Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

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Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon muckefuck1 » Mo 6. Nov 2017, 11:55

Hallo zusammen,

ich bin m45 und lebe mit meiner Familie (meine Frau 44, Tochter 10 und Sohn 12) + Hund und Katz im südwestlichen Ruhrgebiet.

Vom Kindesalter an habe ich an mir Eigenschaften beobachtet, deren Ursachen ich nicht kannte und mit denen ich mich im Laufe meines Lebens arrangiert habe. So reagiere ich z.B. stark emotional auf bedeutende Vorkommnisse. So treibt es mir die Tränen in die Augen wenn beispielsweise ein Sportler nach langen Entbehrungen endlich den Sieg erlangt und seine Goldmedaille verliehen bekommt. Ich bin mir in diesem Moment bewusst, wie bewegend diese Situation für den Sportler ist und fühle dann mit. Auch Musik bewegt mich sehr. So treibt mir beispielsweise das 2. Gitarrensolo von Comfortably Numb (Pink Floyd) auch regelmäßig die Tränen in die Augen.

Neben diesen (eigentlich schönen) Eigenschaften habe ich aber auch für mich eher unangenehme: ich habe z. B. große Probleme, Freundschaften zu schliessen bzw. diese zu halten. Ich habe demzufolge eigentlich keine richtigen Freunde. Ich habe zwar viele Sozialkontakte (ich bin Vertriebsleiter, da bringt der Job alleine schon viele Kontakte mit), bin aber am Abend zu erschöpft, um mein soziales Umfeld zu pflegen. Es gibt 2-3 Menschen aus meiner Jugend, zu denen ich ein sehr gutes und tiefes Verhältnis habe. Selbst diese Menschen spreche ich (leider) nur 2-3 Mal im Jahr. Ich weiss nicht, warum ich diesbezüglich nicht den Hintern hochbekomme; es ist einfach so. Ich sehne mich nach einem "besten Freund" oder einem Bruder. Aber das funktioniert leider nicht. Mein bester Freund ist (zum Glück) meine Frau...

Ich finde größere Menschenansammlungen furchtbar. Symposien, Kongresse, Messen usw. im Job sind mir ein Graus. Sprechen vor anderen Menschen macht mich extrem nervös. Smalltalk (im Vertrieb sehr wichtig) kann ich nur sehr schlecht. Essen im Restaurant, wo es unruhig und laut ist finde ich furchtbar.

Ich hasse Oberflächlichkeit. Menschen, die oberflächlich sind oder arbeiten kann ich nicht leiden. Wenn mein Kollege zum 5 Mal den gleichen Fehler macht, ohne seine Vorgehensweise zu ändern oder zumindest zu hinterfragen, werde ich bescheuert. Ich bin nicht in der Lage, Privatfernsehen zu schauen. Ich weiss nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber ich kann nicht hinsehen. Frauentausch, Ruhrpottwache, DSDS oder so etwas macht mich fertig. Ich kann es einfach nicht. Daher schauen wir zu Hause seit vielen Jahren nur noch öffentlich-rechtliches Fernsehen (meistens die Tagesschau) und Serien auf Netflix.

Mein Leben lang habe ich mich mit diesen und anderen Eigenschaften arrangieren müssen. Ich habe gemerkt, dass ich diesbezüglich irgendwie anders bin als andere, aber warum weshalb wieso wusste ich nicht.

Als mein Sohn mit 3 Jahren in den Kindergarten kam, wurde relativ schnell klar, dass er Verhaltensauffälligkeiten aufwies. Er hat wenig Anschluss gesucht (und gefunden), er hat andere Kinder im Spiel oft gestört, hat sich an vielen Dingen nicht beteiligt usw. In der Schule wurde es nicht besser, sondern immer schlimmer. Bishin zur völligen Verweigerung in der 4. Klasse. Seit seinem 6. Lebensjahr sind wir mit ihm von Pontius nach Pilatus gerannt, um der Ursache für sein Verhalten auf die Spur zu kommen. Zeitweise gab es den Verdacht, er leide unter dem Asperger-Syndrom. Dies hat sich aber zum Glück nicht bewahrheitet. Allerdings wurde bei ihm eine Hochsensibilität diagnostiziert und später noch eine Hochbegabung (IQ 138). Das war der Zeitpunkt, wo wir auf unsere Fragen endlich Antworten bekommen haben; und wo ich zum ersten Mal von einer Hochsensibilität gehört habe.

Vor einigen Tagen habe ich online einen (genauer gesagt 2 verschiedene) Tests gemacht und weiss seit dem, dass mein Sohn seine Hochsensibilität von mir geerbt hat, denn die Testergebnisse waren mehr als deutlich: Ich bin ein HSP !!!

Und jetzt? Was fange ich mit dieser Erkenntnis an? Um ehrlich zu sein, ich weiss es nicht. Was mache ich jetzt? Soll ich mich freuen? Soll ich weinen? Soll ich in psychologische Behandlung gehen? Soll ich mich therapieren lassen? Soll ich es jedem Menschen den ich kenne sagen oder eher nicht? Soll ich diese (Selbst-) Diagnose als Ausrede ge- oder mißbrauchen? Ich bin völlig ratlos, daher habe ich mich hier angemeldet. Ich hoffe, hier unter Gleichgesinnten etwas Halt und Unterstützung für das zu bekommen, was da vor mir liegt (was immer es auch sein mag).

In diesem Sinne, einen schönen Wochenstart
muckefuck
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Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon sensibelchen115 » Mo 6. Nov 2017, 15:51

Hallo Muckefuck,
herzlich willkommen hier.
Es freut mich für dich , dass du in deinem Leben offenbar trotz HS ganz gut zurecht gekommen bist.
Für dein Kind ist es auf jeden Fall ein Vorteil es jetzt schon zu wissen.
Zum einen- es ist damit nicht allein auf der Welt, zum anderen kann man nun das richtige Maß an Förderung und genügend Ruhe gegen Reizüberflutung finden.
Eltern, die sich nicht der HS ihres Kindes bewusst sind, können reichlich „Flurschaden „ anrichten.
Wenn du dich hier etwas einliest, wirst du auch feststellen, dass es sehr unterschiedliche Ausprägungen unserer Hochsensibilität gibt.
Liebe Grüße vom sensibelchen115
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Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon muckefuck1 » Di 7. Nov 2017, 09:29

Hallo und danke für deine nette Antwort.

Mein Sohn ist seit rund 3 Jahren in Heilpädagogischer Betreuung und ist mittlerweile mit 12 1/2 Jahren auf einem richtig guten Weg. Allerdings liegen sicherlich noch massig Herausforderungen vor Ihm, die auch ohne HSP nicht ohne sein werden. Je besser ich aber mit meiner HS umgehen kann umso besser kann ich zukünftig meinen Sohn "coachen".

Ich habe gestern meine Frau eingeweiht. Sie sagte, dass sie es erst einmal sacken lassen muss. Kann ich verstehen. Ich muss diese Erkenntnis ja selber erst einmal verinnerlichen. 45 Jahre lang waren bestimmte Dinge "normal" bzw. kannte ich nichts anderes und habe mein Leben entsprechend angepasst, und von heute auf morgen gibt es eine Erklärung. Das kommt mir zu einfach vor. Meine Anstrengungen, mein Leben adäquat zu gestalten sind/waren nicht ohne und haben Spuren bei mir hinterlassen. Meine Hoffnung ist, dass die Erkenntnis das ich HSP bin in Kombination mit einer entsprechenden Lebensgestaltung mein Leben bzw. Wohlbefinden verbessert. Auch an Stellen, wo ich es jetzt noch nicht vermute...

Ich frage mich allerdings, was ich jetzt konkret machen soll. Soll ich mir mein Wissen durch das Lesen in diesem Forum aneignen? Wo Dinge wie HSP doch hochgradig individuell sind, ist doch sicher eine Beratung bei einem Fachmann/frau geeigneter, oder? Wo geht man da hin? Und wo kann ich erkennen, dass ich an einen Profi geraten bin ?

Fragen über Fragen.....
Grüße
muckefuck
muckefuck1
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Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon sensibelchen115 » Di 7. Nov 2017, 10:36

Guten Morgen,
deine viele Fragen haben auch andere hier , sich gestellt.
Mir hat das Lesen von den Erfahrungen hier und das Lesen von verschiedenen Büchern über HSP sehr viel gebracht.
Fachmänner ,wie Psychologen etc. gibt es nicht all zu viele. HSP steht meines Wissens nach ( noch) nicht auf dem Lehrplan.
Zumindest nicht bei meiner Ausbildung .
HSP ist ja auch keine Krankheit . Aber es läßt sich ja bekanntlich mit allem Geld machen und da sind Scharlatane und " Heiler" nicht weit.
Bei sehr starker Ausprägung der HS ,die sich sehr negativ auf die Lebensqualität auswirkt ,würde ich mir auch professionelle, ärztliche Hilfe suchen.
Aber obwohl ich laut Test zu den sensibelsten,der HSP gehöre, komme ich inzwischen sehr gut zurecht.
Mein Mann,definitiv kein HSP ist mir eine große Hilfe dabei.
Wünsche dir noch viel Freude und Wissensdurst beim Lesen hier.
Grüßle vom Sensibelchen115
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Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon abstract » Di 7. Nov 2017, 12:12

Hallo muckefuck

muckefuck hat geschrieben:Seit seinem 6. Lebensjahr sind wir mit ihm von Pontius nach Pilatus gerannt, um der Ursache für sein Verhalten auf die Spur zu kommen. Zeitweise gab es den Verdacht, er leide unter dem Asperger-Syndrom. Dies hat sich aber zum Glück nicht bewahrheitet. Allerdings wurde bei ihm eine Hochsensibilität diagnostiziert und später noch eine Hochbegabung (IQ 138). Das war der Zeitpunkt, wo wir auf unsere Fragen endlich Antworten bekommen haben; und wo ich zum ersten Mal von einer Hochsensibilität gehört habe.

Du schreibst hier, dass bei deinem Sohn Hochsensibilität diagnostiziert wurde und weiter unten schreibst du, dass du nicht weißt, wie es mit dir weitergehen soll:
muckefuck hat geschrieben:Ich frage mich allerdings, was ich jetzt konkret machen soll. Soll ich mir mein Wissen durch das Lesen in diesem Forum aneignen? Wo Dinge wie HSP doch hochgradig individuell sind, ist doch sicher eine Beratung bei einem Fachmann/frau geeigneter, oder? Wo geht man da hin? Und wo kann ich erkennen, dass ich an einen Profi geraten bin ?

Warum fragst du nicht die Fachleute, die HS bei deinem Sohn diagnostiziert haben? Da sitzt du doch schön längst an erster Quelle, vielleicht kennen die Kollegen, die Dir weiterhelfen.
Ist mir übrigens neu, dass HS von Dritten diagnostiziert wird und würde mich interessieren, welche Fachleute das mit welchen Tests machen.
Energievampire lässt man nicht saugen, sondern ausbluten.
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Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon muckefuck1 » Di 7. Nov 2017, 17:32

Hallo,
mein Sohn war für 2 Monate in teilstationärer Behandlung in einem Sozialpädiatrischen Zentrum. Sinn und Zweck war, den Verdacht auf Asperger zu bestätigen bzw. zu wiederlegen. Im Rahmen dieser Behandlung wurde seine HS diagnostiziert. Ich traue den Ärzten dort schon zu, eine fundierte Diagnose zu stellen.

Da die Untersuchungen ca. 5 Jahre her sind und wir mittlerweile umgezogen sind, habe ich zu diesen Ärzten leider keinen Kontakt mehr. Die Heilpädagogin meines Sohnes sehe ich aber Ende November und werde sie mal fragen.

Ich habe aber am kommenden Freitag einen Termin mit einer HSP- Ansprechpartnerin, die auf hochsensibel.org angegeben wurde.

Grüsse
muckefuck1
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Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon abstract » Di 7. Nov 2017, 18:12

muckefuck hat geschrieben:mein Sohn war für 2 Monate in teilstationärer Behandlung in einem Sozialpädiatrischen Zentrum. Sinn und Zweck war, den Verdacht auf Asperger zu bestätigen bzw. zu wiederlegen. Im Rahmen dieser Behandlung wurde seine HS diagnostiziert. Ich traue den Ärzten dort schon zu, eine fundierte Diagnose zu stellen.

Ok, ich fragte nur, da ich selbst mal ein Autismus/Asperger-Screening gemacht habe und dieses heute noch genau dasselbe ist wie noch vor Jahren. Zudem wurde auch in einem Forum zu Austismus von Betroffenen berichtet, dass sich die Testverfahren bisher nicht geändert haben und dass die Ärtze sagen, dass es kein anerkanntes Testverfahren zu HS gibt. Ich finde weder in den Unibibliotheken noch bei Google Infos, die bestätigen, dass es für HS anerkannte Testverfahren gibt. (Zu meinen Ärzten kann ich schriftlichen oder telefonischen Kontakt halten, die Daten sind noch lange nicht gelöscht.)

Alles Gute!
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Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon Bahamut » Mi 15. Nov 2017, 15:06

Hallo muckefuck,

du hast in deinem Beitrag erwähnt, dass dein Kind diagnostiziert wurde.
Persönlich würde mich interessieren wo genau du die Möglichkeit gehabt hast, einen Diagnostiker dafür heranziehen zu können.
Aus deinem Beitrag geht hervor, dass du aus dem Ruhrgebiet bist also nehme ich an, dass du auch entsprechend dort in der Nähe jemanden gefunden hast, der das diagnostizieren konnte. Ich wohne im Osten und habe mich auch schon überall schlau gemacht aber leider scheint es hier keine Anlaufstellen diesbezüglich zu geben.

Die Frage wäre dann nur noch ob die Diagnostik speziell für Kinder und Jugendliche gilt oder ob das auch für Erwachsene möglich wäre?
Bahamut
 

Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon Schaumfest-Tiger » Sa 28. Sep 2019, 07:58

sensibelchen115 hat geschrieben:Mir hat das Lesen von den Erfahrungen hier und das Lesen von verschiedenen Büchern über HSP sehr viel gebracht.
Fachmänner ,wie Psychologen etc. gibt es nicht all zu viele. HSP steht meines Wissens nach ( noch) nicht auf dem Lehrplan.


abstract hat geschrieben:Ist mir übrigens neu, dass HS von Dritten diagnostiziert wird und würde mich interessieren, welche Fachleute das mit welchen Tests machen.


Bahamut hat geschrieben:du hast in deinem Beitrag erwähnt, dass dein Kind diagnostiziert wurde.
Persönlich würde mich interessieren wo genau du die Möglichkeit gehabt hast, einen Diagnostiker dafür heranziehen zu können.
Aus deinem Beitrag geht hervor, dass du aus dem Ruhrgebiet bist also nehme ich an, dass du auch entsprechend dort in der Nähe jemanden gefunden hast, der das diagnostizieren konnte. Ich wohne im Osten und habe mich auch schon überall schlau gemacht aber leider scheint es hier keine Anlaufstellen diesbezüglich zu geben.


muckefuck1 hat geschrieben:mein Sohn war für 2 Monate in teilstationärer Behandlung in einem Sozialpädiatrischen Zentrum. Sinn und Zweck war, den Verdacht auf Asperger zu bestätigen bzw. zu wiederlegen. Im Rahmen dieser Behandlung wurde seine HS diagnostiziert. Ich traue den Ärzten dort schon zu, eine fundierte Diagnose zu stellen.


Hallo muckefuck1,

auch mich hat es gleich gewundert, welcher Arzt Hochsensibilität diagnostiziert. Vertust du dich da oder hinterfragst du nicht? Es gibt für HS keine Diagnosekriterien, sie sind weder im ICD noch im DSM5 gelistet und Ärzte machen sich laut Aussage meiner Tante (Ärtztin) sogar strafbar, wenn sie so etwas behaupten.

Es gibt hier einige Stellen, wo User immer wieder behaupten, ihnen wäre von Fachleuten HS diagnostiziert worden. Meinen sie damit Heilpraktiker?

Ich bitte euch um Aufklärung.
smusch
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Re: Hallo von einem HSP mit Spätdiagnose

Beitragvon sehrmüde » Fr 1. Nov 2019, 16:10

Ich kann dazu nur beitragen, dass ich öfter mal bei einer sehr guten Psychotherapeutin bin, weil ich auch an Depressionen leide.
Über meine "Empfindlichkeiten" habe ich natürlich ausführlich mit ihr gesprochen, und sie hat es eher "dünne Haut" genannt, das Wort "hochsensibel" hat sie nie in den Mund genommen. Mehr weiß ich auch nicht, aber letzten Endes ist es doch egal, wie man es nennt.
Zu mir passen die verschiedenen Tests, die es diesbezüglich im Net gibt, sehr gut. _hj7_
sehrmüde
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