"Motorische Unruhe"

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"Motorische Unruhe"

Beitragvon Steppenwolf » Sa 30. Jun 2018, 23:22

Hallo!
Gerade frage ich mich, was es mit der Aussage einer Seite (http://www.hochsensibel-test.de/), dass HSP eher (motorisch) unruhig seien oder dass es bei dieser Zappeligkeit wahrscheinlicher sei, hochsensibel zu sein, auf sich hat.
Ich selbst kann es von mir zwar bestätigen, meine Sichtweise beruht jedoch nur auf meiner eigenen Erfahrung und bei mir kommen mehrere Ruhelosigkeit begünstigende Dinge zusammen.
Mein Ansatz wäre, dass es durch intensivere Reizverarbeitung und der höheren Empfänglichkeit für alle möglichen Reize zur umfassenderen Wahrnehmung und höherer Beanspruchung/Aktivierung des Gehirns und somit auch des gesamten Körpers kommt (ok, das wissen wir; Übererregbarkeit) und sich diese möglicherweise entstehende innere Unruhe und Erregung vor allem in stressigen Situationen irgendwo "entladen" muss. Eine bessere Lösung als zu fliehen, gerade wenn man nicht weg kann(bei mir z.B. in der Schule so)oder seinen Gefühlen keinen freien Lauf lassen kann, ist dann das Unruhigsein. Ich zapple immer auf meinem Stuhl herum und kratze meine Hände teils krankhaft auf.
Dazu ist bei mit aber nicht einmal eine extrem unangenehme, überfordernde Situation nötig, es reicht schon, wenn ich leicht gelangweilt oder in einem Raum mit mehreren Menschen bin.
Jetzt stelle ich mal euch die Frage: Habt ihr euch schon mal darüber Gedanken gemacht und was haltet ihr davon? Könnt ihr das bestätigen oder eher nicht ?
Viele Grüße
Steppenwolf
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Re: "Motorische Unruhe"

Beitragvon Anders » So 1. Jul 2018, 16:32

Hallo Steppenwolf. Ich bin von meiner Persönlichkeit so (anerzogen worden) das sich das alles einige Zeit in mir ansammelt, und es sich irgendwann an einem Punkt x alles auf ein Mal entlädt. Aber generell würde ich bestätigen was du schreibst, die Energie die man in sich hat (z.B. durch Überlastung) muss irgendwann irgendwie wieder abgebaut werden.

Steppenwolf hat geschrieben:Eine bessere Lösung als zu fliehen, gerade wenn man nicht weg kann(bei mir z.B. in der Schule so)oder seinen Gefühlen keinen freien Lauf lassen kann,

Warum meinst du, das "Fliehen" keine gute Lösung wäre? Klar kann man manche Situationen auch lernen auszuhalten, anstatt immer sofort davon zu laufen wenn es schwierig wird. Aber ich finde, das man sich in belastenden Situationen auch nicht immer zwingen muss da zu bleiben. Aus einer Situation raus/weg gehen, kann auch helfen die "Überregung" zu stoppen.
Hallelujah
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Re: "Motorische Unruhe"

Beitragvon Eving » Di 3. Jul 2018, 12:34

Aber "motorisch unruhig" muss doch nicht immer = "zappelig" bedeuten.

Eher eine ständige (innere) Unruhe, die einen zwingt irgend eine Bewegung auszuführen (und wenn es der Gang zum Kühlschrank ist, obwohl man eigentlich genug hat)....

Energie abbauen, wie Anders es gut beschreibt - obwohl Bewegung ja eher Energie erzeugt...
Eving
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