Ich stelle mich.... der Hochsensibilität und: Vor.

Hallo, gut dass du hier bist - wir sind schon neugierig auf dich!

Moderatoren: Hortensie, Eule, jules1976

Ich stelle mich.... der Hochsensibilität und: Vor.

Beitragvon Aaron » Fr 29. Mär 2013, 11:28

Ein tageszeitneutrales Hallo...

...in die Runde der Hochsensiblen und derer, die herausfinden möchten ob Sie es sind - ich zähle mich zu Letzteren. Ich? Ich: Männlich, geboren im April 1975 im Zeichen des Stier, wohn- und lebhaft im Kreis Gütersloh. Gebunden aber nicht verheiratet, 2 Hunde. Der Weg in dieses Forum fand wie bei so vielen per Zufall statt.

Warum ich glaube, in diesem Forum richtig zu sein und welche Zweifel ich habe:


Nun, meine eigentliche Geschichte begann vor über 3 Jahren mit einem intensiven Ereignis das bis heute mein bisheriges Leben und meine Selbstwahrnehmung mehr als in Frage gestellt hat. Es ist etwas schwer, das ganze in kompakter Form zu berichten, aber ich versuche es. Vor einigen Jahren nahm ich aufgrund auftretender Zahnschmerzen irgendwie "alles" was die Schublade an Medikamenten hergab. Unter anderem auch Penicilin. Als Kind hatte ich sehr häufig Probleme mit den Mandeln und Antibiotika wirkten wunder. Schon nach der Einnahme nur einer Tablette waren alle Beschwerden weg. So dachte ich mir das auch wohl vor über 3 Jahren. Allerdings sollte es anders kommen. Nach der Zubereitung und dem anschließenden Genuss von sehr scharfem Essen (ich liebe scharfes Essen) bekam ich schlagartig Hautausschlag. Hitzewallungen. Juckreiz. Atemnot. Angst. Todesangst. Im Krankenhaus dann die Diagnose: Allergische Reaktion, kurz vor einem anaphylaktischen Schock. Nach 3 Stunden war ich wieder zu Hause, alles okay. Dachte ich.

Denn 2 Tage später erlebte ich diese Todesangstsituation wieder. Aus dem Nichts. Panikattacken. Angst. Ich landete alle paar Tage in irgendeiner Notaufnahme. Bekam irgendwann ein Benzodiazepin verschrieben. Damals zum Glück, rückblickend leider. Es half. Zu gut. Ich blieb an dem Zeug hängen, landete in 2 Psychosomatischen Kliniken, in der ersten nur Horror, zumal in der Zeit auch noch meine Mutter verstarb. In der zweiten Klinik "Wolke 7", es wurde besser. Abgenommen hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon 35 Kilo an Gewicht (zum Glück hatte ich vorher ordentlich was auf den Rippen) - ich konnte einfach nichts essen bzw. nur unter enormer Aufregung und Unruhe (wohl weil Essen die allergische Reaktion "gezündet" hatte). Nach 5 Wochen stand die Entlassung an. In der letzten Nacht vor der Abreise bekam ich dann noch Zwangsgedanken der allerübelsten Sorte.

Wieder zu Hause ging gar nichts mehr, ein Durcheinander im Kopf. Man wollte mir Neuroleptika geben, aber die machten mich nur noch matschig, abwesend, teilnahmslos. Zwar keine Zwangsgedanken und Ängste mehr, aber auch sonst: Nix. Irgendwann berappelte ich mich und ging es an, das Benzodiazepin loszuwerden, welches gar nicht mehr wirkte aber ein einfaches weglassen wäre zu gefährlich gewesen. Da ich aus Angst vor dem Mittel immer sehr wenig nahm, war ich (laut Arzt) immer wie "angefichst". Ich schaffte es mit einem Ersatzmittel binnen 30 Tagen ambulant auf NULL zu fahren. Zwei Monate später hörte ich in einem Anflug von "ich schaffe alles" auf zu rauchen. Immerhin 7 Monate schaffte ich es von zuvor 40 Kippen am Tag auf 0, von jetzt auf gleich.

Irgendwann kamen die Zwangsgedanken wieder, ich nahm ein niedrig dosiertes Neuroleptikum. Wahnsinn. Es wirkte. Ich war offener, unbefangen, fühlte mich selbtsicherer, entspannt, nicht chemisch gedeckelt, keine Zwangsgedanken, kein ständiges Hinterfragen von allem und vor allem keine ständige Selbstbeobachtung meines Körpers und meiner Seele. Das ging 6 Monate gut... ich wurde zwar immer fetter aber: Der Kopf war sortiert. Bis ich steif wurde am ganzen Körper (na ja, FAST am ganzen Körper, eine Stelle hatte mit Versteifung durch die Einnahme des Mittels so gut wie nichts mehr am Hut). Irgendwann Atemnot, Krampf im Gesicht. Mittel musste sofort abgesetzt werden. Die Hölle, meine Gedanken fuhren Achterbahn. Ein zum Abfedern eingesetztes Antidepressivum in einer Minidosis (reagiere extrem empfindlich auf Medikamente) brachte nach nur 5 Tagen einen Energieschub. Und: Ich hatte gar kein Bedürfnis mehr zu rauchen. Endlich... das ist es! Denkste: Am 6.ten Tag Todesalpträume und Hautausschlag. Diagnose: Nesselfieber. Mittel sofort absetzen.

Ganz nebenbei habe ich in den letzten 3 Jahren mehr Ärzte besucht als in 34 Jahren Leben davor. Schilddrüse, Blutwerte, MRTs, Herzuntersuchungen, HNO, Augenarzt, Heilpraktiker, Rheumatologe, Neurologen und was nicht alles. Körperlich bin ich laut Werten kerngesund, aber ich fühle mich phasenweise wie 80. Die Neurologen wollten mir immer mal wieder dieses, jenes oder solches an Mitteln geben - was ich dankend ablehnte. Aktuell nutze ich wieder Benzodiazepine, aber ein anderes und in geringen Mengen - einfach um die Unruhe und Reizüberflutung abzufangen. Ich soll auf Lyrica umstellen aber: Ich traue mich nicht.

Nun ja, das alles brachte mich auch zu verschiedenen Therapeuten, aber keiner wollte mich - warum auch immer. Ich war in allen möglichen Foren weil ich alle möglichen Diagnosen habe: Angeblich ADHS, angeblich Borderline (ich verletzte mich nicht körperlich), angeblich dieses, angebliche jenes. Ich bin nur noch Diagnose, kaum mehr ich selbst. Und dann kommt immer wieder die Frage: "Wer bin ich eigentlich selbst?" Durch den Eingangs erwähnten Zufall fand ich die Sache mit der "Hochsensibilität". Ich habe mich etwas eingelesen und auch den Test gemacht - allerdings auf "zart besaitet". Das querlesen des Forums hinterlies bei mir einen eher bitteren Beigeschmack, auf mich wirkt das wie irgendeine Pseudosekte mit dem Ziel Bücher zu verkaufen und ungefragt irgendwelche skurilen Dienste anzubieten. Auch der Test war für mich zu offensichtlich, zu durchschaubar. Aber: Das ist nur mein Eindruck.

Vor wenigen Tagen dann eine neue Therapeutin. Die will mich, sieht mich als "Herausforderung". Und die fragte, ob ich schon mal was von Hochsensibilität gehört hätte. Ja... hatte ich, 2 Tage vorher. Zufall? So landete ich in diesem Forum. Und wenn ich mal mein Leben und meine Art so in Stichpunkten aufzählen darf, passt es einfach:

- Schon als Kind Dinge immer anders gemacht (aus "Lego Rennwagen" baute ich "Lego Kran" den es gar nicht von Lego gab)
- Als Baby adoptiert
- Immer alles hinterfragt: "Warum ist das so? Warum so? Und warum nicht so?"
- Im Gymnasium der schlechteste, Schulpsychologe meinte: "Der ist nicht dumm, der ist nur faul" (angeblich ein IQ von 137 mit 11 Jahren)
- Gedanken über Zusammenhänge die sich andere nie machten oder sagten: "Es ist halt so!"
- Viele Ideen gehabt, man hielt mich für einen Spinner. Jahre später machten andere mit den gleichen Ideen großes Geld
- Immer voll mit Inspiration aber keine Chance es umzusetzen, fange an - komme nicht weiter
- Später immer auf der Suche nach Bestätigung, häufig wechselnde Partnerinnen, prollige Autos
- Als Verkäufer sehr erfolgreich gearbeitet, weil ich mein Gegenüber unglaublich gut einschätzen und "manipulieren" konnte
- Ich reagiere extrem auf Ablehnung
- Ich kann schlecht verlieren
- Ich kann super gut Kritik austeilen aber schwer einstecken
- Unglaubliche Freude am Umgang mit Worten
- 3 Jahre als Schauspieler gearbeitet (Kleindarsteller), man riet mir, das professionell zu machen, aber wie so oft: Nicht weiter verfolgt
- Ich mache meine Stimmung unglaublich von der Laune anderer ab
- Fühle mich oft beobachtet
- Ecke gerne an weil ich sage was ich denke, komme dann aber mit dem Anecken nicht klar
- In der Psychosomatik habe ich die Krankheitsbilder anderer "übernommen"
- Sehr empfindsam, bei bestimmten Filmen weine ich einfach los (Truman-Show, heftig, fühle mich wie der Darsteller im Film)
- Teils Tendenzen zu bestimmten Ticks: "Wenn ich bei drei Schritten über den Gehweg genau in der Mitte einer Gehwegplatte lande, wird es ein guter Tag!"
- Wenn diese Ticks kommen, dann immer mit der Zahl 3
- Hohe Affinität zu Zahlen (meine Handynummer ist sehr auffällig, Autokennzeichen, und so weiter)
- Extrem wetterempfindlich, kann Schwankungen in geschlossenen Räumen erfühlen - unfreiwillig
- Durch Zufall mal an einem (echten) Lügendetektor gesessen (Testreihe): Konnte ihn problemlos manipulieren, keine Testung möglich
- Sehr kreativ auf vielen Ebenen, daher oft der "Träumende Spinner"
- Keine Probleme mit Sexualität aber mit der berühmten "Nähe danach"
- Eher der Einzelgänger (vermutlich weil ich mich nicht verstanden fühle)
- Konnte schon immer optische Täuschungen schlecht verarbeiten (z.B. 3D-Fernsehen, bei mir unmöglich, mir wird übel dabei)
- Monotone, dumpfe Töne beruhigen mich (per Zufall im MRT bemerkt. Ich war in der Röhre tiefenentspannt, ohne Medikamente zuvor)
- Ich reagiere unglaublich auf sanfte Methoden wie Osteopathie, harte Sachen (Massagen) machen es meist schlimmer
- Bei bestimmten Klängen bzw. bei bestimmter Musik laufen mir ohne Vorwarnung die Tränen
- Sehr hohe Affinität zu Tieren (Hunden) - und die auch zu mir
- Nachtmensch, schon immer. Am Schlimsten geht es mir nach dem Aufstehen. Wir es draussen dunkel: Entspanne ich (vermutlich aufgrund der Ruhe und des "Nichtsichtbarseins"?)
- Blühe auf, wenn man mich extrem fordert, mich ausfragt, mich in Anspruch nimmt. Sacke ein, wenn ich zur Ruhe komme, Reize fehlen.
- Ich ziehe oft Menschen an, die gleiche Probleme haben und mir diese ungefragt erzählen und sich dann wundern, warum sie mir das erzählt haben

Ich könnte diese Reihe nun unendlich weiterführen. Das Problem ist: Ich weiss, dass ich sehr sensibel bin aber ich übertünche das mit allem möglichen. Vielleicht aus Angst vor dem wahren ich? Und der Ausbruch der Angst hat meine Sinne vollends "frei gelegt". Wie man an der länge dieses Postings sehen kann, habe ich überdies auch noch einen hohen Drang mich darzustellen, in der Psychologie nennt man das "histrionische Anteile". Und da komme ich an den Punkt meiner Zweifel: 1) Bin ich nun hochsensibel und manchmal am berühmten Rand zwischen Genie und Wahnsinn oder 2) habe ich in der Tat schlicht einen an der Klatsche (man verzeihe mir diesen harten Ausdruck)?

Meine Zweifel in Sachen Forum (allgemein, nicht auf dieses im Speziellen:


Wenn man einmal davon ausgeht, das hier viele Menschen mit ähnlichen Charaktereigenschaften sind, dann könnte das mitunter extrem spannend werden, aber auch aufreibend. Ich bin aus so manchem Forum geflogen, weil ich offen meine Zweifel ansprach, weil ich gewisse Dinge als seltsam empfand. Das Fazit: "Du verschreckst die anderen hier!". Was aber, wenn genau diese Art eben ein TEIL von "Etwas" ist und dieses Etwas z.B. Hochsensibilität bzw. die daraus resultierenden Folgen? Dann prallen Menschen aufeinander die eigentlich genau wissen wie empfindlich sie sind, gestehen aber anderen wiederum die Empfindlichkeit nicht zu. Wie ich schon aufgelistet habe: "Austeilen aber nicht einstecken". Ich denke daher das es schwer werden könnte. Zum Einen für mich die richtigen Worte zu finden, zum Anderen für Andere meine Worte nich fehl zu interpretieren. Ich stelle mir da immer als Vergleich ein Treffen von Menschen vor, die alle unter Selbstzweifeln leiden. Der eine sagt: "Guten Tag", der andere sagt: "Hey, warum hast Du das mit so einem komischen Unterton gesagt?". "Hab ich nicht, aber warum glaubst Du das ich das habe?" - "Klingt halt so, hast Du ein Problem mit mir?" - "Nein, Du mit mir?". Ich hoffe ihr wisst, was ich etwas ironisch zum Ausdruck bringen will?

Übrigens: Vor einigen Jahren hatte ich eine Therapeutin (vor Ausbruch der Angst) weil ich angeblich (auch) ADHS haben soll. Und die Therapeutin hat eines gemacht: Mich gelassen wie ich bin und gesagt, dass ich genau so richtig bin - auch wenn ich gerne mal anecke. Und whow... das hat Erfolg gezeigt. Das ist so wie mit dem Hund und der Leine: Wenn ich an der Leine bin, will ich vom "Herrchen weg". Wenn "Herrchen" die Leine abmacht, komme ich freiwillig und gerne. Dumm war nur, dass die Therapeutin nach eigener Aussage irgendwann den "Abstand" verloren hat den sie hätte haben müssen und das ich dazu neige, das auszunutzen (was eine gute Therapeutin ja eigentlich merken müsste). Zumal dann die Angsterkrankung da "reinrasselte" und die Therapeutin damit schlicht überfordert war, fast schon hilflos.

So... das war eine Menge Input. Ich formuliere jetzt noch mein Ziel, meine Hoffnungen:

Durch den Austausch mit Menschen hier im Forum den Weg zu mir selbst finden. Meine Mitte. Den Umgang mit Emotionen die mich überrennen. Einfach Gelassenheit. Und die vielen Talente die ich in mir trage verfolgen und vielleicht davon leben können - und das könnte ich bei konsequentem Durchhalten vermutlich sehr gut. Aber alleine an der Umsetzung scheitert es immer wieder. Ich möchte Menschen begegnen, die anders leben, anders sind aber dazu stehen. Menschen die gelernt haben auf die Meinung der Nachbarn nichts zu geben, die sich zwar als "anders" ansehen aber doch damit "in sich selbst" ruhend integrieren konnten. Das ist nicht leicht, das kostet Kraft. Aber wenn ich mir hier so einige Beiträge querlese glaube ich: Hier bin ich richtig, hier darf ich sein. Nur eines möchte ich nicht: Mich mit Menschen umgeben die mit irgendwelchen "seltsamen Methoden" um die Ecke kommen. Hypnose hat bei mir nichts gebracht und all die "Engelsheiler" die ich (komischer Weise ungefragt) anziehe oder irgendwelche Schamanen: Verunsichern mich nur und das möchte ich nicht. Ich denke, wenn man mit "Etwas" lebt das nicht so ganz greifbar ist, hat man eben auch schnell die Menschen "an den Hacken" die mit dieser "nicht greifbarkeit" auf teils gefährliche Art und Weise Gewinn machen möchten und die Hilflosigkeit und Hilfesuche Betroffener Ausnutzen - denn als Betroffener ist man sehr empfänglich, gerade bei hoher Sensibilität.

Ich freue mich auf eine gemeinsame Kommunikation und danke, dass ihr meine Wortflut ausgehalten habt....

EIn wichtiger Nachtrag:

Ich habe gesehen, dass sich hier vieles nach Elaine N. Aron richtet. Meine Namensgebung "Aaron" hat NICHTS damit zu tun, den Namen habe ich gewählt bevor ich überhaupt ergooglet habe, wer Elaine N. Aron ist. Übrigens: So etwas passiert mich sehr häufig. Ich bekomme aus dem Nichts heraus einen bestimmten Gedanken, vollkommen skuril: "Gleich brennt die Glühlampe in der Küche durch!". Der Gedanke kommt, der Gedanke geht. 2 Minuten später: Brennt die Glühlampe durch. Das mag jetzt extrem nach Spinnerei klingen, aber es ist so. Steuern kann ich das nicht. Würde ich jetzt bewusst über "Gleich brennt die Glühlampe durch" weiter nachdenken ohne es gleich wieder zu vergessen: Würde es nicht passieren. Ich habe keine Ahnung, wie man das nennt oder ob das nur immer wieder (sehr seltsame) Zufälle sind...
Aaron
 

Re: Ich stelle mich.... der Hochsensibilität und: Vor.

Beitragvon Fabian90 » Fr 29. Mär 2013, 12:13

Hallo und willkommen :)
Entschuldige bitte, dass mir der Text etwas lang war und ich ihn deshalb nicht ganz gelesen habe. Ich kann dir aber sagen, dass ich auch imemr noch nicht 100% weiss, ob ich Hochsensibel bin, jedoch passen viele Dinge und mir gefällt es hier, also wen stört es schon? :)
Fabian/23/Student

Naturfakt des Monats: Eine Grillenart auf Hawaii wird bedroht durch einen Parasiten, der von den Balzrufen der Männchen angelockt werden. So kommt es dazu, dass nur noch stumme Männchen zum Zug kommen. mehr hier -> http://sciencev1.orf.at/science/news/145783

Leitsätze des Lebens: -Jedes Lebewesen hat sein Daseinsbegründigung.
-Freund der Kompromisse, Gegner der Extreme!
-Ekel und so manche Ängste sind nur Zerrbilder der Logik!
Benutzeravatar
Fabian90
Hero Member
 
Beiträge: 797
Registriert: Do 7. Feb 2013, 23:15

Re: Ich stelle mich.... der Hochsensibilität und: Vor.

Beitragvon Vanille » Fr 29. Mär 2013, 14:27

_HW_

Aaron hat geschrieben:Ich bekomme aus dem Nichts heraus einen bestimmten Gedanken, vollkommen skuril: "Gleich brennt die Glühlampe in der Küche durch!". Der Gedanke kommt, der Gedanke geht. 2 Minuten später: Brennt die Glühlampe durch. Das mag jetzt extrem nach Spinnerei klingen, aber es ist so.


Ahahaha story of my life _grin_
Diese Situationen kenne ich gut. Das letzte Mal war in unsere Therme zu wenig Wasserdruck und ich musste nach dem Joggen kalt duschen... und sagte mir vorher: "Boah, hoffentlich passiert das nicht" _%_

Bin gerade auch in Eile, wollte aber schonmal hallo sagen :)
“Das merk­würdige Paradox des Lebens ist:
Erst wenn ich mich akzeptiere, so wie ich bin, kann ich mich ändern.”
(Carl Rogers)
Benutzeravatar
Vanille
Full Member
 
Beiträge: 144
Registriert: Mo 4. Feb 2013, 22:54

Re: Ich stelle mich.... der Hochsensibilität und: Vor.

Beitragvon baumratte » Fr 29. Mär 2013, 17:17

Hallo Aaron,

herzlich willkommen hier! Ich hab Deinen ganzen Post gelesen und war phasziniert. Zum Einen diese verzwickte Geschichte, was Du in Punkto Ärzten alles durchmachen musstest... Ich bin Ärzten gegenüber auch sehr skeptisch und versuche sie zu vermeiden, weil ich erst mal bei mir selbst suchen möchte, wenn was nicht stimmt. Dazu gehört auch immer die Beobachtung "welches Symptom hat welche Aussage" (zu diesem Thema hat Rüdiger Dahlke sehr interessante Erklärungen). Letzten Endes muss man sich selbst erklären, andere können höchstens Starthilfe geben, und ich hoffe, dass Du die hier im Forum findest. _Mij_

Zum anderen auch Deine detaillierte Beschreibung wie Du bist. In einigen Punkten konnte ich mich wieder erkennen. Was mir aufgefallen ist ist, dass Du ein vielschichtiger und sehr anspruchsvoller Mensch bist. Du spürst soviel Energie und Möglichkeiten in Dir und hast sie nur noch nicht in die richtigen Bahnen gelenkt. Kein Wunder, wenn man sich selbst noch nicht so einordnen kann. Und von anderen in die Kranken-Ecke geschoben wird... _violent5_ Tja, ich kenne das zum Teil auch... Zu viele Möglichkeiten und nicht richtig wissen, wie sie zu nutzen sind.

Liebe Grüße
Baumratte _clown_
Das, was wir oft als falsch an uns betrachten, ist nur der Ausdruck unserer eigenen Individualität. (Louise Hay)
Benutzeravatar
baumratte
Gold Member
 
Beiträge: 498
Registriert: Sa 9. Mär 2013, 10:52
Wohnort: Quickborn



Ähnliche Beiträge

Hallo ich stelle mich mal vor =)
Forum: Vorstellungsrunde
Autor: Anonymous
Antworten: 6
Wie stelle ich mich vor?
Forum: Vorstellungsrunde
Autor: phoenixe
Antworten: 5
Dann stelle ich mich mal vor...
Forum: Vorstellungsrunde
Autor: Anonymous
Antworten: 4
Ich stelle mich vor
Forum: Vorstellungsrunde
Autor: Anonymous
Antworten: 7

Zurück zu Vorstellungsrunde

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron