Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

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Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Maius » Mi 12. Apr 2017, 17:02

Hallo Leute,

ich habe hier mal ein ganz spezielles Thema. Auf der Suche nach Antworten bezüglich meiner Hochsensibilität (Grund, Umgang, Nutzen) bin ich auf etwas gestoßen. Es handelt sich um ein Thema, dass viele sicherlich als Esoterik und Fiktion abtun werden, aber ich bin sicher, dass es diejenigen erreicht, die es erreichen soll bzw., die es betrifft. Es geht um die Frage, ob ihr möglicherweise Seelen seid, die von einem anderen Planeten oder als Engel auf diese Welt inkarniert seid. Diese Wesen, die sich im menschlichen Körper fremd und anders fühlen und nach Antworten suchen, sind nämlich auch hochsensibel.
Also, f alls du dich damit beschrieben fühlst, ist es hoffentlich eine Hilfe, falls nicht, ist es vielleicht einfach ein lustiger Test für dich. Hier sind 31 Anzeichen zusammengetragen:

http://www.ask-angels.com/spiritual-gui ... th-angels/

Ich hoffe es wird nicht zu schnell über die Glaubhaftigkeit solcher Merkmale geurteilt. Einfach anschauen, und wenn nicht, dann nicht. Denn wie ich bereits sagte: Es WIRD die Richtigen erreichen!

Zum Abschluss noch ein interessantes Video zur selben Frage:

https://www.youtube.com/watch?v=cVHoCkDNUAg

Mit lieben Grüßen!
_angel_
_angel4_
_eng_
Maius
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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Augenblick » So 16. Apr 2017, 23:03

Hallo Maius!

Solltest du das hier lesen, dann habe ich nur eine einzige Frage an dich:
Muss ein (möglicher) "Engel auf Erden" der englischen Sprache mächtig sein, um deinen Link lesen und herausfinden zu können, ob er oder sie evtl. ein Engel ist?

Und ich meine es keinesfalls zynisch oder ironisch, sondern, was ich mich immer bei all diesen Postings und Dingen und „tollen Links“ frage: man schneit hinein, erwartet viel, wie z.B. Toleranz und Akzeptanz für die Sichtweise und den Text, den man hier postet, setzt einen oder zwei Links und verschwindet wieder, ohne auch nur annährend etwas über sich , die Emotionen oder die eigenen Erfahrungen preiszugeben…

Komisch. Zumindest für mich.

Bist du ein Engel?

Wie gesagt, ich meine es nicht böse und verzeihe mir meine -nicht engelshafte- Art, aber ich persönlich bin der festen Überzeugung, dass jeder, der ein „Engel auf Erden“ ist , weder einen Link in englischer noch sonst einer Sprache braucht... weder einen „Test“ oder eine Zusammenfassung dessen braucht, was es denn ausmacht, ein möglicher „Engel auf Erden“ zu sein.

Er oder sie wird es –früher oder später- einzig und alleine im Herzen spüren und genau danach agieren.
Mehr wird es sicher nicht brauchen!
Da bin ich mir sicher, ob mit oder ohne "Engels-Titel".

Ok...Meine Sichtweise, einfach so aus dem Herzen!

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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Sinnesfunken » Mo 17. Apr 2017, 00:06

Hey Maius,
es gibt so viele Dinge, die mein Verstand nicht greifen kann, also werde ich „einen Teufel tun“ und mir anmaßen zu urteilen, ob es Engel gibt. Ich glaube aber, recht gut erkennen zu können, dass die von dir verlinkte Seite in erster Linie darauf abzielt, Geld zu erwirtschaften. Es passt für mich nicht zusammen, dass Engel auf Erden sich gegenseitig Geld für Videokurse abnehmen. Vielleicht bin ich aber einfach auch nicht „der Richtige“.
Es gibt viele Menschen, die den ganzen Tag nur darüber nachdenken, wie sie andere hinters Licht führen können, um an deren Geld zukommen. Pass auf dich auf.
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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Maius » Mi 26. Apr 2017, 15:22

Hallo nochmal,

@ Augenblick und Sinnesfunken:
Ich kann euch beide sehr gut verstehen. Und vielleicht habe ich es mir ein bisschen einfach gemacht, indem ich ein paar Links postete.
Mit geht es auch überhaupt nicht darum, was die Seiten einzeln wirklich machen oder welchen Werbezwecken oder kapitalistischen Verunglimpfungen sie zum Opfer gefallen sind ^^ Ich will einzig und allein auf das Konzept der Reinkarnation, insbesondere der Erdengel aufmerksam machen.
Natürlich ist es eher ein Gefühl, eine innere Überzeugung, als wirklich eine verbalisierbare Beschreibung. Und ich will auch keinesfalls Menschen kategorisieren und in Schubladen stecken und schon gar nicht eine "Art" von Mensch über die andere stellen. Deshalb war die Bezeichnung der "Richtigen" vielleicht etwas missverständlich gewählt.
Dann wil ich mal etwas persönlicher werden:
Ich habe mich schon immer sehr anders gefühlt (was hier sicherlich auf nahezu alle zutrifft ^^). Es ist ein dauerhaftes, beklemmendes Gefühl der Fremdartigkeit in mir. Es lässt sich tatsächlich ganz gut damit beschreiben, dass man sich beinahe nicht menschlich fühlt. Ich fühle mich schon immer, als würde ich auf einer anderen Frequenz (völlig wertfrei, weder höher noch tiefer) schwingen, als andere, weshalb viele soziale Situationen äußerst anstrengend sind. Trotz vieler guter sozialer Beziehungen, die ich habe, bleibt dieser Gedanke von Fremdheit immer im Hinterkopf. Das scheint nie weg zu gehen. Dennoch geht es mir gut, es hat nichts Krankhaftes oder dergeichen, es ist nur die pure Andersartigkeit.
Weiterhin war es beinahe immer so, dass ich mich in meinem Handeln nach dem Befinden und den Interessen anderer orientiere. Aber auch das ist in Ordnung, da auch mir das Befriedugung verschafft. Es ist für mich extrem schwer, etwas zu fordern oder abzulehnen. Damit habe ich sicherlich zu kämpfen und daran zu arbeiten. Aber diese extreme Form von Hilfsbereitschaft erzeugt einen innerlichen Frieden, ein innerliches Vibrieren, dass sich gut anfühlt.
Zuletzt will ich noch erwähnen, dass ich mich meinem Körper sehr oft nicht zugehörig fühle. Es ist eine Art dysphorischer Zustand, den ich manchmal bei meiner Körperwahrnehmung habe. Das zeigt sich zum Beispiel beim Laufen. Mir tuen sehr schnell die Füße weh und das lange Laufen führt ganz schnell zu einer Unruhe und Unzufriedenheit mit dem Laufen. Ist ganz komisch. Ansonsten scheine ich sowieso sehr ungeschickt in manchen alltäglichen Bewegungen zu sein. _läch_

Jedenfalls weiß ich noch, dass es mir sehr viel Ruhe und Zufriedenheit gegeben hat, als ich von dem Konzept der Erdengel erfuhr (genau wie damals, als ich von Hochsensibilität erfuhr). Es ist das gleiche Gefühl der Erleichterung. Und wie automatisch habe ich mich mit diesem Konzept identifizert. Und mein Ziel ist es einfach, darauf aufmerksam zu machen, um möglichst vielen, den es vielleicht ähnlich geht, wenigstens die Information zu geben, dass es inkarnierte Engel zu geben scheint.
Natürlich gibt es dafür kein geeigenetes Messinstrument, und schon gar kein validiertes, wie z.B. die bei den Skalen der Hochsensibilität. Aber die Beschreibungen können helfen und richtungsweisend sein. Da ich also dieses Konzept eher dem Glauben bzw. inneren Wissen zuordne, habe ich es in die Kategorie der Spiritualität eingeordnet. Und da die Konstrukte Erdengel und Hochsensibilität vieles gemeinsam haben, habe ich es überhaupt für sinnvoll befunden, es hier zu posten.

So oder so: ich will hier keinem irgendwas aufschwatzen oder blindlings an Internetseiten verweisen. Hinterfragt alles! Alles, was ich will, ist HELFEN!

PS: Ich glaube es ist keine Anmaßung, an Engel zu glauben. Ich finde manchmal, man schiebt diese Themen viel zu sehr in Richtung Märchen oder in eine Höhe, über die man nicht zu urteilen wagt. Warum? Ich finde, wir können über alles urteilen, was in unseren Gedanken und wahrnehmungen ist, solange wir das Gefühl haben, es leistet einen Beitrag und ist nicht zum Schaden von jemand anderem. :-)

In diesem Sinne: Vielen Dank an Augenblick und Sinnesfunken für den Hinweis! Ich bin noch dabei, mich in diesem Forum zurecht zu finden. Ich freue mich über jede anregende Diskussion.
Maius
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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Jamania » Do 27. Apr 2017, 07:27

Hallo Maius,

ich gebe dir einfach mal meine Assoziationen dazu, mehr kann ich nicht liefern, da ich genauso wenig beweisen könnte, dass es das Konzept, auf das du hinweisen möchtest nicht gibt, wie du beweisen könntest, dass es das gibt.

Also befinden wir uns auf dem Terrain der absoluten Spekulation, ein persönliches Gefühl kann zutreffen oder einen auch komplett in die Irre führen, klarer sehen lassen oder leichte Erklärungen suchen, die passgenau gemacht werden.
Ich will dir deins auf keinen Fall absprechen.

Aber in einem würde ich dir sehr heftig widersprechen:

Maius hat geschrieben:Und ich will auch keinesfalls Menschen kategorisieren und in Schubladen stecken und schon gar nicht eine "Art" von Mensch über die andere stellen.


Das tust du aber mit deiner Unterteilung in Menschen und Engel, wobei ich davon ausgehe, dass du "Engel" im Sinne unserer Religionen auffasst und sie nicht als Außerirdische oder anderes kategorisierst.

Engel stehen nach dieser Auffassung über den Menschen, sowohl in ihren Fähigkeiten als auch in ihrer seelischen Befindlichkeit.
Wer sich als inkarnierter Engel sieht, tut als erstes eines: er distanziert sich von den Menschen in ihren niederen Trieben und Gelüsten (haben Engel nämlich nicht) und sieht sich als ein Wesen, das weit über ihnen steht, auch wenn die irdischen Lasten ihm schwer aufgebürdet wurden und er sein Potenzial momentan nicht anzapfen kann.

Maius hat geschrieben:Ich habe mich schon immer sehr anders gefühlt (was hier sicherlich auf nahezu alle zutrifft ^^). Es ist ein dauerhaftes, beklemmendes Gefühl der Fremdartigkeit in mir. Es lässt sich tatsächlich ganz gut damit beschreiben, dass man sich beinahe nicht menschlich fühlt. Ich fühle mich schon immer, als würde ich auf einer anderen Frequenz (völlig wertfrei, weder höher noch tiefer) schwingen, als andere, weshalb viele soziale Situationen äußerst anstrengend sind.


Ja, das kenne ich und weißt du was, ich habe es immer als absolut menschlich gesehen! :-)

Auch wenn nicht jeder allzeit in diesem Zustand ist, glaube ich, dass er vielen wohlbekannt ist.
Er ist nicht schön, wir wollen Harmonie, Stabilität, Nähe, Wärme - und leben in dauernden Spannungsfeldern, die uns auch in die andere Richtung ziehen, in die der Disharmonie, des Wandels, der Distanz und Kälte.
Manche ignorieren einfach und leben, andere stellen sich ihnen oder wollen sich wenigstens drauf vorbereiten, und wieder andere hadern dauernd mit diesen Spannungen, lehnen sie ab oder wollen sie durchschaubar machen oder ihnen wenigstens Sinn geben (da kommen ja auch die Religionen ins Spiel).
Und - da würde ich mich auch einordnen - viele mischen ihre Bewältigungsstrategien, auch nach Situation oder Lebensphase.
Es gibt sogar das Bestreben, die Spannungen zu adeln und sie zum wahren, echten Leben zu machen, das Tiefe - vielleicht sogar Leiden - braucht, um wichtig und richtig zu sein, im Gegensatz zu den vielen Menschen, die scheinbar nur oberflächlich daher leben.
Das kenne ich von mir selbst aus Rebellionsphasen #bäh# - Hauptsache anders!

Maius hat geschrieben:Weiterhin war es beinahe immer so, dass ich mich in meinem Handeln nach dem Befinden und den Interessen anderer orientiere. Aber auch das ist in Ordnung, da auch mir das Befriedugung verschafft. Es ist für mich extrem schwer, etwas zu fordern oder abzulehnen. Damit habe ich sicherlich zu kämpfen und daran zu arbeiten. Aber diese extreme Form von Hilfsbereitschaft erzeugt einen innerlichen Frieden, ein innerliches Vibrieren, dass sich gut anfühlt.


Das kann sein, weil du ein inkarnierter Engel bist, keine Frage, kenne ich mich nur überhaupt nicht mit aus.

Wo ich wieder einsteigen würde, wäre dass es sein kann, wenn ein Mensch keine gesunde Gewichtung von innen und außen hat.
Damit habe ich persönlich nun wesentlich mehr Erfahrung und es ist soooo unglaublich verbreitet, dass es einem manchmal Angst macht.
Wie viele Menschen sich hauptsächlich darüber definieren, dass sie für Andere etwas wert sind, ihnen dienen oder zumindest gefallen können.
Sich selbst in den Hintergrund stellen, dieses Gefühl der Wertigkeit in jeder Pore spüren können, wenn sie etwas für Andere tun und es sofort wegbricht, wenn es keine Möglichkeit gibt, etwas für Andere zu tun... 647&/
Für sich selbst schafft man es oft noch nicht mal die einfachsten Dinge erledigen, ruft jemand anders, wächst man über sich hinaus.
Gesund ist das nicht, aber es kann in einen netten Rahmen gestellt werden, nämlich den der Herzensgüte, sich selbst nicht zu wichtig nehmen, anderer Bedürfnisse zu wertschätzen - alles Dinge, die einen durchaus auch zu einem besseren Menschen machen, aber ich würde sagen, wenn dabei auch wirklich der Andere im Vordergrund steht und nicht das eigene ungestillte Bedürfnis, für das dann ein Hilfsbedürftiger herhalten muss.
Eins der vielen Spannungsfelder, die es auszubalancieren gibt - ich halte sie für unsere Lebensaufgaben, einfach weil sie so dominant sind.

Ziemlich komplex das Ganze - schon auf Menschenebene, höher wage ich erst gar nicht zu gehen. icon_winkle

Maius hat geschrieben:Zuletzt will ich noch erwähnen, dass ich mich meinem Körper sehr oft nicht zugehörig fühle. Es ist eine Art dysphorischer Zustand, den ich manchmal bei meiner Körperwahrnehmung habe. Das zeigt sich zum Beispiel beim Laufen. Mir tuen sehr schnell die Füße weh und das lange Laufen führt ganz schnell zu einer Unruhe und Unzufriedenheit mit dem Laufen. Ist ganz komisch. Ansonsten scheine ich sowieso sehr ungeschickt in manchen alltäglichen Bewegungen zu sein. _läch_


Oh ja, Dinge fallen mir aus den Händen, ich schaue auf was und greife daneben, .... kenne ich gut.

Ich bin nur immer davon ausgegangen, dass Körper wie Maschinen sind.
Es gibt hunderte - ach was - tausende von winzigen Rädchen, die laufen müssen, wenn alles optimal wäre.
Ist es meistens nicht, aber der Körper gleicht aus und vieles davon merken wir gar nicht mal, entwickeln Schonhaltungen, belasten die Teile, die noch können.
Wenn wir dann wahrnehmen, sind es meist schon größere Dinge.
Was ein paar Hormone alles auslösen können oder eine Stoffwechselstörung )/898u und man rennt von Arzt zu Arzt, keiner findet was...

Übrigens, was Körpergefühl angeht, noch eine persönliche Anmerkung von mir, die Ungeschicklichkeit ließ sich bei mir auf 2 Faktoren herunter brechen: einmal viel zu viel im Kopf und dann zu wenig auf meinen Körper geachtet.
Sport hat bei mir geholfen sowohl den Kopf frei zu bekommen, aber noch wichtiger, den Körper viel flexibler zu machen und damit kam ganz schnell viel mehr Geschick, weil meine Reflexe schneller wurden und Bewegungen geschmeidiger.
Im Sportkurs selbst habe ich erst mal gemerkt, wie wenig Repertoire ich an Bewegungen den ganzen Tag über habe und wie ich das Potenzial meines Körpers habe brachliegen lassen.
Das hat mir schon die Augen geöffnet, was Eigenverantwortung angeht. 647&/

Maius hat geschrieben:Jedenfalls weiß ich noch, dass es mir sehr viel Ruhe und Zufriedenheit gegeben hat, als ich von dem Konzept der Erdengel erfuhr (genau wie damals, als ich von Hochsensibilität erfuhr). Es ist das gleiche Gefühl der Erleichterung. Und wie automatisch habe ich mich mit diesem Konzept identifizert.


Meine persönliche Meinung: es sind beides Wohlfühlkonzepte ohne viel Hintergrund dahinter und nein, es gibt kein validiertes Messinstrument für die Hochsensibilität, der Test zur eigenen Einschätzung ist hochmanipulativ.
Wer einen schlechten Selbstwert oder ein schlechtes Körpergefühl hat, kann Ursachen suchen, versuchen, was dagegen zu tun oder er kann sagen, er sei hochsensibel und da kann man halt nichts dran machen.
Die Reize sind's oder man ist halt ein Engel, jeder so wie er will.

Maius hat geschrieben:Und mein Ziel ist es einfach, darauf aufmerksam zu machen, um möglichst vielen, den es vielleicht ähnlich geht, wenigstens die Information zu geben, dass es inkarnierte Engel zu geben scheint.
.....
Alles, was ich will, ist HELFEN!


Auch, wenn du das vielleicht glaubst, KÖNNTE es aber genauso gut sein, dass du damit Menschen auf einen Holzweg führst und sie von den praktischen Lösungen hier auf der Erde zumindest ein Stück weit weg ziehst.

Warum bei diesen hochspekulativen Interpretationen andere ins Boot holen wollen?
Das verstehe ich nicht muss ich zugeben.

Maius hat geschrieben:PS: Ich glaube es ist keine Anmaßung, an Engel zu glauben. ....
Warum? Ich finde, wir können über alles urteilen, was in unseren Gedanken und wahrnehmungen ist, solange wir das Gefühl haben, es leistet einen Beitrag und ist nicht zum Schaden von jemand anderem. :-)


Na klar, da bin ich wieder bei dir.
Und es kann ja auch jeder schreiben, dass er das nicht annehmen kann und aus welchen Gründen. :-)
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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Augenblick » Sa 29. Apr 2017, 04:04

Hallo Maius!

Ich danke dir für deine Rückmeldung und den Einblick in deine Sicht der Dinge. Das ist/war sehr aufmerksam und lieb.

Auch wenn es für mich persönlich nicht meine Frage beantwortet hat, die ich an dich gestellt habe, so möchte ich danken. _yessa_

Vielleicht hatte ich ungünstig formuliert oder war nicht in der Lage, die Antwort zwischen deinen Zeilen zu lesen, obwohl es HSPlern ja immer nachgesagt wird, das sie das gut können.
Tut mir leid, wenn ich es nicht konnte.

Ob nun etwas an der Reinkarnationstheorie dran ist, oder es nun Engel gibt oder welche Eigenschaften oder Indizien es gibt, wer ein Engel auf Erden ist, ob man nun selbst einer ist oder andere es sind.
Was ändert es im Grunde an dem, was gerade - im Augenblick- ist?!

Vor allem stellt sich mir die Frage, sollte ein Engel wirklich erkannt werden und sich als solcher zu erkennen geben?
Kann er dann noch überhaupt seinen „Job“ ausführen und die ursprüngliche Wirkung entfalten?

Somit möchte ich nur noch eines von mir geben:

Leben braucht Frei-Raum und es sollte immer noch ein paar Dinge auf Erden geben, die sich weder verstandesmäßig, rational, analytisch oder in Theorie(n) noch in eine feste Formel ver-packen lassen.

Ein wenig „Magie“, „Unerklärliches“ und „Zauberhaftes“ sollte man dem Leben schon (über-)lassen und ich für meinen Teil finde es einen beruhigenden Gedanken, dass das Leben sich genau diesen Frei-Raum auch niemals nehmen lassen wird.


Ich denke: Leben leben und nicht nur denken oder analysieren und in statische Theorien packen, das ist ein WUNDERvoller Ansatz, um der eigenen Seele und dem Herzen genügend Frei-Raum zu geben und sich entfalten zu können, ohne irgendein "festes" Konstrukt.

Alles Liebe.


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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Maius » Mi 3. Mai 2017, 11:12

Hallo Leute!

Ich finde es sehr schön und anregend, wie sich die einzelnen Perspektiven hier ergänzen. Dieser Meinungsaustausch ist ja im Grunde das eigentliche Ziel und nicht nicht der Versuch auf ein statisches Ergebnis zu kommen.

@Jamania:
Danke für deine Anmerkungen! Das bringt mich dazu nochmal einige Dinge etwas verständlicher darzustellen, als ich es getan habe.
Also zu allererst: natürlich ist es völlig frei ein Konzept nicht anzunehmen, gar keine Frage. Ohnehin ist es ja kein festes Konstrukt, sondern eher ein Gefühl, eine spirituelle Sichtweise.
Nochmal zum Kategorisieren: Tatsächlich meine ich nicht die Engel, wie man sie wahrscheinlich bei dem Wort als ersten im Kopf hat. Ich meine nicht die geflügelten Wesen, die mehr Fähigkeiten haben oder über den Menschen stehen. Nach meinem Verständnis stammen wir alle von einer energetischen Quelle, mit der wir auch alle verbunden sind (das impliziert Theorien und auch empirische Befunde, die vielleicht in einer anderen Diskussion mal Platz finden sollen). Und allein aus diesem Grund sind wir alle gleich, weil wir im Grunde EINS sind, unabhängig von den Körpern, in denen wir leben. Und ich glaube nicht an "niedere Triebe" im Menschen. Ich glaube daran, dass viele Menschen fehlgeleitet und ihre Wahrnehmung auf bösartige Art und Weise manipuliert wird. Ich glaube wir kommen bald wieder dahin, uns dieser EInheit und dem inneren Sein zu nähern. Das deutet sich meiner Meinung nach sowohl in der Forschung (Aufschwung der Quantenphilosophie) und im Zeitgeist (Aufschwung der Disziplinen des Bewusstseins, Meditation und anderes) an. Meiner Vorstelung nach gibt es Seelen, die sich entschieden haben, hier auf der Erde zu inkarnieren (direkt von der energetischen Quelle oder von einem anderen Planeten), um ihnen bei diesem Aufschwung zu helfen. Demnach beschreibe ich "Engel" gemäß ihrer Funktion, nicht ihrer Distanz zu Menschen. Also meine ich schon im Grunde so etwas wie Außerirdische ja. Aber niemand hat mehr Fähigkeiten als irgendwer anders. Das "Helfen", das ich meine, basiert auf einem Gefühl. Denn wie ich sage, diese merkwürdige Sehnsucht findet seine Befriedigung in der Ansicht, dass man eine Funktion hat.
Ich finde die Hochsensiblen haben generell einen direkteren, ungestörteren Bezug zu diesem inneren Geist. Daraus ergibt sich auch eine gewisse Funktion (wie ja oft bei Hochsensibilität beschrieben): bestimmte Berufe, Warmherzigkeit, Empathie und vieles andere. Aber Hochsensible beschreiben sich ja auch nicht als höhergestellt. Sie sind einfach anders. Sie können möglicherweise den nicht Hochsensiblen HELFEN, wieder einen direkteren Bezug zum höheren Selbst zu finden (z.B. als Psychologen). Vielleicht sind Hochsensible sogar das, was ich mit Inkarnierten (oder alten Seelen, die sich an frühere Leben erinnern) meine. Vielleicht können wir das Konzept der Inkarnation einfach weglassen und uns auf die Funktion und das HELFEN konzentrieren. Für mich fühlt es sich aber wie eine tiefe, innere Wahrheit an. Vielleicht ist das auch nur meine Art mit Hochsensibilität umzugehen. Allerdings gibt mir diese Perspektive Befriedigung und Kraft.

Auf keinen Fall will ich jemanden von seinem Weg abbringen oder in die Irre führen, und wenn das für irgendwen in diese Richtung ging, entschuldige ich mich ausdrücklich dafür!!! Mir geht es jenseits der ohnehin schon diskutierten Dinge zu Hochsensibilität um die Diskussion einer stärker spirituell beschriebenen Perspektive. An alle, bei denen meine Worte für Verwirrung gesorgt haben: Bitte bleibt auf euren Wegen und Ansichten, die euch die nötige Kraft geben! Falls es ZUSÄTZLICH der Fall sein sollte, dass ihr euch mit diesen Vorstellungen in Resonanz fühlen solltet, freu ich mich auf die Beschreibung eurer Sichtweise dazu.

Danke @ Jamania für den wichtigen Hinweis!

Ich möchte nochmal betonen, dass hier vieles für einige vielleicht nach Verschwörungstheorie und Science Fiction klingen mag. Aber in meiner Vorstelliung haben alle diese Idden ihr Quäntchen Wahrheitsgehalt oder zumindest eine Quelle, einen Ideenursprung. Ich bewege mich hier ohnhin am Rande des Verbalisierbaren. Und deshalb möchte ich nochmal sagen: es gibt keine Worte, die adäquat beschreiben, was ich mit inkarnierter Engel meine. Das ist hier ist lediglich der Versuch der Kommunikation eines GEFÜHLS. Auch die von mir eingefügten Links dienten nur der Einschachtelung des Themas. Die von mir beschriebenen Vorstellungen sind jedenfalls das, was dieses Gefühl eine vorher nicht da gewesene Form bzw. einen Ausdruck gibt. Mir gibt es Orientierung.

Was denkt ihr über Inkarnationen? Glaubt ihr an Menschen, die sich an frühere Leben erinnern können? Oder seid ihr gar nicht in Resonanz mit dieser Art und Weise die Welt zu betrachten oder vielleicht auch nur teilweise? Könnte das für euch mit Hochsensibilität zu tun haben?

Ganz liebe Grüße an alle! :-)
Maius
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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Jamania » Do 4. Mai 2017, 07:54

Hallo Maius,

Maius hat geschrieben:@Jamania:
Danke für deine Anmerkungen! Das bringt mich dazu nochmal einige Dinge etwas verständlicher darzustellen, als ich es getan habe.
Also zu allererst: natürlich ist es völlig frei ein Konzept nicht anzunehmen, gar keine Frage. Ohnehin ist es ja kein festes Konstrukt, sondern eher ein Gefühl, eine spirituelle Sichtweise.


_yessa_ ja, so hatte ich es auch aufgefasst.
Ich finde es logisch, dass wir Dinge durchschauen, etwas mit Sinn belegen oder die Hintergründe unseres Daseins erforschen wollen.
Es ist schwer mit der Ungewissheit zu leben.

Die Religionen haben diese versucht, auszufüllen und jetzt, wo ihr Druck zumindest teilweise nachlässt, kommen eben andere Konzepte dazu - auch aus dem esoterischen Bereich.

Ich persönlich finde das gut, jeder hat das Recht, zu glauben, was er möchte, Beweise für irgendwas gibt es (zumindest bis heute) sowieso nicht, also ist für mich jedes Konzept gleichwertig, was den Wahrheitsgehalt angehen könnte.
Was Auswirkungen auf Menschen, Gruppen, Hierarchien, die sich wieder neu bilden angeht, habe ich aber schon klare Meinungen, was ich gutheiße und was nicht.

Hellhörig werde ich vor allem dann, wenn Menschen andere überzeugen oder ködern wollen.
Meistens mit "Beweisen", warum ihres stimmt und als Hilfsangebot dargereicht.
Diese Beweise sind aber in meinem Augen keine, ich habe da eine ganz andere Ansicht:

Es bräuchte für mich keine Beweise oder Überzeugungsarbeit bei diesem Thema.
Der Mensch in seinem Wesen wäre die Überzeugung, und ich habe das bisher nur ganz wenigen Menschen abgenommen.
Es waren immer die, die sich und ihre Überzeugung gar nicht zum Thema gemacht haben, sondern für sich spirituell gelebt haben, ohne es anderen aufzudrängen.

Deshalb erreichen mich Erklärungen oder sogenannte Beweisketten eigentlich überhaupt nicht.

Maius hat geschrieben:Daraus ergibt sich auch eine gewisse Funktion (wie ja oft bei Hochsensibilität beschrieben): bestimmte Berufe, Warmherzigkeit, Empathie und vieles andere. Aber Hochsensible beschreiben sich ja auch nicht als höhergestellt. Sie sind einfach anders. Sie können möglicherweise den nicht Hochsensiblen HELFEN, wieder einen direkteren Bezug zum höheren Selbst zu finden (z.B. als Psychologen). Vielleicht sind Hochsensible sogar das, was ich mit Inkarnierten (oder alten Seelen, die sich an frühere Leben erinnern) meine.


Puuh, aber hierzu muss ich jetzt doch wieder was schreiben:

Was denn nun?
Sie sind nur anders, aber haben einen direkteren Bezug zum höheren Selbst, könnten alte Seelen sein?

Manche Hochsensible sind hs, weil sie Allergiker sind oder wegen Schüchternheit.
Andere haben Angst vor Frauen, wieder andere sind in der Pubertät und spüren alles 3mal so intensiv.
Oder sie kreisen nur um sich, nehmen jede kleinste Regung bei sich wahr und deuten sie.
Andere schauen nur nach außen, um vorher zu sehen wie Menschen (auf sie) reagieren, weil sie im Elternhaus geprägt wurden, dass Stimmungen unvorhersehbar gewalttätig werden konnten...
und, und, und....

Das alles wird im schönen Konzept HS bunt durcheinander gemischt, und vor allem wurde es von den Erfindern und Verbreitern mit ideellem Hintergrund belegt: diese Menschen, sind darum auch gutmütiger, ehrlicher, gerechtigkeitsliebender, kreativer und verletzbarer als diejenigen, die sich dem Konzept nicht zuordnen können.

Beweise dafür gibt und gab es keine, einige Quellen distanzieren sich auch mittlerweile von dieser ideellen Aufladung, aber sie ist dem Konzept schon so anhaftend, dass es sich fast in jeder Neuvorstellung findet.
Sehr schade, das Konzept der Reize, der Überreizung, ist m.M. nach eines, das für uns immer wichtiger werden wird, weil immer mehr Menschen mit dem Tempo und Fortschritt nicht mehr mithalten können.
Ich bin mir sehr sicher, dass in einigen Jahrzehnten das Thema Reize und Überreizung so normal sein werden, wie heute die Alltagspsychologie.

Unser Leben ist sehr komplex - oft überschreitet es das Maß des Aushaltbaren.
Auch hier wieder: wir wollen, brauchen Lösungen, die uns erklären, was da abgeht - möglichst simpel, möglichst verdaubar.
Reize sind überall, sie können theoretisch alles auslösen, Überreizung kann im Konzept der HS als Erklärung für fast alle Einschränkungen herhalten und wird dort gemixt mit dem großen Bonus der humanistischeren Lebenssicht und -weise.
Da bin ich aus dem Spiel raus, denn auch hier wird wieder mit angeblichen "Tatsachen" gehandelt, die alle aus eigener Selbsteinschätzung, sich gegenseitig bestätigen und sehr simplen Kausalketten gebildet werden, ohne zu differenzieren, wo sie sonst noch ihren Ursprung haben könnten.

Wie gesagt, schade, denn die Auswirkung von Reizen, die unterschiedlichen Reizfilter und ihre Auswirkungen auf Lernen, Arbeit, Sozialverhalten, Bindungen, etc. faszinieren mich sehr.

Maius hat geschrieben:Was denkt ihr über Inkarnationen? Glaubt ihr an Menschen, die sich an frühere Leben erinnern können? Oder seid ihr gar nicht in Resonanz mit dieser Art und Weise die Welt zu betrachten oder vielleicht auch nur teilweise? Könnte das für euch mit Hochsensibilität zu tun haben?


Ich glaube schon, dass es die Möglichkeit der Inkarnation geben könnte, ich glaube auch, dass es einen Gott geben könnte oder dass die Menschheit wie ein Pilzgeflecht ist und Energien sich immer wieder zu neuen Organismen bilden als dauernder Kreislauf.
Ebenso glaube ich, dass es nur Zufall sein könnte, dass sich Leben auf diesem Planeten gebildet und so weiter entwickelt hat, aber das würde ich ganz hinten anstellen, denn ich bin auch eher eine Sinnsuchende.

Hochsensible Menschen kenne ich seit nun 8 Jahren.
Ich würde bis heute sagen, dass ich dort ganz genauso viele Unsympathen, Aufschneider, Nachtragende, Naive, Begabte, Feinfühlige, Durchschauende, Herzliche, Kluge, etc. getroffen habe wie bei den Menschen, bei denen das Konzept keine Resonanz findet.
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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Maius » Do 11. Mai 2017, 13:30

Hallo Jamania,

ich bin mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, ob ich alles verstanden habe, was du meinst. Ich hoffe und hatte eigentlich das Gefühl, dass ich keiner Art und Weise ein Konzept aufdränge. Ich habe nur das Bedürfnis, über etwas zu reden. Und um das tun zu können, muss ich zunächst meine Sichtweise für eine Diskussionsgrundlage daralegen und einige Dinge aussprechen. Aber ich habe eigentlich das Gefühl, nichts als "Tatsache" hingestellt zu haben. Ich will und kann nichts beweisen! Das ist natürlich klar.
Weil ich das Gefühl habe, dass das Thema der Spiritualität, über das ich reden will, besonders interessant für Hochsensible oder sogar in irgendeiner Form zusammenhängend mit Hochsensibilität sein könnte (natürlich ist das eine Hypothese!), habe ich es hier zur Sprache gebracht. Ich will hier auch keinen von irgendwas überzeugen, bitte nicht falsch verstehen! Aber die anregende Empfindung, hier ein Kolloquium zum Austausch zu bringen, war bei mir einfach stärker, als etwas still und nur für mich zu praktizieren (was ich zudem auch tue).

Falls ich aufdringlich rüberkam oder jemand das Gefühl hatte, von mir etwas aufgezwungen zu bekommen, so entschuldige ich mich dafür! Dann hatte ich das etwas anders wahrgenommen. smuld

Noch einmal zu dem was du zu Hochsensibilität gesagt hast: Ich selber nehme es gar nicht so heterogen ("bunt gemischt") wahr. Für mich ist die Hochsensibilität eine überdauernde, stabile EIgenschaft, mit der jeder anders umgeht, bzw. die bei verschiedenen Menschen in verschiedenen Lebenssituationen verschieden zum Ausdruck kommt (z.B: Angst vor Frauen...wie du sagst). Aber ICH GLAUBE nicht, dass es zum Beispiel die Wirkrichtung gibt, dass jemand hs ist, weil er Allergiker oder schüchtern ist (wie ich das bei dir verstanden habe). Für mich ist es ein Merkmal, dass biologisch und geistig (in Interaktion miteinander) determiniert ist und nicht entstehen kann. Aber ich bin sicher, darüber gibt es nicht nur verschiedene Auffassungen, sondern auch verschiedene Forschungsbefunde :) Ich will nur meine Sicht schildern, wei mir der Austausch hier solchen Spaß macht. Ich lerne dazu (vielleicht muss ich mich in meinem Ausdruck hier im Forum noch ein bisschen verbessern hinsichtlich der Rücksichtnahme auf unterschiedliche Perspektiven!)
:-)
Noch einen Gedanken zu Religion: Ich finde nicht, dass die Sichtweisen aus dem "esoterischen Bereich" neue Ansätze sind, die jetzt hinzukommen, wo der Druck von anderen Religionen nachlässt. Ich denke eher, es sind alte Traditionen (z.B: aus dem fernen Osten), wo es um Inkranation und Meditation und ein höheres Selbst geht. Und ich persönlich finde auch nicht, dass Glauben und Wissenschaft so sehr getrennt sind, und man nicht versuchen darf, wissenschaftliche Ansätze in Glaubensvorstelliungen zu integrieren. Es gibt quantenphysikalische Ansätze, die jetzt zu verstehen beginnen, dass es auf qualitativer Ebene (nicht mit herkömmlichen nur quantitativ-mathematischen Ansätzen) eine Interaktion zwischen Bewusstsein und Materie gibt! Das soll nur eine Anregung sein. Ich will und kann immer noch nichts beweisen. Ich finde bloß, Religion ist vielleicht gar nicht so anders als Wissenschaft.

PS: Vielen Dank für deine anregenden Gedanken zu Inkarnation und Spiritualität! :-)

Ganz liebe Grüße!!
Maius
Maius
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Re: Bist du ein Engel auf Erden/inkarnierter Engel

Beitragvon Jamania » Fr 12. Mai 2017, 08:13

Hallo Maius, _Mij_

Maius hat geschrieben:Falls ich aufdringlich rüberkam oder jemand das Gefühl hatte, von mir etwas aufgezwungen zu bekommen, so entschuldige ich mich dafür! Dann hatte ich das etwas anders wahrgenommen. smuld


Also bei mir nicht, keine Sorge.

Maius hat geschrieben:Weil ich das Gefühl habe, dass das Thema der Spiritualität, über das ich reden will, besonders interessant für Hochsensible oder sogar in irgendeiner Form zusammenhängend mit Hochsensibilität sein könnte (natürlich ist das eine Hypothese!), habe ich es hier zur Sprache gebracht. Ich will hier auch keinen von irgendwas überzeugen, bitte nicht falsch verstehen!


Maius hat geschrieben:Für mich ist die Hochsensibilität eine überdauernde, stabile EIgenschaft, mit der jeder anders umgeht, bzw. die bei verschiedenen Menschen in verschiedenen Lebenssituationen verschieden zum Ausdruck kommt (z.B: Angst vor Frauen...wie du sagst). Aber ICH GLAUBE nicht, dass es zum Beispiel die Wirkrichtung gibt, dass jemand hs ist, weil er Allergiker oder schüchtern ist (wie ich das bei dir verstanden habe). Für mich ist es ein Merkmal, dass biologisch und geistig (in Interaktion miteinander) determiniert ist und nicht entstehen kann. Aber ich bin sicher, darüber gibt es nicht nur verschiedene Auffassungen, sondern auch verschiedene Forschungsbefunde :)


Nein, Forschungsbefunde gibt es zu dem Thema noch keine.
Es gibt Hypothesen, Ansätze zur Verteilung von Dopamin und Serotonin, das alles ist noch lange nicht da, wo es hin müsste, um valide Ergebnisse zu bringen, wie sich HS nun eingrenzen und definieren lässt.

Momentan ist das Thema noch eng mit den Anfängen von Aron, danach Parlow verknüpft, die HS eine höhere Empfänglichkeit für humanistische Werte, Achtsamkeit bis hin zu Spiritualität unterstellt haben.

Ich vermute, dass du deshalb auch glaubst, dass dein Thema besonders für HS interessant sein könnte.
Ist aber jetzt nur meine Vermutung, aber darauf habe ich im wesentlichen reagiert.

Maius hat geschrieben:Ich finde bloß, Religion ist vielleicht gar nicht so anders als Wissenschaft.


Es gibt für mich da einen wesentlichen Unterschied.
Religion ist Privatsache, Wissenschaft sollte der Allgemeinheit zugängig sein und verbreitet werden - ohne Dogma.
Wieviel ich von jedem als Bezug für mein Leben nehme, bleibt wieder meine ganz eigene Entscheidung.
Jamania
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