Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, warum?

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Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, warum?

Beitragvon pusheen » Di 15. Jul 2014, 17:54

Eventuell habt ihr spätestens jetzt ein schlechtes Bild von mir.

Aber ich muss einfach sagen, objektiv betrachtet, dass ich es krank finde, wie eine strukturelle Gewalt, eine Institution, wie ein Staat (was ja fiktiv ist, sprich: Ein paar Menschen, die sich selbst als Gremium sehen, um das Volk zu unterjochen und klein zu halten) der Meinung ist, sie müssen eine Pflanze ausrotten, vernichten, von diesem Planeten verbannen.

Ihr denkt, ich übertreibe?

http://www.stern.de/panorama/hanf-in-bl ... 37470.html



Ich bin der Meinung, so oder so, dass das, was auf dem Planeten wächst, eine Daseinsberechtigung hat. Ob man es nun braucht oder macht oder nicht.. ob man es mag oder nicht. Auch jede Biene, jeder Skorpion, jede Schabe..

Ich sehe darin dasselbe wie in dem Ausrotten von Menschen wegen Hautfarbe o.ä., eine Art Rassismus.

Denn wie wir alle wissen, gibt es auch positiven Nutzen, beispielsweise in der Medizin. Auch den Rausch selbst halte ich nicht für verächtlich, jedem so, wie er es mag.

Ich bin einfach der Ansicht, dass es falsch ist, gezielt dieses oder jenes Produkt / Gut der Natur, dieses Planeten auszurotten.

Es war verkehrt, gewisse Tierarten auszurotten. Heute weinen die Menschen, weil sie es ja getan haben.. und nun keine Artenvielfalt mehr herrscht.


Mal abgesehen davon, dass ich hier jetzt kein Pro / Contra auslösen wollte. Ich wollte nur zu Denken geben, dass das, was die da machen, einfach nur total armselig ist. Typisch Mensch. "Was mir nicht gefällt, muss ich gleich vernichten/töten/totschlagen/rausrupfen/ausrotten".

Und dabei ist weder die Pflanze ansich komplett erforscht, noch gibt es einen Grund, sie so zu zerstören und vernichten.

Auf jedem zweiten Feld wachsen giftige Beeren, Zauberpilze und ich sehe im Sommer tonnenweise Mohn blühen.

Also ist es schwachsinnig, derart in die Natur einzugreifen, um die Natur zu beschränken, sie zu dezimieren. Künstlich.


Und ich meine jetzt nicht damit, das, was andere sich selbst anpflanzen, zu zerstören. Natürlich halte ich es für verkehrt, anderen so derart vorzuschreiben, wie sie zu leben haben (ihr dürft euch zutode saufen / rauchen / fressen mit Zucker, ihr dürft euch vergiften mit Fluoridhaltiger Zahnpasta..).

Auch die ganze Negativ-Propaganda ist total schwachsinnig und eine Lüge an die Menschheit. Wie so vieles..
pusheen
 

Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon Volvox » Mi 16. Jul 2014, 00:34

Hallo pusheen,

also über vieles lässt sich streiten, aber keiner will die Pflanze ausrotten und es gibt auch kein Anbauverbot (das wurde 1996 aufgehoben).
Ich zitier mal wiki:
"Im Jahr 2006 wurden in den Ländern der Europäischen Union auf etwa 14.000 Hektar Nutzhanf angebaut, davon allein 8.000 in Frankreich und jeweils über 1.000 in Deutschland"

Und das mit der Daseinsberechtigung, naja... Der Hanf, an den Du vielleicht denkst (und dessen Anbau wäre in der Tat verboten) hat ja mit der Ursprungsart ja kaum noch was zu tun, das ist genauso hochgezüchtet wie jede andere konventionelle Agrarpflanze.

Will mich aber nicht streiten, bloß Feedback geben. smop

Gruß Volvox
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Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon habibti » Mi 16. Jul 2014, 09:00

Hallo pusheen,

hast Du dabei auch daran gedacht, daß Cannabis eine Einstiegsdroge ist ? Das wird gerne in den Hintergrund geschoben o/u abgelehnt. Sicher gibt es Krankheitsbilder, bei denen Cannabis in geringer Menge eingesetzt und es die Behndlung ist erfolgreich. Aber das sind andere Dosierungen als bei regelmäßigem Konsum von Cannabis.

Ich persönlich würde es nie befürworten, daß Cannabis frei erhältlich ist.
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Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon regenbogen » Mi 16. Jul 2014, 14:07

Ich habe Cannabis im Alter von 18 Jahren regelmäßig konsumiert und es hat mich voll aus der Bahn geworfen,
weshalb ich persönlich nicht verstehe, wenn diese Droge verharmlost wird.
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Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon pusheen » Mi 16. Jul 2014, 18:18

Definier mir bitte mal, was eine Einstiegsdroge ist. Eine Droge, mit der alles weiter folgende begonnen hat?
Die Einstiegsdroge überhaupt ist eventuell Schokolade, Zucker, Zigaretten, Alkohol. Die Leute kommen ja durch Freunde und Verwandte dazu, und die Gesellschaft lebt es vor.

Fast alles davon haben wir alle wahrscheinlich schon einmal probiert (naja, geraucht hab ich noch nie und bleibt auch so!). Aber bevor man irgendeine verbotene Droge als Einstieg aufzählen sollte (wobei es NIEMALS fest gelegt wurde oder erwiesen wurde, dass man als erstes mit Cannabis anfangen würde, wenn man vor hätte, Dinge zu konsumieren!), sollte man erstmal die legalen Drogen aufzählen.


Aber ich wollte gar keine Grundsatzdiskussion anfangen!

Es geht mir nur darum, dass man eben gezielt versucht, eine Pflanze als solche zu verbieten.



Sicher gibt es Krankheitsbilder, bei denen Cannabis in geringer Menge eingesetzt und es die Behndlung ist erfolgreich.


Und gerade bei diesem Satzbau denke ich, dass du gar nicht die geistigen Vorraussetzungen hast, darüber zu urteilen. Verzeihung, aber dieser Satz ergibt absolut gar keinen Sinn, zumindest der eingeschobene Nebensatz. Ich erwarte von Menschen, die meinen, sie wüssten für alle anderen, was gut für sie wäre, dass sie wenigstens ebenbürtig sind, das Niveau halten können oder die Thematik begreifen. Und nicht irgendwas aufschnappen und irgendeinen Blödsinn, grammatikalisch falsch, von sich zu geben, nur, um mal eben was gesagt zu haben.

Ich denke, wie gesagt, dass die Welt ein ganzheitlicher Ort ist. Die Erde ansich ist ganzheitlich. Sie ist, wie sie ist.
Komplett und in allen Facetten und Bestandteilen, wie meinetwegen auch Skorpione, Affen, Palmen, Meer,..

Und der Mensch versucht, sie zu manipulieren, sie gezielt zu verändern.

Darum geht es mir. Ich hätte auch jedes andere Beispiel, wie die Genmanipulation, nehmen können. Doch bei der Genmanipulation sehe ich nicht so viele positive Aspekte, als bei Cannabis. Es gibt deutlich mehr medizinischen Nutzen als bei Genmais und Co. und es hat deutlich weniger Gefahrenpotential. Man kennt mögliche Gefahren ziemlich genau.



Aber schade, dass man hier schon zusehen kann, wie bei euch die Scheuklappen herunter gehen, nur, weil ich diese Pflanze als Beispiel genommen habe.


edit:

Im Übrigen hat hier überhaupt keiner was verharmlost, @ über mir. Mir ist nur aufgefallen, dass es eben fehlt. Und dass es unrecht ist, wenn man XYZ wachsen lässt, aber ABC raus reißt oder tötet.. oder ausrotten möchte. Gezielte Manipulation der Flora & Fauna, wenn man es so will.
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Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon regenbogen » Mi 16. Jul 2014, 18:39

Deine Art zu schreiben empfinde ich nicht als sonderlich höflich.
Du bist beleidigend und deine Sätze haben einen agressiven Grundtenor - für mich zumindest.

Und gerade bei diesem Satzbau denke ich, dass du gar nicht die geistigen Vorraussetzungen hast, darüber zu urteilen. Verzeihung, aber dieser Satz ergibt absolut gar keinen Sinn, zumindest der eingeschobene Nebensatz. Ich erwarte von Menschen, die meinen, sie wüssten für alle anderen, was gut für sie wäre, dass sie wenigstens ebenbürtig sind, das Niveau halten können oder die Thematik begreifen. Und nicht irgendwas aufschnappen und irgendeinen Blödsinn, grammatikalisch falsch, von sich zu geben, nur, um mal eben was gesagt zu haben.


Und bist du der Meinung, dass dein Satzbau gut ist?
Ich finde deine Sätze trotz Kommasetzung schwer lesbar.

Und deine Beiträge finde ich unstrukturiert und schlecht nachvollziehbar.
Sicher beinhalten sie wichtige Gedankengänge, aber ausgereift sind sie nicht.
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Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon habibti » Mi 16. Jul 2014, 18:42

Hallo pusheen,

Ich finde es eine Unverschämtheit, wie und mit welchen Worten Du mich angehst. Als ob Du meine Fähigkeiten beurteilen könnest. Ich werde nicht ebenso unverschämt antworten, denn es ist mir zu blöd, mich mit einem Menschen zu unterhalten der sich für Cannabis ausspricht und dann gleich so frech kommt. Damit wirst Du Dir hier keine Freunde machen. Du projezierst wohl gerne auf andere, interessant. Wenn es Dir Spaß macht, nur zu.
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Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon pusheen » Mi 16. Jul 2014, 18:51

Hallo,

nein, ich projiziere nicht. Das ist es ja grade, ich wollte eine differenzierte Diskussion eröffnen. Das Thema war ja letztlich nur das Manipulieren von Flora und Fauna.

Es war absolut nicht als Angriff gesehen. Nur, wenn die Prohibitionskeule geschwungen wird, noch bevor auch nur ansatzweise auf das Topic, also das Thema, worum es mir ging, eingegangen wird - da muss ich doch irgendwas unternehmen, um darauf zurück zu kommen. Es tut mir Leid, falls ich Sie damit verletzt haben sollte. Aber es käme mir gelegen, wenn Sie auch ein wenig versuchen würden, mich zu verstehen, denn ich habe noch BEVOR jemand anderes gepostet hat, geschrieben, dass dies keine Grundsatzdiskussion Pro / Kontra sein soll. Sondern dass es differenziert und nur um das übergeordnete Thema gehen sollte.

Bevor es im Bashing (sprich gezielten zerstören des Threads, Herumhackens auf Mitglieder oder Themen) endet.

Edit:

Also meine Sätze sind eventuell schwer verständlich, weil man sie ggf. mehrfach oder langsam lesen muss, doch ergeben sie letztlich alle einen Sinn.

Diese Schreibweise wird in Wissenschaft und Forschung nur allzu oft angewendet, um etwas klar zu Definieren. Es war nicht gewollt, zu beleidigen oder zu verwirren. Ich versuche lediglich eine recht sachliche Herangehensweise an eine Thematik zu beginnen, in der oftmals nur Stammtischparolen und Meinungen ausgetauscht werden.

Ich mag einfach nicht dieses "ist gut / ist schlecht"-Gerede, sondern eine möglichst strukturierte Diskussion führen. :)
pusheen
 

Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon habibti » Mi 16. Jul 2014, 19:01

Ich meinerseits steige aus dem Thema aus. Du hast nunmal unverschämt geschrieben und das kannst Du nicht rückgängig machen. _reib_
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Re: Das gezielte Ausrotten einer Heil)pflanze - Cannabis, wa

Beitragvon Morgenlicht » Mi 16. Jul 2014, 19:28

Guten Tag,


also, was Du so betonst das das ein Beispiel ist, glaube ich Dir nicht! Beispiel ist das für mich keines den Du schreibst ja:

Doch bei der Genmanipulation sehe ich nicht so viele positive Aspekte, als bei Cannabis.


So Wichtig! so Positiv! Cannabis!

Willst du hier Zustimmung die Du sonst auch nirgends bekommst? Oder was stellst Du Dir bei einer illegalen Droge vor?

Informiere Dich bei der Drogenberatung und lasse Dich aufklären, wie genau Cannabis im Hirn wirkt. Vor allem bei häufigerem Konsum! UND Vor allem bei Kindern und Jugendlichen!

Dann diskutiere von mir aus mit Ärzten darüber! Dan geh mal auf die Seite bittere Tränen und lese was da eine Mutter seit Jahren vielen Jahren für Sorgen deshalb hat und diese öffentlich teilt. Lese auch wie viele Kinder und Jugendliche daran sterben mit 18/ 19/ 20 Jahren und lese wie viele Jahre da die Eltern und Geschwister vorher daran leiden und Familien damit zerstört werden. Lese wie aggressiv die meisten auch werden wenn sie die Droge nicht haben und welche Psychosen sie bekommen und das sie so wie auch bei dieser Mutter sogar so weit gehen, das sie die eigene Mutter/Vater/Geschwister angreifen/etc.

Ich hatte gerade mit einem ganz frischen Fall zu tun, wo erst frisch im Juni 2014 eine Mutter die voller Hoffnung war, trotzdem ihren 19 jährigen Sohn wegen Cannabis verlor. Es hat sich umgebracht unter einer Psychose durch Cannabis. (Glaubst du Eltern ziehen die Kinder gross 20 Jahre damit sie dann ihr Leben zerstören, weil sie noch zu unreif waren als alles begann ?)

Kannst Du die Verantwortung dafür übernehmen, das Jugendliche das noch nicht überdenken können?

Dann sage du mit scheinbar deinen geistigen Fähigkeiten, WIE du es anstellen willst, das Cannabis nicht von Jugendlichen genommen wird!

Wenn Du das weisst, dann solltest du bei der Bundeskanzlerin vorsprechen.




Wenn Du hier mit uns über das was Du als Wichtig! formulierst reden willst, dann lasse Du doch mal deine geistigen Fähigkeiten sehen ...und nimm ein anderes Beispiel als Cannabis!

Ausserdem finde ich es unverschämt was Du hier gesagt hast.

Und gerade bei diesem Satzbau denke ich, dass du gar nicht die geistigen Vorraussetzungen hast, darüber zu urteilen.


Und Du! Du hast die geistigen Voraussetzung um Dich über ander User so zu äussern? Ist das etwa kein Urteil? Kehre Du mal vor deiner eigen Tür!
Den der Natur wird nicht befohlen, außer in dem man ihr gehorcht. (Mir unbekannt)
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