Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

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Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon atemlos » Fr 12. Dez 2014, 19:23

Mimi1966 hat geschrieben:... Vielleicht geht es dir/euch dann etwas besser und denkt bitte daran, einer alleine kann die Welt eh nicht retten. smitanc

Und wenn alle so denken würden?
atemlos
 

Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon Mimi1966 » Fr 12. Dez 2014, 20:12

Hallo atemlos,

und wenn alle außer Ellie nicht so denken würden... _Mij_


nein, das war keine konstruktiver Beitrag, atemlos. _bash_
bite nicht weitermachen damit. _Mij_

Viele Grüße
Michael
Wenn du Gedanken denkst, die Gefühle hervorbringen,
hast du Zugang zur Macht des Universums.
_klp_
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Mimi1966
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Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon atemlos » Fr 12. Dez 2014, 20:35

Mimi1966 hat geschrieben:Hallo atemlos,

und wenn alle außer Ellie nicht so denken würden... _Mij_


nein, das war keine konstruktiver Beitrag, atemlos. _bash_
bite nicht weitermachen damit. _Mij_

Viele Grüße
Michael

U72(
Ich meinte, wenn jeder denken würde "ich allein kann eh nichts ändern, also versuch ichs gar nicht (nicht mal im kleinen)" ... (Achtung Spoiler: Dann wird sich nie was ändern!)
LG _cre_
atemlos
 

Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon Oilean » Fr 28. Aug 2015, 19:07

Ich teile diese Auffassung auch....

wenn wir schon von Gott reden - im Christentum ist "Gott" der Inbegriff von Liebe. Liebe bedeutet, nicht zu urteilen, sondern ledliglich zu sehen was ist, den Menschen aber ihren freien Willen zu lassen - und dennoch immer da zu sein, und den Menschen die Möglichkeit zur Erkenntnis zu geben.

Liebe zwingt nicht - dann wäre es nicht Liebe. Und nur was ein Mensch SELBST EINSIEHT hat tatsächlich Wert. Die Liebe sieht ohne zu urteilen, was ist, wo die Irrtümer liegen - und versucht zur Einsicht zu verhelfen. Wenn Gott Liebe ist, ist er auch so.

Die Geißel unserer Zeit ist der Glaube an die eigene Allmacht. Wir glauben, dass wir klug genug sind, unsere Welt in "Gut" und "Böse" einzuteilen, mit unserem Verstand, und dann das vermeintlich Gute (z.B. einen islamischen Staat) fördern und das vermeintlich Böse (z.B. alle "Ungläubigen") bekämpfen müssen. Die Zahl der Irrtümer ist unbegrenzt - und eine ganze Menge dieser Irrtümer ist im Umlauf.

Davor warnt schon die Bibel ganz am Anfang: Mitten im Paradies begegnet uns der "Baum zur Unterscheidung von Gut und Böse". Und darum windet sich die Schlange, die uns ständig ins Ohr flüstert: du musst einteilen, beurteilen, verurteilen, bekämpfen... allesss einteilen... alllessss...
Und wir essen von den Früchten, weil die Schlange so schön säuselt, und weil wir "Gott gleich" werden wollen, ja nun wenigstens in unserem Verstand... allmächtig, weil wir in unserem Kopf alles klar eingeteilt haben. Die Folge ist, dass wir uns damit unweigerlich - wie bekannt - selbst aus dem Paradies kicken.

Ich bin kein Christ (im Sinne einer Kirchenzugehörigkeit) aber die Geschichte erscheint mir einleuchtend in ihrer Bedeutung, und auch einleuchtend, warum sie als Warnung ziemlich weit am Anfang steht.

Fakt ist - wir können nichts beurteilen. Menschen sind, wie sie sind, wir können ihnen helfen, ihre Irrtümer einzusehen, ob sie das wollen, und tun, ist aber ihre Sache. Wir wissen auch nicht, wie das Leiden Menschen verändert, und zu Erkenntnissen verhilft. Und genau genommen wissen wir auch nicht, was mit Menschen nach ihrem Tod passiert. Wir können irgendwas glauben, was uns jemand erzählt... aber WISSEN tun wir es nicht.

Und damit nehmen wir einen viel zu kleinen Ausschnitt wahr, von dem was passiert. Es reicht nicht, um urteilen zu können. Wir können allein wahrnehmen, wie Dinge sind, und versuchen, das besser zu machen, was ist. Aber nach "gut" und "böse" zu urteilen, steht uns nicht zu, und macht auch keinen Sinn.

Es zu versuchen, macht nur Ängste... aber das ist reine Verwirrung. Wir müssen alle einmal sterben, und niemand weiß wann, und wie. Und wir wissen nicht, was danach passiert. Das komische bei gläubigen Christen ist, dass sie zwar alle sicher sind, in den Himmel und in paradiesische Zustände zu kommen... aber alle das offensichtlich als ganz schrecklich empfinden und Angst davor haben. Also was jetzt? :) :)

Nichts ist nur absolut "schlecht" oder "gut". Selbst eine völlig zerfallene Welt kann für einen guten Menschen ein guter Platz sein, um zu leben. Vielleicht sogar ein ehrlicher als diese Welt jetzt, mit weniger Irrtümern und Scheinheiligkeiten.

Eine Welt, wo man nicht ein guter Mensch ist, weil man "studiert und fleissig ist und sich gedankenlos an irgendwelche Regeln anpasst", sondern eine Welt wo man ein guter Mensch ist, wenn man sich bemüht ein guter Mensch zu sein. Niemand kann das wissen. Niemand kann das beurteilen - es hängt von jedem einzelnen in seiner einzelnen Situation ab, und davon, was er daraus macht. Das bestimmt, was er zurückbekommt.

Aber Fakt ist, dass jeder das bekommt, was er EHRLICHERWEISE nach außen gibt. Wer tolerant ist, und sich bemüht, für andere da zu sein, wird wohl nur sehr wenig Gewalt erfahren. Wer sich nur um seine Karriere sorgt, wird sich sein Leben lang mit anderen Egoisten herumschlagen müssen.

Und Angst zu haben macht keinen Sinn: es kommt, was kommt. Und man muss die Welt nicht unbedingt schwarz und weiß sehen... es gibt eine Menge Konflikte auf der einen Seite, und der Egoismus und die Dummheit nimmt exponentiell zu (ja, was haben wir wohl unseren Kindern mitgegeben??) - auf der anderen Seite wird die Blödheit und die Gemeinheit so groß, dass viele Menschen erkennen, dass das alles nicht mehr tragbar ist, und sich abwenden. Ihr eigenes, friedliches Leben suchen, und eigene, friedliche Wege gehen. Also hält sich - wie immer - wieder einmal alles die Waage.

Und da wir in unserem Urteil keine Jahrhunderte überblicken können - ist es wohl nicht recht zutreffend und ganz sicher zu kurzsichtig.
Oilean
 

Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon TimC1980 » Di 22. Dez 2015, 04:55

Ich weiss nicht ob die Welt in Schwarz oder Weiss unterteilt werden kann oder sollte. Was ich weiss ist folgendes. Unsere Welt. Unsere Existenz besteht immer aus Gegensätzen. Gäbe es sie nicht könnten wir nicht mehr unterscheiden was was ist. Ohne Krieg kann es keinen Frieden geben. Ohne Hass keine Liebe. Ohne etwas negatives kann es nichts positves geben. Und Gott hat damit für mich nichts zu tun. Er ist einfach. Ja ich glaube an einen Gott. Auch wenn mein Glaube sich sehr von dem Glauben der meisten anderen Religionen unterscheidet. Sprich Christentum Islam Bhuddismus etc. etc.. Ich bin ein überzeugter Phanteist. Dieser Glaube gibt mir einen Sinn im Leben. Eine Aufgabe die ich zu erfüllen habe. Ganz gleich was in dieser Welt passiert. Dafür ist nicht Gott verantwortlich sondern der Mensch. Was Gott geschaffen hat, oder vielmehr was durch seine Entstehung entstanden ist sind die Gegensätze. Wie diese Gegensätze zu definieren sind, nun das liegt an uns als Spezies.
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Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon Oilean » Sa 26. Dez 2015, 21:01

stimmt, Tim. Da stimme ich dir voll zu. Die Sache mit Schwarz und Weiß funktioniert auch gar nicht so besonders gut - und sie ist nicht hilfreich, sondern ziemlich oft das Gegenteil. Je mehr wir "trennen" (auch geistig) desto mehr entfernen wir uns von einer Sicht auf das Ganze. So sehe ich das auch. In unserem Leben tragen wir, genau wie du das sagst, eben als Einzelne Verantwortung, nämlich für das was wir tun, und wie wir handeln. Und mit welcher Einstellung wir auf die Dinge zugehen. Das ist unsere Verantwortung.

Was andere mit ihrer Verantwortung machen, ob sie sie wahrnehmen oder nicht - das betrifft uns selbst nicht. Wir sehen es nur, und können daraus lernen, oder erhalten vielleicht beim Zusehen eine Mahnung - wozu Intoleranz, Selbstgefälligkeit oder Egoismus führen können. Mehr aber auch nicht. In unserem Leben haben wir die Verantwortung und die Kontrolle - und über alles andere ohnehin nicht.

Ich persönlich sehe Gott auch nicht als "Richter" oder als ein Wesen, das direkt in das Chaos eingreift. Ich glaube das ist ein großes Missverständnis innerhalb der christlichen Religion.
Für mich persönlich sagt der christliche Glaube an die heilige Dreifaltigkeit genau aus, dass es sich um Liebe dreht. Gott ist das Prinzip der Liebe (ein Prinzip, nicht fassbar, aber da und über allem regierend aber nur liebevoll beobachtend), Jesus als sein Sohn als das menschgewordene Beispiel der Liebe, als das Prinzip in menschliches Handeln übersetzt, das es uns leichter fassbar macht - und den heiligen Geist, die "Einstellung, Dinge in (mit) Liebe tun zu wollen", die alle Menschen mal am Kopf treffen kann (nicht nur zu Pfingsten).
Und für mich wird dann ganz klar ein Schuh draus - denn Liebe straft nicht, macht nichts und niemanden kaputt, und mischt sich nicht ein. Liebe ist immer da, beobachtet, und versucht den Menschen klar ihren freien Willen zu lassen, sich zu entscheiden. Keine Gewalt und keinen Druck auszuüben, sondern immer die Hand auszustrecken, den Weg zu finden, sein Leben auf der liebevollen und achtsamen Seite zu leben. Wenn wir es nicht tun, ist Gott nicht "böse" oder "traurig" oder was auch immer - das sind kindische Vorstellungen. So wie eine Mutter ihre Kinder liebevoll beobachtet, ihnen zeigt wie's geht und ihnen ermöglicht, selbst zu lernen und zu erkennen. Das bedeutet Liebe. Nicht "ich biege dich, ich breche dich, ich zwinge dich" sondern "ich verurteile dich nicht, ich sehe dich, nehme dich wahr, und helfe dir zu erkennen, wenn du suchst". So rum. Und plötzlich wird auch der christliche Gott sehr logisch - na, jedenfalls für mich. :) Und die Gegensätze sind unvermeidbar, wenn man Menschen ihren freien Willen lässt, darüber hinaus sind sie lehrreich. Vor allem weil sie uns lehren, dass unsere Urteile nach schwarz und weiß oft zu kurz greifen und sehr kurzsichtig sind.
So wie hier:

http://www.institut-berlin.de/fileadmin ... hichte.pdf
Oilean
 

Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon TimC1980 » Mo 28. Dez 2015, 12:48

Gegensätze sind nicht nur unvermeidbar. Sie sind zwingend erforderlich. Das hat auch nichts mit dem freien Willen zu tun. Sondern ist eine grundlegendes Gesetz unserer Existenz. Wie will man jemandem erklären was Liebe ist, wenn es den Hass nicht geben würde. Wie soll man jemandem erklären was man gut findet, wenn es das böse für denjenigen nicht geben würde. Das sind die grundlegenden Naturgesetze, wie auch die, die wissenschaftlich formuliert sind. Also Gravitation, Elektrodynamik, starke Kernkraft und schwache Kernkraft.
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Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon Oilean » Mo 4. Jan 2016, 19:25

jein - würde ich sagen. Unvermeidbar sind Gegensätze als Begrifflichkeiten - für unser Denken an sich. Wenn wir Liebe erklären wollen, braucht unser DENKEN einen Gegensatz, um den Unterschied zu begreifen. Man kann aber Liebe durchaus leben, ohne das Gegenteil zu kennen (sehr kleine Kinder tun das ihren Eltern gegenüber beispielsweise - ohne es als Gegensatzpaar formulieren zu können). Gegensätze sind also nicht zwingend erforderlich. Zur Schwerkraft gibt es auch keinen Gegensatz, nicht mal im begrifflichen Denken. Wir begreifen sie dennoch, als ein universelles Naturgesetz, ganz natürlich, seit wir aufrecht gehen. Lediglich formulieren können wir das mit der Schwerkraft erst seit so ungefähr 150 Jahren alle. Ich glaube generell dass unsere Gesellschaft viel zu viel auf Denken fixiert ist - auf das scheinbar "rationale" Denken - und da geht auch vieles genau schief. In dem wir ständig versuchen, etwas zu formulieren, anhand von Gegensätzen (schwarz-weiß) festzumachen, zu "definieren" gehen wir oft völlig in die Irre. Ne ganze Menge Blödsinn entsteht überhaupt erst aus dem Versuch, Gegensätze zu bilden (ich denk da mal an "Kapitalismus ist gut, Kommunismus ist schlecht - weil wenn eins gut sein MUSS, weil wir das so wollen, muss das andere ja zwangsläufig das Schlechte sein - und schon hast du 50 Jahre hirnlosen kalten Krieg wegen nix).

Weil die Realität eben NICHT allein aus Gegensätzen aufgebaut ist. Sondern aus verschiedenen Möglichkeiten, die nicht zwangsläufig immer einander entgegengesetzt sind. Die sind nicht allgemeingültig und nur abhängig von der Betrachtungsweise. Nur unser Denken vereinfacht alles in schwarz und weiß, weil wir unser Leben anders nicht in die billigen einfachen Schubladen kriegen. DENKEN und LEBEN sind aber zwei völlig unterschiedliche Dinge.

Lehn dich mal an deinen Partner, nimm ihn in den Arm und schau ihn zärtlich an. Das IST Liebe - da brauchst du keine Definition, kein Gegensatz-Ausschlussverfahren - und kein Denken. Tu es einfach. Dann ist es da. Und echt. Dann ist es Leben. Leben und Liebe kennt keine Gegensätze - sondern nur die Betrachtung von allem, was ist und der Akzeptanz dessen, was ist. (Weil es eben ist - das braucht man nicht zu bewerten, weil davon wirds eh nicht anders). Kleine Kinder sortieren nicht die guten und schlechten Eigenschaften ihrer Eltern, sondern sie nehmen sie so, wie sie eben sind. Da liegt viel Weisheit drin.

Gegensätze existieren nur in unserem (sprachlichen) Denken. Die Wirklichkeit dagegen IST einfach (und schert sich nen Dreck drum, wie sie jemand grade bewertet). Und übrigens gibt es durchaus Menschen, für die es "das Böse" nicht gibt. Mich zum Beispiel. :)
Oilean
 

Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon Oilean » Mo 4. Jan 2016, 19:27

Ach ja: der hier erklärt das, finde ich, ganz gut auf seine Weise: http://rolandbaba.de/forum/viewtopic.php?id=234
Oilean
 

Re: Weltgeschehen - Ängste - warum lässt Gott das alles zu?

Beitragvon TimC1980 » Mi 6. Jan 2016, 01:55

Oh Oilean da täuschst du dich gewaltig. Es gibt für alles einen Gegensatz. Ganz einfach Beispiel. Dein Beispiel Schwerkraft. Natürlich gibt es dazu einen Gegensatz. Du siehst ihn jeden Tag. Steh mal morgens auf geh hinaus und schaue in den Himmel. Was siehst du? Die Sonne. Sie ist ein Gleichgewichtssystem aus Schwerkraft und thermischen Druck. Wenn das nicht so wäre, dann würde dieser superheisse Gasball da oben nicht hängen und uns gäbe es nicht. Diese Naturgesetze. Also Schwerkraft, Elektrodynamik, Starke Kernkraft und schwache Kernkraft. Diese 4 bilden unsere Existenz. Es kann noch weitere geben, aber die dürfen diesen 4 nicht wiedersprechen. Aber es sind diese 4 die diese Gegensätze unserer Existenz bilden. Am Anfang war alles gleich. Und dann kamen die Unterschiede. Anfang winzig leichte Dichteschwankungen in einem expandierenden Universum Es wurde kalt. Gaswolken klumpten aufgrund der Dichteschwankungen zusammen. Die Schwerkraft übernahm die Kontrolle. Das Gas verdichtete sich, es wurde heiss. Baute Druck auf. Ein Gleichgewicht wurde hergestellt und die ersten Sterne wurden geboren. Sie taten das wozu sie da waren. Brüteten in ihrem Innern die Elemente aus die es noch nicht gab. Alles an Material was man in diesem Universum noch brauchte um in ca 14 Milliarden Jahren wenigstens an einer Stelle in einer unbedeuteden Galaxie einen kleinen Stern zu machen um den sich 8 Planeten kreisen sollten. Und auf dem dritten Planeten dieses Systems bildete sich Leben. Mit deinem Glauben an den Gott der liebt und seinen Sohn Jesus denkst du für meine Verhältnisse in viel zu kleinen Dimensionen. Für mich ist es nicht so das dieser Gott unser Universum erschaffen hat. Der Pantheismus lehrt, das dieses Universum ein lebendes Wesen ist das man Gott nennen kann. Wir leben darin. Und das Leben selbst so wie du und ich es definieren dafür braucht es keinen Gott. Das wurde schon hinreichend bewiesen. Und in der Natur kommt ein Begriff wie Liebe nicht vor. Auch sie ist ein Gleichgewichtssystem. Aus Dingen die sich ihren Umweltbedingungen anpassen, die bleiben bestehen. Und Dingen die es nicht tun, nun ja die sterben eben aus. Der Mensch nimmt sich einfach viel zu wichtig. Die Menschheit ist nichts weiter als ein winzig kleiner kosmischer Dreckeffekt. Versteh mich nicht falsch auch ich glaube das ein Mensch wie Jesus existiert hat. Dafür gibt es ausreichend Beweise. Aber Gottes Sohn. Wenn du mich fragst Blödsinn. Ich denke er war ein einfacher Mensch der ziemlich dich an der Wahrheit war. Oder zumindest an einer Wahrheit mit der er gut leben konnte. Mit der er die Gesellschaft um sich herum verbessern wollte. Und die Zeit tat dann ihr übriges. Auch darf man nicht vergessen der Christliche Glaube ist relativ neu. Und was mich persönlich am meisten am Christentum stört ist das sie nichts eigenes geschaffen haben, sondern von anderen Relgionen nur das geklaut haben was sie brauchen konnten. Daher kann ich mit einem solchen Glauben nicht leben. Auch bin ich der Meinung das alle Religionen als Gesellschaftliche Einrichtung verboten werden sollte. Den Religion und Politik MUSS strikt getrennt werden. Und doch mischen sich die Relgionen immer wieder in die Politik ein. In einigen Ländern ist sie sogar ein und dasselbe. Politik oder Gesetze werden von einer Gesellschaft beschlossen und müssen geachtet werden. Religion oder Glaube ist ein persönliches Bedürfniss eine jeden Menschen und zwar ganz individuell. Und solange dieser Misstand da ist, steuert die Menschheit unweigerlich ihrem Untergang entgegen.
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