Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon herzblut » Sa 24. Nov 2012, 23:05

Hallo Angsthase, ich glaube nicht, dass er es provokant gemeint hat - er meinte, dass es rein naturwissenschaftlich gesehen so
sei smuup
"Ich glaube, daß wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehen, von dem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist."

Arthur Schopenhauer

In tiefer Trauer um meine geliebte Hündin Linda, die am 12. Mai gestorben ist.
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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon Cassy5 » Sa 24. Nov 2012, 23:16

Nur kurtz:

Ich glaube das es ein Leben nach dem Tod gibt. Dafür muss ich mir nichts ansehen und will es auch gar nicht. Das könnte mich am Ende nur zum grübeln bringen. Ich weiß nur das es für mich definitiv ein Leben nach dem Tod gibt, warum weiß ich nicht ist wohl soe eine Art Grundvertrauen.

Lg Cassy
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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon oceanna » So 25. Nov 2012, 16:31

Würde das euer Leben verändern ,wenn ihr die Antwort mit Sicherheit wüsstet ?

Wunschdenken,rationales Denken,religiöses Denken-es gibt so viele Faktoren zu berücksichtigen .

Liebe Grüsse
Die Menschen,die du auf dem Weg der Heilung triffst sind wie die Blumen am Wegesrand.
Geniesse sie in ihrer einzigartigen Schönheit und gehe sorgsam mit ihnen um.
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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon herbst » So 25. Nov 2012, 18:03

oceanna hat geschrieben:Würde das euer Leben verändern, wenn ihr die Antwort mit Sicherheit wüsstet?


Ja, Definitiv! Die Spannung wäre weg. Ich wüsste nicht mehr wieso ich mich überhaupt noch anstrengen sollte - stattdessen wäre es entweder bereits attraktiv zu sterben oder ich hätte Angst davor, je nach dem ob es schön ist nach dem Tod oder nicht;-)

Etwas OT: Ich konnte meinem Leben über viele Jahre hinweg keinen Sinn abgewinnen. Ich fand mich als Person langweilig und für andere uninteressant. Ich war darüber betrübt, dass ich als Person so langweilig und mein gesamtes Leben so uninteressant war. Ich beneidete ALL meine Mitmenschen um ihre tollen Möglichkeiten, welche ihnen das Leben aufgrund ihrer Fähigkeiten bot.

Inzwischen sehe ich das etwas anders. Es wurde mir ein höchst abwechslungsreiches Leben geboten. Ich konnte Erfahrungen machen, welche mir heute bei der Ausübung meiner beruflichen Tätigkeit nützlich sind. Meine Berufskollegen müssen sich diese Erfahrungen mühsam in der Fachliteratur erwerben. Ich habe die Gelegenheit erhalten seit frühester Kindheit völlig unvorbereitet aussergewöhnliche praktische Lebenserfahrungen zu sammeln. Im Alter von 40 Jahren wurde mir anlässlich einer mehrjährigen Psychotherapie dann noch die dazugehörende Theorie vermittelt. Seither nutze ich meine reflektiere Lebenserfahrung beruflich bei der Fallbearbeitung in einer Personenversicherung.
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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon Cassy5 » So 25. Nov 2012, 21:07

herbst hat geschrieben:Ja, Definitiv! Die Spannung wäre weg. Ich wüsste nicht mehr wieso ich mich überhaupt noch anstrengen sollte - stattdessen wäre es entweder bereits attraktiv zu sterben oder ich hätte Angst davor, je nach dem ob es schön ist nach dem Tod oder nicht;-)


Warum das denn?

Also, ich sehe im Moment auch recht wenig Sinn in dem was ich tue, aber warum sollte man sich nicht mehr anstrengen nur weil man weiß was nach dem Tod kommt? Ich meine da gibt es noch die Liebe, das Geschenk des Lebens selbst, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft etc.

(Soll nicht provuzierend sein, auch wenn man es so interpretieren kann)

Lg Cassy
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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon angsthase » Mo 26. Nov 2012, 16:21

Hallo,
für mich ändert es auch nichts an meiner Lebensführung, wenn ich diese Sicherheit hätte.
Ist aber schwer zu beurteilen, weil ich von meinem Glauben fest davon überzeugt bin.

Neulich brachte meine Mutter einen spannenden Gedanken an:
Wenn Du definitiv wüßtest, daß Dir nur noch 3 Monate zu leben bleiben, würdest Du dann anders leben?
Hat bei uns viele Diskussionen ausgelöst...
LG Angsthase
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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon herbst » Mo 26. Nov 2012, 18:52

@Cassy: Würdest du dich noch anstrengen, wenn du wüsstest, dass du deinen Berufsabschluss ohnehin erhältst?
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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon Seepferdchen » Mo 26. Nov 2012, 21:24

Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass nach dem Tod nichts mehr ist, dass alles vorbei ist. Das heisst aber noch lange nicht, dass es nicht so ist. Wir Menschen wissen es einfach nicht. In meinem tiefsten Innern habe ich aber so ein Gefühl, dass es weiter geht in eine andere Dimension. Das ist das eine. Ich werde mich da aber nicht festlegen. Wenn Menschen gläubig sind, haben sie vielleicht einen besonders tiefen Zugang zu ihrem Innersten ganz tief im Unterbewusstsein. Der Mensch trägt vielleicht das Geheimnis der Erde von den urzeitlichsten Anfängen weitervererbt in seinen Genen und hat nur keinen bewussten Zugang dazu. Sozusagen den Zugang zur Weltformel zum Urglauben. Ich könnte mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die besonders feine Antennen, feine Sinne haben und somit besondere Fähigkeiten besitzen, Dinge zu erkennen zu ahnen. Deshalb halte ich Nahtoderfahrungen oder ähnliches von Menschen für möglich.
Ich habe mir die Talkschau vorher zum Teil angesehen und muss sagen, dass die Argumente auch von dem Atheisten Möller interessant sind. Wichtig ist für mich zu betonen, das glauben oder nicht glauben für mich nichts mit guten oder schlechten Mensch zu tun hat. Es gibt wohl Logiker genauso wie mehr spirituelle Menschen.

Seepferdchen
Glück entspringt dem heilen Leben. Das heile Leben entspringt der Natur.

http://www.youtube.com:80/watch?v=H48iQiBqaw8
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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon Cassy5 » Di 27. Nov 2012, 15:20

@ herbst: Ja, weil ich dem Wissen nicht glauben würde _yessa_ (Meine Freundinn hat mir prophezeit das ich das alles ja sowieso schaffen würde aber ich hab ihr nicht geglaubt, daraufhin hatten wir eine diskussion darüber was wäre wenn man alles wüsste, würdest du einem Wahrsager glauben der dir dein ganzes Leben voraussagt und aufgrunddessen nichts mehr machen? Ich glaube nicht. Denn es gibt niemals ein 100% Wissen)

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Re: Runde bei Anne Will: gibt es ein Leben nach dem Tod?

Beitragvon Vanille » Fr 8. Feb 2013, 12:52

Seepferdchen smgp* , so denke ich größtenteils auch darüber.

Ich stelle es mir außerdem auch so vor, dass alles im Leben ein Kreislauf ist und wir nach dem Tod natürlich nicht ganz verschwinden. Wir werden ja wortwörtlich wieder zu Erde oder Asche, aus welcher neues Leben wachsen könnte. Nur frage ich mich, ob unser "Bewusstsein" da noch aktiv ist, ich persönlich denke eher nicht. Selbst glaube ich nicht an Gott, aber ich würde auch nicht ausschließen, dass es ihn gibt und respektiere die Meinung jedes Menschen, der gläubig ist und an das Paradies glaubt. Die strikte Trennung zwischen Wissenschaft und Glauben widerspricht mir irgendwie... Weil ich finde, dass selbst in der Wissenschaft sehr viel schönes zu finden ist, wenn man sie nicht zu absolut betrachtet. An dieser Stelle würde ich gerne ein Zitat posten, was mich total berührt, obwohl es auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht:

"Every Atom in your body came from a star that exploded. And, the atoms in your left hand probably came from a different star than your right hand. It really is the most poetic thing I know about physics: You are all stardust. You couldn't be here if stars hadn't exploded, because the elements - the carbon, nitrogen, oxygen, iron, all the things that matter for evolution and for life - weren't created at the beginning of time. They were created in the nuclear furnances of stars, and the only way for them to get into your body is if those stars were kind enough to explode. The stars died so that you could be here today." (Lawrence Krauss)

Vllt werden wir auch einfach wieder zu Sternenstaub... wub xD
“Das merk­würdige Paradox des Lebens ist:
Erst wenn ich mich akzeptiere, so wie ich bin, kann ich mich ändern.”
(Carl Rogers)
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