Christ sein/ die letzte Reformation

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Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon ko(s)misch » Mo 17. Okt 2016, 23:46

Was macht „Christsein“ aus?
Mat 28,18-20 Auftrag des Auferstandenen an seine Jünger
„Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.“ Dieser Auftrag von Jesus ist die Grundlage für diese neuere radikale Bewegung.
=> http://www.dieletztereformation.ch/
Mat 7,15-17
„Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie kommen im Schafskleid zu euch, in Wirklichkeit aber sind sie reissende Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Erntet man etwa Trauben von Dornbüschen oder Feigen von Disteln? So trägt jeder gute Baum gute Früchte; ein schlechter Baum hingegen trägt schlechte Früchte.“
Ich will damit nicht andeuten, dass der Begründer (Torben Sondergaard) dieser Bewegung ein falscher Prophet ist, im Gegenteil, ich finde, an der Sache ist was dran. Respekt und Liebe für ihn von meiner Seite und ebenso für die Leute, die auf diese Weise Jesus nachfolgen wollen (viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt -> ein ausserordentliches Mass an Abenteuerlust, Geselligkeit besitzen, eben: High Sensation Seeking (das Gegenteil von Hochsensibilität (in etwa: Tendenz zur Vermeidung vieler und intensiver Sinnesreize/ Neurotizismus/ Ängstlichkeit vor unbekannten sozialen Situationen/ Schüchternheit)!
Ich habe das auch schon einmal ausprobiert mit dem auf die Strasse gehen, um für Leute mit Beschwerden zu beten, inkl. Hand auflegen (wenn es für die Person okay ist). „Mein diesbezügliches erstes Mal“ hatte ich mit einer alten Frau, die Probleme mit gehen hatte (Hüftbeschwerden); sie hat Wärme gespürt (so warm sind meine Hände nicht), und sie meinte auch, es tue nicht mehr so weh; aber vielleicht sagte sie das auch nur, um mich aufzumuntern (ich habe nicht nachgefragt). Dann käme noch dazu: Dämonen austreiben, vom Evangelium erzählen – das wäre natürlich super (so richtig saftige Frucht). Dafür braucht man natürlich eine gewisse Schulung/ Bildung. Irgendwie würd ich das gerne machen, aber als ängstlicher introvertierter Hochsensibler („ von dem, dem wenig gegeben ist, wird wenig gefordert“, Umkehrschluss zu Lukas 14,7) schaff ich das nur, wenn ich mein Temesta und Inderal nehme. Aber immerhin: dann fühle ich schon fast als Halbgott, fühle mich „normal weltzugewandt mit einer plastischen geradezu Elefantenhaut“ und nicht so beschissen-quälend schüchtern&gehemmt &ängstlich (wetten, in solch krankhaftem ausmass ist das ganz im geschmack des teufels, also ein dämonischer einfluss und wenn nicht, na dann eben missratene schöpfung (im bezug auf diese kompetitive umwelt), haha, ich bemitleide mich wieder mal selber, dabei habe ich mir doch vorgenommen, mich selbst zu lieben, tsts). Ich erkläre den Gedankenstrom hiermit für beendet.
"Jesus spricht (...): Ich bin der Weg (der Selbstverleugnung), […] ich bin die (absolute) Wahrheit, und ich bin das (ewige) Leben. Zum Vater (im Himmel) kommt man nur durch mich." (Joh 14,6)
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Re: Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon MiaMaria » Sa 22. Okt 2016, 13:43

"Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt;
aber antwortet bescheiden und ehrfürchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen."
Petrus 3,15

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Re: Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon ko(s)misch » Sa 29. Jul 2017, 22:50

darf ich dass als virtuellen kiss-close deuten?
"Jesus spricht (...): Ich bin der Weg (der Selbstverleugnung), […] ich bin die (absolute) Wahrheit, und ich bin das (ewige) Leben. Zum Vater (im Himmel) kommt man nur durch mich." (Joh 14,6)
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Re: Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon phillip99 » Mi 26. Sep 2018, 02:18

Neues von der Reformation !
Lou Bega hat ich ebenfalls zum Christentum bekehrt....

https://www.youtube.com/watch?v=W3RK-Oglna8
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Re: Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon Velvet » Mi 26. Sep 2018, 10:45

Hallo Phillip99,

was genau bedeutet das jetzt für dich und deinen Glauben, dass Lou Bega sich zum Christentum bekennt?

Viele Grüße
Velvet
.Einfachheit ist das Resultat der Reife. Friedrich Schiller (1759- 1805)
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Re: Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon phillip99 » Do 27. Sep 2018, 04:31

Hallo Velvet,
Der Himmel füllt sich.....

Liebe Grüße
Phillip
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Re: Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon Velvet » Do 27. Sep 2018, 11:29

phillip99 hat geschrieben:Der Himmel füllt sich.....



...und du hast WAS davon, als Erdenmensch hier und heute?
.Einfachheit ist das Resultat der Reife. Friedrich Schiller (1759- 1805)
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Re: Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon phillip99 » Fr 28. Sep 2018, 02:25

Velvet hat geschrieben:
phillip99 hat geschrieben:Der Himmel füllt sich.....



...und du hast WAS davon, als Erdenmensch hier und heute?


Die Erde ist nicht unsere Heimat icon_winkle

Doch wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus.
Philipper 3:20

Liebe Grüße
Phillip
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Re: Christ sein/ die letzte Reformation

Beitragvon Velvet » Fr 28. Sep 2018, 07:25

Zitat phillip99:
Die Erde ist nicht unsere Heimat icon_winkle

Doch wir haben unser Bürgerrecht im Himmel. Von dort her erwarten wir auch unseren Retter und Herrn Jesus Christus.
Philipper 3:20


Zitat Velvet:
Philipper 3:17/18/19/20/21:
...
17 Ahmt mit mir Christus nach, Brüder und Schwester, und seht auf die, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.18 Denn viele wandeln so, dass ich euch oft von ihnen gesagt habe, nun aber sage ich's auch unter Tränen: Sie sind die Feinde des Kreuzes Christi. 19 Ihr Ende ist die Verdammnis, ihr Gott ist der Bauch und ihre Ehre ist in ihrer Schande; sie sind irdisch gesinnt.20 Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus,21 der unsern geringen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann.
(Die Bibel nach Martin Luthers Übersetzung, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart)



Hallo phillip99, ich bin ein sehr neugieriger Mensch. Diese Neugier wird auch gespeist davon, Dinge, die mir suspekt sind, aus der Sicht derer verstehen zu wollen, für die sie normal sind. Nun weiß ich nicht, ob du an einem Ausstausch interessiert bist, oder mir weiterhin Bibelsprüche zitieren wirst. Ich versuch´s mal.

Ich hab deinen Spruch mal gegoogelt und ihn im Zusammenhang hier zitiert. Ich hab auch kurz über die Bewegung „ Letzte Reformation“ etwas gelesen, aber an der Stelle für mich genug darüber gewusst, als es um die Inbesitznahme der absoluten Wahrheit und die Erhöhung derer geht, die sie vertreten. Ich sehe dies als den unheilvollen Kern fast sämtlicher Glaubensrichtungen. Offensichtlich ist es ein zutiefst menschliches Bedürfnis Trennung zu vollziehen und sich somit Feinde zu erwählen, die man ein Leben lang bekämpfen kann. Nicht umsonst sieht es auf der Welt so aus, wie es aussieht. Die „Guten“ gegen die „Bösen“, die „Hochwertigen“ gegen die „Minderwertigen“, „Erwachte“ gegen „Schlafende“ ...usw. Da jeweils ganz individuell definiert und geurteilt wird, wer wozu gehört, ist es letztendlich ein „Alle gegen Alle“. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies die ursprünglich göttliche Absicht ist.

In 3:17 wird die Nachahmung Gottes empfohlen, in 3:18/19 im gleichen Atemzug die zum Feind und als verdammt erklärt, die dies vielleicht auf ihre eigene Weise tun. Ich lasse mich ungern derart beschimpfen und bedrohen, völlig aus dem Nichts heraus und unbekannter Weise.

Ich habe das Gefühl, dass aufgrund dessen, dass die Welt z.B. für euch nur eine Wartehalle darstellt und ihr euch nicht als Teil von ihr empfindet, ihr irdisches Leben als Schande verurteilt, Verachtung denen gegenüber lebt, die ihr irdisches Leben genießen können und dürfen (und die somit positive Energien in sie tragen) ja, dass ihr euch u.a. damit aus einer durch nichts abzulegenden Verantwortung stehlen wollt.

Denn: ihr seid untrennbar vom Irdischen ;). Jeder Mensch, der auf dieser Erde geboren wurde und es noch werden wird, und da mag er seinen Kopf noch so weit in den Himmel strecken, um es nicht sehen und wahrhaben zu müssen, wird in die Verantwortung für ein irdisches Leben geboren. Sich dieser entziehen zu wollen, richtet in meinen Augen auf der Welt und an den Menschen enormen Schaden an.

Vielleicht solltet ihr die Tatsache, Mensch zu sein und zu bleiben, akzeptieren, und sie nicht in denen zu bekämpfen versuchen, die sich mutig dieser -ihrer- Verantwortung stellen und damit Gott möglicherweise näher sind, als ihr mit Weltflucht und Respektlosigkeit gegenüber seiner Schöpfung? Woraus besteht denn eure Angst irdisch zu leben?

Viele Grüße
Velvet

PS: Ich gehöre keinem Glauben an, nur mir selbst ;)
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