Petitionen

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Petitionen

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Sa 11. Aug 2018, 08:15

Hallo zusammen,

bei mir trudeln nahezu täglich diverse Anfragen zu Online-Petitionen ein, bei denen ich mit unterschreiben soll: von Avaaz, Change.org, Campact, PETA, WWF usw. usw. Und auch hier im Forum tauchen manchmal Petitionen zum Mitmachen auf.

Was haltet ihr von solchen Petitionen? Beteiligt ihr euch daran?

Ist so was eine nützliche Gelegenheit, seine Meinung kundzutun, ein gutes demokratisches Recht in Anspruch zu nehmen
(Art. 17 Grundgesetz), etwas mit zu verändern, zu einer „Weltverbesserung“ icon_winkle beizutragen?
Oder ist das alles im Grunde nur Augenwischerei, Alibi-Clickerei, Beschäftigungstherapie gegen ungute Gefühle und schlechtes Gewissen, oberflächliches und zu leicht gemachtes Handeln?

Ich schätze, bei mir ist das alles dabei. – Aber: ich unterschreibe bei einigen (gar nicht mal soooo wenigen 647&/ ) Sachen trotzdem.

So dachte ich mir:
1. Vielleicht habt ihr Lust, zu sagen, wie und was ihr von Online-Petitionen grundsätzlich haltet.

2. welche Petitionen euch da speziell interessieren.

3. und man könnte hier auch die eine oder andere Petition platzieren, sich darüber austauschen und evtl. mitmachen bei euren Anliegen …
Ich fange gleich mal damit an.

Hier eine offizielle Petition an den Deutschen Bundestag zur Verringerung von Plastik-Verpackungsmüll bei Lebensmitteln.
Bilder von Plastikmüll-verseuchten Meeren und Stränden und im Plastikmüll verendeten Tieren tauchen ja letzthin in vielen Nachrichtensendungen auf und lehren einen das Gruseln :-( …

Im Petitionstext werden nun Vorschläge gemacht - für konkrete Maßnahmen zur Ergänzung des deutschen Verpackungsgesetzes:

- Eine signifikante Erhöhung der Gebühren für biologisch nicht abbaubare Lebensmittelverpackungen, die Hersteller von Verpackungen zur Entsorgung und Wiederverwertung zu entrichten haben.
- Das Recht seitens der Vertreiber von Lebensmitteln, die Verpackungsgebühr, ähnlich wie Pfandkosten, getrennt vom eigentlichen Verkaufspreis aufzuführen.
- Ein Verbot des Exportes von Abfällen nach VerpackG §33 in Nicht-EU-Länder.
- Eine Errichtung eines Fonds, in den die Einnahmen aus der Gebühr eingezahlt werden. Mittel aus diesem Fonds könnten in (zukünftige) Projekte zur Säuberung der Gewässer und Meere von Plastikmüll, in Forschung zu alternativen, umweltfreundlichen Verpackungsstoffen oder in Bildungskampagnen investiert werden.

https://epetitionen.bundestag.de/petiti ... 46.nc.html

(Nur noch bis 15.8.2018. Das Quorum von 50 000 ist sogar schon überschritten – aktuell bereits fast 90 000.
Aber: je mehr, desto besser! :-) )

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende! :-)
Anima
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Re: Petitionen

Beitragvon Lylia » So 26. Aug 2018, 18:27

Ich unterschreibe ab und zu mal eine Petition von Change.org, aber von anderen nicht, weil wenn man z.b dann zu viele Daten eingeben oder sich gar registrieren muss, verzichte ich darauf.

Diese aber von dir @Anima werde ich nicht unterschreiben aus folgendem Grund:

Zitat:" Eine signifikante Erhöhung der Gebühren für biologisch nicht abbaubare Lebensmittelverpackungen, die Hersteller von Verpackungen zur Entsorgung und Wiederverwertung zu entrichten haben.
- Das Recht seitens der Vertreiber von Lebensmitteln, die Verpackungsgebühr, ähnlich wie Pfandkosten, getrennt vom eigentlichen Verkaufspreis aufzuführen."

Das bedeutet nur wieder extreme Preissteigerungen für den Kunden dieser ganzen Produkte und ich kann es mir nicht leisten noch mehr z.b für die tägliche Nahrung zu bezahlen. Rate mal auf wen die Produzenten diese Extra-Kosten zu 100 % wieder umlegen werden, natürlich auf den Kunden der ja essen muss...

Umweltschutz okay, aber nicht dauernd auf den Geldbeutel des einfachen Mannes, der eh schon kaum noch über die Runden kommt.
"Eine traurige Seele kann einen schneller töten als jeder Krankheitskeim."
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Re: Petitionen

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Mo 27. Aug 2018, 21:09

Hallo Lylia,

Lylia hat geschrieben: Rate mal auf wen die Produzenten diese Extra-Kosten zu 100 % wieder umlegen werden, natürlich auf den Kunden der ja essen muss...

Ich verstehe: ja, ich würde der Industrie da auch nicht wirklich über den Weg trauen. _yessa_

Aber ich mache trotzdem mal noch eine andere (einfache) Logik/Rechnung auf:

Weniger Verpackungen bei Lebensmitteln --> weniger Kosten für Material + weniger Kosten für die Müllentsorgung --> insgesamt weniger Kosten für ein Produkt --> weniger Belastung für den Geldbeutel des Verbrauchers ... :-)
(Und nebenbei mehr Umweltschutz).

Noch eine zusätzliche Frage, falls du möchtest: wie könnten denn wir kleinen Leute die Industrie dazu zwingen, weniger Verpackungsmüll zu generieren? (Du hast ja geschrieben, dass du Umweltschutz o. k. findest.)

Viele Grüße :-)
Anima
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Re: Petitionen

Beitragvon Golbin » Di 28. Aug 2018, 23:15

Hallo Anima,

es gibt immer wieder gute Aktionen, die auch Wirkung zeigen. Online-Petitionen zeigen in den seltesten Fällen eine Wirkung. Das liegt an drei Punkten:
- nur interessierte Kreise erfahren von ihnen
- es gibt eine Flut, d. h. deutlich mehr Petitionen als ein Mensch "verkraften" kann
- der Adressat und die Zielsetzung sind entweder nicht klar oderzu speziell.

In einzelnen Fällen kann eine Petition etwas bewegen. Aber welche? Ich sehe die gute Absicht hinter den Petitionen, nehme trotzdem Abstand. Mit solche Petitionen wird die Kraft für Veränderungen auf viele Dinge verteilt - Geißkannenprinzip - statt sich auf die wesentlichen Punkte zu konzentrieren und diese erfolgreich anzugehen. Oder anders ausgedürckt: 2 Petitionen können etwas bewegen, aberes gibt 2000 (Zahl einfach aus der Luft gegriffen)
viele Grüße
Wolfgang
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Re: Petitionen

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Fr 31. Aug 2018, 07:40

Hallo Wolfgang,

ja, ich sehe da auch die von dir genannten Punkte kritisch, und auch die von mir eingangs erwähnten.

Und natürlich überlege ich mir die „Sinnhaftigkeit“ dieses (bisschen) Tuns ... icon_winkle

So fand ich Online-Petitionen auch immer total sinnlos.
Vor ein paar Jahren habe ich das erste Mal bei einer mitgemacht, weil ich mich so hilflos gefühlt habe. Es ging darum, facebook aufzufordern, Tierquälerei-Videos zu sperren. – Das war dann sogar erfolgreich.

Seither mache ich immer mal wieder bei Online-Petitionen mit, insbesondere zum Tierschutz. Und verfolge dann auch die Updates dazu. Wie du sagst, viel zu selten bewegt man was, aber doch ja, manchmal schon, wenn z. B. Firmen tierquälerisch erzeugte Produkte aufgrund von Petitionen nicht mehr vertreiben. Es kommen da auch meistens sogar ein paar zig-tausend Stimmen zusammen, das reicht dafür anscheinend.

Und ich denke auch, dass ich einfach in meiner kleinen Welt zu wenig mitkriege, was da alles (nach meinem "Sinne") schiefläuft. Und was für schlimme Dinge stattfinden, die Infos hasse ich manchmal! :-(
Aber dann möchte ich wenigstens die Leute, die sich darum kümmern, das aufdecken, sich die Mühe machen, eine Online-Petition zu erstellen, mit meiner Mini-Stimme unterstützen und bestätigen.

Golbin hat geschrieben:es gibt immer wieder gute Aktionen, die auch Wirkung zeigen.

Wenn es nicht zu persönlich ist, darf ich fragen, welche Art von Aktionen du gut findest, beteiligst du dich da an was, und welche Wirkung kann man erzielen?

Viele Grüße und allen ein schönes Wochenende! :-)
Anima
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Re: Petitionen

Beitragvon Golbin » Sa 1. Sep 2018, 17:37

HI Anima,

die Frage ist für mich nicht zu persönlich. Ich habe früher (als Student vor rund 35 Jahren) mehr mitgemacht. Damals z. B. gegen die Nachrüstung mit Cruise Missiles und Pershing II odergegen Atomkraft. Gut fand ich damals dne Boykott von Shell, weil sie die Ölplattform Brent Spar einfach im Meer versenken wollten. Es ist der wenigen Kundeboykotten, die sehr gut funktioniert haben und auch erfolgreich waren, weil Shell nachgab.

Es freut mich, dass deine erste Petition gleich erfolgreich war. Das motiviert natürlich, dort weiterzumachen. Mir persönlich wird heute zu viel und "gegen alles" protestiert. Das schreckt mich. DIe schreibst von Tierquälerbildenr auf FB. Das klingt für mich sinnig. Leider wird gerade im Sektor des Tierschutzes viel Mist verzapft. So manche Aktion mag moralisch gut klingen, oft ist sie dann leider doch schädlich für die Umwelt. Von daher bin ich vorsichtig geworden und recherchiere lieber.

Bei mir ist es heute mehr eine andere Form der Teilnahme. Ich lebe vielfach, aber nicht immer, konsequent, gerade bzgl. Umweltschutz. Dazu stehe ich zu meiner Meinung, so bin ich kar dafür Flüchtlinge aus Kriegsgebieten aufzunehmen.

Es gibt einen klaren Grund, warum mich die meisten Petitionen kalt lassen. Ich setze mich lieber für eine Sache richtig ein, als dass ich nach dem Gießkannenprinzip bei "allem" ein bisschen mitmische. Das gäbe mir das Gefühl, es nirgendwo richtig zu machen. So gehen Spenden bei mir ganz gezielt an Unicef und da wiederum für Projekte, über die ich mich vorher informiere.

Anima, wenn du weitere Fragen hast, kannst du sie gernhier oder per PN stellen.

viele Grüße und weiterhin ein schönes Wochenende
Wolfgang
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Re: Petitionen

Beitragvon Lylia » So 2. Sep 2018, 14:23

Anima (Lufthauch) hat geschrieben:Hallo Lylia,
Ich verstehe: ja, ich würde der Industrie da auch nicht wirklich über den Weg trauen. _yessa_

Noch eine zusätzliche Frage, falls du möchtest: wie könnten denn wir kleinen Leute die Industrie dazu zwingen, weniger Verpackungsmüll zu generieren? (Du hast ja geschrieben, dass du Umweltschutz o. k. findest.)

Viele Grüße :-)
Anima


Ja, ich hätte da schon ein paar Ideen, in wie weit die aber personell, finanziell oder technisch umsetzbar wären, weiss ich nicht, da ich nicht aus dieser Branche komme.

1. Das Senf-Prinzip: Es gibt bezahlbaren Senf für 65 Cent der in einem Henkelglas ist, gut schmeckt und das Glas ergibt ein Trinkglas, wenn es leer ist und abgewaschen wird, das bei z.b allen Sossen und Beitunken einführen, wäre ein Anfang, an Stelle von diesen Wegwerftuben.

2. Diese "ohne Verpackungsläden", wo man sich für Nudeln und co. selber ein Behältnis mitbringen muss aber nicht wie geschehen, damit noch bestraft wird, dass die verpackungsfreien Produkte überteuert sind, dafür, dass noch an der Verpackung gespart wird und der Kunde sich die Mühe macht, alles noch selber zu verpacken. Regulär kosten Billignudeln in der Tüte nämlich 55 Cent und das sollte auch in einem dieser Läden so gehalten werden, denn der Kunde nimmt, Mehraufwand nur dann auch an, wenn der nicht noch mit höheren Preisen quasi noch verschärft wird.

3. Den Leuten mehr Bewusstsein vermitteln, bereits in der Schule, nie unnötig Lebensmittel wegzuwerfen, sondern diese entweder dann abzugeben oder selber noch zu verkosten.

4. Die Leute mehr motivieren mehr Tragetaschen wie aus Stoff oder mehrfach-nutzbare Transportbehältnisse anstelle von Plastik oder Papiertüten zu verwenden.

Das sind so erst mal meine Ideen dazu, also es wäre ein Beginn für mehr Umweltschutz und der wäre dann auch für nicht so finanziell "gepolstere" Menschen finanzierbar.

LG: Lylia
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Re: Petitionen

Beitragvon Anima (Lufthauch) » So 2. Sep 2018, 21:05

Hallo Wolfgang,

danke für deine Antwort! :-)

Ja, mir scheint auch, dass die Massendemonstrationen von einst, die du beschrieben hast, wohl der Vergangenheit angehören. Die Straße gehört jetzt womöglich nur noch den Stänkerern aus den extremen Gruppierungen und ihren Mitläufern aus der sog. Mitte der Gesellschaft, und der Rest sitzt zu Hause am PC (und betätigt sich vielleicht ein bisschen mit Petitionen icon_winkle ).

Golbin hat geschrieben:Leider wird gerade im Sektor des Tierschutzes viel Mist verzapft. So manche Aktion mag moralisch gut klingen, oft ist sie dann leider doch schädlich für die Umwelt. Von daher bin ich vorsichtig geworden und recherchiere lieber.

Interessant, fallen dir dazu spontan Beispiele für ein? – Das wäre ja übel, ich hoffe mal, ich habe nicht bei etwas unterschrieben, das sich im Nachhinein im Ergebnis als Verschlimmbesserung herausgestellt hat.

Ansonsten würde ich mal bei einer passenden Gelegenheit hier eine Petition anbringen, die mich anspricht, und da könnten wir uns austauschen, ob das Sinn machen könnte, da zu unterschreiben oder nicht. – Was meinst du dazu?

Liebe Grüße
Anima

P. S. Gestern kam zufällig ein Update von Campact bei mir an: Mit 230 000 Stimmen wurde wohl erreicht, dass Rewe ab 2019 keine Grillkohle mehr aus illegalem Tropenholz verkauft. Leider fiel eine zusätzliche Aktion dazu dann ins Wasser, weil die Petition zu schnell erfolgreich war und der Konzern bereits eingelenkt hatte.
Ich sehe es schon auch so wie du: Da ist mal ein Tropfen aus der Gießkanne auf dem heißen Stein gelandet. (Aber immerhin?)
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Re: Petitionen

Beitragvon Anima (Lufthauch) » So 2. Sep 2018, 21:10

Hey Lylia,

finde ich super Ideen. :-)
Ich sehe das auch so, dass bei Motivation und Bewusstsein von uns Verbrauchern auch was getan und erreicht werden kann. (Jedenfalls denke ich jetzt mal „positiv“. icon_winkle )

Also, was mich beispielsweise ziemlich nervt, sind die Verpackungen in den Verpackungen: da werden in einer Pappschachtel noch weitere und weitere Schachteln integriert und jede einzelne Süßigkeit noch mal in Plastik verpackt, völlig unnötig. – Kaufe ich nicht mehr.
Oder auch die Einmal-Verpackungen bei vielen To-go-Läden liefern Massen von Müll: alles in Papp- und Plastikbechern und Styroporbehältern und mit Plastikstrohhalmen (nachdem ich das Bild einer Schildkröte aus dem Meer mit Strohhalm im Nasenloch gesehen habe, kann ich diese Plastikdinger nicht mehr ausstehen) – kaufe ich auch nicht.

Spart man auch Geld. :-)

Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche!
Anima
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Re: Petitionen

Beitragvon Lylia » Mo 3. Sep 2018, 18:53

Anima (Lufthauch) hat geschrieben:Hey Lylia,

finde ich super Ideen. :-)
Ich sehe das auch so, dass bei Motivation und Bewusstsein von uns Verbrauchern auch was getan und erreicht werden kann. (Jedenfalls denke ich jetzt mal „positiv“. icon_winkle )

Also, was mich beispielsweise ziemlich nervt, sind die Verpackungen in den Verpackungen: da werden in einer Pappschachtel noch weitere und weitere Schachteln integriert und jede einzelne Süßigkeit noch mal in Plastik verpackt, völlig unnötig. – Kaufe ich nicht mehr.
Oder auch die Einmal-Verpackungen bei vielen To-go-Läden liefern Massen von Müll: alles in Papp- und Plastikbechern und Styroporbehältern und mit Plastikstrohhalmen (nachdem ich das Bild einer Schildkröte aus dem Meer mit Strohhalm im Nasenloch gesehen habe, kann ich diese Plastikdinger nicht mehr ausstehen) – kaufe ich auch nicht.

Spart man auch Geld. :-)
Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche!
Anima


Hi Anima :-)

Ich denke auch, dass man den Endkonsumenten etwas motivieren nur müsste, und es täte sich etwas ändern im Konsumverhalten, er müsste merken z.b, dass es nicht noch auf seinen Geldbeutel schlägt, wenn er nachhaltig einkauft.

Ja, das nervt mich auch, gerne wird das ja bei Keksen gemacht, erst einen Karton dann noch eine verschweisste Plastikfolie und dann noch diese unsinnigen Trennplastiken, diese Portionierer, es ist eine Umweltsauerei und auch unnötiger Kostenaufwand.

To Go-Läden nutze ich nicht, auch keinen Kaffee, ich nehme, wenn ich längere Unternehmungen habe lieber eine Thermoskanne mit und dann Kaffee da rein. Das ist besser für die Umwelt und spart viel Geld, denn dieser Kaffee To Go ist auch nicht gerade günstig.

Ich mag das Weihnachtsmarkt-Sytem: Alles ist in grossen Tassen und du zahlst 1 Euro Pfand, kannst den Pott wieder abgeben und bekommst den Euro zurück oder du behälst den Pott und hast ihn dann quasi für einen Euro gekauft, finde ich auch besser wie z.b Coladosen oder diese Plastikflaschen für Cola, diese kleinen, das müsste auch nicht sein.

Ich wünsche dir auch einen guten Start in die Woche, wie war heute dein Montag? :-)
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