16 Personalities

In diesem Forum möchten wir uns kritisch mit Schamanen, spirituellen Heilern, Gurus, Familienaufstellern aber auch konventionellen Therapeuten und euren Erfahrungen und Meinungen dazu auseinandersetzen.

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Re: 16 Personalities

Beitragvon SleepyHermit » Mi 1. Aug 2018, 21:08

Noch ein Mediator hier.
When childhood dies, its corpses are called adults and they enter society, one of the politer names of Hell. That is why we dread children, even if we love them. They show us the state of our decay. (B. Aldiss)
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Re: 16 Personalities

Beitragvon Eving » Mo 6. Aug 2018, 18:31

Erbsenprinz hat geschrieben:Hallo, MaryContrary! Ich bin ja sowieso der Ansicht, dass unsere "Welt", also hauptsächlich das, was wir jeden Tag um die Ohren geschleudert bekommen, eigentlich die Summe der anerkannten Meinungen ist. Das heißt, dass jeder bei dem mitmachen muss, was die Mehrheit gut findet, um nicht ausgegrenzt zu werden. Es gibt unglaublich sinnlose Jobs, die die Erde kaputt machen und trotzdem gibt es Menschen, die sie machen - und gar nicht so wenige - nur um ihre Existenz zu sichern. Sigmund Freud hatte das "Glück", in einer Zeit zu "forschen", in der die Menschen wieder einmal genug von Gott, Religion, etc. hatten und darum der Atheismus auf dem Vormarsch war. Darwins Evolutionstheorie wurde übrigens auch nur als Theorie bestätigt und ist keine unumstößliche Wahrheit.


Bis dahin : grosse Zustimmung iwikx (Danach verliert es sich leider etwas .... )

SleepyHermit hat geschrieben:Noch ein Mediator hier.

War das eine Frage? oder Aussage?

- und ja - bei mir ist auch der Mediator herausgekommen. Wenn ich mir aber die Persönlichkeitstypen so durchlese findet sich auch in anderen Typen etwas wo ich sagen muss - ja stimmt. Und auch beim Mediator etwas, dass nicht so 100% ist.

Den Schwachpunkt bei solchen Kategorisierungen ist: Es gibt keine einfachen, keine Normalos, keine Arbeiter ... - aber logisch, wer will das auch schon sein? :-)

Solche Theorien leben von: Too many chiefs, too less indians :-)
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Re: 16 Personalities

Beitragvon Träumerle » Di 7. Aug 2018, 20:22

Guten Abend,

ich habe den Test bereits drei Mal gemacht, immer in einem größeren zeitlichen Abstand und immer war der Advokat das Ergebnis, sodass ich mir sicher sein kann, dass ich ein INFJ bin, lediglich haben die Prozentangaben leicht variiert. Habe den Test auch mal meine Familienmitglieder machen lassen, meine Mutter ist Verteidigerin, mein Vater Entertainer und meine Großeltern sind alle Konsuln. Jeder fand das Ergebnis auf sich zutreffend, der Test ist zweifelsohne beeindruckend. Auf der englischen Startseite kann man sich auch die internationale Verteilung der Persönlichkeitstypen anschauen, richtig interessant. So ist z. B. der prozentuale Anteil an Introvertierten in Litauen am Höchsten, während in Nicaragua die meisten Extrovertierten (im Verhältnis zur Einwohnerzahl) leben.

Erbsenprinz hat den Mediator (INFP) in Zusammenhang mit HS erwähnt und ich habe es auch noch irgendwo anders im Forum gelesen. Ich denke, so ganz schwarz-weiß kann man das nicht sehen. Eine Klassenkameradin von mir schätze ich als INFP ein, doch ich würde sagen, sie ist höchstens zu 50 % eine HSP, also kann, aber muss nicht. Sicher gibt es Persönlichkeitstypen, die verstärkt hochsensibel sind, doch ich würde generell alle F-Typen nennen, denn das F steht wie erwähnt für das Fühlen, also für eine emotionale Persönlichkeit, während die Denker (T) Logik und Fakten über Emotionen stellen und weniger empfindlich scheinen. Auch sind sie eher diejenigen, die es riskieren, andere zu verletzen, solange die Logik stimmt. Ich möchte nicht "egoistisch" oder "rücksichtslos" in den Raum werfen, tendenziell aber scheinen die T-Typen weniger gut mit Emotionen vertraut zu sein. Und noch etwas über den letzten Buchstaben: J steht für Planend, also für strukturierte und organisierte Typen, P für Suchend, ergo für spontane und vielleicht eher chaotische (im Sinne von unvorhersehbar) Menschen. Mit Gnade oder Rücksicht hat das dann doch gar nichts zu tun? So habe ich das zumindest verstanden.

Ich glaube, es gibt unter jedem Typen HSP's, aber kein Typ, dem nur HSP's angehören. Der Test ist wirklich klasse, doch man sollte nicht vergessen, dass jeder Mensch anders ist. Zwei Menschen des gleichen Typen mögen einander zwar sehr ähneln, aber letzten Endes ist jeder von uns ein Individuum.

Liebe Grüße,
Träumerle :-)
Ich weiß, ich bin ein HSP,
da ich die Welt ganz anders seh'.
Ich tue dies auf meine Weise,
nämlich ruhig und auch sehr leise.

Für mich ist's eine große Gabe,
wenn ich's auch nicht immer leicht habe.
Drum nehmt euch's nicht zu Herzen,
Ewig sind nicht mal die schlimmsten Schmerzen.

~Träumerle :-)
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Re: 16 Personalities

Beitragvon SleepyHermit » Mi 8. Aug 2018, 16:55

Eving hat geschrieben:
SleepyHermit hat geschrieben:Noch ein Mediator hier.

War das eine Frage? oder Aussage?


Das war eine Aussage. Ich habe den Test mittlerweile über ein halbes Jahr verteilt mindestens fünf mal gemacht und bin immer Mediator.

Gruß,
Sleepy Hermit
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Re: 16 Personalities

Beitragvon Neongrau » So 9. Sep 2018, 15:31

Moin,

diesen Test habe ich schon mal vor einiger Zeit gemacht, und da ich heute noch mal zufällig darauf kam dachte ich, ich suche mal ob es hier schon einen Thread dazu gibt. Tatsächlich. _läch_

Bei mir kam jedes Mal "INFJ - Advokat" heraus, was mich anhand der Beschreibung nicht sehr verwundert, denn relativ zutreffend sind die beschriebenen Eigenschaften durchaus. Zwar bin ich immer etwas skeptisch wenn es darum geht, Menschen auf so eine Art und Weise zu kategorisieren oder in Schubladen zu packen, aber andererseits ist so ein Test ja auch nur grob richtungsweisend, besonders da er so kurz ist. Zu dem Thema habe ich auch noch mal ein Bisschen im Internet herumgeklickt, und wenn die häufig formulierte Angabe, INFJ-Menschen seien die seltenste Persönlichkeitsgruppe, zutrifft (wobei ich nichts dazu gefunden habe, wie das repräsentativ gemessen worden sein soll), dann ist es für mich kein Wunder mehr wie schwer ich mir mit dem Finden von Gleichgesinnten tue - mal ganz abgesehen von der Partnerschaftsfrage. Natürlich ist das andererseits auch eine Tatsache auf der man sich ausruhen kann ("Ich kann nichts dafür, dass ich niemanden finde, schließlich gehöre ich dieser seltenen Gruppe an"), aber dass ich generell eher anders bin als der Großteil der Menschen, insbesondere Gleichaltrigen, wusste ich schon vor diesem Test. _läch_

Viele Grüße,
Neongrau
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Re: Myer-Briggs

Beitragvon hs_positiv » Di 9. Okt 2018, 22:11

Erbsenprinz hat geschrieben:Hallo :)
Zuvor habe ich natürlich im Forum gesucht, ob es zu dem Thema schon einen Thread gibt. Ich bin auch fündig geworden, aber die Threads sind meistens schon sehr alt. Daher habe ich beschlossen, ein neues Thema zu eröffnen, weil mich Myer-Briggs gerade im Moment sehr fasziniert.

Huhu Erbsenprinz!

Das ist ja was. In einem Thread schreibst du, wie sch**** du deine Arbeit (und dieses System) findest, aber zugleich findest du diesen Test gut und schreibst sogar über angebliche Feinheiten.

Hast "du" das Kleingedruckte gelesen? Der Test ist entwickelt worden um Menschen in "Arbeitstypen" (Amerikanisches Prinzip) einzustufen - für nichts anderes. Und dass das am. System dann doch noch etwas anders funktioniert als die Ausbeutung hier - die du ja bemängelst - ist auch kein Geheimnis. Ergo: Du magst also lieber einen solchen Test um zu wissen wer DU ALS PERSON bist, als dich selbst über andere Wege kennenzulernen?
Vermutlich hast du ein ganzes Kapitel zu diesem Test ausgelassen, aber über die Originalquelle kannst du weitere Daten bekommen, wenn du zahlst. :-:

Erbsenprinz hat geschrieben:Natürlich stehe ich in Gefahr, die Menschen in meinem Umfeld in die 16 Schubladen der 16 MBTI-Typen zu schieben, aber ich finde es noch immer besser als die sogenannte "Psychoanalyse", aus der sowieso niemand schlau wird. Ich bin ohnehin der Ansicht, wenn C.G. Jung und Sigmund Freud die Anerkennung bekommen hätten, die sie verdient hätten, würden wir in einer besseren Welt leben - denn dann würde die Psychologie zum Großteil auf den meiner Meinung nach tatsächlich intelligenten und seriösen C.G. Jung aufgebaut worden sein und nicht etwa auf den Kokser mit Mutterkomplex Sigmund Freud. Myer-Briggs beruft sich ja meiner Information nach auf C.G. Jung und laut der Psychoanalyse, die ja leider noch immer von Freud beeinflusst ist, bin ich noch immer ein Mensch mit "Kombinierter Persönlichkeitsstörung" sowie einer mittelschweren Depression. Ich finde daher, dass man überholte Modelle gegen effektivere austauschen soll, und zwar am besten gestern!


Ja, das böse Schubladendenken. Genau dies ist dieser Test, in dem du dich so heimisch fühlst. Kann man sich alles googlen. Was und wer intelligent ist bestimmt übrigens nicht du, sondern auch die böse Forschung. Einen anerkannten IQ-Test kann man bei Mensa oder beim Psychologen machen. Um da ran den Methoden rumzumeckern, braucht man nur ein klitzekleines Hintergrundwissen/logisches (mathematisches) Hintergrundwissen, wie psychologische Tests generell konzipiert werden.

Erbsenprinz hat geschrieben:Ich habe inzwischen unzählige MBTI-Tests gemacht und bei allen war das Ergebnis, dass ich zum Typ INFP gehöre. Ich finde, dass der Typ INFP der hochsensibelste Typ überhaupt ist, was alle 16 Persönlichkeiten angeht. Aber rein statistisch kann es sich niemals ausgehen, dass alle HSPs gleichzeitig INFPs sind, weil es erwiesenermaßen ja 10 - 20% Hochsensible gibt und INFPs nur 4% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Ich spreche da natürlich nur von "kalten" Statistiken.
Daher glaube ich, dass alle INFPs hochsensibel sind, aber nicht alle Hochsensiblen INFPs. Meine Schwester, die ebenfalls zweifelsohne hochsensibel ist, konnte ich bereits als ESFJ oder ESFP "identifizieren", beim P und beim J bin ich mir nicht ganz sicher. Außerdem verwirrt mich dieses ganze Fi Ne Ni-Zeug zu sehr, als dass ich mich eingehender damit beschäftigen konnte. Ich habe lediglich herausgefunden, dass I oder E natürlich introvertiert oder extravertiert bedeutet, S sind eher die Realisten und die strukturierten "Listenmenschen", während N eher die Träumer, abstrakten Denker, etc. sind, T sind eher die logischen Denker und F eher die Fühlenden und P sind eher die Menschen, die rücksichtsvoll und nachsichtig sind, während die J-Typen schnell mal mit einem Urteil bei der Hand sind und ihr Gerechtigkeitssinn stärker ausgeprägt ist als Gnade oder Barmherzigkeit. Bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege!

Korrigieren? Wo kommen wir denn da hin? Ich frage lieber die Profis! Leider habe ich beide Statistikscheine nur im Schlaf geschafft und mich würde viel mehr deine manuellen Rechenwege oder SPSS-Eingaben interessieren. _möh_

Erbsenprinz hat geschrieben:Da es laut meinen Berechnungen nur ca. ein Viertel INFPs unter den hochsensiblen Menschen geben kann, frage ich mich natürlich, welche Type Berechnung die restlichen drei Viertel ausmachen. Gibt es überhaupt Zusammenhänge mit den 16 MBTI-Typen und Hochsensibilität und sind am Ende gar alle 16 Personalitäten hier vertreten? Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass es Hochsensible vom Typen ENTJ, ESTJ oder gar ISTJ geben kann... ISTJ machen leider laut Statistik den Großteil der Menschen aus, mit denen wir tagtäglich zu tun haben, meiner Meinung nach also all diese Nicht-HSPs, die uns ständig missverstehen.

Kannste ja in SPSS eingeben! #*# Welche Version haste denn? Und wie beziehst du es auf HSP?
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Re: 16 Personalities

Beitragvon TinaLee » Do 1. Nov 2018, 22:12

bei mir kam auch "INFJ - Advokat" raus - Beschreibung war total zutreffend smasz
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Re: 16 Personalities

Beitragvon Aribella » Do 1. Nov 2018, 23:44

Ich bin eine Mediatorin (=
ANscheinend eher selten
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Re: 16 Personalities

Beitragvon Stoffel » Fr 2. Nov 2018, 00:25

TinaLee hat geschrieben:bei mir kam auch "INFJ - Advokat" raus - Beschreibung war total zutreffend smasz


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