Hallo, ich bin Ehefrau eines HSP-Mannes

Hallo, gut dass du hier bist - wir sind schon neugierig auf dich!

Moderatoren: Hortensie, Eule, jules1976

Re: Hallo, ich bin Ehefrau eines HSP-Mannes

Beitragvon Velvet » Mo 23. Mär 2020, 07:20

Hallo Pferdefreundin,

Pferdefreundin hat geschrieben:Mit wir war meine Familie und ich gemeint. Es hilft uns im Alltag sehr, wenn wir uns Gedanken darüber machen"Warum jemand etwas tut" damit wir besser darauf reagieren können.

Ja, das verstehe ich gut. Finde ich schön, dass ihr das innerhalb der Familie so handhabt und es allen wichtig ist, auch ein bisschen "dahinter" zu sehen. Das kann das Leben erleichtern und auch spannender machen, finde ich :)

Pferdefreundin hat geschrieben:Was andere nicht bemerken können, wie sollen sie dann darauf reagieren?? Also brauche ich mich nicht darüber ärgern, dass sie nicht reagieren, denn vielleicht haben sie es einfach nur nicht wahrgenommen und deshalb nicht reagiert.

Ja, das stimmt. Ich habe sehr viele Jahre gebraucht um zu begreifen, dass meine Wahrnehmung von der eines größeren Teils der Anderen abweicht. Mir hat diese Erkenntnis sehr geholfen.

Pferdefreundin hat geschrieben:_%_ Jetzt hab ich wieder nen Knoten im Kopf.

Ich hoffe, er hat sich wieder lösen können :)

Pferdefreundin hat geschrieben:Danke, für den netten Austausch. _Mij_ iwikx

Oh, danke dir ebenso :-)

Ich fürchte nur, wir kommen jetzt zu sehr ins OT, ich bin mir da immer unsicher.

Viele Grüße
Velvet
Velvet
Gold Member
 
Beiträge: 489
Registriert: Mi 11. Feb 2015, 11:12

Re: Hallo, ich bin Ehefrau eines HSP-Mannes

Beitragvon Pferdefreundin » Mo 23. Mär 2020, 09:52

Hallo Velvet. Was hältst du von Privat Nachrichten, für weiteren Austausch??
Auf der Suche nach Gesundheit. smitanc
Nicht mehr in der Lage zu meditieren. _%_
Wenn der Körper Mitsprache-Recht fordert. smab

LG
Eure Pferdefreundin

274 Punkte, INFJ Typ
Pferdefreundin
Gold Member
 
Beiträge: 262
Registriert: So 12. Mär 2017, 07:57
Wohnort: Neustadt

Re: Hallo, ich bin Ehefrau eines HSP-Mannes

Beitragvon Enny » Mi 25. Mär 2020, 17:03

Hallo Angehörige!
Dieses Dilemma kenne ich sehr gut. Das eigene Zuhause ist ja gerade für sensiblere Menschen eine wichtige Basis, fast schon einer Festung gleichzusetzen :). Die Welt kann untergehen, aber Zuhause ist man sicher. Da findet man seine Lieblingsmenschen, Lieblingsdinge und Lieblingsbeschäftigungen. Ich persönlich empfand es auch als reinste Zumutung jemanden den ich gar nicht aushalte zu mir/uns nach Hause einzuladen. Diese Personen zu besuchen war schon anstrengend genug, aber sie in meinen privaten Bereich willkommen zu heißen ging gar nicht. Das ist natürlich für den Partner besonders mühsam, wenn das sein ausdrücklicher Wunsch ist, und zu seiner eigenen Zufriedenheit beiträgt. "Gott sei Dank" wurde das nie von mir verlangt und respektiert. Das Zuhause haben wir uns als Paar geschaffen und dort sollte auch unsere Regeln gelten. Also entweder wird niemand eingeladen, der "Unruhe" stiftet bzw. die vorherrschenden Regeln nicht respektiert (wie Umgangston etc.). Oder man beschließt als Paar eine Einheit zu sein, und falls etwas "Unpassendes" passiert auch eingegriffen wird. Das Dilemma entsteht meines Wissens genau da: Wenn einer der Partner Sorge hat, dass Grenzen übertreten werden. Und das vielleicht auch noch ausgerechnet in der definierten sicheren Zone. Da krampft sich alles zusammen. Weil es ja keine Chance mehr auf Rückzug gibt. Gerade dann nicht, wenn vielleicht dann noch mit negativen Emotionen auf diesen Rückzug reagiert wird. Zum Beispiel dass ein Elternteil sagt: Was ist denn jetzt mit dem los?! Und der Partner antwortet beschämt: Naja keine Ahnung. (Weil er ja möchte dass sich der Partner "korrekt" benimmt). Das ist in meinen Augen vollkommen zum Kotzen. Denn man hat sozusagen nicht nur einen Feind Zuhause sitzen, sondern der eigene Partner steht dann auch nicht hinter einem.
Aber jetzt mal weg von Horrorgeschichten :)
Mir persönlich hilft es, wenn ich das Gefühl habe, dass mein Partner hinter mir steht. Dann bin ich auch relaxter bzw. kann auch selbstbewusster Grenzen setzen. Und wenn es mir wirklich zu viel wird, dann habe ich kein schlechtes Gewissen und kann meinem Schatz einen Kuss geben und ihm kurz zuflüstern, dass ich mal was anderes mache :)
Aber ich muss auch zugeben, dass ich dich auch sehr gut verstehen kann. Es ist deine Familie und du möchtest dein Leben mit ihr teilen.
Trotzdem habe ich da eine ganz eigene persönliche Einstellung dazu: Wenn man eine feste Beziehung eingeht, dann gründet man eine eigene neue Familie, mit eigenen Regeln im Idealfall. Man hat sich ja nicht umsonst für diese Person, für diesen Partner entschieden. Man ist jetzt ein Team _klp_
Entscheidungen sollten dann auch zusammen getroffen werden, so dass jeder damit gut leben kann. Und es findet sich immer eine Lösung, wenn man nur will.
Benutzeravatar
Enny
Neuling
 
Beiträge: 10
Registriert: Mi 26. Feb 2020, 16:28

Vorherige


Ähnliche Beiträge


Zurück zu Vorstellungsrunde

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron