Versuch einer Selbstdarstellung

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Versuch einer Selbstdarstellung

Beitragvon Julitilia » Mi 24. Dez 2014, 23:47

Hallo an alle,

ich bin 22 Jahre alt und wohne seit Anfang Dezember in Leipzig. Bin zum Arbeiten hergekommen, geplant für einen Monat, aber wie's aussieht, werde ich noch bis März hier wohnen.

Auf eine eventuelle Hochsensibilität bin ich über das Thema Hochbegabung gekommen. Als ich 8 Jahre alt war, ist meine Mutter mit mir und meinem Bruder zur Schulpsychologin gegangen und hat einen IQ-Test machen lassen, der Hochbegabungen bei uns beiden attestierte. Da hatte ich schon ziemlich früh eine Erklärung dafür, warum ich mich oft anders und unverstanden fühlte.
Das bewusste Reflektieren über mein Tun und Sein und Denken und Fühlen begann mit 18, nachdem ich mein Nest verlassen hatte. Vor einem halben Jahr, nachdem meine Mutter mir mehrmals sagte, ich müsste mir ein "dickeres Fell" zulegen, begann ich zu recherchieren. Zu Anfang suchte ich nach Möglichkeiten, wie ich mir sowas zulegen könnte.. dann dachte ich, dass es auch Vorteile hat, so viel zu fühlen. Was ich intensiv fühle: Stimmungen in Räumen, die ich gerade betrete; die Gefühle meines Gegenübers; Wohl- und Unwohlgesonnenheit; Intuition; Spannungsraum zwischen Lebendigkeit und "Eingesperrtsein"; oft habe ich auch Appelle gehört, wo keine waren. Unpraktischerweise habe ich gestern viel in diesem Forum gelesen und nun einige "Standardsymptomformulierungen" im Kopf. Also weg davon. Was mir im Zusammenhang zu Hochsensibilität immer wieder in den Kopf kam, war eine körperliche Reaktion: Nase und Nasennebenbereiche erhitzen sich manchmal ziemlich stark, meine Nase wird gefühlt viel runder (wer von euch stellt sich das jetzt vor?^^) und ich fühle mich als hätte ich eine Platte vor dem Kopf. Das passiert oft bei kühlem Klima in Räumen oder bei trockener Heizungsluft, in Zügen oder wenn ich mich in Situationen nicht wohl fühle.
In den letzten anderthalb Jahren habe ich an einigen Selbsterfahrungsseminaren teilgenommen, seither herrscht eine regelrechte "Revolution der Gefühle" in mir.
Ich bin nicht überzeugt, eine "HSP" zu sein. Muss ich ja auch nicht, dennoch spüre ich starke Zuneigung hierhin. Angenommen, ich bin nun "eine", brennt mir eine Frage unter den Nägeln:
Wie sehr hat meine Hochsensibilität meinen Weg hierher bestimmt und wie könnte ich diese für die Zukunft nutzen? Vor allem auf beruflicher Ebene ist das gerade von Bedeutung, da ich zwei Mal angefangen habe, zu studieren (Psychologie und Naturschutz), zwei Mal frühzeitig beendet habe und sich seit nun mehr als einem Jahr Gedanken um den nächsten Schritt in meinem Kopf einen Kampf liefern. Mehrere Optionen in unterschiedliche Richtungen stehen zur Debatte.
Falls mich jemand aus diesem Kreise hier zur Ausbildungswahl beraten oder beim Grübeln unterstützen möchte, möge er oder sie sich bitte bei mir melden. Ich bin auch dankbar über Reflektionen eurer eigenen Berufswege.

Gute Nacht und auf eine lebendige Forenkultur,
Julitilia
Julitilia
 

Re: Versuch einer Selbstdarstellung

Beitragvon Equilibrium » Do 25. Dez 2014, 04:40

Hallo Julitilia,
willkommen im Forum.

Ich wohne ebenfalls in Leipzig. Um herauszufinden ob du hochsensibel bist, fand ich es hilfreich andere HS zu treffen. Ich erkenne selbst immer besser wer es ist, auch wenn er noch daran zweifelt. Teils weil ich viel darüber gelesen habe, teils durch meine Empathie. Hier in LE gibt es Monatlich einen Treffen, ich war bisher zwei mal dort, habe mich wohlgefühlt und dort einen Freund gefunden.
http://www.treffpunkt-hochsensibilität.de/11590502nx46300/hsp-treffen-hsp-gruppen-in-d-a-und-ch-f36/hsp-in-leipzig-bzw-sachsen-t2364.html

Was hast du dieses (etwas mehr als ein) Jahr über gemacht?

Meine Berufung fand ich vor allem über Fügungen als ich einfach tat was ich gerne tue. Begleitet hat mich dabei jedoch stets die Astrologie als neutraler Ratgeber was meinen Neigungen entspricht und dieses Wissen hatte ich natürlich stets im Hinterkopf. Ich hatte Krankheitsbedingt viel Zeit mir Gedanken zu machen und mich selbst zu erforschen, mir wurde z.B. klar, das ich nichts tun kann, was mich nicht dauerhaft herausfordert und vieles andere.
Zur rechten Zeit fand dann etwas zu mir, das ich mir nicht selbst hätte ausdenken können, weil es noch nicht besonders lang existierte und in dieser erreichbaren Form erstmals stattfand. (Es geht um eine bestimmte Therapieform, die ich dann erlernt habe, welche all meine Fähigkeiten benötigt und fordert)

Hier könntest du dir ein Horoskop mit Schwerpunkt auf die Berufung schreiben lassen: http://astroschmid.ch/

Gruß
Equilibrium


PS: Meine Berufung kann ich jedoch tatsächlich noch nicht ausüben, da ich mich noch von einer Erkrankung davon abhalten lasse, zumindest zum Teil :o)
Findet euch selbst, seid ihr selbst, folgt euren eigenen Eingebungen und Impulsen, nichts und niemand anderem. Zerstört alle Bilder, die ihr euch von euch selbst, von den anderen und von den Rollen der Geschlechter gemacht habt, und vertraut dem Wildwuchs eurer eigenen Natur.
Safi Nidiaye


-->Ich bin hier nicht mehr aktiv. Du darfst mir jedoch gern eine Email schreiben. Ich bin offen für Austausch über das Nichtalltägliche.
Equilibrium
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