Erkenne dich selbst

In diesem Forum möchten wir uns kritisch mit Schamanen, spirituellen Heilern, Gurus, Familienaufstellern aber auch konventionellen Therapeuten und euren Erfahrungen und Meinungen dazu auseinandersetzen.

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Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon Unabell » Sa 2. Sep 2017, 12:05

Ich muss mich entschuldigen, Wenn ich widerspreche.

Zu fühlen, was ein anderer fühlt, läuft nicht über die üblichen Sinne.

Weder über Augen, Haut, Geruch.usw

Und er muss weder sprechen noch muss man ihn sehen.

Es läuft rein über die Wahrnehmung des Gefühlsinnen.
Der Hellfühligkeit.
Unabell
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Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon atemlos » Sa 2. Sep 2017, 16:26

Hallo nochmal..
Unabell hat geschrieben:..Was bei hoch sensitiv dazu kommt möchte ich gerade nicht schreiben, da es vielleicht etwas speziell ist und da ich neu hier bin , und nicht weiss wie viele hoch sensitive hier ausser mir sind, möchte ich nicht weiter darauf eingehen. Denn es ist mir etwas unangenehm, wenn ich dadurch unangenehm auffallen sollte.

Ich glaube da brauchst du dir keine Sorgen machen. Es gibt zwar irgendwo einen no-go Thread; technisch/praktisch gesehen gibts wenig bis gar nichts was dem Forum/den Mitgliedern zu bizarr wäre.
Unabell hat geschrieben:Ich muss mich entschuldigen, Wenn ich widerspreche.
Zu fühlen, was ein anderer fühlt, läuft nicht über die üblichen Sinne.
Weder über Augen, Haut, Geruch.usw
Und er muss weder sprechen noch muss man ihn sehen.
Es läuft rein über die Wahrnehmung des Gefühlsinnen.
Der Hellfühligkeit.

Jetzt kommt etwas was du vermutlich schon erwartest: Dann ist es ja kein Ding wenn du mir sagst wir es mir geht? Hier oder per PN. Ist mehr eine zwanglose Einladung als sonstwas. (Spoiler: Es ist ganz ganz einfach!)

Viele Grüße

PS.: Wie du bereits geschrieben hast, kannst du nicht davon ausgehen, dass hier alle Mitglieder von 'deiner Gattung' sind. Auch wenn du selbst recht fixe Vorstellungen hast, bezüglich der Bedeutung etlicher Begriffe (z.B. sensitiv vs. sensibel oder der Sub-, Nebengruppen von HSPs, etc.) besteht keineswegs immer ein allgemeiner Konsens. Zu erklären was man selbst oder im jeweiligen Kontext darunter versteht, kann/wird Missverständnissen zuvorkommen.
atemlos
 

Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon Jumo » Sa 2. Sep 2017, 17:03

Hallo,

Ich finde es sehr spannend was hier geschrieben wird und es erinnerte mich an einen Artikel über den ich vor kurzem gestoßen bin https://open-mind-akademie.de/12-sinne/
Ich möchte diesen weder als wahr noch unwahr; weder als besonders gut oder besonders fragwürdig darstellen. Ich habe einfach daran denken müssen und möchte es als ganz wertfreien Input einbringen, vielleicht interessiert es einen von euch, wo es hier gerade um die Sinne eines Menschen geht. Hier werden 12 Sinne beschrieben, über die ein Mensch verfügen kann, aber nicht muss.

Liebe Grüße!
Jumo
 

Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Sa 2. Sep 2017, 17:30

Unabell hat geschrieben:
Nein Zugang und meine Verbindung zur " halle" oder zum Äther ( wie andere es nennen, ) habe ich erst nach vielen Jahren des Lernens erkennen können.

Und was ist das genau? Wie muss ich mir das vorstellen: Halle und Äther?
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Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon atemlos » Sa 2. Sep 2017, 17:59

@Jumo: Das Modell (mehr ist es ja nicht) der alten Griechen sowie der Buddhisten (damals wie heute) geht von sechs Sinnen aus. Die üblichen fünf plus den Verstand (mind-sense). Halte ich für sinnvoll/pragmatisch. Ich persönlich hab noch einen Popo-Sinn. Der gibt mir zu verstehen, wann ich zu lange auf einer harten Oberfläche gesessen bin und aufstehen sollte.. icon_winkle Vielleicht gibt es ja auch einen 'Sinn' der einen sich selbst erkennen lässt, um auf das Threadthema zurückzukommen? (Den Verstand dafür zu benutzen ist vielleicht zu einfach/schwierig..? #bäh# ) LG
atemlos
 

Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon Unabell » Sa 2. Sep 2017, 21:48

Wow! Danke für die vielen Antworten.
Ich Versuch mal es geregelt zu bekommen, mich dazu zu äussern.
12 Sinne sind bereits bekannt? Wow. Nicht auszudenken, wie jemand durch die Welt geht, mit 12 Sinnen...( die er gelernt hat, damit umzugehen..)

Ich hab bewusst 8.
Wenn es mehr sind? Bislang weiss ich keine weiteren bei mir zu erkennen oder zuzuordnen.aber sehr interressant. Muss ich dort mal angucken.bei den Open mind...
Bischen gruselig finde ich das fast. Aber ich werde sehen, wenn ich es lese, ob es mich schaudert


Diese Wörter und Unterteilungen habe ich aufgeschnappt bei Themen...hochbegabt...jochsensibel und hoch sensitiv...
Da für mich das sehr gut verständlich erklärt wurde , nahm ich die Begriffe auf.

@..Puck? ..wieso sollte ich zum Arzt? Ich wüsste nichts , was mich in diesem Thema betrifft, was er mir erzählen könnte.
Ich bin doch kein Versuchskaninchen. _möh_ .


@ Atemlos

Hihihi...Poposinn !!
Der gefällt mir!
Den hab ich auch.
Hihi.


Ansonsten.bitte! Bring mich nicht auf so verrückte Ideen Experimente zu veranstalten, ob ich über km Entfernung fremden Menschen sagen kann, was sie gerade fühlen.?
Was hätte ich da zu tun!
Ich hab weiss Gott genug , was ich wahrnehme. Da brauche ich kein zusätzliches Krimmskramms.
Und da über dein Geschriebenes eh ziemlich alles rüberkam, brauche ich es dir ja gar nicht erzählen, wie dein Gefühlszustand zu diesem Zeitpunkt war.
Hihi.

Das kann aber glaube ich so ziemlich jeder mit normalem Verstand aus deiner Art des Schreibens erkennen. __ _hj7_

So denke ich.

Also zum Thema.
Erkenne sich selbst.

Wenn man also feine Sinne hat. Dann merkt man das doch früher oder später?
Oder stellt es fest?
Beispiel.
Ich war in einer fremden Stadt.
Ich ging in eine Disco.(club)
Mit einer Begleitperson.

Als wir hineingingen, sagte ich , es wäre glaube ich ganz gut hier. Die Stimmung ist gut.

Ich bekam die Frage, woran ich das erkennen könnte. Wir bewegen uns doch noch im Eingangsbereich?

Ich sagte, dass man das doch fühlt. Es liegt in der Luft. Die Schwingung ist gut.

Ca..eine Stunde später war es verändert. Die Stimmung war schlecht. Ich bat meine Begleitung ..dass wir gehen.
Ich erklärte, dass es plötzlich umgekippt ist, und das mindestens ein Mensch bin aggressiver Art sich im Raum befindet. Ein Stinkstiefel.
Ich möchte hier nicht mehr sein.

Wir gingen.

Die Begleitperson war erstaunt und verwundert. Was ich nicht wusste..aber später erfuhr, ist, dass tatsächlich nahezu exakt zu der Zeit in der ich es kundtat...jemand bekanntes in dieser Ortschaft...in den Club kam
Bekannt für stänketei....

Das meine ich. Mit " erkenne dich selbst".

Aus Erfahrung lernt man sich kennen. So meine ich..

Geht es nicht euch auch manchmal so?
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Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon Puck » So 3. Sep 2017, 06:50

Unabell hat geschrieben:@..Puck? ..wieso sollte ich zum Arzt? Ich wüsste nichts , was mich in diesem Thema betrifft, was er mir erzählen könnte.

Unabell hat geschrieben:Ich habe mich stets gegen einen Arztbesuch entschieden, da mir etwas in mir sagte, dass dies in meinem Fall mir Schaden würde...


Mein 259er Sinn sagt mir, dass Du verwirrt bist.
Puck
 

Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon Anima (Lufthauch) » So 3. Sep 2017, 08:52

Hallo Unabell,

für mich heißt "erkenne dich selbst" nicht: zu erkennen wie einzigartig und großartig ich bin und alle meine zahllosen Sinnes-Wahrnehmungen für bare Münze zu nehmen. Dieser Schuss kann oft nach hinten losgehen (Puck hat ja dazu schon ein Beispiel genannt).

Sich selbst zu erkennen heißt für mich: zu erkennen, was für ein kleiner Wicht ich im großen Weltgeschehen bin, dass meine Zweifel an meiner "Großartigkeit" mir mitunter zu weiteren Entwicklungen gute Dienste leisten und dass meine Wahrnehmungen so subjektiv sind, dass sie durchaus trügerisch und unzutreffend sein können.

Beste Grüße!
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Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon tiffi » So 3. Sep 2017, 10:05

Hallo Unnabell,

Ich finds gut und in meinem Fall richtig zum Arzt zu gehen.
Gerne gehe ich da jetzt auch nicht hin und auch nicht oft.
halte mich auch mündig genug, um mich so zu äußern, dass die Diagnose auch stimmen könnte.
Es gibt auch die Option des Einwands, und dass ich mich ja auch nicht sklavisch an alles halten muss
oder bei Unsicherheit, dem Gefühl "das ist es noch nicht" mir Zweitmeinungen einhole.

Gerade im Bereich psychische Krankheit ist das ja auch ein dauernder Dialog und Entwicklung
beobachten.
ich finde auch objektive Messkriterien und Fachwissen von Ärzten interessant.
Ich mag den Realitätsabgleich.

Dennoch denke ich: nicht mehr als nötig. bin schon auch arztfaul und lieber autonom.
Mir wäre es auch lieber wenn ich ohne Unterbrechung traumwandlerisch vor mich hinmumen könnte.
Ich denke, entsprechende Erfahrungen, die mal nicht ganz so blumig sind, können einen da auch an
die Grenze bringen.

Einen allgemeinen Aufruf, dass niemand einen Arzt braucht und alles durch Selbsterkenntnis zu bewältigen
wäre, halte ich für naiv, ggf. auch gefährlich.

Bei unbehandeltsein / alles selbst machen:
Gerade in meinem Fall wo viel psychischer Druck vorhanden ist, habe ich bei mir auch eine
Neigung zu Kompensationssstrategien gefunden, sei es Alkohol oder bei mir eher noch sehr
starke Phantasie, die einmal sogar in eine würde ich sagen manische Phase gemündet ist.
Das war natürlich mal schöner und leichter als suizidal sein.
Hach, was war ich da weltverbunden, erleuchtet und weise. _möh_
War aber nix zum drauf bauen, das wusste ein Teil in mir.

(Vielleicht ähnlich wie das Beispiel von Puck, die Freundin wo bei der "starken eigenen Welt"
eigentlich schon eine Psychose verborgen war.)

Ich finde, unerkannt und unbehandelt zu sein (im Sinne von Diagnose), machte mein Leid größer.
Jetzt fühle ich mich stabiler.

Aber ich denke es kommt auf die Ausgangsposition an. Es steckt nicht jeder in den Schuhen
des anderen.
Einer der eher behütet aufwächst und nur mal ein leichtes Lüftchen spürt, mag sich nicht vergleichen
mit anderen bedrängenderen Erfahrungen und da funktioniert das "erkenne dich selbst, du hast alles
im Griff, nur Unkenntnis führt dich zum Arzt"

oder ganz andersrum - einer der sehr bedrängt ist flippt aus in die Phantasiewelt. (Gab ja auch mal
so Beobachtungen über Resilienz von traumatisierten Menschen, und Phantasie war da sowas wie
das dritte Überlebens-Bein.)

Aber daraus jetzt einen Erlösungsplan für alle zu stricken, eine Patentrezept, ist mir eben doch zu vermessen.
Ich backe lieber kleine Brötchen. (hätte fast k*... geschrieben, aber das ist ja auch eine
häufige Tätigkeit, die in meinem Leben stattfindet)

Gruß
tiffi
tiffi
 

Re: Erkenne dich selbst

Beitragvon Unabell » So 3. Sep 2017, 13:52

Hi!
Ja. Ihr habt vollkommen Recht, wenn ihr sagt, dass nicht jeder mit seiner Sensibilität soweit umgehen kann, dass er auf Ärzte verzichten kann.

Die Grenze des Ertragbaren liegt ja bei Jedem anders.

Ganz zu Anfang habe ich ja erwähnt, dass ich mit der Tehmenübetschrift hadere....

Sich selbst zu erkennen, heisst ja auch zu erkennen, ob man in der Lage ist, mit stark ausgeprägten Sinnen umzugehen.

Ich erwähnte aber ausschliesslich die stark ausgeprägten Sinne. Und evtl. Bei manchen die zusätzlichen Sinne.( wie auch bei mir).

Was ich ausschliesse sind psychische Erkrankungen.
Psychische Erkrankungen , wenn Jemand hat habe ich hier ausgeschlossen.
Ich bin ja hier wegen starken Sinnen. ( nicht wegen psychischer Krankheiten der verschiedenen Art)

Wenn also jemand merkt, dass er psychisch erkrankt ist, ( auch das ist selbst erkennen...) ,.und Hilfe braucht, sollte er Hilfe suchen.

So bitte ich Alkoholkrankkeiten und Drogenschäden psychische Erkrankungen , nicht mit von Geburt an starken Sinnen und weiterer Sinne zu vergleichen.

Erkenne dich selbst meine ich auch damit.
Dass man erkennt, ob man evtl. einen an der" klatsche" hat, oder ob alles "bestens" ist.

Ich weiss, dass es oftmals sehr schwer ist zu unterscheiden.
Denn nur durch Bestätigung weiss ich zum Beispiel, dass ich richtig ticke.

Hätte dies gefehlt, wär ich wohl auch zu einem Arzt. Denn ich hätte meine Realität in Frage gestellt.

Aber nun noch mal zu meiner Frage am Anfang.?

Gibt es hier hsp , welche selber klargekommen sind?
Oder ist es , wie mein erster Eindruck war, dass sehr sehr viele hier Medikamente nehmen und in Behandlung sind?

Es interessiert mich?

Ich bin doch kein Sonderfall? So einzeln kann ich doch auch nicht sein?

Wer hat denn nun, so wie ich sich gegen Therapeuten entschieden und hat beschlossen dass er damit selber zurechtkommen möchte? Und hat es geschafft?

Jemand ohne psychische Probleme?

Vielen Dank im vorab.
Würde mich wirklich erleichtern und freuen, wenn Jemand sich angesprochen fühlt.
Ungeduldige Grüsse.. unabell. )/898u
Unabell
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