die Welt verbessern ja oder nein

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die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon lebensrad » Do 15. Jan 2015, 13:54

Hallo

Eine Frage, die sich mir immer wieder stellt und nicht von alleine weggeht.

Ist jeder Mensch dazu verpflichet und die Hochsensiblen besonders, die Welt ein Stückchen angenehmer zu machen oder haben wir mit uns selber eigentlich schon genug zu tun, da bietet sich das nicht an, sollen also eher die anderen tun ?
Dieses Forum ist eigentlich ein gutes Beispiel. Trotz aller Arbeit, die das wahrscheinlich mit sich bringt ist es einfach sehr wichtig dass es solche Orte des Austausches gibt.

Natürlich ist es eine Illusion sehr viel verändern zu können, vielleicht schafft man es nur kleine Anstösse in seinem persönlichen Umfeld zu geben, aber vielleicht ist das schon genug ?
Es muss wahrscheinlich nicht jeder Naturschutzaktivist werden oder in die grosse Politik gehen.

Was kann man tun und was tut ihr jetzt schon ?

In meinem Leben hat sich das mehrfach ergeben dass ich in Situationen kam, wo ich eine gewisse Zivilcourage beweisen musste und das hat mich stellenweise schon an meine persönlichen Grenzen gebracht, aber es war wichtig und im Nachhinein bin ich stolz gewesen für meinen Mut.
Ansonsten gebe ich ganz gerne unentgeltlich mein Wissen und meine Erfahrungen weiter, zählt das schon als gute Tat ?
Zur Zeit bin ich mit meinen Kindern noch zu sehr ausgelastet um mehr tun zu können, möchte später aber gerne eine Art von Sozialarbeit mit Randgruppen der Gesellschaft machen.


Vor ein paar Tagen habe ich eine Seite gefunden, die mich sehr aufgemuntert hat.
Es wäre schön hier noch ähnliche Dinge zusammen zu tragen.
http://die-waldfrau.de/ver%C3%A4ndere-die-welt/

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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon ja » Do 15. Jan 2015, 16:55

...
meiner erfahrung nach WILL die welt nicht verbessert werden.

lieben gruss,
ja.
weniger ist mehr

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+ ja ist im März 2017 nach langer schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen +
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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon Irezumi » Do 15. Jan 2015, 18:41

Nettes Thema.

Habe mir auch schon den Kopf zerbrochen, was überhaupt sinnvoll ist. Nehmen wir mal "Die Tafeln". Einerseits finde ich es gut, dass so für Menschen gesorgt wird, andererseits ist es ja eine Art von Almosen, d.h. ein anderer, wohlhabenderer, bestimmt nach Gutdünken was jemand mit wenig Geld geschenkt bekommt. Es wäre besser, jeder wäre automatisch so versorgt, dass die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Wohnung usw. sicher gestellt sind.

Ich bin jetzt auch bei Foodsharing dabei, denn ich möchte nicht, dass überschüssige Lebensmittel weggeworfen werden und andere Leute hier bei uns in D. hungern müssen. Auf der anderen Seite ändert dies auch nichts an der Überproduktion, sondern ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

http://foodsharing.de/

Gruß
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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon lebensrad » Do 15. Jan 2015, 23:38

ja hat geschrieben:...
meiner erfahrung nach WILL die welt nicht verbessert werden.

lieben gruss,
ja.


Die Welt ist ja ständig im Wandel irgendwie.

Ach, du meinst bestimmt diese lästigen Mitmenschen, die sich einfach nicht so ändern wollen wie man das idealerweise gern hätte ? Die wissen einfach nicht was gut für sie ist.
-Schk_
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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon lebensrad » Do 15. Jan 2015, 23:44

Irezumi hat geschrieben:Nettes Thema.

Habe mir auch schon den Kopf zerbrochen, was überhaupt sinnvoll ist. Nehmen wir mal "Die Tafeln". Einerseits finde ich es gut, dass so für Menschen gesorgt wird, andererseits ist es ja eine Art von Almosen, d.h. ein anderer, wohlhabenderer, bestimmt nach Gutdünken was jemand mit wenig Geld geschenkt bekommt. Es wäre besser, jeder wäre automatisch so versorgt, dass die Grundbedürfnisse wie Nahrung, Wohnung usw. sicher gestellt sind.


Ja es ist schwierig oder ?
Egal welche Lösung man probiert, immer scheint da ein Haken zu sein.

Bessere soziale Versorgung vom Staat führt zum Beispiel dazu dass die Menschen weniger Eigeninitiative zeigen und auch die Solidarität untereinander schlechter wird, so war das nicht gedacht.

Ich bin jetzt auch bei Foodsharing dabei, denn ich möchte nicht, dass überschüssige Lebensmittel weggeworfen werden und andere Leute hier bei uns in D. hungern müssen. Auf der anderen Seite ändert dies auch nichts an der Überproduktion, sondern ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

http://foodsharing.de/

Gruß


Solche Initiativen finde ich auch super, solche Dinge auch wo man Dienstleistungen gegeneinander tauscht.
Viele haben zu wenig Geld, aber jeder hat irgendein Talent.
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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon Idefix » Fr 16. Jan 2015, 13:28

Hallo in die Runde,

meiner Meinung nach ist die Welt, wie sie ist, in Ordnung. Dinge die geschehen, die ich als nicht so in Ordnung empfinde und in mir einen Änderungswunsch erzeugen, ändere ich nicht (klappt selbstverständlich nicht immer). Ich nehme sie zum Anlass, solche Dinge eben nicht zu praktizieren bzw. zu fördern oder irgendwie anders am Leben zu erhalten. Dinge hingegen, dich ich in Ordnung finde, praktiziere/fördere/erhalte ich am Leben, soweit ich das kann.

Mich in die Welt mit einbringen, um sie mit dem, was mich ausmacht zu bereichern, das mache ich jeden Tag allein schon dadurch, dass es mich gibt, dass ich bin, wie ich bin und weil ich mache, was ich mache... so denken/fühlen/wahrnehmen, wie ich es kann, meiner Berufung folgen, meine Kenntnisse und Fähigkeiten mit anderen teilen und ständig hinzulerenen, also wachsen. Allein mein Sosein ist doch schon der Zugewinn.

Mit dem "Schicksal" bin ich vorsichtig geworden, also der Eingriff in das Schicksal, den überdenke ich schon sehr, denn das was ich so oder so bewerte, hat einen Sinn, auch wenn ich ihn nicht erkenne. So mag es sein, dass etwas/jemand den ich so oder so empfinde, im Sosein ganz entscheidend wichtig für etwas/jemanden ist. Würde ich da verändernd eingreifen und aktiv verändern, wäre das schlimm.

Beispiel: Da war mal eine junge Amsel in meinem Garten dabei ein Nest zu bauen. Die Stelle war ungeeignet, das was sie oben mühevoll aufschichtete, fiel unten zum größten Teil wieder weg. Also griff ich ein, schließlich hat man ja ein Herz, stützte mit Zweigen den Boden des Nestes und freute mich darum, wie das Nest nun wuchs, die Amsel 5 Eier legte und sie ausbrütete. Den Tag darauf hatte eine Katze das Nest entdeckt, zerstört und alle Jungen aufgefressen. Wie gesagt, es war eine junge Amsel und die Lernerfahrung, dass an dieser Stelle kein sicheres Nest zu bauen ist, habe ich ihr genommen. Sie hätte ohne mich ihren Nestbau wahrscheinlich irgendwann aufgegeben und eventuell eine besser geeignete Stelle gefunden, die sicherer für ihre Brut gewesen wäre.

Und zum "Helfen" noch das: Ebensowenig, wie ich ungefragt eine Omi über die Straße zerren würde...

Liebe Grüße
Idefix
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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon beay » Fr 16. Jan 2015, 16:14

@Idefix: Sehe ich sehr ähnlich.

Natürlich spüre ich häufig mal den Drang, etwas zu verändern, einzugreifen. Bisher hat mir das aber nur Ärger eingebracht. Leute, denen ich helfen wollte, hatten wohl das Gefühl, ich würde ihnen ihren gewohnten Platz wegnehmen, und stellten sich gegen mich...

Selbst "passives" Verändern durch mein Sosein ist schwierig. Mir persönlich geht es besser, wenn ich auch nach außen meine weiche, sensible und offene Seite zeige, mit meinen Fehlern und dunklen Aspekten offen umgehe. Allerdings hatte ich bisher nie das Gefühl, dass jemand sich das mal als Beispiel nehmen würde, um sich ebenfalls zu offenbaren und auch mal Schwäche zu zeigen. Solch ein Mensch rennt bei mir offene Türen ein. Doch nein, bin ich derartig offen, wird eher noch nachgetreten, geschrien: "Schwester! Wo ist der Wundspreizer und der Sack mit Salz?"
Im Ernst, natürlich gibt es Menschen in meinem Umfeld, die diese Seite an mir nicht ausnutzen. Aber sie reagieren auf diese Seite eher unangenehm berührt. Diese dunklen Wolken wollen sie nicht so gerne sehen. Und das ist OK. Ich muss sie nicht ändern.

Abgesehen davon ist die Schale meines Seins mit einer Plörre gefüllt, die erstmal ausgeschüttet werden muss, bevor die Schale mit klarer Flüssigkeit wieder gefüllt werden kann. Da ist erstmal Rückzug und Reduzieren angesagt, ein Klären meines Verstandes, der derzeit immer wieder verhindert, dass ich im Fluss bin. So bin ich keine große Hilfe. Und mir ist das bewusst. Vielen, die helfen wollen, hingegen nicht.

Und wieso sollten gerade HSP in besonderem Maße verpflichtet sein, die Welt zu verbessern? Die Diskussion hatten wir an anderer Stelle bereits. Sind wir denn besser als die anderen? Ich sehe mich als anders an, niemals jedoch bin ich besser oder schlechter als irgendein anderer Mensch, auch wenn ich von den "Normalos" gerne mal genervt bin. Umgekehrt sind die von mir manchmal auch genervt.

Ich versuche erstmal, den aufgewühlten Schlamm in der Pfütze absacken zu lassen, mal schauen, was dann zu Tage tritt. Wenn ich komplett im Fluss bin, werden meine Aktionen und Reaktionen genau richtig sein.

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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon Waldtänzerin » Fr 16. Jan 2015, 19:16

Mir sagte mal jemand - wenn sich jeder um sich selbst wirklich kümmern würde, wäre schon sehr viel geholfen. Da steckt sehr viel für mich drin und ich persönlich finde das gar nicht mal so einfach ..

Helfen/Verbessern kann ich doch erstmal nur dann, wenn ich selbst sicheren Stand habe ... wenn jeder es so sehen würde, an sich selbst wachsen würde, die Verantwortung nicht ans Außen geben würde ... nur ich selbst kann das für mich umsetzen ..
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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon lebensrad » Fr 16. Jan 2015, 19:20

beay hat geschrieben:@Idefix: Sehe ich sehr ähnlich.

Natürlich spüre ich häufig mal den Drang, etwas zu verändern, einzugreifen. Bisher hat mir das aber nur Ärger eingebracht. Leute, denen ich helfen wollte, hatten wohl das Gefühl, ich würde ihnen ihren gewohnten Platz wegnehmen, und stellten sich gegen mich...

Ärger kann das schon bringen, keine Frage, deshalb für Hochsensible schwieriger zu tun.
Manchmal gibt es Missstände, die allerdings so eklatant sind, dass man einfach nicht wegschauen darf, meine ich mal.
Probieren geht über studieren.
Selbst wenn man mal scheitert heisst das ja nicht dass die Tat falsch war.

Selbst "passives" Verändern durch mein Sosein ist schwierig. Mir persönlich geht es besser, wenn ich auch nach außen meine weiche, sensible und offene Seite zeige, mit meinen Fehlern und dunklen Aspekten offen umgehe. Allerdings hatte ich bisher nie das Gefühl, dass jemand sich das mal als Beispiel nehmen würde, um sich ebenfalls zu offenbaren und auch mal Schwäche zu zeigen. Solch ein Mensch rennt bei mir offene Türen ein. Doch nein, bin ich derartig offen, wird eher noch nachgetreten, geschrien: "Schwester! Wo ist der Wundspreizer und der Sack mit Salz?"


Da gibt es diesen Spruch: Auch ein gutes Vorbild kann noch als schlechtes Beispiel dienen.
Die Motivation kann missinterpretiert werden und schon ist man der Böse.
Eigentlich ist Offenheit unglaublich befreiend, wer das nicht versteht hat es noch nicht erlebt.
Maskeraden sind energieraubend.
Wer Verletzlichkeit ausnutzt hat einfach einen rücksichtslosen Charakter, da gibt es nichts zu beschönigen.


Im Ernst, natürlich gibt es Menschen in meinem Umfeld, die diese Seite an mir nicht ausnutzen. Aber sie reagieren auf diese Seite eher unangenehm berührt. Diese dunklen Wolken wollen sie nicht so gerne sehen. Und das ist OK. Ich muss sie nicht ändern.


Es ist ja sowieso nicht möglich alle schlechten Eigenschaften einfach abzuschaffen, manches ist Teil des Charakters. Wenn sich jemand echt bemüht, dann ist irgendwann auch die Grenze erreicht und es ist Akzeptanz angesagt.

Abgesehen davon ist die Schale meines Seins mit einer Plörre gefüllt, die erstmal ausgeschüttet werden muss, bevor die Schale mit klarer Flüssigkeit wieder gefüllt werden kann. Da ist erstmal Rückzug und Reduzieren angesagt, ein Klären meines Verstandes, der derzeit immer wieder verhindert, dass ich im Fluss bin. So bin ich keine große Hilfe. Und mir ist das bewusst. Vielen, die helfen wollen, hingegen nicht.


Sagst du das den Menschen deiner Umgebung auch so klar ?
Oft ziehen sich Männer ja einfach zurück und man hat keine Ahnung warum eigentlich.
Wenn es Frauen schlecht geht, dann suchen sie oft das Gespräch, wenn sie nicht mehr sprechen, dann ist das meist wirklich schlimm.

Und wieso sollten gerade HSP in besonderem Maße verpflichtet sein, die Welt zu verbessern? Die Diskussion hatten wir an anderer Stelle bereits. Sind wir denn besser als die anderen? Ich sehe mich als anders an, niemals jedoch bin ich besser oder schlechter als irgendein anderer Mensch, auch wenn ich von den "Normalos" gerne mal genervt bin. Umgekehrt sind die von mir manchmal auch genervt.


Nein, wir sind nicht besser. Diese Art von Einstellung schaufelt nur tiefere Gräben.
Wir leiden aber mehr unter der Welt. Jemand, der weniger schnell beeinträchtigt wird, von Stress, Ungerechtigkeit, Geräuschen, Umweltgiften usw, der hat natürlich weniger Bedarf die Welt HS-freundlicher zu gestalten.
Aber niemand anders wird das für uns tun wenn wir das nicht selber tun wollen, warum sollten sie auch ?

Ich versuche erstmal, den aufgewühlten Schlamm in der Pfütze absacken zu lassen, mal schauen, was dann zu Tage tritt. Wenn ich komplett im Fluss bin, werden meine Aktionen und Reaktionen genau richtig sein.
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Das versuche ich auch schon seit Jahren. An manchen Tagen ist der Fluss auch schon klar und man glaubt den Durchblick zu haben. Dann bietet es sich an anderen zu helfen. Ein paar Tage später ist alles wieder dunkle Brühe und dann braucht man eher eine helfende Hand.

Also ich meine man kann sich ja abwechseln mit dem Weltverbessern, jeder ein bischen.
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Re: die Welt verbessern ja oder nein

Beitragvon lebensrad » Fr 16. Jan 2015, 19:26

Waldtänzerin hat geschrieben:Mir sagte mal jemand - wenn sich jeder um sich selbst wirklich kümmern würde, wäre schon sehr viel geholfen. Da steckt sehr viel für mich drin und ich persönlich finde das gar nicht mal so einfach ..

Helfen/Verbessern kann ich doch erstmal nur dann, wenn ich selbst sicheren Stand habe ... wenn jeder es so sehen würde, an sich selbst wachsen würde, die Verantwortung nicht ans Außen geben würde ... nur ich selbst kann das für mich umsetzen ..


Ja, ich verstehe genau was du sagst.

Und dann fängt es wieder an im Gehirn zu rattern.
Wenn jeder nur sich selbst der Nächste ist, mal überspitzt ausgedrückt, wie kann das funktionieren ?
Schafft man das immer gut genug für sich selber da zu sein ohne jemanden zu brauchen ?

Und wenn man dann mal jemanden braucht, dann braucht es immer auch das Gegenstück,welches freiwillig gibt.

Ich habe einige Jahre gebraucht meine Kindheit und deren Folgen zu verarbeiten.
Während dieser Zeit brauchte ich viel mehr von anderen als ich geben konnte.
Und jetzt denke ich einfach es wäre schön das der Welt zurück zu geben was mir selber so grosszügig gegeben wurde, aber ohne gleich ein Helfersyndrom entwickeln zu wollen natürlich.
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