Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

In diesem Forum möchten wir uns kritisch mit Schamanen, spirituellen Heilern, Gurus, Familienaufstellern aber auch konventionellen Therapeuten und euren Erfahrungen und Meinungen dazu auseinandersetzen.

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Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon Ni8ke » Di 30. Mai 2017, 22:31

Ich befasse mich schon länger mit dem Thema Mensch. Als HSPlerin (und alle draußen im gleichen Club) hat man oft etwas mehr Einblick in die menschliche Natur. Sie ist nicht immer rosig. Sie können heucheln, lügen, usw. Ich war schon öfters in Therapie und auch mal auf Reha. Dachte das würde helfen über mich selbst klar zu werden. Doch eigentlich...nöööö nicht viel. Jedenfalls, bin ich privat einer kleinen Runde bei uns in der Gegend beigetreten, wo sich HSPler treffen können zum reden. Da haben sich viele die selben Gedanken gemacht. Sie gingen zur Therapie, erzählten von sich, wie sie sind, was sie denken usw. und statt das man sie unterstützt oder ihnen hilft, kamen Diagnosen wie narzisstische Züge (offen oder verdeckt), Persönlichkeitsstörungen in Richtung paranoid, Schizoid und andere ..ide. Ich merkte Gemeinsamkeiten. Einer in der Gruppe wurde unter Selbstunsichere Persönlichkeitsstörung abgestempelt. *yoda* Diese besagt: die betroffenen Menschen sind schüchtern, fühlen sich gehemmt und unsicher in vielen zwischenmenschlichen Situationen (wow wie alle Introvertierten)....Sie stehen nicht gerne im Mittelpunkt (hallo Intro) und haben Schwierigkeiten vor Menschen zu sprechen. Sie erleben sich selbst als minderwertig und meiden daher Kontakt zu anderen Menschen. Von anderen Menschen hingegen werden sie häufig als Freunde und Helfer geschätzt, weil sie oft sensibel, feinfühlig und rücksichtsvoll sind.
Ich wusste nicht das nett sein, eine Diagnose ist. Außerdem soll er Narzisstisch sein: *yoda*
Narzisstische Persönlichkeiten wirken oft anspruchsvoll, arrogant oder überheblich. Nach außen hin geben sie sich sehr selbstbewusst, sind aber gleichzeitig sehr empfindsam, verletzlich und können nur schwer mit Kritik umgehen. Zugrunde liegt ein eher schwaches und vor allem brüchiges Selbstwertgefühl, dass durch die Inszenierung einer großartigen Fassade versteckt werden soll. Er erzählte mir, er wurde als *Nichts* erzogen, bekam ständig schuld für alles. Natürlich kann er dann nicht mit Kritik umgehen und ist unsicher und, ach ja, hab ich schon gesagt, das er introvertiert ist?
Link mit allen Diagnosen https://www.neurologen-und-psychiater-i ... itsbilder/
Meine Diagnose würde lauten:
A)Paranoid...
Ich vertraue Menschen nicht sofort, es dauert seeeeehr lange. Weil Menschen eben sind wie sie sind. Das ist die Wahrheit. Sich öffnen ist mutig und dumm zugleich. Denn selbst Ärzte tauschen sich untereinander aus. Aber sie haben noch die Pflicht bei Außenstehenden den Mund zu halten. Normale Menschen machen das nicht.
B) Schizoid...
lebe gerne zurückgezogen und bin eher Einzelgänger
C)Narzisstisch...
Typische Symptome einer Introvertierten. Allerdings lächerlich das Gefühlskalte empfinden - hallo HSP Empath
D) bin mir sicher die finden noch was :-)

Erzählt man demnach ehrlich wie man denkt und fühlt und ist dabei überhaupt nicht gemein oder ein Psycho wie aus dem Film, wird man aber gleich so dargestellt. Laut Umfrage in der Reha werden 40% der Menschen, darunter auch HSPler, die die Welt und den Menschen so betrachten, wie sie/er nun mal ist, hauptsächlich als Narzisst (Selbstverliebt, Gefühlskalt, ich bin besser) diagnostiziert. Und dann soll man die Kritik aber nicht so ernst nehmen smasz Die geben einem das Gefühl, das man stehts nett sein muss, das alles schön ist und wir es nur schlecht sehen, das man psychisch krank ist, nur weil man evtl weniger naiv, realistischer, logischer, skeptischer an Menschen und Situationen ran geht, als der Durchschnitt.
Ich finde solche Menschen realer und ehrlicher in Emotion, Handlung und Wort. Und vor allem (#Therapeutschreit: Nazisst smuup ) weiter entwickelt, da sie den Menschen nicht durch die Rosarote Brille und Lehrbücher betrachten.
Ni8ke
 

Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon Pati5000 » Mi 31. Mai 2017, 07:13

Liebe Nike,

auch wenn ich nicht ganz sicher bin, ob ich deinen Post vollständig verstanden habe, kann ich dir gerne ein paar Hintergrundinfos zu Therapeuten geben.

1. Es gibt zwei grobe Pole in der Therapeutenwelt.
Die einen machen ihren Job mit ähnlich viel Elan wie der Mitarbeiter am McDonalds DriveIn und bleiben damit ewig auf dem Wissensstand ihres Studienabschlusses. Das andere Therapeutenextrem ist fasziniert von der menschlichen Psyche und will alle Spielarten kennenlernen und verstehen. Die Unterscheidung kann man ganz gut treffen, indem man beobachtet, wie offen der Therapeut für neue Ideen ist.
2. Von der KK bezahlte Therapeuten müssen eine "bezahlbare Diagnose" stellen. HSP ist keine Diagnose, da keine Krankheit. Narzistische Persönlichkeitstörung hingegen schon. So wäre mir als Patient die Diagnose für die KK völlig egal, solange der Therapeut in der Sitzung auf meine wahren Belange eingeht.
3. Würde ein Therapeut eine Diagnose stellen, die nicht alleine zu Abrechnungszwecken dient, und der ich überhaupt nicht folgen kann, wäre ich fasziniert. Der Therapeut bildet ein Teil meiner Außenwahrnehmung ab und da wäre es doch unglaublich spannend zu erfahren, was an meinem Verhalten wie auf andere wirkt.
Also ärgere dich nicht, sondern höre, lerne und urteile dann.
_wav_
Pati5000
 

Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon yobida » Mi 31. Mai 2017, 21:49

hallo, liebe Ni8ke,

so wie Du es formuliert hast, habe ich es eigentlich noch nie betrachtet, aber danke, es ist wieder ein neuer Denkanstoß!

meine Erfahrungen zum Thema sind, dass mir mein damaliger (männl.) Therapeut allen Ernstes erklärt hat, er solle mich auf einen "Neustart" in die Arbeitswelt vorbereiten, dies allerdings schon bei meinem vorletzten Termin!
mit anderen Worten, die von der KK "genehmigten" Termine waren zu Ende und er sollte entscheiden, ob ich "soweit" wäre?!?
O-Ton: ich hasse es, eine langwierige Beurteilung abgeben und lang und breit schreiben zu müssen!
ah ja, doc, tut mir auch leid, dass ich geboren wurde............
die bis dahin sogenannten Sitzungen liefen so ab, dass ich, ohne Fragen oder Anleitungen seinerseits reden sollte.... aha.....?!
also habe ich über das geredet was sich alles so "angesammelt" hatte und zu meiner eigenen Peinlichkeit, musste ich größtenteils heulen (empfinde es als schmerzhaft verletzlich mein lange geschütztes "ich" offen zu zeigen) und er - hat geschwiegen!!!
war für mich irgendwie nur schrecklich und irritierend! wie gesagt, Seelenstriptease, sich nackt- und schutzlos fühlen!
meine Gegenfrage, wie ich dann auf einem "Scherbenhaufen" neu aufbauen solle, ohne eben vorher die Trümmer aufzuräumen.... wurde locker überhört! passte offensichtlich nicht in die entsprechende Schublade....

und ich glaube, dass das genau dass das Problem ist!!!
wir passen einfach in kein Klischee!
bei normalen Menschen gibt es schon so viele "Spielarten" und wir als HSP passen schon gar nicht in die Schublade!
also sind wir wieder ein ganz anderes Kapitel!
also = wie soll ein Standard-Seelenklempner damit umgehen bitte??
gäbe es keine Elaine Aron: O-Zitat von Wikipedia unter HSP = Elaine Aron hat einen HS-Test ausgearbeitet, der heute in der Psychologie zur empirischen Erfassung der HS Verwendung findet. sollte man vielleicht auf HEUTE und EMPIRISCH achten!!!
für mein Empfinden heißt es, dass wir HSP ansonsten immer noch, je nach Therapeut, in irgendwelche "Kategorien" gepackt würden, oder?!?
traurig und sehr schade ist aber, das ein HSP größtenteils sehr, sehr lange braucht sich jemandem anzuvertrauen, voll hoffender Erwartung zum "Fachmann" trabt und - schon wieder eine üble Erfahrung macht. eigentlich wie in seinem Umfeld! und das tut weh, sehr sogar!
es gibt wahrscheinlich entsprechende Therapeuten, aber find' die erst mal einer..... _grin_

..... aber wer hat gesagt, dass das Leben als HSP so easy ist.............

yobida
 

Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon Natty » Mi 31. Mai 2017, 22:17

Hallo Ni8ke,
das kenne ich auch, daß man diagnostiziert und in eine Schublade gesteckt wird, sich aber völlig falsch eingeschätzt fühlt.

Ni8ke hat geschrieben:Die geben einem das Gefühl, das man stehts nett sein muss, das alles schön ist und wir es nur schlecht sehen, das man psychisch krank ist, nur weil man evtl weniger naiv, realistischer, logischer, skeptischer an Menschen und Situationen ran geht, als der Durchschnitt.
Ich finde solche Menschen realer und ehrlicher in Emotion, Handlung und Wort. Und vor allem (#Therapeutschreit: Nazisst smuup ) weiter entwickelt, da sie den Menschen nicht durch die Rosarote Brille und Lehrbücher betrachten.

Ich habe mal einen Artikel gelesen in dem stand, daß Depressive die Welt nicht zu schwarz sehen, sondern sie sehen sie halt knochenhart realistisch, im Gegensatz zu Nicht-Depressiven. Nicht-Depressive richten verstärkt ihren Fokus auf Positives, verstärken das Positive und blenden Negatives möglichst aus. Das erinnert mich an das von Dir beschriebene. (Womit ich jetzt nicht sagen will, daß HSP = depressiv ist.)

Liebe Grüße
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Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon Natty » Mi 31. Mai 2017, 22:25

yobida hat geschrieben:die bis dahin sogenannten Sitzungen liefen so ab, dass ich, ohne Fragen oder Anleitungen seinerseits reden sollte.... aha.....?!
also habe ich über das geredet was sich alles so "angesammelt" hatte und zu meiner eigenen Peinlichkeit, musste ich größtenteils heulen (empfinde es als schmerzhaft verletzlich mein lange geschütztes "ich" offen zu zeigen) und er - hat geschwiegen!!!
war für mich irgendwie nur schrecklich und irritierend! wie gesagt, Seelenstriptease, sich nackt- und schutzlos fühlen!
meine Gegenfrage, wie ich dann auf einem "Scherbenhaufen" neu aufbauen solle, ohne eben vorher die Trümmer aufzuräumen.... wurde locker überhört! passte offensichtlich nicht in die entsprechende Schublade....

Hallo yobida,
das klingt nach einer tiefenpsychologischen Therapie. Hatte ich auch mal, im gleichen Muster. Ich empfinde das als vollkommenen "Müll". Im Gegensatz zu Verhaltenstherapie. Es mag ja sein, daß es Therpeuten gibt, die dieses tiefenpsychologische besser hinbekommen. Aber seit meiner einen Erfahrung bin ich von Tiefenpsychologie für dieses und womöglich noch folgende Leben geheilt. Für sowas wird auch noch teuer Geld von der Krankenkasse ausgegeben. Den Job möcht ich auch machen. Fürs doof zuhören bezahlt werden. 647&/

Liebe Grüße
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Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon Ni8ke » Do 1. Jun 2017, 00:23

Hallo Pati5000

Das mit dem Drive in ist echt gut _läch_ Punkt 1 und 2 kenn ich nur zu gut, allein schon aus der Jugend. Meines Erachtens waren die einfach überfordert. Das mit Punkt 3 bin ich geteilter Meinung. Zum einen ja, ich könnte extrem aufmerksam sein und analysieren und fühlen, doch andererseits, bin ich ja dort, damit man MIR hilft und nicht, das ich was über den Therapeuten lerne. Oder?

Hallo yobida

das tut mir leid, das du da auch durch musstest. Aber ich stimme dir zu, solche Therapeuten mit dem Satz *fang von vorn an* können in den Müll. Wenn dies so leicht wäre, wäre man ja nicht an dem Punkt wo man ist.

Hallo Natty

Natty hat geschrieben:Ich habe mal einen Artikel gelesen in dem stand, daß Depressive die Welt nicht zu schwarz sehen, sondern sie sehen sie halt knochenhart realistisch, im Gegensatz zu Nicht-Depressiven. Nicht-Depressive richten verstärkt ihren Fokus auf Positives, verstärken das Positive und blenden Negatives möglichst aus.
Natty


JAAAA, genau das meinte ich. Die pure, ganze, brutale Wahrheit. Ohne schön Gerede. Wenn ich das einem Therapeuten oder Psychiater erzählen würde, auf die Fragen, die er/sie so über Welt, Mensch, Beziehung, Familie etc so stellt, wäre die Diagnose sicherlich Misanthrop und gefährlich für sich und andere -Schk_

Eines hatte diese ganze Therapiesache aber schon: ich habe erkannt, das sie nichts für mich ist. Nicht im Sinne von, sie helfen mir gesund zu werden, sondern sie helfen mir zu erkennen, das ich sie nicht brauche,da sie mich falsch verstehen, nicht verstehen, mich alles selbst machen lassen und/oder nur das sagen, was ich selbst schon weiß. Ich muss nur daran glauben und es vor allem laut aussprechen, was ich erkannt habe und weis - das macht viel aus. Es auszusprechen.
ABER in der Zeit der tiefsten Depression sollte man eine Psychologin (keine Therapeutin) bei sich als Unterstützung haben, denn steckt man so tief drin, spielt der Verstand gerne gegen einen selbst.
Ni8ke
 

Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon Glöckchen » So 4. Jun 2017, 17:26

Hallo,
sorry, für mich klingt das gerade nach einer ziemlichen Verteufelung von allen Therapeuten.
Bin selber Ergotherapeutin und arbeite auch psychisch-funktionell und auch wenn mich manche Aussagen meiner Klienten mal irritieren bin ich doch immer bemüht ihr Gefühlsleben und ihre Gedankenwelt nachzuvollziehen.
Es ist bedauerlich dass es unter den Therapeuten ebenso wie unter den Ärzten abgestumpfte Personen gibt die nur nach Schema F vorgehen (solchen seid ihr wohl begegnet), aber nicht alle von uns sind so.
Wirklich schlimm finde ich, dass ich von meiner HS vor 3 Wochen aus einer Esoterikzeitschrift erfahren habe. Weder in meiner Ausbildung noch bei einer Fortbildung wurde der Begriff je erwähnt. Zumindest nicht in diesem Zusammenhang. Hypersensibilität war eine rein körperliche Sache der ich als Therapeut durch Desensibilisierung begegnen soll.
Ist übrigens bekannt, dass Therapeuten ein Erstgespräch anbieten nach dem man sich überlegen kann, ob der Therapeut überhaupt zu einem passt, also ob man das Gefühl hat, dass man mit dem kann?

Lg
Glöckchen
 

Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon Natty » So 4. Jun 2017, 20:39

Glöckchen hat geschrieben:Hallo,
sorry, für mich klingt das gerade nach einer ziemlichen Verteufelung von allen Therapeuten.
...
Es ist bedauerlich dass es unter den Therapeuten ebenso wie unter den Ärzten abgestumpfte Personen gibt die nur nach Schema F vorgehen (solchen seid ihr wohl begegnet), aber nicht alle von uns sind so.

Hallo Glückchen,
Verteufelung von allen ist von mir bestimmt nicht gemeint! Ich habe inzwischen einen für mich sehr guten Verhaltenstherapeuten. Es ist halt wenn man noch keine Erfahrungen hat und gerät am Anfang an Therapeuten die für einen nicht passen, dann kapituliert man womöglich frustriert und kommt gar nicht auf die Idee, daß es normal ist, mehrere ausprobieren zu müssen. Und/oder man hat so Skrupel davor nochmals an einen ähnlichen Therapeuten zu geraten.

Glöckchen hat geschrieben:Wirklich schlimm finde ich, dass ich von meiner HS vor 3 Wochen aus einer Esoterikzeitschrift erfahren habe. Weder in meiner Ausbildung noch bei einer Fortbildung wurde der Begriff je erwähnt. Zumindest nicht in diesem Zusammenhang. Hypersensibilität war eine rein körperliche Sache der ich als Therapeut durch Desensibilisierung begegnen soll.

Vielleicht liegt das daran, daß sich ja alles weiter entwickelt und neue Erkenntnisse öfter länger brauchen bis sie die Lehrstühle offiziell als Lehrstoff erreichen?

Glöckchen hat geschrieben:Ist übrigens bekannt, dass Therapeuten ein Erstgespräch anbieten nach dem man sich überlegen kann, ob der Therapeut überhaupt zu einem passt, also ob man das Gefühl hat, dass man mit dem kann?

Ja, danke daß Du darauf hinweist, ist mir bekannt. Man hat halt womöglich keine Erfahrung, um beurteilen zu können, ob es noch sehr viel besser gehen könnte als bei dem Therapeuten bei dem man gelandet ist.

Liebe Grüße
Natty
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Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Mo 5. Jun 2017, 14:11

Hallo zusammen,

ich finde auch, dass Therapeuten mal was von Hochsensibilität gehört haben sollten, wäre sowohl für die Einordnung der Symptome als auch die Planung der Behandlung sicher nützlich (auch wenn HS selbst keine Krankheit ist, kann sie als ein möglicher Mit-Faktor ggf. ja schon eine Rolle spielen).
Und Ärzte und Zahnärzte auch gleich mit! Erhöhte Schmerzempfindlichkeit und stärkere Reaktion auf Medikamente mal als Stichworte, die sinnvoll wären, mit berücksichtigt zu werden.

Am besten, man trifft auf jemanden im Heilberuf, der sich mit dem HS-Thema befasst hat, und noch besser vielleicht sogar aus persönlicher Anschauung und Selbsterfahrung Bescheid weiß icon_winkle

Viele Grüße!
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Re: Warum kann man nicht mal beim Therapeuten ehrlich sein?

Beitragvon kranich » Mo 5. Jun 2017, 19:34

Hallo Ni8ke!


Also deine Bekannten haben alle verschiedene Diagnosen bekommen, was du als "abstempeln" bezeichnest.
Aber wenn es bei diesen Diagnosen ein abstempeln ist, warum ist dann das Einteilen zu den Hochsensiblen kein abstempeln? Oder anders gefragt- ist hochsensibel zu sein etwas besseres als z.B eine selbstunsichere Persönlichkeit zu sein? Obwohl vielleicht beide dieselben Probleme im Leben haben?
Wenn ja, warum?
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