Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefahr"

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Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefahr"

Beitragvon stanzi » So 3. Jul 2011, 11:36

http://www.youtube.com/watch?v=EMvxN7TpO3M

die grill saison beginnt ja bald,

unfassbar keine worte mehr!!!
In einer irrsinnigen Welt vernünftig sein zu wollen ist schon wieder ein Irrsinn. Voltaire
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Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon Viola cornuta » Do 7. Jul 2011, 10:47

...naja, das ist so, und das ist eigentlich auch Info die offen zugänglich ist.
Ist genauso bei Rindern, Hühnern und co.

Ich kann nur immer wiederholen: Jeder der Fleisch isst sollte meiner Meinung nach wenigstens einmal die Schlachtung gesehen haben. Das gehört meiner Meinung nach als Projekt in Grundschulen.
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Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon Seepferdchen » Mi 29. Feb 2012, 11:09

hallo stanzi und viola cornuta,

ich bin schon lange Vegetarier, weil ich die Vorstellung dieses Leids nicht ertragen kann. Was für Menschen sind das, die diesen Job tun? Ich kann mir nur wünschen, dass Menschen die tierschutzgerecht verarbeitetes Fleisch essen wollen, vielleicht eher aus hauseigener Schlachtung vom Dorfe kaufen.

Viele Grüße

Seepferdchen
Glück entspringt dem heilen Leben. Das heile Leben entspringt der Natur.

http://www.youtube.com:80/watch?v=H48iQiBqaw8
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Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon Mio* » Mi 29. Feb 2012, 13:01

Ich bin auch Vegetarier, und bemühe mich immer mehr vegan zu ernähren. Denn genau so gibt es bei der "Milchproduktion" die Dunkle Seite!
Diese Ernährung ist so vielseitig, ich vermisse Fleisch und andere Tierprodukte nicht, im Gegenteil, ich koche dadurch qualitativ hochwertiger und vielseitiger! Wir fühlen uns als Familie damit rundum wohl!

LG Simona _hello_
Mio*
 

Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon Seepferdchen » Mi 29. Feb 2012, 14:21

Hallo Mio,

mir fällt die fleischlose Ernährung auch leicht. Ich fühle mich nur manchmal als Extrawurst, wenn ich irgendwo eingeladen bin und kann das eine oder andere nicht mitessen und muss dann sagen, "nein danke, ich bin Vegetarier. Ich glaube, die Toleranz der Fleischesser gegenüber den Fleischlosessern ist mittlerweile aber größer geworden.

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Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon Mio* » Do 1. Mär 2012, 11:11

Hallo Seepferdchen,

Ja, das gibt es immer wieder. Genauso wie meine Verwandschaft (Eltern vorallem) die da nur die Augen verdrehen!
Aber egal! Wie du sagst, momentan ändert sich was, was auch nicht verwunderlich ist, nach dem was jetzt von morgens bis Abends in den Medien kommt!

LG Simona
Mio*
 

Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon Mizar » Sa 3. Mär 2012, 19:47

Ich bin zwar nur so ein "Halbvegetarier", sprich, ich esse schon Fleisch wenn es mal was gutes gibt, aber es ist seeeeeeeeehr sehr wenig, vor allem weil meine Eltern beide Vegetarier sind, aber wenn wir Fleisch kaufen, schauen wir immer woher das kommt. Eier mindestens aus Freilandhaltung und Fleisch auch immer nur bio.
Da fühle ich mich auf jeden Fall auch besser. Hätte sonst immer ein schlechtes Gewissen dabei :S
Und McDonalds oder solche Fastfoodketten meide ich eigentlich eh immer, weil man da ja zu 100% davon ausgehen kann, dass das Fleisch aus solchen Verhältnissen kommt...
Mizar
 

Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon Panthera » Mi 7. Mär 2012, 17:57

Ich ernähre mich auch fleischarm, gerade weil der Fleischkonsum wie er im Moment existiert nicht gerade gesund ist. Ich sehe manchmal schon früh morgens Leute die sich beim Ami-Restaurant Burger reinschaufeln. Gerade mit Obst und Gemüse kann man sehr leckere Gerichte zubereiten. Ab und an konsumiere ich schon Fleisch, aber es soll etwas Besonderes bleiben. Vor über 10 Jahren habe ich mir über Fleischkonsum auch keine Gedanken gemacht, bis ich mal einen Schlachthof besichtigt habe, da war für eine ganze Zeit Schluss mit Fleischkonsum.
Ein Unterschied existiert aber oft bei der Landbevölkerung (nicht bei allen!!), hier halten sich bis heute viele Leute noch Hühner, Gänse, etc., die diese dann auch selber schlachten, das ist dort absolute Routine und natürlich keine Massenproduktion. Der Grund der Massentierhaltung liegt darin, daß eine hohe Nachfrage nach günstigen Fleischprodukten vom Handel bedient wird, d.h. durch Wettbewerb, Preiskampf sind diese Produktionsmethoden notwendig, auch durch den Hintergrund daß viele Menschen mit immer weniger Geld auskommen müssen. Es gibt ja kaum noch die Schlachterei um die Ecke mit guter Qualität, diese Familienbetriebe wurden vielerorts von den Supermarktketten verdrängt. Die einzige Möglichkeit, dieses zu verhindern ist konsequenter auf Fleisch zu verzichten.
Panthera
 

Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon Odyss » Sa 10. Mär 2012, 04:07

Da es schon so spät ist nur ganz kurz: Ich finde den Titel "Im Schlachthof ist Schluss mit BIO" so treffend gewählt.
Wie es so oft, und zurecht, auch heißt:

"Kein Tier das auf dem Teller landet wird liebevoll tot-gestreichelt."

Wenn ich dann sogar auf angeblich "transparenten" Online-Seiten von humanem Schlachten lese, und es aber auch im gleichen Atemzug dort heißt: Ja, also Bilder von Schlachtungen wollen wir nicht zeigen, aus Rücksicht vor dem Konsumenten und ... der Würde des Tieres.

Ersteres ist nur wirtschaftliches Kalkül - und letzteres unfassbarer Hohn und Zynismus in Reinform.
http://www.peta2.de/web/traum.1177.html
„The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated”. (Mahatma Gandhi)
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Re: Im Schlachthof ist Schluss mit BIO "achtung Triggergefah

Beitragvon belanglos » Mi 21. Mär 2012, 10:53

Ich mag es mir nicht ansehen. Ich esse seit nun 10 Jahren kein Fleisch mehr, leider noch Fisch, aber ich habe nie eine Bindung zu Fischen aufgebaut (das wäre vielleicht anders, wenn ich als Kind ein Aquarium gehabt hätte). Wenn ich Fisch kaufe, kaufe ich so viel, wie ich auch verbrauchen kann und nach Möglichkeit MSC-Fisch - soweit es der Studentengeldbeutel halt zulässt. Mein Freund verzichtet bei uns zu Hause mittlerweile auch weitgehend auf Fleisch, ganz einfach, weil ihm fleischlos genauso gut schmeckt und er es kaum merkt.
Am Sonntag habe ich von ihm mal irgendwelche Nudeln probiert, in deren Soße Fleischbällchen waren. Mir ist schlecht geworden. Fleisch schmeckt für mich nur noch nach bitterem Kaugummi mit muffigem Nachgeschmack.

Man kann übrigens auch prima vegetarisch grillen: Käse jeglicher Art eignet sich mit Tomaten oder Paprika und Basilikum sehr gut. In Schottland grillte mein B&B-Gastvater mir kleine, süße Maiskolben und Kartoffeln. Und selbst ein qualitativ gutes Tofu schmeckt nach den ersten Fragezeichen sehr gut. Einfach mal probieren.


belanglos

PS: Ich habe letztens gelesen, dass es nun einen Wursthersteller gibt, der das Foto von genau dem Tier, das geschlachtet worden ist, auf die Verpackung klebt, mit Namen. Im ersten Moment fand ich das sehr geschmacklos und abartig, allerdings sagte der Hersteller dazu: "Jeder, der Fleisch ist, sollte dazu bereit sein, das Tier auch zu töten." You've got a point, dear.

PPS: Ich habe gerade noch von der Ungastfreundlichkeit mancher gelesen. Das kenne ich auch sehr gut. Da gibt es dann halt nur irgendeinen scharfen Chili-Topf mit Hackfleisch und nichts (!) anderes. Wenn ich Gäste habe oder jemandem etwas backe, frage ich vorher nach Allergien oder ähnliches. Eine Freundin von mir ist laktose-intolerant. Sie kann zwar Medikamente dagegen nehmen, aber ich besorge für sie meist laktosefreie Milch. Irgendwie wäre es mir peinlich, meine Gäste nicht richtig versorgen zu können. Da käme ich mir blöd bei vor.

und noch ein Zitat zum Schluss:
Theodor W. Adorno hat geschrieben:Auschwitz beginnt dort, wo einer im Schlachthof steht und sagt: "Es ist ja nur ein Tier."
belanglos
 



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