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Re: Gedichte

BeitragVerfasst: So 17. Jan 2016, 16:59
von jules1976
Hallo liebe Idira und liebe Phoenixe!

Ich freu mich jedenfalls wahnsinnig, Euch beide hier mal wieder zu lesen! _klp_

LG jules1976

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Mo 18. Jan 2016, 19:19
von Idira
Hallo liebe Jules,

ein ganz liebes Dankeschön, ich habe mich wirklich sehr gefreut! _rosegirl_

Manchmal sind Zeiten schwer und deshalb muss das Forum hintanstehen.
Aber in meinem Fall war es so, dass Fortuna mit unverhofftem Glück aufwartete und ich mich ordentlich anstrengen musste, all die erfreulichen Ereignisse parallel zu bewerkstelligen.
Jene positiven Arbeiten darf ich auch weiterhin noch fortsetzen, doch zeitlich nicht mehr so eng getaktet.
Und so hoffe ich doch, nun immer mal wieder das Forumstürlein öffnen zu können.

Liebe Grüße
Idira

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Di 19. Jan 2016, 11:58
von poesie
hallo an Alle hier _rosegirl_

WOW
ist schön von euch zu lesen, bin bis Seite 7 durch, brauch da ziemlich Zeit (schön dass ich heute frei habe), muss ja die Worte aufnehmen und mit mir "verweben"

_flov_ für alle Dichter/innen

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Di 19. Jan 2016, 22:20
von phoenixe
Liebe Idira und liebe Jules,

wie wunderschön, von euch zu lesen! Ich freue mich aufrichtig und kann mich eigentlich nur Idiras Worten anschließen.
Die Zeit vergeht ohne ein geringstes Schamgefühl.
Oft habe ich gedacht wie schön es wäre einfach mal wieder zu schreiben. Nur so - wie früher.
Ein Ventil, das mir doch immer viel gegeben hat.
Nach diversen Umzügen und einem erneuten Neuanfang, habe ich nun vielleicht auch wieder mehr Raum und Muße dafür.

Vielen lieben Dank, dass ihr euch gemeldet habt!

Ganz liebe Grüße
phoenixe

@ Idira: Deine Worte berühren mich sehr! Nach so langer Zeit habe ich nicht damit gerechnet, dass sich jemand an mich erinnert. Danke!

@ Jules: Es freut mich zu sehen, dass Du ein unentbehrliches Urgestein des Forums bist!

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Mi 20. Jan 2016, 10:10
von jules1976
#*#

Ach ihr Beiden!

Schreibt einfach - ihr erfüllt uns damit- ich hoffe, bei Euch bleibt es nun so stabil und schön!

@phoenixe: Urgestein ? hab ich noch gar nicht drüber nachgedacht- scheint aber wohl was dran zu sein! _klp_

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Mo 25. Jan 2016, 10:39
von Idira
phoenixe hat geschrieben:@ Idira: Deine Worte berühren mich sehr! Nach so langer Zeit habe ich nicht damit gerechnet, dass sich jemand an mich erinnert. Danke!


Liebe Phoenixe,

Worte auf die Reise schicken – Darauf vertrauen, dass sie ihr Ziel finden werden!
Selbst wenn unsere Schritte längst verhallt sind, ankert doch unsere Poesie weiter in manchem Herzen.

Die Zeit geht ihrer Wege, aber Worte werden bewahrt.
Erinnerst Du Dich an Deine eigenen?

„ … grau in grau
aquarelle ziehen schleichend über den himmel …

… die harten tropfen fliegen kalt und nass zu mir herauf
zerschlagt mich!

meine tränen fließen nun nicht mehr allein“

© Phoenixe 2012



Liebe Grüße
Idira

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Mo 25. Jan 2016, 18:32
von Steffee
So tolle Gedichte! wub Bei so viel Talent erblasse ich ja vor Nein _wol_ Einiges hat mich sehr berührt.
Ich möchte es aber auch mal versuchen...

Du Sonne – Ich Mond

Unscheinbar, still,
doch ich weiß, was ich will.
Ich will sein,
wie ich bin
und mein Sinn
ist ganz rein.
Ich bin nicht du
und du bist nicht ich.
Also lass mich in Ruh
und sein wie mich.

Du bist die Sonne.
Strahlend leuchtest du,
doch dies ist eine Fassade,
damit du
im Licht stehst,
du innerlich aufgehst,
dich präsentierst,
damit du existierst,
in den Augen
der Menschen,
als große Energiequelle
mithilfe einer starken Hitzewelle.

Ich bin der Mond.
Du fragst, ob sich das Lohnt.
Zwar beeinflusst du mich mit deinem Licht,
so machst du mich
oft schwach.
Ach, lach
ruhig, denn ich,
bin nicht so unscheinbar
wie du mich
siehst.
Du nimmst nur wahr,
dass ich bin kalt,
aber du fühlst,
nicht mich.
Dabei kann ich sein ein großer Halt.

Unscheinbar, still,
doch ich weiß, was ich will.
Ich will sein,
wie ich bin
und mein Sinn
ist ganz rein.
Ich bin nicht du
und du bist nicht ich.
Also lass mich in Ruh
und sein wie mich.

Ich bin stark,
auf meiner Weise.
Arg
leise
ist in mir eine Kraft,
unsichtbar und fast
nicht wahrzunehmen.
Doch sie ist da,
um die Meere
der Erde
zu bewegen.
Und da,
um die Menschen zu bewegen,
die mich sehen,
mich wahrnehmen,
mich fühlen
und spüren,
was ich bin,
und respektieren
meinen Sinn.

Du Sonne.
Ich Mond.
Ich strahle nicht.
Habe kein eigenes Licht.
Ich brenne nicht.
Bei mir ist kein Feuer in Sicht.
Aber diejenigen, die mich wirklich sehen,
mich können spüren,
selbst wenn ich bin unsichtbar,
bin ich vom Herzen dankbar.

Unscheinbar, still,
doch ich weiß, was ich will.
Ich will sein,
wie ich bin
und mein Sinn
ist ganz rein.
Ich bin nicht du
und du bist nicht ich.
Also lass mich in Ruh
und sein wie mich.

Ich will sein,
wie ich bin.
Und so zu sein,
wie ich bin,
macht mir Fähigkeiten,
die du leider nicht kannst wahrnehmen.

Dein Universum.
Mein Universum.
Und doch das selbe.
Auf unterschiedlicher Weise.
In deinem laut, in meinem leise.
Du halt Sonne.
Ich eben Mond.
Und durch Respekt sind wir miteinander versöhnt...

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Mo 25. Jan 2016, 19:09
von reskimus
Steffee hat geschrieben:Ich möchte es aber auch mal versuchen...

Du Sonne – Ich Mond

Unscheinbar, still,
doch ich weiß, was ich will.
Ich will sein,
wie ich bin
und mein Sinn
ist ganz rein.
Ich bin nicht du
und du bist nicht ich.
Also lass mich in Ruh
und sein wie mich.

Du bist die Sonne.
Strahlend leuchtest du,
doch dies ist eine Fassade,
damit du
im Licht stehst,
du innerlich aufgehst,
dich präsentierst,
damit du existierst,
in den Augen
der Menschen,
als große Energiequelle
mithilfe einer starken Hitzewelle.

Ich bin der Mond.
Du fragst, ob sich das Lohnt.
Zwar beeinflusst du mich mit deinem Licht,
so machst du mich
oft schwach.
Ach, lach
ruhig, denn ich,
bin nicht so unscheinbar
wie du mich
siehst.
Du nimmst nur wahr,
dass ich bin kalt,
aber du fühlst,
nicht mich.
Dabei kann ich sein ein großer Halt.

Unscheinbar, still,
doch ich weiß, was ich will.
Ich will sein,
wie ich bin
und mein Sinn
ist ganz rein.
Ich bin nicht du
und du bist nicht ich.
Also lass mich in Ruh
und sein wie mich.

Ich bin stark,
auf meiner Weise.
Arg
leise
ist in mir eine Kraft,
unsichtbar und fast
nicht wahrzunehmen.
Doch sie ist da,
um die Meere
der Erde
zu bewegen.
Und da,
um die Menschen zu bewegen,
die mich sehen,
mich wahrnehmen,
mich fühlen
und spüren,
was ich bin,
und respektieren
meinen Sinn.

Du Sonne.
Ich Mond.
Ich strahle nicht.
Habe kein eigenes Licht.
Ich brenne nicht.
Bei mir ist kein Feuer in Sicht.
Aber diejenigen, die mich wirklich sehen,
mich können spüren,
selbst wenn ich bin unsichtbar,
bin ich vom Herzen dankbar.

Unscheinbar, still,
doch ich weiß, was ich will.
Ich will sein,
wie ich bin
und mein Sinn
ist ganz rein.
Ich bin nicht du
und du bist nicht ich.
Also lass mich in Ruh
und sein wie mich.

Ich will sein,
wie ich bin.
Und so zu sein,
wie ich bin,
macht mir Fähigkeiten,
die du leider nicht kannst wahrnehmen.

Dein Universum.
Mein Universum.
Und doch das selbe.
Auf unterschiedlicher Weise.
In deinem laut, in meinem leise.
Du halt Sonne.
Ich eben Mond.
Und durch Respekt sind wir miteinander versöhnt...


irgendwie krass cool...^^ smasz
sehr sehr schöne zeilen...

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Mo 25. Jan 2016, 20:38
von Steffee
Oh danke reskimus _klp_ das freut mich gerade wahnsinnig _hih_ da ich bisher nur sehr wenigen, sehr vertrauten Menschen meine Texte/Gedichte gezeigt habe. Habe auch schon oft welche gelöscht, weil ich dachte, sie seien nicht gut genug oder weil sie mich im Nachhinein zu sehr mitgenommen haben, wenn es um eine bestimmte Person ging... )/898u

Re: Gedichte

BeitragVerfasst: Di 26. Jan 2016, 01:40
von Dreaon
Wirklich schöne Gedichte hier!
Vielen Dank mal an alle, die ihre Werke mit uns teilen danke2


Ich selbst hab so vor 2, 3 Jahren mal eine Zeit lang ein paar Gedichte verfasst, mittlerweile gar nicht mehr.. vielleicht sollte ich das auch mal wieder tun.
Allerdings schrieb ich damals meist in Englisch, ein einziges Gedicht hab ich nur in Deutsch smuup
Doch das möchte ich nun auch noch mal hier rein stellen, zusammen mit einem der Englischen:


(Auf der Suche nach sich selbst)

Auf der Suche nach sich selbst,
blind,
durch Wüste geirrt,
völlig verwirrt,
wo mal was war
- nunmehr nichts.

Nur war es eh nie seine Welt,
gezähmt, gefangen und bestellt,
als Schatten, nicht mal seiner selbst,
blieb ihm nur, was andre hatten.

Doch in der Wüste, er der Herr,
Gefühle brauchte er nicht mehr.
Nur dieses eine, kleine,
das diese Welt die seine wär'

Als der Tross ihn dann verließ
und er auf Hyänen stieß,
das war die Zeit des Wandels.
Nichts, war mehr wie noch zuvor,
nichts, hielt mehr die Angst davor,
vor ewigem Verlust.

So nahm er eine Maske, fein,
so wie er - konnt' keiner sein.
Und ganz verborgen fing er an:
Zu fragen und schauen,
zu ändern und bauen,
gegen die Angst.

So sah man ihn - oder auch nicht:
Plötzlich verweigernd,
Gefühle steigernd,
bis er dann das Wasser sah.
Vorbei die Trockenzeit,
die Liebe, nicht mehr weit.

Gegen den Durst, ein gieriger Schluck,
das Spiegelbild entgegenblickt,
fast hätt' er es davon geschickt..
War da wirklich er zu sehen?
Welch' bittere Gestalt,
ausgemergelt, ohne Halt.

Nein, so wollte er nicht sein.
Der Weg, er würde weitergehen,
nur die Zeit schien still zu stehen.
Denn - sich selbst betrachtend:
Vergangenheit verweilt,
alte Wunden, nie verheilt.

Erst spürbar wenn man wieder ruht,
vergang'ne Trauer, Hass und Wut.
Auf der Reise nie gesehen,
konnte er es nie verstehen.

Wichtig nun da draußen,
Hilfe, auch von außen.
Am Wege weit schon aufgereiht,
Empfänger seiner Dankbarkeit.


Und langsam.. Ziele werden klar,
zu werden, was er wohl mal war,
sich lösen, von den Ketten auch.
Und ehrlich, offen, rein
auf Suche nach sich selbst,
ganz er zu sein.


Once in a while

Once in a while, live what you dream,
and share the things that you have seen.
Free as only you can be
reach out for it
and fly a bit.

Once in a while, stay on the ground,
here is all the dirt around.
But life is growing out of it, watch a bit.
And try to feel it all,
you cannot fall.

Once in a while, remember the past,
and all the things that may not last.
Your path is coming out of it,
shit, but also lovely times,
forgive your crimes.

Once in a while, look ahead,
to all the things you haven't met.
What's your aim?
Tame, insane?
Are you heading right?

Sometimes just break free, you see?
No need to stay with common style,
just do your own,
Once in a while