Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Was gibt es neues und interessantes? Diskussionen zum Ursprung von Hochsensibilität!

Moderatoren: Hortensie, Eule, jules1976

Ich sehe Zusammenhänge zwischen HS und:

AD(H)S
3
4%
Ängsten
13
18%
Asperger
4
5%
Depression
9
12%
Hochbegabung
7
10%
Introversion
13
18%
Körperlichen Beschwerden (Psychosomatik)
9
12%
Persönlichkeitsstörungen
3
4%
Trauma-Folgestörungen
9
12%
Sonstiges?
2
3%
Nein, keine Zusammenhänge mit HS
1
1%
 
Abstimmungen insgesamt : 73

Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon Anders » Mi 4. Jul 2018, 11:40

Anima (Lufthauch) hat geschrieben:Aron hat mit „HS“ einfach eine Kombination aus den beiden (übrigens gut erforschten) Persönlichkeitsfaktoren Introversion und emotionale Instabilität (auch Neurotizismus genannt) zusammengebastelt.

Es gibt auch medizinische/wissenschaftliche Tests, um z.B. abzuklären ob man emotional instabil ist.
Gerade im psychischen Bereich habe ich den Eindruck, das sich manches inhaltlich/symptomatisch zum verwechseln ähnlich sein kann. Warum sollte nicht auch ebenso jemand extrovertiertes hochsensibel sein können? Nur weil sich z.B. in Foren vielleicht überwiegend introvertierte oder emotional instabile hochsensible aufhalten?
Hallelujah
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Mi 4. Jul 2018, 11:47

Hallo Eving, danke für deine Antwort. :-)

Eving hat geschrieben:Wenn du die Antworten liest oder zumindest schaust ob Antworten vorliegen, kannst du eine (nennen wir es) passive oder unwillkürliche Reaktion gar nicht mehr verhindern.

Ja, das stimmt. – Aber wenn ich auf solche Reaktionen bei mir keine Lust habe, „steuere“ ich auf offline. Das geht als Introvertierter im Netz/Forum, finde ich, leichter als draußen. icon_winkle

Eving hat geschrieben:Körperlich Beschwerden, da HSP offener sind für Emotionale Schläge (was nicht mit Traumata unbedingt gleichzusetzen ist), woraus sich eben eine mehrzahl von körperlichen Beschwerden ergibt.

Ja genau, und das könnte dann vielleicht auch wiederum die zweite Säule meiner Theorie (emotionale Instabilität) stützen?

Viele Grüße!
Anima
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Mi 4. Jul 2018, 11:59

Anders hat geschrieben:Warum sollte nicht auch ebenso jemand extrovertiertes hochsensibel sein können?

Klingt interessant. :-)
Wie genau würdest du dir so jemanden vorstellen, z. B. in seinen Verhaltensweisen? - Also a) "hochsensibel" und b) extrovertiert und c) dann in Kombination?
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon cindy sun » Mi 4. Jul 2018, 13:30

Anima (Lufthauch) hat geschrieben:
Anders hat geschrieben:Warum sollte nicht auch ebenso jemand extrovertiertes hochsensibel sein können?

Klingt interessant. :-)
Wie genau würdest du dir so jemanden vorstellen, z. B. in seinen Verhaltensweisen? - Also a) "hochsensibel" und b) extrovertiert und c) dann in Kombination?


Hallo ihr beiden,

Genau zu dem Punkt, intro/extrovertiert und noch was mehr, gibt es irgendwo schon eine Umfrage. Mal sehen, ob ich sie wiederfinde.

LG, cindy
.
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon Anders » Do 5. Jul 2018, 09:22

Hochsensibilität und extrovertiert sein – passt das überhaupt zusammen? Viele Menschen denken im Zusammenhang mit Sensibilität zunächst auch an Schüchternheit und Introvertiertheit. Extrovertierte – das sind in ihren Augen zugleich Menschen mit viel Selbstvertrauen. Dass sich hinter dieser Fassade ein sensibles Gemüt verbergen soll, ist für sie nur schwer vorstellbar. Allerdings sollen ca. 30 Prozent aller hochsensiblen Menschen – nach Elaine N. Aron, der Begründerin des Konzepts „Hochsensibilität“ – extrovertiert sein.
https://talamo.co/hochsensibel-und-trot ... overtiert/


Von meinem Leben als Hochsensible (beschreibt sich selbst als extrovertiert)
http://imgegenteil.de/blog/von-meinem-l ... hsensible/

Da aber der Großteil der hochsensiblen Menschen eher zu den introvertierten gehört, haben auch wir schon ein typisches Bild im Kopf. ... Dies trifft auch auf ca. 70 Prozent der Hochsensiblen zu. Jedoch gibt es auch hier die extrovertierten unter ihnen. Sie sind geselliger, suchen oft den Kontakt zu anderen Menschen und sind risikobereiter.
https://dieloewenfamilie.de/extrovertie ... en-kannst/


Ich kann dir leider nur Internet Ergebnisse dazu liefern, da ich selbst eine (gerne) introvertierte Person bin.
Hallelujah
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon Jamania » Fr 6. Jul 2018, 07:52

Hallo zusammen, :-)

ich hoffe, ich komme jetzt nicht zu weit vom Kern hier weg, aber folgendes interessiert mich, auf den letzten Beitrag bezogen:
Anders hat geschrieben:
Hochsensibilität und extrovertiert sein – passt das überhaupt zusammen? Viele Menschen denken im Zusammenhang mit Sensibilität zunächst auch an Schüchternheit und Introvertiertheit. Extrovertierte – das sind in ihren Augen zugleich Menschen mit viel Selbstvertrauen. Dass sich hinter dieser Fassade ein sensibles Gemüt verbergen soll, ist für sie nur schwer vorstellbar. Allerdings sollen ca. 30 Prozent aller hochsensiblen Menschen – nach Elaine N. Aron, der Begründerin des Konzepts „Hochsensibilität“ – extrovertiert sein.
https://talamo.co/hochsensibel-und-trot ... overtiert/

Das sensible Gemüt!
Also DER auschlaggebende Punkt, ob jemand sich als hs einstuft, dann ist auch egal ob intro- oder extravertiert?

Wie lässt sich sowas wie das "sensible Gemüt" denn abgrenzen zu so Dingen wie mangelndem Selbstbewusstsein, Vermeidungspersönlichkeit - Angst?
Und inwiefern sind diese Dinge gegeben und müssen als unveräußerliche Merkmale der Persönlichkeit respektiert werden oder wären vielleicht oft genauso abtrainierbar wie (evtl.) antrainiert?

Das Konstrukt HS hat ja das "sensible Gemüt" als unveräußerliches Merkmal etabliert, das auch noch geadelt wird: höherer Gerechtigkeitssinn, mehr Empathie, tiefere Gedanken, etc.
Wenn das die Schlussfolgerung ist, warum sollte man dann überhaupt noch auf den Gedanken kommen, es je ändern zu wollen, geschweige denn zu können?
Dann lebt man halt mit der Bürde, dass soziale Beziehungen steinig sind oder Dinge nie klappen, aber man weiß ja, dass man dafür ein höher entwickeltes Bewusstsein hat. icon_winkle
"Ich bin keine Diva, ich bin überfordert°
Von meinem Leben als Hochsensible (beschreibt sich selbst als extrovertiert)
http://imgegenteil.de/blog/von-meinem-l ... hsensible/

Auch hier wieder:
Ist Überforderung gleich Überreizung?
Überreizung gleich Überforderung?
Für mich sind es 2 unterschiedliche Dinge, die sich zwar gegenseitig beeinflussen, aber eben nicht identisch sind.
Und wo ich auch in jedem Fall genau hinschauen wollen würde.

Was genau machen Reize mit einem, was macht eine Störung (jede Störung) mit der Reizaufnahme, bzw. -verarbeitung?
Und wo sind die Nachweise (außer persönlichem Empfinden) dafür, dass die Reizaufnahme die Persönlichkeit so beeinflusst, dass man sagen kann:
Dieser Mensch ist durch die mangelnde, schlechte, übermäßige Verarbeitung von Reizen überfordert und somit eine hs Person?
Und wie kann man das von den Fällen isolieren, in denen die Störung (auch - vielleicht gerade - unerkannt) überfordert und die Reize Symptom und evtl. auch vorgeschobenes Alibi sind, um nicht auf die Störung schauen zu müssen oder wollen?

_Mij_
Viele Grüße,
Jamania
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Fr 6. Jul 2018, 09:45

Guten Morgen zusammen, :-)

sorry, Anders, wenn du den Eindruck bekommen hast, als müsstest du mir was „liefern“.
Das ist nicht der Fall! Ich finde halt andere Gesichtspunkte oder Perspektiven oft anregend und frage deshalb nach. Insofern höre ich mir gerne an, was sich andere (also auch du) so für Gedanken oder Vorstellungen, z. B. zu HS, machen. Dann kann ich weiter überlegen. :-)

Die Zahl von 30 Prozent HS-Extravertierten, die Aron veranschlagt, ist mir bekannt. Allerdings habe ich nicht den Eindruck, dass diese Annahmen von ihr einer fundierten Untersuchung standhalten, bzw. fundiert (also im wissenschaftlichen Sinne) untersucht wurden. Das scheint vielleicht mal wieder eine Glaubens- oder Nicht-Glaubens-Frage zu sein.

Na ja, musste sie die Extraversion womöglich noch irgendwie in ihr Modell quetschen, damit es nicht zu offensichtlich auf Introversion hinauslief?? _nüxweiss_

Wie ich es verstanden habe, wird Extraversion in deinen Links vor allem so erklärt, dass man nicht unbedingt am liebsten nur allein sein will wie der landläufige Introvertierte, sondern durchaus auch Kontakt zu Menschen mag. – Ich muss sagen, dass ich mich selbst als eher introvertiert einschätze, also gern allein mit mir bin, aber trotzdem auch Menschen mag und - begrenzt icon_winkle – auch gerne mit ihnen zusammen bin. Bin ich jetzt eine „extravertierte HSP“?

Diesen Satz (aus deinem 1. Link) fand ich dazu ein bisschen bezeichnend:
Bei aller Extraversion bleibt ein kleines Stück Introvertiertheit erhalten.

Ich übersetze: nicht die Hochsensibilität, sondern die Introversion fordert dann eben ihren Tribut an Erholung und Wiederrunterkommen nach (sozialer) "Bereizung".

Bei der Untersuchung vom Intro-Extraversions-Merkmal wird von einer Dimension (Standardnormalverteilung) und nicht von einem zweipoligen Persönlichkeitsmerkmal ausgegangen. Ebenso wie das auch bei der emotionalen Instabilität der Fall ist.
Nach meiner 2-Säulen-Theorie hat Aron jeweils bei beiden Skalen diejenigen Personen jenseits vom Durchschnitt, also die in Tendenz Introversion und/oder in Tendenz emotionale Instabilität aufweisen, im Auge gehabt. - Plausibel?

Und mit welchen Attributen schließlich das Ganze dann noch verknüpft und vermarktet wurde - das sieht für mich nach einem bunten Märchenschloss aus, das auf irgendwie nicht so schillernd wirkenden Säulen ruhen soll.

Allen hier wünsche ich einen guten Durchmarsch ins Wochenende! :-)
Anima
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon Anders » Fr 6. Jul 2018, 09:53

Also ich kann wie gesagt nur von mir sprechen.
Von mir weiß ich, das meine Extrovertiertheit unterdurchschnittlich ist, aber dies meine Persönlichkeit ist. Ich habe gleichzeitig ein gut ausgeprägtes Selbstbewusstsein, und bin von meiner Persönlichkeit einfach eher ein ruhiger, ausgeglichener Typ wo auch ohne viel Menschenkontakt zufrieden ist.
(edit: Trotzdem merke ich, das auch mir gelegentlich direkter Kontakt mit anderen gut tut. Ich brauche das aber, nach meiner Auffassung, einfach nur nicht so oft wie andere).

Mangelndes Selbstbewusstsein, Vermeidung, Ängste, usw. sind aus meiner Sicht keine Persönlichkeit von jemandem, sondern wurden so zusagen von etwas ausgelöst. Ich denke, das vieles von dem was man sich "antrainiert" auch veränderbar ist. Früher hatte ich auch ein mangelndes Selbstbewusstsein.
An der HS denke ich nicht, das man daran etwas ändern kann, ich denke das gehört zur Persönlichkeit dazu. Aber was man aus meiner Sicht ändern kann ist, wie man damit umgeht, wie man mit sich selbst umgeht, die eigenen Bedürfnisse (selbstbewusst) einzufordern, usw. Ob man im Alltag eine Marionette der eigenen HS ist, oder ob man selbst die HS steuert.

Anima, ich denke das niemand nur extro- oder nur introvertiert ist. Vielleicht wird es da genauso Mischungen geben, das jemand überwiegend introvertiertes trotzdem auch (rein beispielhaft) zu 20% extrovertierte Persönlichkeitszüge in sich haben kann. Ich kann (und möchte) trotz meiner unterdurchschnittlichen Extrovertiertheit auch gelegentlich extrovertiert sein. Aber einfach nur nicht so häufig, im Vergleich zu jemandem, der mehr extrovertiert ist. Und ich denke, das auch extrovertierte Personen Zeiten haben, wo sie gerne mal nur für sich sind. Aber vielleicht einfach nicht so oft, wie jemand der mehr introvertiert ist.
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon Anima (Lufthauch) » Sa 7. Jul 2018, 08:07

Anders hat geschrieben:Anima, ich denke das niemand nur extro- oder nur introvertiert ist. Vielleicht wird es da genauso Mischungen geben, das jemand überwiegend introvertiertes trotzdem auch (rein beispielhaft) zu 20% extrovertierte Persönlichkeitszüge in sich haben kann.

Oh, da hatte ich mich vielleicht etwas zu kompliziert ausgedrückt (passiert leider manchmal icon_winkle ), aber genau das, was du da schreibst, meinte ich damit:
Anima (Lufthauch) hat geschrieben:Bei der Untersuchung vom Intro-Extraversions-Merkmal wird von einer Dimension (Standardnormalverteilung) und nicht von einem zweipoligen Persönlichkeitsmerkmal ausgegangen. Ebenso wie das auch bei der emotionalen Instabilität der Fall ist.


Es handelt sich also meistens um „Tendenzen“.
Wo man auf diesen Skalen dann liegt, soll aber laut Forschung sowohl hinsichtlich einer erhöhten Angst-Bereitschaft (Neurotizismus/em. Instabilität), als auch hinsichtlich Introversion doch in der Tat relativ stabil, also unveränderlich sein. - Aber dennoch kann man natürlich einen guten Umgang mit beiden Merkmalen finden. :-)
(Also so, wie du (und Aron) das auch über "HS" annimmst.)

Insofern waren die Parallelen dieser beiden Persönlichkeits-Merkmale mit dem "HS"-Postulat dann für mich doch ziemlich offensichtlich. _yessa_

Viele Grüße
Anima
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Re: Hochsensibilität + Zusammenhänge?

Beitragvon cindy sun » Sa 7. Jul 2018, 18:38

Hallo Anima,

dann möchte ich auch noch mal meine Meinung zu der Umfrage dalassen.
Gar nicht so einfach finde ich.

Ich werde mal nur auf die eingehen, die mich betreffen.

Trauma Folgestörungen
Ganz klares Ja bei mir. Mittlerweile würde ich sagen, dass mindestens 75 % die Folge erlittener Traumen sind. Wobei ich selbst Ängste, Depressionen und auch die Introversion für mich zu den Trauma Folgestörungen zähle. Die Auswirkung von Traumaerfahrungen auf andere vermag ich nicht beurteilen, von daher bleibe ich da bei mir und meinen eigenen Erkenntnissen. Für mich selbst besteht da ein klarer Zusammenhang.

Introversion
da bin ich wohl eine Mischung aus beidem, naja bei HSS kein Wunder. Ich brauche immer wieder den Kick. Im Rückblick stelle ich fest, dass ich das schon als Kind, zumindest als Jugendliche gebraucht habe. Damals waren es dann Mutproben, bei denen mir heute die Haare zu Berge stehen, wenn ich daran denke, was ich/wir so angestellt haben.
Ganz klar, ich brauche beides. Ich brauche viele Ruhe, ich liebe sie. Aber ich brauche auch Menschen und Gesellschaft.

Depressionen
finde ich schwierig. "Normale" Depressionen ganz klar Trauma. Wie gesagt bei mir. Burn Out? Ist ja eine Erschöpfungsdepression, also eine Form von Depression. Es hat etwas damit zun tun, ist aber nicht hauptursächlich dafür verantwortlich. Darum ein Haken.

Irgendwer hatte den Weltschmerz bei Sonstiges erwähnt. Hmm... die Phasen kenne ich auch und musste ich ganz schön überlegen. Nein, der Weltschmerz fällt bei mir genau wie vieles andere unter Trauma-Folgestörungen.

Körperliche Beschwerden (Psychosomatik)

Klares Ja. Schon als Kind und je älter ich werde desto stärker reagiert mein Körper, oft sogar ganz direkt. Kommt vielleicht auch davon, weil ich immer mehr auf meinen Körper höre. Jedenfalls hat u.a. meine HP das auch bestätigt.


Das ist jetzt nur die Wirkung der genannten Punkten auf die HS. Klar gilt das auch umgekehrt, wirkt HS in vielen Bereichen verstärkend. Da fragt sich dann was war eher, das Huhn oder das Ei. Ich weiß nicht, in weit HS veranlagt oder vererbbar ist bzw. wie groß der Einfluss während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind ist. Ich weiß nur, DASS Kinder im Mutterleib viel, vor allem die Stimmung ihrer Mutter mitbekommen und darauf reagieren, und bei Mutter (auch HS) lief viel während der Schwangerschaft. Von daher....

Wie gesagt, irgendwelche Zusammenhänge oder irgendwelche Vermutungen in Bezug auf andere Menschen zu nehmen, werde ich mir ganz sicher nicht anmaßen, denn ich habe keine Ahnung von der Vorgeschichte des anderen. Für mich mag das so aussehen, in Wirklichkeit steckt aber ganz etwas anderes dahinter.


LG, cindy
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