Wie stellt ihr euch eure Seele vor?

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Re: Wie stellt ihr euch eure Seele vor?

Beitragvon sensibelchen115 » So 13. Aug 2017, 20:04

Meine Seele bin ich! Ganz und gar .
Wenn ich sterbe bin ich keine lebende Seele mehr.
Auch Tiere sind Seelen.
In Genesis ( 1. Mose Kapitel 2 Vers 7) heißt es ,dass Gott dem ersten Menschen Odem des Lebens in die Nase einblies und der Mensch WURDE eine lebende Seele.
Das ist meine Meinung.
Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen,
Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.
Wilhelm Busch
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Re: Wie stellt ihr euch eure Seele vor?

Beitragvon Katha21 » So 11. Feb 2018, 12:15

Hallo NaturFreundin

Das ist ja mal eine interessante Frage, so langweilig das vielleicht klingt, aber ich denke dass die Seele unsichtbar ist, aber die Wirkung der Seele ist jedoch allgegenwärtig.
Dort wohnen die Gefühle und die sind überall zu finden.

LG Katha
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Re: Wie stellt ihr euch eure Seele vor?

Beitragvon Maria69 » So 20. Mai 2018, 20:54

Hallo an alle Seelenforscher,
warum sich die Seele vorstellen ? Eine Vorstellung von der Seele ist ja nicht die Seele.
Seele ist eh nur ein Wort. Mach ich etwas zu einer Vorstellung, dann mache ich es zu einem Objekt, zu etwas, was getrennt von mir ist.
Das ist ja aber die Seele gerade nicht. Ich kann nur sagen, was die Seele nicht ist: Sie ist keine Vorstellung.
Die Seele ist das, was du bist, das Subjekt. Ein Subjekt kann niemals in das Schema einer Vorstellung gepresst werden.
In Momenten der Meditation ist es möglich, sich als reines Sein zu erfahren, jenseits von Vorstellungen. Wenn auch nur kurz, sind dies "seelige" Momente.
Die Erfahrung des reinen Seins ist die Erfahrung des reinen Subjekts ist die Seele.
So seh ich das..

Liebe Grüße
Maria
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Re: Wie stellt ihr euch eure Seele vor?

Beitragvon Adama » Mo 18. Jun 2018, 12:31

Das hat bei mir seit dem Schlaganfall einen erheblichen "Knacks" erlitten: Seele kann nicht das "Ich" sein, weil geht da oben wo im Kopf das Licht aus, sind Bestandteile des "Ichs" einfach weg. Wie stehts z.B. um einen Alzheimerpatienten/ Kreuzfeld-Jakob, Altersdemenz ect. Was bleibt nach dem Hirntod noch übrig? Bewußtsein? Kann nicht sein, dann gäbs bei Krankheitsbildern ja keinen Persönlichkeitsverlust ... und das macht Angst vor dem Tod, die eigene Vergänglichkeit rückt wieder in den Vordergrund, zurück zu kehren, in den Zustand vor der Geburt. Versucht mal Euch daran zu erinnern, so ist der Tod, alles weg, selbst geschehenes und erlebtes. Und wenn man dann überlegt: was sind (erhoffte) 70 Jahre Lebenserwartung? Je älter man wird um so eiliger hats die Zeit! Fast 30 (!) Jahre ist die Wende schon her! Das ist doch Irrsinn! Gefühlt war das vor 5 Jahren. Man hat soo wenig Zeit! Ich hätte gern die Fähigkeit eines Lord Sidius: "Selbst der Tod beugt sich meinem Willen!" Aber (!) ich darf nicht ungerecht sein, denn das Schicksal gab mir an sonsten nichts gutes mit, eines jedoch reichlich: für mein Alter unverschämt jung aus zu sehen, bin 44 aber an Leib knapp über 20. Da war das Schicksal äußerst milde zu mir, das es nicht arg zu sehr weh tut aber auch das ist nicht ewig!! Ich will nicht alt werden, ich will aber ewig leben! Ich habe Angst vor dem Tod! Bitterliche Angst!!!
Adama
 

Re: Wie stellt ihr euch eure Seele vor?

Beitragvon Velvet » Di 19. Jun 2018, 05:06

Hi Adama und alle,



eins vorweg: ich lese deine Beiträge sehr gern :). Zum Einen beeindruckt mich dein "Geradeheraus", deine Unverstelltheit und Ehrlichkeit. Man merkt dir an, dass es dir schon lange nicht mehr darum geht, irgendwem gefallen zu wollen und u.a. den Preis von Selbstverleugnung dafür zahlen zu wollen. Zum Anderen finde ich schön, dass du jemand bist, der den widrigsten Lebensbedingungen Positives abringt, der sein Leben liebt und auch es auch einfach mal genießen kann.


Zitat Adama:
Ich will nicht alt werden, ich will aber ewig leben! Ich habe Angst vor dem Tod! Bitterliche Angst!!!



Der Tod läuft ja nun unweigerlich immer neben uns her. Ebenso groß wie das Leben. Seit ich ihn mir mal genau angesehen habe, ihn bewusst als Teil meines Lebens wahrnehme, nicht mehr als Feind, sondern eher als weiser Lehrmeister, ist die Angst vor ihm sehr viel geringer. Das Wissen um ihn und seine ständige Präsenz kann für das Leben, das man lebt, auch sehr fruchtbar sein. Weil er den Fokus um so mehr auf´s Lebendigsein und dessen Qualität lenkt und weg von der Beliebigkeit der Tage und deren Bedeutungslosigkeit.


Ich weiß nicht ob du der wärst, der du bist, mit all deinen Gedanken und Lebenseinsichten, wenn du wüsstest, du würdest ewig leben? Hätte das Leben dann die selbe Bedeutung, würdest du vieles auch so zu schätzen wissen, wenn du wüsstest, es kommt nicht auf das ein oder andere Jahr an, nicht auf den ein oder anderen Tag?


Ich würde für nichts auf der Welt ewig leben wollen. Ich finde lebendig sein sehr anstrengend ;). Ich bin auch eine, die die schönsten Dinge auf dem Müll zu finden vermag. Ich glaube diese Passion hätte ich nicht, wäre das Leben unendlich. Ich lebe sehr intensiv und somit auch oft sehr glücklich, weil ich mir um die Bedeutung und das Geschenk eines jeden Tages bewusst geworden bin- und das in dem Moment, als ich Freundschaft mit meiner Endlichkeit schloss ;).


Und noch allgemein zur Frage, wie stelle ich mir meine Seele vor: weiß nicht, vielleicht wie eine buntgewebte Energie, aus allen Farben und Berührungen der Natur, für die Zeit, in der ich hier bin, meinem Körper angepasst und sich danach wieder auf morgentaufunkelnde Wiesen legend und mit ihnen verschmelzend :).


Viele Grüße
Velvet
.Einfachheit ist das Resultat der Reife. Friedrich Schiller (1759- 1805)
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Re: Wie stellt ihr euch eure Seele vor?

Beitragvon DieOri » Sa 29. Dez 2018, 11:11

Wenn ich in meine Seele blicke, sehe ich wie durch ein trichterförmiges Guckloch in die Unendlichkeit des Universums (dunkle, friedvolle Leere und Sterne). Aus dem Trichter führen zwei glänzende, schwarze Flügel ins Hier und Jetzt, die sich gerne ausbreiten möchten. Nun ist es meine Aufgabe, diesen Seelen-Flügeln Platz zu verschaffen! :)
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Re: Wie stellt ihr euch eure Seele vor?

Beitragvon Baba » Sa 29. Dez 2018, 12:09

Also wenn ich Seelen Verstorbener sehe, dann ist das unterschiedlich. Einige haben dunkle Facetten, man sieht das da was ungelöstes ist, hilft man ihnen bei der Reinigung, dann bekommen sie ein inneres Leuchten. Meistens nehmen die Seelen die Form des menschlichen Körpers an, doch sie können auch als Katze oder Hund oder so auftauchen. Und wenn sie wollen und bereit dazu sind werden sie zu einer Art Energiekugel, ähnlicheiner Sonne die von innen leuchtet.

Meine Seele war oft durch Traumata gesplittert, dann vergas und verlohr ich Aspekte meines seins, so stelle ich mir Krankheiten wie Alzheimer etc. vor, dass man einen Aspekt der Seele verliert und dann ist der nicht mehr da. Doch die Seele ist unsterblich und kann mit Hilfe anderer Seelen wieder zusammengefügt werden. So ist das verlohrene nur Zeitlich verlohren und niemals ewig.

So stelle ich mir Seelen vor.
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