Introvertiertheit - Mythen

Was gibt es neues und interessantes? Diskussionen zum Ursprung von Hochsensibilität!

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Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon baumratte » Mo 12. Aug 2013, 21:58

Bin eben auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen und möchte ihn mit Euch teilen (die ganze Seite scheint mir interessant zu sein). Es geht um Introvertiertheit, und in der Beschreibung sind eindeutig wir Hochsensiblen beschrieben. Das Buch, auf das sich der Artikel bezieht, scheint mir lohnenswert zu sein.

http://www.sein.de/geist/persoenliches- ... schen.html

Man erkennt sich in allen 10 Punkten, gell icon_winkle . Und hat so vielleicht ein paar Argumente an der Hand, wenn mal wieder jemand meint, es besser zu wissen. OIO
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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon cindy sun » Di 13. Aug 2013, 08:02

Hallo Baumratte, ein wrklich interessanter Artikel, in dem ich mich auch 100%ig wiederfinde.

Danke dafür. Bild
.
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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon wind-und-wellen » Di 13. Aug 2013, 14:41

Ähm - um die Begrifflichkeiten abzugrenzen:

HS ist nicht gleich Introvertiertheit - und andersrum auch nicht... Das sind zwei Paar Schuhe.

Aber - HSP sind häufig introvertiert.

Ich lese gerade ein ähnliches Buch über Introvertierte... _hj7_
Liebe Grüße von wind-und-wellen

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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon baumratte » Di 13. Aug 2013, 14:54

Wie heißt denn das, liebe wind-und-wellen? Bin für Buchtipps immer dankbar!
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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon wind-und-wellen » Di 13. Aug 2013, 15:04

Bin grad nicht in der Nähe meines Buches...

Wenn ich mich richtig erinnere: Frau S. Löhken. Der Titel ist was mit "Leise Menschen".

Sie erklärt sehr einfühlsam die Palette zu Introvertierheit. Auch im Kontext zu Extro(a)vertiertheit. Inwieweit das nun wissenschaftlich gesichert ist, entzieht sich mir. Sie beruft sich auf andere Autoren und Studien, auch im Bereich der Neurobiologie und Neurophysiologie. Macht auf mich einen guten Eindruck, da sie selbst introvertiert ist.

Ihre Grundmotivation für das Buch war, dass eben die meisten Kommunikationsbücher von Extrovertierten geschrieben sind... Da aber Introvertierte anders "verschaltet" sind, passen solche Ratgeber nur sehr bedingt...

Habe zwei Kapitel gelesen. Das erste handelt allgemein von den Begrifflichkeiten. Das zweite geht auf die Stärken der Introvertierten ein.

Bis jetzt bin ich sehr zufrieden. Mal sehen, ob die Erwartungen bezüglich eines wirkungsvollerem Auftretens auch erfüllt werden können.
Liebe Grüße von wind-und-wellen

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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon baumratte » Di 13. Aug 2013, 15:11

Dankeschön, klingt sehr interessant! Wo kann man noch mal Zeit kaufen, alle Bücher zu lesen, die sooo interessant sind???
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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon cindy sun » Di 13. Aug 2013, 16:58

wind-und-wellen hat geschrieben:Ähm - um die Begrifflichkeiten abzugrenzen:

HS ist nicht gleich Introvertiertheit - und andersrum auch nicht... Das sind zwei Paar Schuhe.


Liebe wind-und-wellen, das war mir wohl klar. Und nicht alle Introvertierten sind automatisch HS. Und es gibt ja auch extravertierte HS.
Nur für mich passt es genau. Gibt fast alle meine Wesenszüge wieder. Obwohl ich nicht immer so war. Meine Introvertiertheit hat sich die letzten Jahre eher verstärkt, vielleicht auch weil ich es mir gestatte, Ich zu sein.
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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon Seestern81 » Di 13. Aug 2013, 19:25

Danke für den Tipp mit dem Artikel, Baumratte!!!
Ich hab mich so ziemlich in allem wiedererkannt. Jetzt bin ich also doch nicht eine HSP sondern nur Intro( *scherz*;D).
Auch wenn ich es super finde, hier so viele gleichgesinnte zu treffen, wünsche ich mir, dass jeder jeden einfach so respektiert, wie er ist, so dass man sich erst gar nicht mehr wegen seiner "Andersartigkeit" einer "Gruppe" zuordnen muss (ich meine z.B HSP HSS Asperger oder Introvertiert).
Ich weis, dass das ein Traum ist, der sich wohl nie erfüllen wird, trotzdem wäre es sooo schön, nie mehr vor der Frage zu stehen, wer jetzt "falsch" ist. Ich oder die Anderen...

LG seestern danke2
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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon baumratte » Di 13. Aug 2013, 21:38

Das wäre natürlich das Idea, seestern, dass wir alle unsere Individualität OHNE WERTUNGEN leben können. Vielleicht braucht es dazu immer mehr Leute, die aus der Reihe tanzen, anders sind, und auf die dann die üblichen Klischees nicht passen. In einer Ausgabe von Welt der Wunder gings darum, und da waren Fotos von Leuten und daneben eine Frage, wie "Würden Sie diesem Mann Ihre Kinder anvertrauen?" - Der Typ war tätowiert, hatte ne Punkfrisur und sah eben aus wie einer, dem man abends nicht an der Ecke begegnen möchte. Sein Beruf? Irgendwas Soziales mit Kinder. Ich find solche Leute einfach klasse.

Auf der anderen Seite helfen uns solche Begrifflichkeiten uns zu orientieren. Aber man sollte sie nicht zum unveränderlichen Dogma machen.

Liebe Cindy, dass sich die Introvertiertheit im Laufe der Jahre verstärkt, kann ich bestätigen. Früher war es mir unheimlich peinlich, wenn ich nicht einfach drauflosquatschen konnte. Dann kam eine Zeit, wo ich mir sagen konnte, ich muss nicht wollen, und wenn ich nicht will, ist das okay. Sollen die anderen denken, was sie wollen. Inzwischen kann ich beides leben/ausdrücken, so wie ich es grad will.
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Re: Introvertiertheit - Mythen

Beitragvon cindy sun » Do 15. Aug 2013, 11:06

baumratte hat geschrieben:Inzwischen kann ich beides leben/ausdrücken, so wie ich es grad will.

Ich leider nicht.
In einem Rahmen, wo ich mich wohlfühle, ja da geht das, da kann ich andere schon mal an die Wand quatschen, reden wie ein Wasserfall. DA weiß ich dann auch etwas zu sagen, sogar Smalltalk schaffe ich dort.
Aber in fremder Umgebung, wenn ich mein Gegenüber nicht wirklich kenne bzw. nicht einschätzen kann, da fühle ich mich dann schnell völlig fehl am Platze. Reden um des Redens willen, ist einfach nicht mein Ding. Bleibe dann lieber auf Beobachtungsposten. Das finde ich ganz spannend. Allerdings ist es das nicht, wenn ich da am Tisch sitze und meinen Nachbarn nur anschweige.

Meine Freunde können dann nicht verstehen, wenn ich mal dieses Problem anspreche. Und Fremde fassen es nicht, wenn sie mich dann in vertrauter Umgebung von einer ganz anderen Seite erleben.

Na ja, ich weiß, dass sich das einüben lässt. Bin mir nur nicht sicher, ob ich das überhaupt will. In manchen Situationen schon wäre ich da schon gerne etwas freier und spontaner, aber im Grunde komme ich ganz gut damit zurecht.
.
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