Es war einmal

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Es war einmal

Beitragvon Faquarl » Mi 20. Dez 2017, 18:17

Meine kleine Geschichte
Das was jetzt kommt ist meine Geschichte meine Wahrnehmung, einige von euch werden ihren Augen nicht trauen anderen, der Kiefer runterklappen und wieder andere werden vom Glauben abfallen.
Weiss gar nicht wo ich anfangen soll, nennt mich Noah. Geboren 91 in Hamburg als Sohn einer weißen Mutter und eines Schwarzen Vaters. Ich hatte eine schwierige Kindheit und Jugend, der Vater war nicht da, ist abgehauen, zu Hause gabs nur Schläge und ganz wenig Liebe, das gilt für meinen Bruder und für meine Mutter. Ich war ein guter Junge großes Herz aber wollte mehr, hab mich dafür geschämt das wir so wenig Geld hatten, würde ich im nachherein sagen. Meine Mutter hat mir erzählt das mein Bruder mir schon als Kleinkind die Spielsachen wegnahm und ich mich obwohl der Ältere nie dagegen gewehrt hab. Und das ist der Punkt, ich war Schüchtern konnte mit Ablehnung nicht umgehen. Eingeladen auf einen Geburtstag und eines der Kinder sagt nein es will nicht dabeihaben hab ich sofort den Kopf eingezogen und bin nicht hin. Trotzdem irgendwie frühreif, hab schon im Kindergarten mit den Mädels rumgemacht mit Zunge und auch schon reingesteckt. Da war ich 5 oder 6. Bis zum 12. Lebensjahr hab ich Fussball gespielt, beim Sport war ich frei hab gekämpft. Angefangen im Sturm am Ende in der Abwehr. Ein Synonym für mein Leben. Die Jugendzeit war dann ehr schwierig, Fussball abgebrochen, zu schüchtern für ne neue Mannschaft. Liebe in Außenwelt gesucht über Knuddels, falls das noch jemand kennt. Ein Mädchen gefunden, Briefe ausgetauscht verliebt, ich hab damals schon mit meinem Äußeren gehadert, der Hautfarbe, aufm Dorf aufgewaschen nur zwischen weißen Kids. Hin zu dem Mädel und zu schüchtern auch nur ihre Hand zu ergreifen. Peng aus das wars. Irgendwas in mir ist gebrochen. Ich bin Fett geworden, hab meine Farbe verloren, wurde weiß, keine Freunde, später Mobbingopfer. Nigga und so halt. Ich hab mich nicht gewehrt und niemand ist für mich eingestanden. Zu Hause nur Schläge mit meinen Gefühlen allein gelassen. Und trotzdem gekämpft um die Aufmerksamkeit meiner Mutter. Vaterrolle, meine Rolle. Haushalt geschmissen, Tiere versorgt, für ein bisschen Anerkennung und Liebe, gab aber nur Schläge. Realschulend, weiter auf die Höhere Handelsschule, nach einem halben Jahr abgebrochen, keine Kontakte, totaler Außenseiter. Irgendwo da drin kam dann die Sozialephobie dazu. An Weihnachten hat mich meine Mutter zu meiner Oma gebracht und nicht mehr abgeholt. Ich hing nur noch vorm PC kein Leben, null, niente nada. Darauf ambulante Therapie, dann Stationär in Göttingen. Hier hatte ich auch die Internetbekanntschaft getroffen. Stationär war der Hammer, ich war gezwungen was mit Menschen zu unternehmen, erste Kontakte geknüpft, nur Deustche, sogar mit Mädchen gesprochen. Das höchste der Gefühle Händchen halten, mit 21 Jahren. Ich hab meinen Körper abgelehnt sollte ich dazusagen, durch das Übergewicht, und da ich Weiss war, keine Farbe. Mich dadurch auch nie gezeigt, kein Schwimmen oder so. 11 Monate stationär, dann VHS und Abi nachgeholt, und wieder, Motombo, Nigga etc. pp . Ein Omega. Immerhin ein paar Kollegen, blond blauäugig. Weiterhin nur gezockt, kein Leben keine Mädchen, kein verlangen nach Körperlichernähe. Ein Lonewolf im wahrsten Sinne. Nebenbei ambulante Therapie. Nach 3 Jahren BBS, Abi mit 3,2. Vllt psychologie Studium? Hatte vorher keine Orientierung. Das Abi war zu schlecht, also Arbeiten. In ne WG gezogen. Und ab hier wird’s spannend. Ich hab gemerkt das ich irgendwie anders bin. Mehr wahrnehme, mehr sehe, aufmerksamer, einfühlsamer bin. Bei mir lag im Herbst schon der Geruch von Winter in der Luft. Körpersprache hab ich verstanden wie nichts. Worte sind Schall und Rauch der Körper erzählt dir so viel mehr. Kontakte zu Mädchen durch die Mitbewohner, die standen auf mich. Konnte ich überhaupt nicht fassen. War immer noch schüchtern. Sport hab ich auch gemacht. War ehr athletisch vom Körperbau, aber die verdammte Farbe. Aus Scham hab ich Sommer Selbstbräuner genutzt. Unglaublich, ich weiss. Das mit den Mädels hat mich überfordert, ich konnte
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Re: Es war einmal

Beitragvon Faquarl » Mi 20. Dez 2017, 18:18

nicht aus mir raus, und hatte Angst vor Körperlichkeiten. Mitlerweile wurde ich bei jeder Gelegenheit von Frauen belagert, egal ob im Club oder an der Kasse, Körpersprache, hab aber nie das Eisgebrochen. Mit der einen bin ich dann tanzen gegangen, ging einfach nicht. Ich hatte nen Nervenzusammenbruch, wollte raus hab geheult wollte sterben. Das Mädchen ist mir 1Jahr lang nachgelaufen. Und ich hab nicht einen move gemacht. Nur im Kopf davon geträumt wie schön es doch wäre Nähe, Küssen, Sex.
Tja und dann dieser eine Moment und ich fang jetzt an zu heulen während ich das schreibe. Ein Mädchen, ich hab in ihre Augen geschaut und das erste mal seit langer Zeit, wollte ich was, ich wollte sie. Nach der Nummer gefragt treffen vereinbart und es war wie im siebten Himmel. Neben ihr war ich frei. 25 Jahre war ich da. Wir haben zusammen gelernt für Ihre Schule und die Zeit mit ihr war einfach Schön. Wir haben uns viel unterhalten über uns. Ich bin dann mit der Hochbegabung Hochsensibiltät gekommen. Wir haben Test gemacht und siehe da. Hohe Punktzahl. Sie ist inTränen ausgebrochen. Ich konnte sie nicht umarmen, ich war es gewohnt so was mit mir alleine auszumachen das man Menschen tröstet wusste ich nicht und ab da ging alles bergab. Ich hab angefagen zu kiffen und unter Gras das erstemal seit langer langer Zeit mal wieder gelacht. Hatte Spaß und war einfach mehr da. Konzentrieter, fokussierter. Viele philosophische Gespräche High geführt. Dem Mädel ging’s so wie mir, ein riesiges Messer im Herzen. Ihr Whatsapp Profilbild war eine Rose schwimmend in einem Teich. Innere Schönheit. Nach außen war sie so wie ich hat sich gehen lassen nichts für ihren Körper oder ihre weibliche Figur getan. Trotzdem war sie ein Engel. Von ihr kam wenig sie hat mich nicht angerufen noch angeschrieben ich musste um sie kämpfen. Angst ist hier das Stichwort. Und dann war ich bei ihr sie wollte das ich sie küsse hat mir ihre Hand hingehalten zum ranziehen, eine Filmreife Szene. Ich konnte nicht. Angst! In der Zwischenzeit ist ein Typ bei uns eingezogen. Der hat Straße gelebt, Gras vertickt Kiloweise. Ich war angetan, jemand auf Augenhöhe getroffen. Bin oft mit ihm durch die Stadt gelaufen, viel gequatscht, jemand der mich aus meinem Schneckenhäuschen herausgezwungen hat. Er meinte ich sei tabula rasa, ein unbeschriebenes Blatt. Hin und wieder noch mit dem Mädel getroffen, ich war verliebt, aber da war einfach diese unsichtbare Mauer die keinen Körperkontakt zugelassen hat. Die Mitbewohner wurden Erwachsen, haben mir meinen Raum genommen, beim Zocken die Leitung belegt, der eine hat jedes mal gehustet sobald ich mein Zmmer verlies. Nonverbale Kommunikation. Ihr müsste mal drauf achten, wenn ich meinen Gegenüber zB etwas gedankenreiches sage zieht der die Nase hoch, so als ob er den Gedanken einatmet, das Husten ist für mich Fightmode Kritik, unausgeprochen. Räuspern wenn jemand was zu sagen hat etwas besser weiß, eine starke Meinung, umso lauter das Räuspern umso stärker und intelligenter die Meinung. Dann noch dieser eine Moment mit dem Mädchen sie war bei mir, hat mir ein Lied gezeigt, Freedom, von Anthony Hamilton u. Elayna Boyton. Instant Ohrwurm bis heute meine Hymne, ihre auch. Dann raus aus Gö nach Hamburg zum Bruder. Straße gelebt 30.000km in 2 Monaten gemacht und mehrere Tausend Euronen. Falls Polizei mitliest. Das Spiel ist aus. Krasse Momente gehabt. Beinahe Unfälle, Schießanlage gewesen und so weiter und sofort. Viel Rap Musik gehört, dazu selber gerappt, liegt, mir, das Freestylen auch. Mit dem Mädel sporadisch Kontakt übers Handy nur einseitig von mir aus. SMS und Anrufe. In Hamburg unterwegs an der Alster, alleine. Sonnbrille auf. Rap an der Alster geh nach Haus und denk mir einfach in dem Moment ich will nichts als nach Haus. War wie im Film, die Menschen machen mir Platz. Autos hupen mich an. In einem saß ein Typ blonde Haare Schulterlang Sonnbrille, in nem Cabriolet. Sah original einem Film entsprungen aus. Die Menschen die mir entgegenkamen den Blick auf den Boden, die Weiber die Hände in den Haaren. Zu Hause, eine unglaubliche Polizeipräsens vor der Tür sobald ich das Haus verlies und das war nicht so oft hat es keine 2min bis ich einen Polizeiwagen gesehen habe. Dann
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Re: Es war einmal

Beitragvon Faquarl » Mi 20. Dez 2017, 18:18

nochmal nach Göttingen zu dem Mädchen, sie will mich küssen ich sie auch der Wunsch ist so stark in mir und wieder diese Mauer. Und sie sagt ich muss ausrasten. In der zwischenzeit gezeigt wer ich bin, oder was meine Seele ist. Es gibt einfach Posen die das zeigen nonverbal. Ich bin in die Hocke Straßenpose, Chefpose, alle anderen Kapuze drüber, nur der Albaner bleibt stehen. Er ist keine echte Straßenseele. Dann will ich weg in den Urlaub Fuerteventura ich Zelt Schlafsack, Farbe zurück holen Angst abbauen, der werden der ich bin. Bin am Flug, am Schalter und ich musste davor schon hart ums Ticket am Telefon kämpfen, will einchecken. Und da sitzt der Typ vor mir und reibt sich genüsslich den Mittelfinger an der Nasenflanke, mir entgegen. Nimmt das Telefon ab muss da und da anrufen. Er verarscht mich, aber es kommt nicht bei mir an. Weiter zum nächsten Schalter, diesmal eine Frau am Schalter. Sie ignoriert mich gekonnt nimmt andere Gespräche an. Sie verarscht mich. Und ich weiss nicht was zu tun ist. Ich schrei rum das sie mich fliegen lassen sollen. Die drohen mit der Polizei, ich nein keine Polizei, die Frau am Schalter fällt zusammen fragt unsicher nach, keine Ploizei?, so als ob es das richtige gewesen wäre. Ich geh aus dem Flughafen zur Drehtür, die stoppt, ich raste aus. Die mitgebrachte Hantel fliegt durch die Glasscheibe, ich hinterher reiß die Scheibe runter hol die Hantel raus, geh durch den Notausgang raus, es piept laut. Was für eine Szene. Filmreif. Nach 5m bin ich wieder bei mir frag mich wo ich hingehe und wo ich bin. Dann unter Tränen ab nach Hause , mit 26! Weiter unterwegs Kilometer fressen. Sporadisch Kontakt mit dem Mädel. Ich hab Angst mit ihr zu telefonieren sie hört sich am Telefon so gelangweilt an. Ich wieder zu Ihr sie ist nicht da unter Tränen ruf ich sie an frag wo sie ist. Bei der Familie sie sei umgezogen. Reeperbahn unterwegs mit einem Freund blond blauäugig, hat mich schon seinen Nigga genannt ich denk mir nichts dabei. Ein Typ will mein TShirt ich denk der macht Spaß er meint es ernst. Bekomme ein Schlag ins Gesicht, mein Körper reagiert instant, und der Typ kriegt ne Rechte. Sein Freund springt auf mich hält mich fest. Nicht ausrasten. Ich krieg noch zwei an die Schläfe geh dann meiner Weg. Der Freund hat nicht geholfen. Bin bei meinem Vater, das erste mal seit 20 Jahren, ich frag ihn warum er nie da war, er erzählt irgendwas, ich weiss es ist gelogen aber ich weiss nicht was zu tun ist. Er daraufhin, du bist ganz schön naiv, seine Frau kann mir nicht mehr in die Augen schauen. Ich gehe. Vernünftige Stelle gesucht. Nach einer Woche bekomm ich Verantwortung. Alle nennen mich Chef. Ich denk mir ich bin kein Chef war noch nie einer was wollt ihr von mir, auch hier meide ich Körperkontakt. Ich ein letztes mal in ihre Stadt erfrag wo sie wohnt bin im Hausm oberste Etage ist ihre. Sie ist da ich hör sie hinter der Tür ruf nach ihr. Der Nachbar kommt raus. Wenn willste sehen? Das Mädchen. Kenn ich nicht. Nach langer Diskussion kennt er doch, alle kennen Sie in ihr steckt auch ein Chef. Die Polizei kommt will mich aus dem Haus schmeißen, ich WEHRE mich, ringe mit 5 Polizisten, raste aber nicht aus. Ich bin leicht verletzt 2 der Polizisten auch. Auf der Wache nochmal das Gleiche. Die Polizisten wolle meine Sachen kontrollieren, ich schrei sie an ich hab nichts dabei mein Ehrenwort. Sie bestehen drauf der eine langt mir ins Gesicht. Ich hab dem Mädchen damals geschrieben, ich schlage nicht zuerst. Meine Hände sind gefesselt ich kann nur treten. Dann die Frage nach dem Uniklinikum, ja abs ins Uniklinikum, nein auf einmal doch Psychatrie. Da rein, wir müssen sie untersuchen, bleiben Sie ruhig? Ich ja. Okay wir müssen sie fixieren. Ich steh in der Ecke, Ehrenwort ich bleibe ruhig, 3 Pfleger 5Polizisten um mich rum, springen auf mich. Wieder die acht und fixiert. Der eine Polizist, der mir nur den Hoodie genommen hat und gemeint das ich nicht mit ihm spechen soll sondern mit seinem Kollegen, eine gute Seele, drückt mir die Hand ins Gesicht. Wir haben dir so viele Chancen gegeben. Seine Worte. 3 Tage Psychatrie. Ich bin aggressiv, ich bin witzig ich flirte mit den Schwestern, das was ich immer sein wollte, das innere nach außen gekehrt. Am 3. Tag ist der Spaß vorbei. Ich bin wieder in mir. Die Polizei setzt mich in die Bahn. Ich komm nach Hause. Geh ins Haus seh meine Mutter fang anzuheulen, ich hätte gegen die Polizisten ausrasten müssen. Ich geh rüber zu mir, rauch einen um mich zu beruhigen. Geh wieder Tränen aufgelöst zu meiner Mutter. Ich umarme
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Re: Es war einmal

Beitragvon Faquarl » Mi 20. Dez 2017, 18:19

sie, sag Mama ich hab dich so vermisst. Es wird warm ein unbeschreibliches Gefühl. Nächste Sekunde, ich raste aus, schmeiß mich in die Ecke sag ihr das sie sich verpissen soll das ich sie umbringe, das sie mir alles genommen hat. Es ist wie im Film. Ich steh auf befrag sie wegen der Vergangenheit, war ich der naive Trottel der allen alles abekauft alles gemacht hat sich nie Raum genommen hat. Sie sagt nein. Aber ihr Körper sagt ja. Ich verprügel sie. 1 Woche später nochmal nach Göttingen das Mädchen ist weg. Die Wohnung leer. Ich trau mich kaum anzurufen. Tu es. Kein Anschluss unter dieser Nummer. Ende
Das ist so echt passiert. Ich bin Hochsensibel und ein naiver Trottel der es nie gelernt sich Selsbtzubehaupten und für das was er will zu kämpfen. Gleichzeitig hat ein echter Mann in mir gesteckt und ein Chef, in dem Mädchen eine echte Frau. Wir waren beide noch Jungfrau unberührt ungeküsst. Und unsere Herzen rein. In Göttingen hatten wir ein schönes Gespräch mit 25 bzw. 23 Jahren, warum lügen Menschen? Wir sind nicht drauf gekommen.
Ich hab danach überlegt mich auf die Gleise zu legen. Ist jetzt 3-4 Wochen her. Im Göttinger Tageblatt könnt ihr noch einen Artikel dazu lesen. 26 Jähriger randaliert in Wohnhaus oder so. Da ist allerdings von einem Ihm die Rede, ich hab eine Sie gesucht. Meine Traumfrau, mein Soulmate.
Bin jetzt depressiv, komm nicht mehr raus ausm Bett, kann nicht mehr, eine totale Verfehlung jemand der nur in seinem Kopf gelebt hat, vor lauter Angst und Scham. Manchmal wenn ihr mit offenen Blick durch die Welt rennt und euch bewusst ist das das hier euer Film ist und alles mit einander Verbunden ist und Resonanzen erzeugt dann sendet euch das Leben Zeichen am Wegesrand. Und hin und wieder lauft ihr Menschen vorbei nach denen ihr euch umdreht und die aussehen als ob sie tatsächlich einen Film entspringen würden. Bevor ich nach Gö gefahren bin wurde ich 3mal von Typen angemacht. Der 1. Meinte nur du weisst warum, der letzte wollte sich mit mir schlagen, am Ende sind wir rauchend nebeneinander hergegangen und er hat mich immer wieder angerempelt und gemeint das wir uns schlagen sollten. Meiner Mutter geht’s gut sie musste nicht ins KH.
Ich glaube ich habe meinen Lebensfilmverpasst, mein wahres Selbst und ich lass mich immer noch von jedem belügen und hab keine Strategie dies zu beenden. Ich bin in mich gekehrt, mein Bruder meint ich hätte keine Präsens und wäre wie eine Maschine. Hatte mittlerweile mein 1. Mal mit ner Prostituierten. Es war wie tot. Ich werde es nochmal mit ner Frau probieren die mich wirklich will, aber dazu muss ich erstmal eine finden. Außerdem keine Freunde und keine Familie, die reden nicht mehr mit mir. Ich weiss nicht was passiert ist. Ich bin ein unglaublich reflektierter Mensch oder hab die größte Psychose ever und sehe überall Kausalitäten, wie der Merowinger aus Matrix, man muss halt nur die Zeichen sehen. Aber ich finde keine Verbindung zu dieser Welt und dem Leben. Witzig ist auch das ich ihr geschrieben habe das ich ein LoneWolf bleibe bevor ich sie das letzte mal besuchen war. Selbsterfüllende Prophezeiung
Die Geschichte ist Wahr mein Ehrenwort als gebrochener Mensch der sich nach nichts mehr gesehnt hat als Wahrer Liebe
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Re: Es war einmal

Beitragvon Faquarl » Mi 20. Dez 2017, 18:21

Gute Nacht Freunde
Wenn ihr einen Traum habt dann greift mit beiden Händen und mit aller Macht zu. Lasst euch nicht von euerer Angst aufhalten, niemals.

Wenn ich das jetzt nochmal so lese ist das echt krass. Und ich hab echt ein beschissenens Leben geführt ein Leben bestimmt von Angst und Scham.
Ich wünschte nur ich könnte die Zeit zurück drehen und dieses Mädchen einmal küssen.
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Re: Es war einmal

Beitragvon Hortensie » Mi 20. Dez 2017, 18:33

Hallo _Faquarl,

herzlich willkommen hier im Forum. Ich habe deine Vorstellung gerade hierhin verschoben, damit sie nicht im Allgemeinen untergeht.

LG, Hortensie
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Re: Es war einmal

Beitragvon Faquarl » Mi 20. Dez 2017, 20:37

Witzig, zwei Themen weiter steht wohl des Rätsels Lösung. Abgrenzung. Fucking Hell. Der ewige Fightmode, da wollte ich hin. Vllt gehts ja noch nachträglich und ich kann doch noch Erwachsen werden. Jetzt fällt es wie Schuppen von den Augen, fucking Hell.
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Re: Es war einmal

Beitragvon Maxx » Mi 20. Dez 2017, 23:14

Erst einmal willkommen...

Übersensibilität entsteht auch bei Trauma - ich bin selber betroffen...
Das schafft man nicht alleine oder es dauert ewig und ist sehr qualvoll.
Ferndiagnosen sind hier zwar nicht erwünscht, aber deine Sicht der Dinge, wie du sie hier schilderst ist - Na ja - sehr jugendlich...
Und das ist meiner Erfahrung nach typisch bei traumatischen Erfahrungen - man bleibt da hängen entwicklungstaechnisch wo die schlimmen Ereignisse stattgefunden haben, weil es alles zu viel war und man es nicht bewältigen konnte.

Hilfe wirst du hier nur eingeschränkt finden, weil wir keine Fachleute sind und das auch unverantwortlich wäre.
Bitte suche dir professionelle Hilfe, bei jemanden der auf Trauma spezialisiert ist und mit dem du klar kommst.

Ich weiss nicht so recht, ob ich mich jetzt schon zu weit aus dem Fenster gelehnt habe, aber ich denke, dass das bei Dir notwendig war.
Ich werde hier auch nicht weiter antworten, weil deine Probleme einfach in Fachhände gehören, für mein Empfinden.

Maxx
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Re: Es war einmal

Beitragvon Faquarl » Do 21. Dez 2017, 02:29

Geil, danke Maxx I got it. Wie kann man jemanden lieben wenn man sich selbst nicht liebt? Wenn man weiss als farbiger ist. Gott bin ich dumm. Na gut bei ihr war es ähnlich. Ich muss was für meinen Körper und damit auch automatisch Selbstwert und Selbstvertrauen tun. Dazu passend die Schleichwerbung von Maxx. Man muss halt nur die Zeichen sehen. Raus aus der Depression rein in den Sommerurlaub. Wird Zeit wieder schwarz zu werden. Gott Herr im Himmel.
Dazu noch, von meiner Mutter durfte ich mir u.a. als Kind dann auch anhören wie fett ich bin und wie scheisse ich aussehe
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Re: Es war einmal

Beitragvon Velvet » Do 21. Dez 2017, 08:02

Hallo und willkommen hier, Faquarl!

Mich hat das Lesen deiner Geschichte berührt.

Weißt du, das Tragische ist, dass ungeliebte Kinder die Schuld dafür ein Leben lang bei sich selbst suchen. Und oftmals an dieser Last zerbrechen. Weil es ein Irrglaube ist, den man als solchen erst erkennen kann, wenn man sich selbst befähigt, so mit sich umzugehen, wie man es sich so sehr von seinen Eltern, später Partnern, gewünscht hätte. Es ist ein Paradoxon, weil man gerade dies ja nie gefühlt hat.

Erst das Verständnis und das Mitgefühl für sich selbst, die Nachsicht mit sich und das Erkennen können, wofür man tatsächlich verantwortlich sein kann und wofür nicht, das gnädige und behutsame Betrachten seiner selbst und noch vieles mehr, befähigt einen, auch die Liebe und Zuwendung anderer Menschen anzunehmen.

Wenn ich von mir selbst glaube, nicht liebenswert zu sein, hässlich, unfähig, wertlos und was weiß ich noch alles, wie soll ich dann jemandem seine aufrichtigen Gefühle mir gegenüber glauben? Das funktioniert einfach nicht, weiß ich aus Erfahrung. Für jemanden, der es wirklich gut mit einem meint ist es unmöglich, dieses Misstrauen zu überwinden. Dessen Liebe kann so groß und wahr sein wie sie will, sie wird dich niemals erreichen können. Weil du es nicht glauben kannst und immer Beweise suchst und konstruierst, die deine Theorie bestätigen werden.

Und irgendwann ist der andere so erschöpft davon, dir immer und immer wieder beweisen zu sollen, dass seine Liebe/ Zuneigung echt und wahr ist, (bezichtigst du ihn ja damit auch ständig der Lüge und Täuschung), dass er gehen muss. Und dann hast du wieder die Bestätigung: "Siehste, hab ich´s doch immer gewusst, der andere hat mich gar nicht geliebt, sonst hätte er mich jetzt nicht verlassen..."

Also beginnt alles damit, den ganzen Mist, den andere dir Glauben gemacht haben, über Bord zu schmeißen und neue, zutreffende, dir zugewandte, konstruktive Denkmuster zu installieren. Da führt kein Weg daran vorbei. Und es ist ein langer und sehr, sehr beschwerlicher Weg, mit vielen Rückschlägen. Und Manches heilt vielleicht nie...

Ich finde aber, und das rechtfertigt für mich jeglichen Kraftaufwand, dass man, gerade mit solch´schwierigem Lebenslauf wie bei dir, nichts unversucht lassen sollte zu lernen, sich selbst der verständnisvollste, liebevollste, verlässlichste, am nahestehendste... Freund zu werden. Wer, wenn nicht du selbst?
Erst dann wirst du auch anderen glauben können, dass du dies für sie bist/werden kannst...

Und ich schließe mich Maxx an, es braucht die kompetente Hilfe von Außen dafür.
Weil man selbst so tief verwoben ist in seiner Geschichte. Es ist mMn unerlässlich, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der außerhalb des eigenen Lebenslaufes steht und einem Halt und Orientierung in die richtige Richtung geben kann. Der über Seelenverformungen und Überlebensmechanismen Bescheid weiß und Wege kennt und sieht, auf denen man aus seinem Leid und den ewigen verhängnisvollen Kreisläufen herauskommen könnte.

Ich bin selbst auf so einem Weg. Und ich bereue nicht einen Schritt auf ihm, so furchtbar mancher auch war. Aber allein jetzt das Gefühl zu haben, ich meine es aufrichtig gut mit mir, habe Verständnis für all meine Macken, weiß, wo sie herkommen, kann mit ihnen umgehen und kann mich auch an vielem freuen, was ich in mir entdecke...allein das entlohnt mich voll und ganz der jahrelangen Arbeit.
Und alles liegt allein in meiner eigenen Verantwortung, dazu brauche ich letztlich nur mich.

Was mir noch wichtig ist zu sagen ist, dass ich null Verständnis dafür habe, dass du anderen Menschen Schaden zufügst. Allem voran ist das wohl einer der dringendsten Gründe, dass du etwas für dich tun solltest!

Ich wünsche dir alles Gute, welchen Weg du auch nimmst!
.
~
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