Traumdeutung

Was gibt es neues und interessantes? Diskussionen zum Ursprung von Hochsensibilität!

Moderatoren: Hortensie, Eule, jules1976

Re: Traumdeutung

Beitragvon Paula » Di 8. Apr 2014, 06:45

In letzter Zeit träume ich viel vom Wasser.

Hier ein Traum

drei Mädchen im Teenageralter laufen von zuhause bzw. vom Internat weg, und treffen sich vor einer riesigen Lagerraum.Sie betreten die Lagerhalle und befinden sich
in einem riesigen leeren Raum.Plötzlich ändert sich die Kulisse, die Mädchen sind auf einer kleinen Insel ,vor ihnen schlagen riesige Wellen, einer dieser Welle speit ein verkohltes Schiff in die Höhe .Dieses Schiff bleibt verkehrt herum auf dem Meer liegen.Das Meer wird nun ruhiger und die Mädchen hören eine wunderschöne Musik.Während sie der Musik lauschen ändert sich der Ort abermals und die Mädchen sind wieder in der riesien Lagerhalle.Die Musik ist immer noch zu hören.


Ein paar Tage später träumte ich folgendes:

Eine Flutkatasthrophe bricht herrein.
Ich bin im Hubschrauber, unter mir in den Fluten sehe ich ein Kind.Ich möchte es retten,indem ich es mit einem Seil hochziehe.Doch plötzlich geht das Kind unter.Ich springe ins Wasser und rette mich mit dem Kind in einem Gebäude was noch nicht überflutet ist.
Um das kommende Wasser abzuhalten verdichte ich alle Öffnungen mit Sandsäcken.
Zwischendurch zeigt eine andere Perspektive das das Wasser noch weit entfernt (ich sehe viele leere Räume),und das Retter in Booten unterwegs sind um Flutopfer zu helfen.Hier endet der Traum.


Mich würde es interessieren ,was diese Träume bedeuten.Da ich noch nie so intensiv vom Wasser geträumt habe , würde ich gern seine Bedeutung in Träumen kennenlernen.
Und was bedeutet die schöne ruige meditative Musik im Traum,die mir jetzt noch im Ohr ist.

Ich hab es gefunden :))
Mal sehen was ihr zu dem Traum sagt
Paula
 

Re: Traumdeutung

Beitragvon Lenya » Mo 14. Apr 2014, 14:32

Ich finde es total wichtig, sich mit den eigenen Träumen zu beschäftigen. Habe schon oft gemerkt, dass dort vieles, was ich mir selbst gegenüber nicht eingestehen wollte, sehr klar dargestellt wurde. Dazu gehörten Ängste, immer wieder kehrende Probleme, aber auch Sehnsüchte und Menschen, die mir etwas bedeuten.
Lenya
 

Re: Traumdeutung

Beitragvon Pierrot » Di 17. Jun 2014, 23:18

*hochschieb *
Erstaunlich, daß der Mensch nur hinter seiner Maske ganz er selbst ist.
Edgar Allan Poe 1809-1849
Pierrot
u.n.e.n.t.b.e.h.r.l.i.c.h.
 
Beiträge: 1469
Registriert: Fr 23. Aug 2013, 01:29
Wohnort: Hessen

Re: Traumdeutung

Beitragvon NaffNaff » Fr 27. Jun 2014, 12:12

Hallo Paula

Sry, ich hatte etwas Abstand nötig zum Thema dieses Forums und viel im Leben außerhalb des Internets zu tun :) ...deshalb versuch ich mich jetzt erst an deinem Traum...vielleicht liest du es ja zufällig.

Wasser ist bei sehr vielen Menschen ein Hauptthema. Es kann sehr viel bedeuten. Z.B. kann es für Lebensenergie stehen oder die Mutter.
Ich wage diesmal bei deinem Traum eine gewagte Analyse...zumindest was den ersten Teil mit dem Lagerhaus angeht. Muß ja nicht immer Standart sein und es war eh mein erster Impuls. Ich deute übrigens i.d.R. nicht sehr viel nach Traumsymbolen da sie zu unsicher sind. In diesm Falle überhaupt nicht.

Andere Personen im Traum stellen i.d.R. dich selbst bzw verschiedene Persönlichkeitsbereiche/-ebenen dar. Die 3 Mädchen könnten also gewisse Ebenen deiner Selbst sein. Interessant zum nächsten Traum ist, das auch hier die Jugend eine Rolle spielt. Dazu komme ich aber später.

Den Lagerraum habe ich spontan als Plattform für Wahrnehmung, für Interpretation, für Fantasie angesehen. Du könntest da also direkt ein Bild eines unbewußten Raumes geschaffen haben. Ein bisschen wie das Holodeck in Star Trek^^. So erscheint auch der Wechsel des Handlungsortes wie eine direkte Aussage an dich selbst. Das wiederum spricht dafür das du viel über dich nachdenkst, suchst, ernsthaft versuchst dich zu begreifen, zu erkunden und recht furchtlos und wissbegierig allem offen stehst...auch wenn es nicht immer schön ist was du findest.

Die Insel kann symbolisch dafür stehen das es sich hier um dich alleine geht...ohne große äußere Einflüsse. Wenn du sehr speziefisch träumst betrifft es dann im speziellen diese 3 Persönlichkeitsebenen. Welche könnten das sein ?Allerdings kann eine Insel auch immer darauf hinweisen das man sich einsam fühlt oder zurückgezogen hat. Die hohen Wellen stehen möglicherweise für einen gewissen inneren Aufruhr. Ich mußte bei der Erzählung an Übelkeit denken. Da blubbert der Magen und die Säure in ihm tobt...bis man "ausspeit" (in diesem Falle das Schiff) und sich der Magen wieder beruhigen kann. Sprich...wenn man sich ausgekozt hat gehts einem besser....da will was raus...also verdammt nochmal - raus damit! ;)

Das verkohlte Schiff...sehr interessant. Mußte erst mal an Pirates of the caribean denken. Naja...also hast du vielleicht mit einer Idee oder einem Handeln oder einer Persönlichkeitsumformung etwas Schiffbruch erlitten ? Oder ist ein Boot in dem du mit anderes gesessen hast und dich wohl fühltest untergegangen (Freundschaften die enden, weil der Gleichheitsfaktor bei jemanden wegfällt). Oder hast du da etwa selbst ein feuerchen gelegt und etwas bewußt oder unbewußt zum abfackeln gebracht. Irgendetwas entsorgst du da jedenfalls. Vielleicht einen Versuch sich anzupassen. Zur Musik kann ich nix sagen...das ist nicht mein Ding. Ich war spontan an die Sirenen erinnert...aus der Hercules-Sage.

Zu Traum 2. Du versuchst offensichtlich die kleine Version von dir zu retten. Sie ist bedroht...also die kleine Paula. Das passiert oft wenn man sich etwas genötigt fühlt erwachsener zu agieren...aus welchen Gründen auch immer. Dieses Nötigungsgefühl ist nichts ungewöhnliches, bleibt bei vieln aber auch oft unbewußt. Du willst dieses Kind vor der Macht und der Gewalt des Wassers retten. Und ich rede nicht zufällig von Macht und Gewalt...denn damit assoziiere ich eine Flutwelle...wie wahrscheinlich nicht wenige. Fühlst du dich überfordert von den Ansprüchen anderer an dich? Fühlst du dich noch von der Welt der Erwachsenen bedroht (es ist dabei übrigens wurscht wie alt du bist)? Hagelt es zZ vielleicht öfters Kritik was deine Entscheidungsfreude, Entschlußwille oder Souverenität angeht ? Oder liegt hier ein Trauma zu Grunde (obwohl ich das eher nicht so wahrnehme).

Was dir die Träume evtl. sagen wollen:

Lass das Kind in dir nicht los. Du bist sehr beherzt auf sein Überleben gestimmt...also behüte es. Nimm guten Rat von Außen an, aber überprüfe auch diesen ob er sich für dich individualisieren lässt...gehe deinen Weg, nicht den anderer. Jeder hat eine andere Vorstellung vom Erwachsen sein...es ist unmöglich all diese Vorstellungen zu befriedigen. Werde dir bewußt das dein Kind in dir das Recht auf Existenz hat, also du, so wie du bist...mit blödem Gekicher, mit dem Hang zum Nägelkauen, nervösen Ticks oder stoischer Gelassenheit die wie Desinteresse wirkt..what ever.. Hast du Angewohnheiten die andere nerven, so werde dir darüber bewußt, hab Verständnis für jene und steh dazu. Aber verbieg dich nicht zu sehr und auf gar keinen Fall für jeden. Und lerne, statt deines inneren Kindes, lieber das Loslassen von Menschen...auch wenn du sie noch so gerne in dem strahlenden Licht sehen möchtest das sie in Wirklichkeit nicht besitzen. Dein Kind ist deine Lebensenergie, verlierst du es gewinnst du eine stärkere Energie, aber die willst du nicht haben...glaube mir. Es ist die Energie der Ignoranz, der Freiheit durch Empathielosigkeit oder missbrauchte Empathie und mangelndes oderfehlgeleitetes Mitgefühl, die Energie der Härte, des Zorns, der Übertragung des eigenen Weltbilds auf alle anderen. Wer sein Kind hergibt muß durch Narzismus kompensieren.

PS: Das Internat spricht ein bisschen dafür das du entweder generell oder auf Verständnisebene etwas alleine auf weiter Flur wirkst. Fühlst du dich etwas distanziert von deiner Familie ? Gibts da auch auf Gefühlsebene Distanzen ? Wenn ja...Familien (oder Freundeskreise) in denen Gefühl und Verständnis sehr fehlt....naja...lauf nicht hinterher. Sei nicht angewiesen. Sei der Anführer auf deinem Weg und nicht der Bettler der hinterher kriecht auf dem Weg anderer. Manchmal verdient man sich Respekt erst wenn man mit vollem Herzen rebelliert...mit dem Kinn nach oben, der Brust raus und ohne viel Worte und Tamtam. "Leck ä mische an die Arsch-loch-e" auf napoleonisch anmutende Art. ;) RESPECT

Liebe Grüße...NaffNaff
Harmoniesucht ist der Kern vielen Leids
Benutzeravatar
NaffNaff
Gold Member
 
Beiträge: 267
Registriert: So 5. Feb 2012, 12:23
Wohnort: Niedersachsen

Re: Traumdeutung

Beitragvon Idefix » Di 6. Jan 2015, 19:05

Für mich sind Träume Bilder aus meinem Unterbewusstsein. Es spricht über Bilder und Symbole mit mir und - wenn ich sie erinnere - achte ich auf die Gefühle, die sie mir vermitteln. Die machen Sinn.

Mein Unterbewusstsein ist mein Freund - es übernimmt für mich viele Dinge, die ich als HS nicht mithilfe meines Tagbewusstseins bewältigt/verarbeitet bekomme.

Experimentierfreudig, wie ich auf meiner Suche nach mir selbst, bzw. nach Strategien der Lebensbewältigung geworden bin, habe ich mein Unterbewusstsein einmal bewusst gebeten, mir mehr Informationen zur Verfügung zu stellen - mir also bewusster zu werden.

Bitte nicht drüber lachen... in meinem erster Traum zeigte es mir, wie ich meiner Tochter eine lange Knopfleiste ihres Kleides zuzuknöpfen hatte... im zweiten Traum, wie ich unterschiedlich große Briefe sortiert bekomme.

Die Theorie daraus: Es gibt zwischen meinem bewussten und unbewussten Sein eine Art Zensor. Während mein Unterbewusstsein sich um Automatismen kümmert, bemüht sich mein Bewusstsein um die neueren Aktivitäten, die meine Kombinationsgabe oder meinen Intellekt benötigen.
Wie beim Autofahren - erst musste ich das voll bewusst erlernen, jetzt fahre ich "automatisch" also unbewusst, ohne mir aktiv Gedanken darüber machen zu müssen.

Nach meinem Experiment habe ich übrigens beschlossen, dass der Zensor seine Aufgabe sehr gut macht und ich mich auf ihn verlassen kann. In meinem Unterbewusstsein schlummert auch nicht, was in irgendeiner Form gegen mich gerichtet sein kann - eher das Gegenteil ist der Fall. Es begleitet mich durch meinen Alltag, erfasst all die Dinge, die mir durch die Lappen gehen könnten, nimmt mir ab, was ich nicht selbst schaffe, bzw. was mich zu sehr beanspruchen würde und sendet mir über meine Träume Informationen, die ich erfühlen, deuten und mir zu Nutze machen kann.

Und da Vertrauen für mich nach wie vor ein Thema ist, übe ich sogar mit meinem Unterbewusstsein, indem ich z.B. nachts vor dem Einschlafen visualisiere, wie ich eine Treppe hinab steige, dort eine Tür vorfinde, auf die ich ein Thema schreibe und den Raum betrete... meist schlafe ich an diesem Punkt - im Vertrauen darauf, dass sich mein Unterbewusstsein des Themas annimmt - ein... und wenn aufwache, dann weiß ich nur noch, dass ich etwas geträumt habe, kann die Bilder aber nicht mehr greifen, als ob sie sich verflüchtigen oder auch meinem Bewusstsein entziehen... fühle aber deutliche Erleichterung bzw. Entspannung oder Lösung des eigentlichen Themas.

Träume und auch Intuition scheinen für mich aus der gleichen Quelle zu kommen. Ich habe mal gelesen, dass sich all unsere Erfahrungen in einer Art Lagerhaus befinden, was uns eben nicht immer willentlich und bewusst zur Verfügung steht, sondern aus dem wir geliefert bekommen, was wir grade benötigen.

Es bleibt das Bild, dass ich als Körper-Geist ein funktionierendes System bin, was von sich aus auf Ausgleich, Heilung usw. ausgerichtet ist, was sich der Sinneskanäle bedient, um Wahrnehmung, Bewusstheit und Ganzheit zu erlangen... nicht aus einem Mangelbewusstsein bzw. eines Getrenntsein heraus, sondern als religio - eines Rückerinnerns an das was schon immer ist.
Idefix
Gold Member
 
Beiträge: 328
Registriert: Mo 5. Jan 2015, 20:12

Re: Traumdeutung

Beitragvon gyn » Mi 7. Jan 2015, 03:24

Ich hatte lange Zeit immer wieder Alpträume, nicht ständig, aber immer mal wieder. Auf mich wurde eingestochen, geschossen, ich wurde gefoltert, und häufig hatte ich Träume , in denen ich gemobbt und geschnitten wurde, niemand gab sich mit mir ab, und auch oft kamen Träume vor, in denen ich verfolgt wurde, stundenlang weglief, immer am weglaufen vor irgendjemandem, den ich nie richtig sehen konnte, Todesangst, Panik, die ganze Zeit.

Diese Alpträume sind in den letzten Monaten und Jahren immer weniger geworden, mittlerweile kommt da kaum noch was. Aber gerade vor ein paar Tagen war es wieder soweit. Ich wurde von so nem Tarzan massiv bedroht, er wollte mir alle Gräten brechen, ich konnte ihn aber beschwichtigen. Ich hab jetzt echt die Schauze voll und lasse mich so nicht mehr behanden, auch nicht im Traum! Ich habe mir geschworen, wenn wieder einmal sowas passiert, wehre ich mich! Mit mir nicht mehr!

Das ist ein einziges Mal im Traum vorgekommen, daran kann ich mich noch gut erinnern. Der Gittarist der Band, in der ich mal spielte, der mich auch im realen Leben oft gequält hatte, hatte mich da auch im Traum gequält. Nur - diesmal hatte er Pech! Ich sagte zu ihm irgendso etwas wie " Wenn du mich noch einmal so behandelst, brech ich dir sämtliche Knochen" 647&/ . Daraufhin war er ganz kleinlaut (der ist 1,90), das hat so gut getan! U72(
gyn
u.n.e.n.t.b.e.h.r.l.i.c.h.
 
Beiträge: 3182
Registriert: Mo 1. Sep 2014, 02:18

Re: Traumdeutung

Beitragvon Idefix » Mi 7. Jan 2015, 20:25

Hi Günter und Hallo an alle,

ich möchte noch etwas ergänzen - ich liebe meine Bilderwelten sehr, in Träumen und Imaginationen fühle ich mich zuhause, sicher, geborgen und wohl - und ich empfinde sie wie ein Weltenwandler, der aus der "realen" kalten Welt die mich umgibt Heim kommt. Dabei mache ich keinen Unterschied zwischen schönen und nicht so schönen Träumen. Sie sind mir alle gleich lieb und wertvoll und einige von ihnen möchte ich mit euch teilen:

Aus meiner Kindheit: Mal stand ich auf endlosen Gleisbetten, die bis zum Horzont reichten, sah und hörte Züge auf mich zurasen, versuchte wegzulaufen, resignierte und stellte fest, dass die Züge einfach durch mich hindurch fuhren, wie Hologramme... ein anderer war, dass ich im Schwimmbad bis zum Grund des Beckens tauchte, beim Abstoßen merkte, dass ich durch ihn hindurchfassen konnte, ihn durchschwamm, in ein neues Becken, bis zum Grund usw., bis mir plötzlich einfiel, dass ich ja Luft zum Leben bräuchte. So tauchte ich auf und knallte unter den zuvor noch durchlässigen Boden, wie unter Eis... und dann wie oben: Panik, der Versuch zu entkommen, Resignation und siehe da, ich konnte unter Wasser atmen.

Der für mich damals schlimmste war jedoch, dass ich im Traum real erlebte, wie ich meine Mutter beim Erdbeerpflücken mit unserem damaligen Brotmesser erstach. Ich rammte ihr das Messer direkt in den Unterbauch, aus dem ich gekommen war, fühlte sogar, wie ihr Blut mir warm über die Hand lief...
Aus diesem Traum bin ich aufgewacht und hatte das schlechteste aller schlechten Gewissen meiner ganzen kleinen Welt und war froh, als ich sie sah... das war nicht oft so, denn ich hatte damals schon sehr große Angst vor meiner Mutter.

Spätere Träume: Während meiner Schwangerschaft hatte ich vermehrt Träume, wie meine Mutter mich durch die regnerische Nacht verfolgt, mir mein in den Mantel gehülltes Kind zu entwenden. (7 Jahre blieb ich ungewollt kinderlos und auch später konnte ich meiner Mutter meine Kinder nicht anvertrauen)

Jahre später wurde ich von zwei Männern vor meinem Garten zusammengeschlagen (leider kein Traum!) und habe in der Nacht darauf (jetzt kommts...) geträumt, dass ich - statt wie eine Salzsäule alles über mich ergehen zu lassen - einen der Täter mit einem einzelnen Schlag abgewehrt hatte, so dass er, wie in Zeitlupe, von mir weg, geschätzte 20 Meter rückwärts durch die Luft bis hinter sein Auto in den Graben flog... man, war das befriedigend !

Seither habe ich keine Alpträume mehr. Also da sind schon einige drunter, vor denen man sich wirklich gruseln könnte, doch sie machen mir keine Angst mehr...

z.B. habe ich geträumt, wie ich zu Kriegszeiten an einer roten Klinkersteinwand gelehnt in Schutt und Aschehaufen saß und ein Mann von Kopf bis Fuß in beige gehüllt (wie der Sensemann nur eben nicht in schwarz) durch die Trümmer auf mich zukam.

An der Stelle bin ich aufgewacht und habe mir nach einem Gespräch darüber vorgenommen, den Ort in meinem Traum noch einmal zu besuchen, um den Verhüllten zu fragen, wer er sei und was er von mir wünschte. Und siehe da, in der folgenden Nacht hob die Gestalt ihren Kopf und lüftete seine Mütze so weit, dass ich meinen Opa darunter erkennen konnte.

Nun bin ich nicht so der Traumdeuter, der sich an den Bildern festhält... daher, jeder der sich in der Deutung auszukennen glaubt, sei eingeladen, wenn es Zeit und Muse zulässt.

Liebe Grüße
Idefix
Gold Member
 
Beiträge: 328
Registriert: Mo 5. Jan 2015, 20:12

Re: Traumdeutung

Beitragvon Aniger » Do 8. Jan 2015, 09:38

Liebe Idefix,

ist eines deiner Lebens/Seelenthemen das Vertrauen ?

Lieben Gruß
Aniger
 

Re: Traumdeutung

Beitragvon Idefix » Do 8. Jan 2015, 13:16

Liebe Aniger,

oh ja, Vertrauen ist ein Thema, manchmal auch verkleidet als Verlässlichkeit, dann jedoch oft in Projektion... daher "spiele" ich mit dem Wort... was mir vertraut ist... ob ich mich traue... usw. bis hin zu Überlegungen hinsichtlich meines mir selbst trauen könnens, Integrität, meines an mich selbst glauben könnens...

Selbst - Mut - Glaube... Vertrauen führt mich dort hin. Wissen tu ich das schon, fühlen nicht immer.

Lieben Gruß
Idefix
Gold Member
 
Beiträge: 328
Registriert: Mo 5. Jan 2015, 20:12

Re: Traumdeutung

Beitragvon Stimmungsaufhellerin » Do 8. Jan 2015, 13:23

Danke, Idefix!

_Mij_

Deine Worte kommen gerade richtig für mich!

iwikx
Glücklich ist, wer vergisst,
was doch nicht zu ändern ist.
aus: Die Fledermaus, Johann Strauß
Benutzeravatar
Stimmungsaufhellerin
u.n.e.n.t.b.e.h.r.l.i.c.h.
 
Beiträge: 1333
Registriert: Fr 10. Aug 2012, 17:08

VorherigeNächste


Ähnliche Beiträge

Träume & Traumdeutung
Forum: Religion und Spiritualität
Autor: Kleine Seele
Antworten: 2

Zurück zu Wissenschaft und Forschung

Wer ist online?

0 Mitglieder

cron