Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zukunft

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Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zukunft

Beitragvon cyrill » Sa 6. Jul 2013, 17:27

Hallo ich habe mir gerade überlegt ob Hochsensibilität, Hochbegabung und Introvertiertheit die zukunft des Menschen sind. In unserer Zeit sind diese Merkmale zwar noch in der Minderheit aber da mit diesen Merkmalen oft auch eine große kreativität und Intelligenz verbunden ist könnte es sich doch in laufe der Zeit durchsetzen das sich immer mehr Menschen in diese Richtung entwickeln _gruebel_
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon baumratte » Sa 6. Jul 2013, 19:37

Hallo Cyrill15,
ich bin mir auf jeden Fall sicher, dass sich die Menschheit und ihr Bewusstsein immer weiter entwickeln, und zwar auch immer schneller. Zum Einen wirken da auch die morphogenetischen Felder mit, zum Anderen sieht man schon, dass Kinder und Jugendliche heute einfach anders drauf sind als noch vor wenigen Generationen. Es gibt haufenweise Berichte über Fähigkeiten von Kindern, die es früher so nicht gab.

Meiner Meinung nach geht es mehr in Richtung höheres Bewusstsein, in dem z.B. Intuition eine große Rolle spielt. Und da zieht eins das andere nach. In der Gesellschaft muss sich das noch verankern, aber es rappelt schon an allen Ecken und Enden - Erziehung, Wirtschaft, Politik, Sozialleben. Die Werte sind nicht mehr die von 50 oder auch schon 20 Jahren.

Ich finde, es wird sehr spannend _thum_
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon Nordlicht100 » Sa 6. Jul 2013, 21:30

Hallo cyrill15,

ein interessanter gedanke, aber ich bin der ansicht, dass es auch in zukunft eine mischung geben wird. vielleicht mit leicht geänderten verhältnisse, aber die hochsensiblen/hochbegabten/introvertierten sind ja auch von ihren genetischen anlagen abhängig und daher bin ich der meinung, dass sich diese eigenschaften in abhängigkeit von den eltern ergeben und dann natürlich auch entsprechend erkannt und gefördert werden müssen. wenn ein hochbegabten kind nicht gefördert wird und in ungünstigen verhältnissen (mal vorsichtig ausgedrückt..) aufwächst wird die hochbegabung wahrscheinlich nicht erkannt werden und wirksam werden....

aber wie gesagt: ein interessanter gedanke....

gutenacht
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon cyrill » So 7. Jul 2013, 16:00

Ich denke/hoffe halt das sich das Mischungsverhältnis ändern wird so das es mehr Menschen geben wird die sensibler,kreativer,nachdenklicher und Intelligenter sind und das wird sich positiv auf die Gesellschaft auswirken. _gruebel_
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon Fräulein Smilla » So 7. Jul 2013, 18:28

Im Grunde gehört das sehr gut Differenziert.
Wissen wir doch von Hochbegabung, dass das Emotionale oft sehr ins Hintertreffen gerät.
Es wird das Rationale als normal empfunden.
Die stärker ausgeprägten Gehirnhälften geben da zum Teil Auskunft.
http://www.akka.de/t_lehre/geh1.htm

Die Introvertiertheit ist meines Erachtens sehr wohl eine Charaktersache, als auch ein erlerntes Verhalten von Kindheit und deren Erlebnissen geprägtes.
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon cyrill » So 7. Jul 2013, 19:09

Ich denke das Hochsensibilität, Hochbegabung und Introvertiertheit meisten zusammen auftritt viele Hochbegabte besitzen eine hohe Sensibilität und ein reiches Innenleben wodurch sie viele dinge stärker wahrnehmen und sich ihr volles Potential auch nur bei entsprechender Förderung ausschöpfen lässt.

Es gibt auch viele Hochbegabte die äußerst emotional sind da sie durch ihre verstärkte Wahrnehmung und Verarbeitung von Informationen auch eine ausgeprägte Gefühlswelt besitzen.
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon Fräulein Smilla » So 7. Jul 2013, 19:25

Nun ich hielte mich gerne auch für Hochbegabt- wäre jedem Menschen recht. _grinsevil_

Meist liegt es etwas anderst.

Ein Mensch mit hohem IQ denkt rational- technisch- oberlogisch.

Es gibt ne rationelle und ne emotionalle Intelligenz.
Ich lass die Rationelle auch leben icon_winkle


Fühle mich aber als Normal- mir gehts besser dabei. _läch_
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon baumratte » So 7. Jul 2013, 19:53

Abgesehen von der emotionalen Intelligenz gibt es Intelligenz nicht nur im logisch-technischen Bereich. Dinge schnell erfassen, Zusammenhänge erkennen und weiterentwickeln erfordert auch eine hohe Kreativität. Wenn wir auch erkennen, dass sich viele Bereiche verknüpfen lassen und auch nur so eine Weiterentwicklung möglich ist, ist alles offen.

In der Geschichte gibts ja auch sogenannte Quantensprünge, wenn es sich nicht gleichmäßig linear ansteigend entwickelt, sondern plötzlich nach oben hüpft.
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon Fräulein Smilla » So 7. Jul 2013, 20:07

baumratte hat geschrieben:Abgesehen von der emotionalen Intelligenz gibt es Intelligenz nicht nur im logisch-technischen Bereich. Dinge schnell erfassen, Zusammenhänge erkennen und weiterentwickeln erfordert auch eine hohe Kreativität. Wenn wir auch erkennen, dass sich viele Bereiche verknüpfen lassen und auch nur so eine Weiterentwicklung möglich ist, ist alles offen.

In der Geschichte gibts ja auch sogenannte Quantensprünge, wenn es sich nicht gleichmäßig linear ansteigend entwickelt, sondern plötzlich nach oben hüpft.

Richtig- dazu bedarf es der Gleichberechtigung beider Gehirnhälften.
Und wer will schon schnelle Quantensprünge. U72(
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Re: Hochsensibilität, Hochbegabung, Introvertiertheit = Zuku

Beitragvon Puck » So 7. Jul 2013, 20:16

Guten Abend,

Ich finde das Thema interessant und ich hab mir da auch schon so meine Gedanken gemacht.
Der Mensch entwickelt sich, auf allen Gebieten.
Dabei denke ich, das sich Hochbegabtheit und Hochsensibilität nach und nach immer wieder neu definieren werden.
Ich möchte mich vornehmlich auf HS beziehen, da das hier auf fast alle zutrifft und "das andere Eisen zu heiß für mich ist".

Wenn nämlich irgendwann alle (oder die Mehrheit) ihre Umwelt in der Form wahrnehmen, wie heute die Minderheit (HSP), dann sind diese dann keine HSP mehr, sondern "normal"-wahrnehmend.
Es wird aber wieder Menschen geben, die noch viel intensiver wahrnehmen als, sagen wir mal, der sensibelste Mensch heute, und diese sind dann die HS von morgen (ich denke mit der Hochbegabtheit verhält sich das genauso)...usw.
Ich denke das Mischungsverhältniss wird sich nie wesentlich ändern,
(ist vielleicht eine natürliche Konstante(?)...bin kein Wissenschaftler _läch_ )
das "Level" wird sich ändern.
(stark)Vereinfacht ausgedrückt und wirklich nur zur besseren Veranschaulichung:
Die heutige Mehrheit nimmt auf Level 13 wahr, HS sind bereits auf Level 14...haben irgendwann alle Level 14 erreicht, ist Level 15 die neue HS!

Ich persönlich fände es furchtbar, wenn so viele Menschen so sensibel wären.
Klar, hier im Forum wünschen sich sicher viele aus diesem "kunterbunten Haufen" icon_winkle mehr Verständniss und ein paar mehr wie sie in ihrer Umgebung, dessen bin ich mir sehr bewusst.
Und dass das hier möglich ist, ist ja auch das Schöne an diesem Forum, sonst würd ich selbst es ja auch gar nicht mehr besuchen.
Versteht mich da bitte nicht falsch, ich schätze die Gesellschaft feinfühliger Menschen sehr, ich schätze aber auch weniger sensible Menschen, das hat ja auch viel Angenehmes.
An dieser Stelle möchte ich aufrichtig um Verzeihung bitten, sollte das Folgende hartherzig wirken.

Ich habe speziell mit hochsensiblen Männern (meine Intuition sagt mir da sehr sehr sicher, das sie es waren) in der Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen gesammelt.
Die zwei (und es sind auch die einzigen beiden Menschen, denen ich wohl bis zu meinem Tod nicht verzeihen werde können) haben ihre HS
als "Waffe" gegen mich eingesetzt um mich dort zu verletzen, wo es mich am stärksten trifft.
Ich führe Diese Erfahrung auf, da ich bisher, wohl aufgrund dessen, dass ich mich auf sie bisher nie wirklich emotional eingelassen habe (sie maximal "erforscht"), das Glück hatte, diese Erfahrung mit Frauen nicht gemacht zu haben (allerdings umgekehrt).
Weiterhin um zu zeigen, das ich beim Folgenden nicht ausschließlich von mir ausgehe.

Insbesondere außergewöhnliche soziale Empfindsamkeit (aber eigentlich auch HS auf allen Gebieten) beinhaltet in meinen Augen etwas sehr Gefährliches.
Wer Emotionen, Gedanken, Befindlichkeiten, Schwingungen (oder wie man es auch immer nennen möchte) anderer leichter, stärker wahrnimmt, hat eine verbesserte Einsicht in diese Menschen.
Er hat besseren Zugang zu deren Gefühlswelt, das birgt große Verantwortung, denn er kann auch viel leichter weh tun, gleich ob bewusst oder unbewusst.
Er kann präzise und vernichtend Zuschlagen, an Stellen die anderen verborgen bleiben. Stellen, die "durchschnittlich" wahrnehmende Menschen erst nach langer Zeit des Kennenlernens, Erfahrens, "Infiltrierens" erreichen, Stellen, schwerst gesichert, verriegelt und bewacht - für eine HSP in Form eines "emotionalen Bluthundes" nicht selten "angebundenes Lamm auf offener Flur".
In der Vergangenheit habe ich auch, genauso wie die beiden Herren, von denen ich bereits schrieb, Menschen (sowohl bewusst als auch unbewusst) das sprichwörtliche Messer bis tief in die Eingeweide, ins Herz gerammt, umgedreht, damit gespielt, dabei gelacht, und mich meiner Fähigkeiten erfreut.
Menschen, die ich kannte aber oft genug Menschen die ich nicht näher kannte (dann mit entsprechend erhöhter Skrupellosigkeit).

Ich bin mir meines Verhaltens, meiner Abscheulichkeit, bewusst und auch alles andere als stolz darauf.
Mit Gewissheit kann ich für mich behaupten: Es gibt eine ausgleichende Gerechtigkeit, man bekommt im Leben alles wieder zurück...
Obwohl mein Lebenswandel schon seit einigen Jahren ein grund anderer ist, bin ich nachwievor von Schuldgefühlen zerfressen (welche ich wohl durch meine HS entsprechend "genießen" darf)
...aber das nur am Rande (tut mir Leid, ich bin jetzt warm geschrieben, darum das Ausufern...angenehmes Schlummern _läch_ )

Zwei Dinge noch:
1. Aus dem eben Beschriebenen, hoffe ich, wird ersichtlich, warum ich eine Welt in der alle ohne Schutz (Filter) und mit "modernsten Präzisionswaffen" (verstärkte Empathie) herumlaufen als nicht begehrenswert empfinde.
Ich pauschalisiere jetzt bewusst - freilich geht jeder anders mit seinen Fähigkeiten, Möglichkeiten um - so bekomme ich aber Anschluß an das von Nordlicht und Baumratte schon Angesprochene, Erwähnte: den Punkt der Erziehung und Sozialisation
- Ich denke der Schlüssel zu einem rücksichtsvollerem und gefühlvollerem Miteinender ist hier und nicht in Veranlagungen zu suchen.
Hochsensibilität und Hochbegabung bahnt sich immer seinen Weg, in irgend einer Form, egal ob entdeckt oder verborgen (sorry Nordlicht hier muß ich dir wehement widersprechen) es ist aber auf jeden Fall so, meine ich, das außergewöhnliche Eigenschaften ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit von der Gesellschaft verdienen, schon weil sie es fordern.

2. Ach, das spar ich jetzt lieber aus, is eh schon zu viel Text, das wird heut nichts mehr...
(war irgend was mit HS als Art "SDI-Verteidigungssystem"...)

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