man ne Weile da gewesen ist. Ist einfacher den ganzen Thread zu löschen.
Immerhin hat das Forum inzwischen über 70.000 Mitglieder, dafür gehts da noch ziemlich gesittet zu wenn man bedenkt wie klein das Mod-Team da ist.
Und manche User überliest man besser, ob die was schreiben oder der Sack Reis in China umfällt...

Dennoch, ein Glück das du das hier geschrieben hast. Sonst hätte ich das Forum hier nie gefunden!


Bumblebee: Leider zeigt nicht jedes Tier an wann es bereit ist.
Das würde alles deutlich einfacher machen, es würde die Unsicherheit wegnehmen.
Aber grade Hunde, diese Tiere die sich uns Menschen so eng angeschlossen haben, die unsere Stimmungen, unser Innerstes spüren können... Grade die strengen sich oft an um sich möglichst wenig anmerken zu lassen.
Aoleon
 

Re: Horrorforum "dogforum.de"

Beitragvon Switch » Sa 6. Jun 2015, 01:20

Auch ich habe über diesen Thread hierhergefunden und kann deine Ansicht über das Forum gut nachvollziehen. Mein Eindruck ist zudem:

Hundegegner unter dem Deckmäntelchen des wohlmeinenden Interesses erhalten die Unterstützung von gutmeinenden, aber offensichtlich intellektuell überforderten Hundehaltern. Das ist so verquer, dass es mir übel wird. Letztere dominieren leider den Diskurs im DF, unterstützt von Opportunisten, scheinbar auch Vielen, die einen regelrechten Selbsthass auf Hundehalter entwickelt haben, in deren Namen sie angeblich agieren. Auch das ist verquer.

Und selbstverständlich ist jeder Experte (vor allem für fremde Angelegenheiten) und hat den perfekt funktionierenden Hund, der sich aus Rücksichtnahme selbst an die Leine nimmt und sich sogar unsichtbar machen kann, wenn das irgendjemandem so beliebt.

Zu toppen ist das Ganze nur noch in manchem Katzenforum, dort kann schon ein Futterthema genügen, um unter der dünnen Decke weichgespülter Worte verbale Schlägereien hervorzuholen. smasz
Switch
 



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