Aber wo gehts hier zur Desensibilisierung?

Hallo, gut dass du hier bist - wir sind schon neugierig auf dich!

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Aber wo gehts hier zur Desensibilisierung?

Beitragvon christ_zurueck » Do 11. Apr 2013, 22:09

:/

werde nach Möglichkeiten suchen...


Gl euch
christ_zurueck
 

Re: Aber wo gehts hier zur Desensibilisierung?

Beitragvon Baronin » Fr 12. Apr 2013, 10:42

christ_zurueck hat geschrieben::/

werde nach Möglichkeiten suchen...


Gl euch


Hallo erstmal!
Willkommen zum Forum. Wenn du eine "Heilung" suchst... und eine "Desensibilisierung" willst, wirst du glaube ich bitter enttäuscht werden.
HSP ist keine Krankheit.
Es ist keine Zustand, den man durch irgendwas beenden kann.
Was aber möglich ist, ist sich mich seinem anders sein zu arrangieren.
Denn zu wissen (und herauszufinden) was einem gute tut, oder wann etwas zu viel ist, hilft deutlich bei der organisations seines lebens. Und wenn man dann beginnt, sich so zu akzeptieren, wie man eben ist, dann wird vieles leichter. Denn dann stoppt man gegen sich selbst zu kämpfen.

Wenn du aber ein bißchen Lebenshilfe suchst, findest du im Forum gute Gesprächspartner. Und ich verweise mal wieder auf meinen Lebensretter, das Buch "Wenn die Haut zu dünn ist" von Rolf Sellin. Er bietet einen Strauß von Methoden an, mit sich selber, der hochsensibilität und der Umwelt klar zu kommen. Eine Lektüre lohnt sich.

Liebe Grüße
Baronin
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Erste Hilfe bei negativer Gedankenspirale
Erstmal Durchatmen und dann:
Abprüfen der Situation auf realistische Sichtweise:
1.) Entspricht der Gedanke den Tatsachen?
2.) Hilft mir dieser Gedanke in der Situation weiter? Erleichert mir der Gedanke meine Handlungsfähigkeit?
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Re: Aber wo gehts hier zur Desensibilisierung?

Beitragvon christ_zurueck » Fr 12. Apr 2013, 11:30

Danke.

War eher nicht das was ich höre wollte, aber nja^^ Ich hoffe zumindest nicht, dass du in der Absolutheit deiner Aussage Recht behälst. Zudem ist der Grad meiner Hochsensibilität mir auch noch nicht bekannt. Ich versuche einfach an einer Verbesserung zu arbeiten, welche das Ziel hat, dass sich meine Emotionen meinen Zielen unterordnen und nicht anders herum.

Ich habe schon phasenweise Ausbrüche gehabt, die sich sogar >1Monat hinausliefen. In dennen Verschob sich das Sensibilitäts Niveau auf eine höhere Ebene, ergo desensibilisiert. Fraglich ist nur ob ein Nachhaltiger Zustand möglich ist.

Mfg Chris
christ_zurueck
 

Re: Aber wo gehts hier zur Desensibilisierung?

Beitragvon Baronin » Fr 12. Apr 2013, 12:44

Kannst Du das näher beschreiben, was du mit "Ausbrüchen" meinst.
Was genau willst du den ändern.
Wenn Du morgen aufwachst, und ein Wunder wäre geschehen, was hätte sich dann alles geändert?
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Re: Aber wo gehts hier zur Desensibilisierung?

Beitragvon coconut » Fr 12. Apr 2013, 21:16

Desensibilisierende Auskünfte wirst du hier nicht finden, aber ich verstehe sehr gut worin deine Hoffnung besteht. Bis vor zwei-drei Monaten wusste ich nichts über mein HSP-Sein, mal davon abgesehen, dass ich mich immer noch ungern eine HSP nenne und wenn nur in diesem Forum.
Allerdings war die Erkenntnis, dass ich eine HSP bin, für mich sehr grausam. Ich war ohnehin schon nervlich am Ende, hatte familiäre und private Probleme über die Jahre verschleppt bis ich im letzten November kraftlos zusammenbrach. Mir war alles zuviel geworden. Durch Zufall kam mein Freund auf einen Zeitungsartikel, beschäftigte sich damit ehe er mir davon erzählte und ich mich näher mit dem Thema beschäftigte. Ich habe vor Ort auch "Erstkontakt" zu einer Psychologin gesucht, wo nochmals alles nur bestätigt wurde.

Und glaub mir, ich wurde extrem wütend. Wütend auf mich, dass ich plötzlich "abnormal" war und im Grunde doch "normal". Wütend darauf, dass ich durch mein Anderssein mein ganzes Leben versaut und den Kontakt zu meiner Familie nur beeinträchtigt habe. Wütend darauf, überhaupt betroffen zu sein und immer wieder in Not zu geraten zweitweilen in meinem Leben eine kraftlose Durststrecke erleben zu müssen - nur weil ich zuviel wahrnehme und mein blödes Gehirn nicht einfach mal aufhört und mal zur Abwechslung "Gute Nacht, jetzt ist Ruhe" sagen kann.

Meine erste Frage an meine Psychologin war: Was kann ich tun um nicht mehr so "anders" zu sein? Ich will normal leben wie alle anderen auch.

Aber weisst du.. das ist der erste Schritt in die vollkommene Selbstzerstörung.
Menschen versuchen seit jeher Anerkennung zu gewinnen und dies meist von ihrem Umfeld. Nur vor einer Person erwarten sie weder Lob, noch Anerkennung oder Respekt: von sich selbst. Du kannst dich nicht ändern, denn du bist wie du bist und das ist gut so. Hochsensibel zu sein ist nichts schlechtes, dass habe ich langsam gelernt - durch die Psychologin, durch Gespräche mit meinem Freund, aber auch viel durch dieses Forum. Schau dir die Beiträge anderer "Betroffener" an, lese dich durch die Threads und Geschichten.. du wirst sehen, alles was man braucht ist keine Desensibilisierung sondern einfach nur Verständnis von sich für sich. Wenn du dich desensibilisieren würdest, dann würdest du nicht mehr du selbst sein.

Ich zumindest fange damit an.
Die Welt ist bunt und hat unendliche Graustufen, also warum sich auf Schwarz und Weiss beschränken?
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