Oxytocin - das "Kuschelhormon"

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Oxytocin - das "Kuschelhormon"

Beitragvon Bigfoot123 » Mo 12. Aug 2013, 22:56

Hallo,

ich habe vor einigen Tagen diesen Artikel über Oxytocin gelesen: "Das Kuschelhormon hat auch eine dunkle Seite", siehe http://www.welt.de/gesundheit/article118374836/Das-Kuschelhormon-hat-auch-eine-dunkle-Seite.html. Mein erster Gedanke war, dass sie gar nicht noch Versuche beim Menschen machen müssen, um zu sehen, ob das nur bei Mäusen so ist oder bei Menschen auch. Denn ich habe mich sofort wiedererkannt. Witzigerweise bin ich auch so ein "Kuscheltyp". Hab' als Kind manchmal so oft meine Mama gedrückt und geknuddelt, dass es sogar manchmal ihr zuviel wurde. Meiner süßen kleinen Schwester, die ich so süß fand, war es eh sowieso viel zu viel ;-). Ja, dann die negative Seite von Oxytocin: Erinnerungen an negative Ereignisse. Die ist bei mir sehr ausgeprägt: "unerfüllte Liebe", meine 1.Freundin trennt sich von mir. Das hat mich ganz schön mitgenommen und ich habe Jahre danach immer noch oft danach gedacht. War fast so froh als ich diesen Artikel wie damals als ich von hochsensiblen Menschen das erste Mal was gelesen habe ... Wie ist das bei euch? Oder bin ich gar kein "typisch Hochsensibler?".

Grüße, Bigfoot
Bigfoot123
 

Re: Oxytocin - das "Kuschelhormon"

Beitragvon Individualistin » Di 13. Aug 2013, 07:26

Guten Morgen Bigfoot,

danke für den Beitrag. Es ist immer wieder interessant zu lesen, was die Wissenschaft so heraus findet. Leider immer wieder unter Einsatz von Tierversuchen:-(

Generell glaube ich, dass um "das Ganze" zu sein, Negatives wie Positives dazugehören. Das finden wir in jedem Atom und selbst die Erde hat ein Magnetfeld, das ohne + und - Pole nicht existieren könnte. Auf Oxytocin bezogen hieße das für mich. "Kuschel-Hormon" (Festigung der Bindungen) und zugleich "Erinnerungen an nicht so gute Situationen". Das ist für mich nicht widersprüchlich. Denn nur wenn ich mir der negativen Erinnerungen bewußt bin, kann ich die positiven Seiten von Oxytocin "Festigung der Bindungen" erleben. Das eine gehört zum anderen.

Für mich ist HSP ein Sammelbegriff für viele unterschiedliche Charakterzüge, und von daher ist für mich der "Kuschel-Typ" nur eine der vielen Varianten. Aber vielleicht könnte das Oxytocin eine Ursache für diese eine Variante sein. Vielleicht erfährst Du da mehr über Dich, wenn Du mal zu einem Endokrinologen gehst und Deinen Wert bestimmen lässt (falls dies möglich ist).

Schön, dass es "Kuschel-Männer" gibt:-)
Liebe Grüße
Individualistin
Individualistin
 

Re: Oxytocin - das "Kuschelhormon"

Beitragvon Nozee » Di 13. Aug 2013, 18:05

Individualistin hat geschrieben:Es ist immer wieder interessant zu lesen, was die Wissenschaft so heraus findet. Leider immer wieder unter Einsatz von Tierversuchen:-(

Schön, dass es "Kuschel-Männer" gibt:-)


Meine Rede! Die sollen endlich mal diese elenden Tierversuche unterlassen! In dem Artikel steht ja auch prompt mal wieder, dass die Ergebnisse sich vermutlich garnicht von Mäusen auf Menschen übertragen lassen...

Ich bin auch der totaaale Kuscheltyp und überfordere meine Lieben damit häufiger mal. _läch_
Manchmal bin ich ganz traurig, dass meine Schatzi nicht ebenso verkuschelt ist wie ich. *schnüff*

Der Zusammenhang zwischen Oxytocin und möglichen Angstgefühlen/schlechten Erinnerungen ist ja krass.
Bisher habe ich dieses Hormon immer mit lauter schönen Gefühlen verbunden. Wer weiß, was das ansonsten so alles ausgelöst hat?! Ich bin ein Mensch der viel mit Ängsten und belastenden Erinnerungen zu tun hat, da macht der Artikel schon nachdenklich...

Achso, und ich stimme zu: Toll, dass es verkuschelte Männer gibt!!! Ihr seid eine vielgesuchte Spezies! icon_winkle
Nozee
 

Re: Oxytocin - das "Kuschelhormon"

Beitragvon Diogenes » Do 9. Feb 2017, 04:22

Ach so? Wenn wir so begehrt sind, warum habe ich in meinem Leben so selten Gelegenheit zum Kuscheln?
Das mit den Ängsten und belastenden Erinnerungen kenne ich auch gut. Hab wohl doch keinen Oxytocin-Mangel, wie ich wg. s.o. immer dachte
Diogenes
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