Wie geht Spiritualität im Alltag?

Moderatoren: Hortensie, Eule, jules1976

Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Sa 25. Aug 2018, 13:26

Hallo zusammen, :-)

ich traue mich mal, die Frage, ob/wie „Spiritualität“ im Alltag gelebt werden kann, hier zu stellen.
Ich hatte deshalb erst ein paar kleinere Bedenken, weil ich hier vielleicht bei dem einen oder anderen den Eindruck erweckt habe, ich würde Spiritualität ablehnen. Aber das ist nicht der Fall!
Mit Esoterik und Religiosität fange ich nichts an, das ist mir zu weit von meiner Art zu denken entfernt, aber Spiritualität sehe ich als eine Art ethische Lebens-Philosophie. (Deshalb die Frage auch hier im Philosophie-Unterforum und nicht in der Glaubens-Sektion.)

Hier beschreiben sich ja immer mal ein paar (wenige?) meiner Mituser als der Spiritualität nahe stehend, ohne dass ich bisher genauer wüsste, wie sie das meinen.

Ich denke mal, dass sich ‚Lebensphilosophien‘ im eigenen Leben und im Alltag doch in irgendeiner Form niederschlagen müssen und sich dann logischerweise diese ‚Formen‘ auch zeigen. Oder nicht??

So würde ich beispielsweise sehr gerne mehr darüber erfahren, wie das für euch ist:

- Ist Spiritualität etwas, das man (alltäglich) durch Meditation erfährt?
- Lebt man sein Leben anders, z. B. achtsamer, wenn man sich der Spiritualität zuwendet? Und worin zeigt sich das konkret?
- Geht man anders mit seinen Mitmenschen um? - Inwiefern: mehr Abkehr oder mehr Hinwendung zu ihnen?
- Geht man anders mit sich selbst um? Inwiefern?
- Spielt das „Ego“ im Zusammenhang mit Spiritualität eine geringere oder eine größere Rolle?
- Bekommt man eine veränderte Weltsicht durch Spiritualität?
- Verändert Spiritualität die Haltung zu Leben-und-Tod?
- Usw. …

Sucht euch da gerne was aus oder ergänzt nach Belieben.

Ich freue mich, wenn es euch gefällt, über Gedanken oder auch Erfahrungen (oder natürlich auch Skepsis) zu Spiritualität im alltäglichen Leben was zu schreiben. :-)

Viele Grüße an alle!
Anima
Benutzeravatar
Anima (Lufthauch)
Hero Member
 
Beiträge: 824
Registriert: Do 27. Apr 2017, 21:05

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon DesdiNova87 » Sa 25. Aug 2018, 18:04

Nur weil ich es zufällig gestern gesehen habe:

https://youtu.be/ojToYs6nCnk?t=43m7s

Gut, G20 ist sicher nicht der Alltag, aber die "Heilscheibe" und das "Liebesfeld" lässt sich sicherlich auch dort anwenden icon_winkle .

Ich fands gestern einfach zum Schmunzeln, ich hoffe da fühlt sich jetzt keiner von auf die Füße getreten.
Benutzeravatar
DesdiNova87
Gold Member
 
Beiträge: 257
Registriert: Di 6. Jun 2017, 22:45

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Sa 25. Aug 2018, 18:21

Hey DesdiNova,

ja, sehr lustig!! _grinsevil_
Also, meine Füße fühlen sich ganz sicher nicht getreten. Glaubst du denn an sowas?
Ähm, ich nicht - *schnellweglauf*.

Trotzdem: guter Beitrag zur Abgrenzung Kitsch-Esoterik vs. Spiritualität. Danke!

Viele Grüße :-)
Anima
Benutzeravatar
Anima (Lufthauch)
Hero Member
 
Beiträge: 824
Registriert: Do 27. Apr 2017, 21:05

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon fee » Sa 25. Aug 2018, 20:46

Liebe Anima,

es ist eine sehr, sehr interessante Fragestellung, die wie ich finde, nicht so einfach zu beantworten ist und einfach so mal abzubrechen ist. Mir kommen dazu so viele Ideen, Gedanken auf, die so blitzartig sind, dass eine wirkliche Beantwortung für mich eigentlich schwierig ist. Ich mag es aber versuchen, weil du öfters schöne Fragestellungen in den Raum stellst, ich darüber nachdenke und nachdenke aber nix dazu schreibe :-)

Zunächst einmal aber eine Gegenfrage an dich: wie definierst du für dich Spiritualität im Hinblick darauf, dass du Religion und Esoterik ausschließt? Ich frage mich nämlich, egal aus welcher Richtung das Thema betrachtet wird, ob es möglich ist, diesen Ausschluss dabei zu ziehen, da irgendwie sowohl die Philosophie als auch Religion ja schon auch in Verbindung zu einander stehen, wenn die großen Dichter und Denker dabei in Bezug genommen werden. Weiterhin ist ja die Sache die, dass wir alle in der Gesellschaft auf bestimmte Art und weise sozialisiert wurden, was schon auch mit bestimmten religiösen Glaubensrichtungen in Zusammenhang steht. Also egal welchen kulturellen, sozialisierten Hintergrund eine Person hat, spielt stückweise eine Glaubensrichtung irgendwie eine Rolle, egal ob diese Person nun gläubig ist oder nicht und entsprechend auch ein bestimmter Einfluss dazu eine Rolle spielte bei der Sozialisierung. Damit wiederum ist ja dann irgendwie auch wieder die Definition der Spiritualität jeweils anders zu betrachten, oder?

Ist das zu wirr? Kann mein Gedankengang nachvollzogen werden? Ich bin gespannt, denn draußen würde man mich glaube ich, nicht verstehen.... _gruebel_

Wenn das Wort ansich aufgfedröseltwird, und dann die Bedeutung Atem bleibt, ist ja dein Name irgendwie schon auch spirituell :-) :-) :-)

So, und nun noch einen Filmtipp zu dem Thema: Spirit Berlin
Der Film setzt sich quasi mit genau deinen Fragen auseinander ;–)

Liebe Grüße von der fee _hj7_
und mein Leben ist sehrwohl ein Ponyhof...
... kann ich ja nix dafür, wenn das da draußen nicht wahrgenommen wird.
Benutzeravatar
fee
Gold Member
 
Beiträge: 355
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 21:14
Wohnort: Berlin

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon DesdiNova87 » Sa 25. Aug 2018, 21:07

Anima (Lufthauch) hat geschrieben:Hey DesdiNova,

ja, sehr lustig!! _grinsevil_
Also, meine Füße fühlen sich ganz sicher nicht getreten. Glaubst du denn an sowas?
Ähm, ich nicht - *schnellweglauf*.

Trotzdem: guter Beitrag zur Abgrenzung Kitsch-Esoterik vs. Spiritualität. Danke!

Viele Grüße :-)
Anima



Ich weiß nicht, mir fällt nur auf das die Dame links zu nah am Gleis steht und finde es etwas komisch, dass sie keine Schwingung dieser Gefahr empfängt. Oder vielleicht ist gerade das der Nervenkitzel dabei? Es zu spüren und es auszuhalten freüde Komisch, das auch die Journalisten da nicht drauf hinweisen. Wenn da jetzt ein ICE oder ein Güterzug durchfährt (also durchfahren im Sinne von durchfahren und nicht halten^^), dann kann das ganz schön gefährlich werden.

Nein, ich selbst, glaube eher nicht an Esoterik. Ich verschließe mich dem auch nicht völlig, wenn man jetzt zum Beispiel Traumfänger als ganz klassischen und weitverbreiteten Gegenstand aus der Esoterik hernimmt. Die sind ja schon dekorativ und wenn man daran glaubt, das sie das Träumen positiv beeinflussen, träumt man möglicherweise wirklich besser.

Also ich hinterfrage das nicht auf Teufel komm raus, dran glauben tue ich aber in dem Sinne auch nicht.

LG DesdiNova87
Benutzeravatar
DesdiNova87
Gold Member
 
Beiträge: 257
Registriert: Di 6. Jun 2017, 22:45

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon sissipha » So 26. Aug 2018, 01:53

Guten Abend...
Es ist Vollmond, eine gute Nacht, um über Spiritualität nachzudenken:
Ich kann nur aus ganz persönlicher Sicht antworten:

- Ist Spiritualität etwas, das man (alltäglich) durch Meditation erfährt?
Ja, wenn man in einer kontinuierlichen Praxis übt. Nachweislich verändern sich dadurch die Gehirnwellen.

- Lebt man sein Leben anders, z. B. achtsamer, wenn man sich der Spiritualität zuwendet? Und worin zeigt sich das konkret?
Ja, ich lebe achtsamer, bin umweltbewußter und liebevoller im Umgang mit Natur und Mensch.

- Geht man anders mit seinen Mitmenschen um? - Inwiefern: mehr Abkehr oder mehr Hinwendung zu ihnen?
Ja, ich bin freier im Umgang mit Menschen, freundlicher und fröhlicher. Ich nehme mir intensive "Auszeiten", um dann wieder in die Gemeinschaft zurück zu kehren.

- Geht man anders mit sich selbst um? Inwiefern?
Ja, ich habe dadurch gelernt, mich zu akzeptieren, manchmal schaffe ich es sogar, mich lieb zu haben. Ich kann immer besser Grenzen wahren, sowohl meine eigenen, als auch die der anderen.

- Spielt das „Ego“ im Zusammenhang mit Spiritualität eine geringere oder eine größere Rolle?
Eine geringere Rolle und wenn ich mich nicht so wichtig nehme, eröffnen sich mir Freiheiten und oft auch ein Zipfel vom Glück.

- Bekommt man eine veränderte Weltsicht durch Spiritualität?
Ja, ich achte das Menschsein an sich, die Natur und das So - Sein von allem.

- Verändert Spiritualität die Haltung zu Leben-und-Tod?
Unbedingt, ich bin Sterbebegleiterin und Geriatrie - Clownin.
Das Leben wird angstfreier und fröhlicher, wenn man sich mit dem Tod an sich und dem doch so sicheren eigenen Sterben beschäftigt.

Ich glaube nicht an einen Gott oder Engel, Geister, Teufel usw.
Ich sympatisiere mit dem ZEN, ohne einer Gemeinschaft anzugehören, habe aber Erfahrungen in Klöstern (christlichen und buddhistischen)
gemacht, lebte in Indien und Sri Lanka in Ashrams.

Heute glaube ich an nichts und niemanden, nur an eine unendliche Liebe, die mich ohne heilige Steine oder Traumfänger oder Engels - Tarot
durch mein Leben trägt. Ich achte Menschen, die Amulette oder ähnliches brauchen, um sich selbst daran zu erinnern, das sie fühlende Wesen sind. ich brauche das nicht.
Ohne diesen spirituellen Weg hätte ich nicht überlebt. _klp_ _klp_
smop Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, dort treffen wir uns (Rumi) smop
Benutzeravatar
sissipha
Neuling
 
Beiträge: 41
Registriert: Di 14. Aug 2018, 12:04

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon fee » So 26. Aug 2018, 11:30

Liebe sissipha,

Deine Worte

sissipha hat geschrieben:Heute glaube ich an nichts und niemanden, nur an eine unendliche Liebe ...
haben quasi „meinen“ Nagel aud den Kopf getroffen, denn ich bin der festen, unabrückbaren Überzeugung, dass die Liebe über allem steht. Ich glaube, dass die Liebe alles rettet, alles heilt, alles negative positiv verändert. Ich finde auch, das ist fühlbar. _floating_heart _flov_

Viele Grüße von der fee
und mein Leben ist sehrwohl ein Ponyhof...
... kann ich ja nix dafür, wenn das da draußen nicht wahrgenommen wird.
Benutzeravatar
fee
Gold Member
 
Beiträge: 355
Registriert: Fr 10. Nov 2017, 21:14
Wohnort: Berlin

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » So 26. Aug 2018, 11:42

Liebe fee,
danke, dass dir meine Fragen schon manchmal gefallen haben, und wie schön, dass du hier jetzt was geschrieben hast! iwikx

fee hat geschrieben:Zunächst einmal aber eine Gegenfrage an dich: wie definierst du für dich Spiritualität im Hinblick darauf, dass du Religion und Esoterik ausschließt?

Ja, tatsächlich habe ich mit dieser Gegenfrage gerechnet. _thum_
Und sie ist auch sehr berechtigt: Denn in unserer Zeit gibt es da ein ganz schönes Begriffs- und wohl auch Haltungs-Wirrwarr.

a) Also ich denke, es braucht keine Religion für Spiritualität! – Und damit stehe ich nicht einmal allein da. Ein bekannter, großer Religionsführer (ausgerechnet!) hat das so ausgedrückt:

„Seit Jahrtausenden wird Gewalt im Namen von Religionen eingesetzt und gerechtfertigt. Religionen waren und sind oft intolerant. Um politische oder wirtschaftliche Interessen durchzusetzen, wird Religion oft missbraucht oder instrumentalisiert – auch von religiösen Führern. Deshalb sage ich, dass wir im 21. Jahrhundert eine neue Ethik jenseits aller Religionen brauchen. Ich spreche von einer säkularen Ethik, die auch für über eine Milliarde Atheisten und für zunehmend mehr Agnostiker hilfreich und brauchbar ist. Wesentlicher als Religion ist unsere elementare menschliche Spiritualität.
(Appel des Dalai Lama für eine säkulare Ethik und Frieden, 2015)


b) Esoterik ist für mich das Gegenteil von Spiritualität: Vokabular und Methoden dienen eher dazu, den Geist zu vernebeln als ihn zu klären, sie sind für mich ohne Würde, denn sie ergehen sich in Selbstgefälligkeit und in irrationalen Annahmen, ohne Beweise zu erbringen. (DesdiNova hat ja dazu sehr treffliche Beispiele gebracht.)
Das alles sind nach meiner Auffassung genau die Illusionen und Täuschungen, die der Erkenntnissuche oder einer Wahrhaftigkeit von Spiritualität zuwiderlaufen.

Insofern gehe ich davon aus, dass es für Spiritualität eben keine Glaubens-Konzepte (weder aus Religionen noch aus der Esoterik) braucht.

Und Achtung, jetzt kommt was: ich denke, dass Glaubens-Konzepte (und ja, auch all die sozialisierten) einer Spiritualität sogar im Wege stehen. – Denn ist es nicht gerade das Ziel in der spirituellen Praxis, Konzepte, Formeln, Begrifflichkeiten abzustreifen und sich von ihnen zu lösen???
Und das ist meine Frage: was findet man dann im Innern, wenn alle diese äußeren Schalen weg sind? Ist das die Erfahrung einer allumfassenden menschlichen Spiritualität/Ethik?
Und da man diese Erfahrung meines Wissens so (noch?) nicht beweisen kann, erbringt sie dann ihren Beweis vielleicht im alltäglichen Lebensgebrauch?

(Sagt mir gerne, wenn ich da mit was falsch liege. :-) )

fee hat geschrieben:So, und nun noch einen Filmtipp zu dem Thema: Spirit Berlin
Der Film setzt sich quasi mit genau deinen Fragen auseinander ;–)


Den Film kenne ich nicht. Hast du vielleicht Lust, in zwei-drei Sätzen (oder mehr) die Kernaussagen für mich/uns hier zusammenfassen?
Das wäre toll! :-)


Hi Sissipha,

danke für deine Antworten! :-)
Ich habe jetzt endlich den Sprung geschafft, das Thema hier aufzubringen; auch dank unseres Austauschs im anderen Strang. icon_winkle

Sag, was ist eine Geriatrie-Clownin? _clown_

Viele Grüße an euch und alle hier! :-)
Anima
Benutzeravatar
Anima (Lufthauch)
Hero Member
 
Beiträge: 824
Registriert: Do 27. Apr 2017, 21:05

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon Hortensie » So 26. Aug 2018, 12:09

Hallo zusammen,

ich lese (wie in vielen anderen Threads auch) mit Interesse mit und habe für mich erst einmal den Begriff klären müssen. Ich danke da auch Frank_SH für's Nachfragen.

Spiritualität (bewusst auf das "allgemeine" Wikipedia zurückgegriffen):
https://de.wikipedia.org/wiki/Spiritualit%C3%A4t

Dort finden sich Erklärungen zum "Spirituellen" und "Säkularen" - ich finde, das sollte man für sich selber klären.

Und dann:

Spiritualität im Alltag (auch hier die Begriffserklärung allgemein gehalten):
https://secret-wiki.de/wiki/Spiritualit ... _im_Alltag

Viele "Beseelte" greifen diese Tipps in ihren Blogs auf - das fällt für mich allgemein in den Begriff der "Achtsamkeit".

Wenn es um Spiritualität geht: Wie sieht es denn da mit dem Anthroposophen Rudolf Steiner aus? Dessen Spiritualität ist ja schon etwas anderes als die der religiösen oder esoterischen Spiritualität?

LG, Hortensie
pragmatisch und bodenständig
Hortensie
Moderator
Moderator
 
Beiträge: 8111
Registriert: So 18. Mär 2012, 16:41
Wohnort: weit im Westen

Re: Wie geht Spiritualität im Alltag?

Beitragvon sissipha » So 26. Aug 2018, 13:38

Uuuiii, so viele Impulse.

@ fee: sofort taucht bei deiner Antwort in mir der Wunsch auf, hier im Forum eine weitere Frage anzubieten:
Was versteht ihr unter Liebe?
Das wäre ein Riesenfass und gleichzeitig ein brennend heißes Eisen.
Traust du dich, trau ich mich oder trauen wir uns zusammen?????

@anima: ein Geriartic - Clown besucht demente, sterbenskranke und sterbende Menschen.
Ich stelle mal ein oder zwei Geschichten dazu im Thread zum Thema "eigene Kunst und Kreativität" ein, wenn
ihr Lust habt, etwas davon zu lesen.

Auch für mich braucht's keine Religiosität zur Spiritualität, allerdings, Fee, bin ich, wie du der Meinung, dass wir oberflächlich und naiv wären, wenn wir die jahrtausende alte Infiltration außer acht ließen. Nur sie ernst nehmen, durchdringen und erkennen bringt uns auf den achtsamen Pfad.
@ anima: gelebte ethische Lebensphilosophie, jjjaaaaaaa..... _mjh_

Dazu fällt mir fällt gerade ein Satz ein:
vor der Erleuchtung : Wäsche waschen, Essen kochen, Unkraut jäten
nach der Erleuchtung: Wäsche waschen, Essen kochen, Unkraut jäten.

Und jetzt zum Dilemma der Beweisführungen. Es gibt sie nicht... Schade...also doch wieder glauben wub _grinsevil_ ????? (grins)
Der Kandidat, der diese Frage seriös beantworten kann, bekommt einen Nobelpreis und soviel Waschmaschinen, wie er tragen kann.
Dort, hinter dem heiligen Berg, so habe ich mir sagen lassen (ich bin nicht erwacht), jenseits aller Worte, wartet......

Vielleicht ein ganz praktischer Moment auf dem Weg dahin:
Ich sitze am Schreibtisch, tauche ganz in eure Meinungen und Ansichten, vergesse alles um mich herum, weil dieser lebendige Austausch mit euch mich so freut, denke, fühle, schreibe und vergesse mich sogar selbst. (kein Ego da) Gleich stehe ich auf, recke und strecke mich, nehme
das laute Kinderspiel in der Nachbarschaft wahr, meine Knochen schmerzen jetzt und ich erinnere mich auch wieder an mich. Für einen Moment war ich mit euch lebendig verbunden und das hat mich ein wenig satter und zufriedener gemacht. Es trägt mich bestenfalls durch den Tag.
So geht meines Erachtens Flow und das ist der Weg zur "Menschwerdung" (pathetisch und nicht von mir)

@ Hortensie: Für mich ist Rudolf Steiner ein hochspiritueller Mensch, der sich auch Fehler erlaubt und zugelassen hat und uns immer noch vieles lehrt.

Welch eine Freude für mich, mit euch zu "Sein"
Sissipha _hih_
Zuletzt geändert von sissipha am So 26. Aug 2018, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
smop Jenseits von richtig und falsch gibt es einen Ort, dort treffen wir uns (Rumi) smop
Benutzeravatar
sissipha
Neuling
 
Beiträge: 41
Registriert: Di 14. Aug 2018, 12:04

Nächste


Ähnliche Beiträge


Zurück zu Philosophische Fragen und Gedanken

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron